Smalltalk- Am Thema vorbei

Zündeln wollte ich im Mediatheke-Thread.

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Bin ich noch zu muede oder verstehe ich das richtig so, dass die mit hohen health anxiety scores sowieso nicht teilnehmen, und dann bei denen, die da sowieso schon nen niedrigeren score hatten, nur 14% nach nem Jahr CBT in der normalen range waren?

Nein, ich denke, das steht tatsächlich so drin.

Ist im Übrigen vollkommen logisch, da es ein bestimmtes Maß an Einsicht erfordert, sich an so einer Studie zu beteiligen. Hypochonder denken ja in der Regel nicht „Ich habe große Angst vor Krankheiten und leide vor allem darunter“ - das betrifft stattdessen Nosophobiker -, sondern: „Ich bin schwer krank und spüre das genau, aber niemand glaubt mir“.

Dann seh ich da aber eher so das Gegenteil einer grossen Hoffnung drin?
Vor allem weil ich vermuten wuerde, dass es eher noch weniger als 14% sind, weil das ja self-reported ist. Nach nem Jahr WILL ich doch auch einfach, dass das was gebracht hat, weil ich ja Zeit investiert hab (kognitive Dissonanzen). Mal von den Stressoren in der Umwelt abgesehen, die einem, wenn es nach nem Jahr nichts gebracht hat, gern mal sagen, dass man sowieso alles boykottieren wuerde, weil man sich wohl gern elend fuehlt.
Wollte mir eigtl n Buch dazu holen, weil das auch in meinem abnormal psych-Kurs nicht vorkam, aber weiss nicht recht welches.

Zurecht. Die große Hoffnung scheint sich in erster Linie um eine Reduktion der Behandlungskosten zu drehen.

Zum Thema Ängste habe ich nur ein Buch gelesen, und zwar ein eher populärwissenschaftliches, das noch dazu von einem Psychoanalytiker stammt.

Gut, und ein hochinteressantes von einem ziemlich eigenwilligen US-amerikanischen Jungianer. Das dürfte allerdings das absolute Gegenteil von dem sein, was du suchst.

Ach, ich hab da so diese Angewohnheit, mir auch Buecher zu holen, die ich wahrscheinlich nicht mag, nur um zu gucken, ob sie mich nicht doch vom Gegenteil ueberzeugen koennen.


@Polarstorm: Wie soll man mit dir eigtl irgendwas diskutieren, wenn du immer, wenn dir jemand widerspricht, sagst, dass derjenige dich halt nicht richtig verstanden hat, aber auf Nachfrage dann keine Lust auf “Worklauberei” und Definitionen hast?

Ich haette auch tatsaechlich gern eine Antwort drauf gehabt, was du denn unter “ihren Geschichtsbuechern” verstehst, leben wir doch nicht mehr in Zeiten wo lediglich einzelne Protokollanten die Geschichte ihrer Nation in Cuneiform in Steinplatten geklopft haben.

Wenn Lehrbuecher an Schulen gemeint sind, reicht dann ein einzelnes, oder koennte das nicht von Staat zu Staat schwanken?
Insbesondere bzgl Biologie wird den Amerikanern ja manchmal nachgesagt, sie wuerden den Kreationismus gleichwertig mit der Evolutionslehre unterrichten - mindestens je mehr man sich dem Bible Belt naehert. Aber stimmt das auch?

So oder so ist den Amerikanern aber bewusst, dass Art und Qualitaet der Lehre von High School zu High School schwanken. Zum Ende der High School-Zeit gibt es entsprechend landesweit vereinheitlichte Tests (SAT, AP, usw). Wenn man an eine gute Uni will, dann braucht man da gute scores. Dafuer gibt es dann nochmal entsprechende prep books. Die werden aber von privaten Verlaegen herausgegeben und sind der “for Dummies”-Reihe gar nicht unaehnlich, insofern als dass (jaehrlich) wechselnde Autoren dafuer schreiben. Die werden zwar motiviert sein, das ganze so zu gestalten, dass man in den Tests gut abschneidet, was aber ja nicht heisst, dass sie nicht in einzelnen Punkten eine gewisse Agenda pushen koennten.

An der Uni kriegt man dann ein paar vom Prof ausgewaehlte textbooks zu lesen, und die sind offensichtlich auch von dem jeweiligen Autor (und vom Prof, der die auswaehlt) abhaengig. In unserem Vietnam-Kurs war das bspw “A time for war”, hauptsaechlich hat man sich aber sowieso mit Primaerquellen beschaeftigt.

Insofern weiss ich halt wirklich nicht, wie ich das einfach mit „ja“ oder „nein“ beantworten soll o.O

Dein Deutsch ist doch voellig normal o.O

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Wobei Baru bzgl “woellte” doch schrieb, dass da scheinbar was im Wandel ist?

Naja, der Hauptzweck von Sprache ist, dass man verstanden wird, und das ist doch hier der Fall. Wenn man sich komplett neue Woerter ausdenkt, wird man nicht verstanden, und laesst es dann von allein wieder. kA warum es immer so Leute wie Bastian Sick gibt, die meinen, dass man Sprache irgendwie konservieren muesste. Aber bekanntlich ist ja immer alles im Zerfall, und immer duemmer werden wir auch.

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„Wöllte“ gibt es schon, es hat aber mit wollen nichts zu tun.

wöllte ist 1. Person Singular Indikativ Präteritum Aktiv von wöllen

(auch im Konjunktiv II sowie in beiden Modi für die 3. Person)

Es ergibt also keinen Sinn hier gewissen Mundarten zu folgen und wöllte zum Konjunktiv für wollen zu machen. ( Ja, ich bin einer von den Leuten wie Bastian Sick :wink:)

Für das dass haben wir im Rheinland eine einfache Lösung. Dat.

Darf dat dat?
Dat darf dat.
Dat dat dat darf…

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Korrigierst du auch Muttersprachler, die „wegen dem Regen“ sagen?

Nein, normalerweise nicht. Du hast die Büchse der Pandora aber eben selbst geöffnet.

Ich spreche nur Riegilanisch. Diese Sprache weißt zufällig einige Ähnlichkeiten zur Deutschen Sprache auf

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Hab deinen Beitrag an mich nicht mal richtig verstanden, macht aber nix.

Das ist ja nun nicht mein Problem.

Tztz, wirkst verbal deutlich niedlicher als hier schriftlich im Forum.

Hast du mich grade Pussymagnet genannt?

Dabei wollte ich dich eigtl Bratze nennen

Hab deinen Beitrag an mich nicht mal richtig verstanden, macht aber nix