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Retrokonsolen - Der Thread!

Moin Moin MG-Gemeinde!

Ich hatte mir überlegt einen RetroPi aufzusetzen.
Bei mir schlummern noch zig d64-Dateien rum, die ich damals von meinen Disketten mittelst C64S-Emulator und einer kleinen 1541-Schnittstellenplatine überspielt hatte.

Nun bin ich am überlegen, welchen Controller ich verwende.
Einen USB-CompetitionPro (der ersten Generation) habe ich - allerdings hat der aus meiner Sicht eine zu große Signalverzögerung und ich hätte es auch irgendwie gerne schnurlos.

Hat jemand von euch Erfahrungen, welche Controller gut geeignet sind?

Ich grübel derzeit weiter, ob es besser ein normaler Pi4 oder doch lieber der Pi 400 werden soll.

Vielleicht hat aber auch jemand generell Lust über RetroGaming/Konsolen zu schnacken…

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Kenne mich da in dem Bereich nur was SNES und PS1 angeht aus. Da verwende ich einen Raspberry Pi 4, der dicke ausreicht. Controller ist aus Japan von Buffalo und funktioniert super. Königsklasse wäre hier dann aber wohl der Controller vom Super Nt.

Hab diesen Thread vorhin zum ersten Mal auf dem Handy entdeckt (auf dem Desktop sehe ich die Posts sortiert nach Alter).

Ich hab hier ein paar Mini-Retrokonsolen, Pis und auch 2 FPGA-Systeme rumstehen.

Der 400er ergibt schon Sinn, wenn es darum geht, alte Computer nachzubilden da man spätestens beim 3. gecrackten C= 64 Spiel das Intro mit der Leertaste überspringen muss. Dafür hab ich am MiSTer, der im Wohnzimmer an einem grossen Fernseher hängt, eine Logitech Bluetooth-Tastatur mit Mausfläche.

Der Entwickler vom 400er sieht es ja auch als eine Homage an die alten Homecomputer wo alles in einem Gehäuse steckte, er war grosser C= Fan.

Am MiSTer nutze ich auch einen Retro-Bit Mega Drive Controller über Bluetooth. Das ist irgendwie mein Lieblingscontroller geworden, vielleicht weil er etwas grösser ist als die ganzen Nintendo-Dinger von 8bitdo. Diese sind teilweise schwer zu finden und auch relativ teuer inzwischen.

Selbigen gibt es auch kabelgebunden für €20, davon habe ich auch ein paar. Die Bluetooh-Variante kostet ca. €28.

Ich habe natürlich auch alte Competition Pro mit USB-Adapterplatine, aber ich kann damit nicht lange spielen bis mir die Hand wehtut. Dasselbe gilt auch für den etwas leichtgängigeren ZipStik, der bei den Briten sehr beliebt ist.

An meinem Vampire V400 (quasi ein inoffizieller Amiga-Nachfolge in FPGA) nutze ich einen XBox-Controller. Auch damit kann man gut spielen, auch wenn die meisten Buttons von den alten Spielen gar nicht unterstützt werden.

Mit dem normalen Pi kann man natürlich auch schöne Sachen machen, ihn z.B. in ein PiCade-Gehäuse stecken und sich an einem Mini-Arcade mit 10" Display erfreuen.

Wenn man noch mehr Geld ausgeben möchte, kann man in ein FPGA-System investieren. Dort geht man einen anderen Weg und es wird versucht, die alte Hardware in einem programmierbaren Chip abzubilden. In einem FPGA arbeiten alle Komponenten parallel und man hat keinen Synchronisationsoverhead den Software hätte, würde man dort mit vielen Threads arbeiten. Deswegen arbeiten viele Emulatoren auch Single-Threaded. Schwer zu erklären :smiley: Mit FPGA soll man weniger Lag haben.

Da erfreut sich der MiSTer grosser Beliebtheit den diesen kann man beliebig aufrüsten. Mit dem Ding mache ich eigentlich am meisten, weil es dafür auch einige Abbildungen diverser alter Computer, Konsolen, Handhelds und auch Automaten gibt.

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Das wäre für mich kein Grund - ich habe keine Lust auf „Kabel quer durchs Wohnzimmer“.
Daher schiele ich auf kabellose Controller. Wobei im Augenblick die XBox-Conroller aufgrund ihrer Kompatibilität bei mir oben auf der Liste stehen.
Andererseits würde ich schon einen Quickshot II Plus bzw. Turbo benötigen, damit sich bei mir echtes C64-Retro-Feeling einstellt.

Der Pi400 ist halt höher getacktet als seine Schwestermodelle… das wäre ein Faktor.

Die normalen Pis kann man ja auch höher takten falls nötig, auch dafür gibt es günstige Gehäuse mit Kühlung. Ist aber für die meisten Emus gar nicht nötig.

An die Quickshots hab ich keine guten Erinnerungen, die haben bei mir nie lange gehalten. Kannste ja mal testen und dann schreiben, ob man damit noch gut spielen kann. Meine Hände sind da sehr empfindlich inzwischen und verkrampfen mit den Competition Pros nach wenigen Minuten.

Ich habe eine Sega Megadrive Mini für Ladepausen im Auto.

Ich find die Spiele da drauf aber sooo schwer, dabei hat die Konsole im Vergleich zum Original noch zusätzlich zu den Spieleigenen Speichermöglichkeiten eigene Speicherslots

Am besten gefällt mir von den installierten Spielen bisher Monster World IV.

So einen hab ich hier auch noch liegen. Die kann man, wie fast alle anderen Mini-Konsolen auch, hacken und eigene Spiele und sogar andere Emulatoren draufpacken.

Das hab ich bis jetzt aber mit noch keiner Konsole gemacht weil ich dafür ja auch nen Pi nehmen kann. Da gibt es sogar schöne Gehäuse für.

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Lohnt sich vielleicht mal bei der Playstation Mini weil da die Software nicht so gelungen war und das Ding dadurch ja auch ziemlich hart floppte.

Auch noch ganz witzig für unterwegs sind vielleicht diese Neo Geo Mini-Arcades.

Die gibt es in 2 Ausführungen, eine Japanische…

Und die Internationale…

Erstere hat hauptsächlich Kampfspiele (King of Fighter usw) drauf. Bei der Internationalen Version hat man wenigstens noch ein paar andere Sachen dabei, u.a. ein paar coole Metal Slug Spiele.

Die Dinger sind aber wirklich klein, das Display hat nur 3,5". Und die Spiele sind natürlich auch sauschwer, sind ja von Automaten :smiley: