PREMIUM - Holger hat ein E-Bike

Vermutlich ist es so, dass die Versicherung darüber informiert ist und im Schadensfall die Leistung verweigern könnte. Das hätte zur Folge, dass der Arbeitgeber den Schaden selbst tragen muss oder die verantwortliche Person sogar mit ihrem Privatvermögen haftet.

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Nun Teil der Hausratversicherung inkl Fahrradklausel geworden ?!

und wann kommt wieder Katzencontent?

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Als Fahrradaffiner kommt jetzt von mir ein langer Text:

So im Karton kommen üblicherweise alle Fahrräder im vormontierten Zustand, die werden dann eben in den Fahrradläden fertig zusammengebaut, mit Vorderrad montiert und Lenker gerade würde es eben viel mehr Platz einnehmen und hätte wahrscheinlich noch höhere Versandkosten.
Wirklich nackt kriegt man eigentlich nur Rahmensets die man dann eben komplett mit selbstgewählten Komponenten aufbaut.

Hab vor knapp drei Jahren mein Gudereit auch so bekommen (kein Elektro aber Pinion-Tretlagergetriebe) und das kam ähnlich an, Vorderrad nicht dran, Lenker/Vorbau um 90° gedreht usw.
Habs über Leasing bekommen und der Händler hier vor Ort hatte dieses Modell eben nicht vorrätig weshalb ich es bei nem Händler im Rheinland bestellt habe.

Das am Lenker dran ist ein Schaftvorbau, der sich durch diesen Keil innen im Gabelschaft klemmt, die Gabel dazu hat oben auf dem Gabelschaft ein Gewinde und einen Gewindesteuersatz; das ist heute eigentlich nicht mehr so verbreitet, stattdessen verwendet man meistens sogenannte Ahead-Steuersätze und Vorbauten, wo der Gabelschaft ein gutes Stück länger wie das Kopfrohr ist, der Steuersatz ohne Gewinde ist und der Vorbau dann außen am Gabelschaft geklemmt wird, durch die Abdeckkappe wird dann die Vorspannung/Spiel für den Steuersatz eingestellt.

Ich würde ich mir so einen Billigtrümmer eher nicht kaufen, sind für mich in einer Reihe mit diesen Teilen die man früher bei Real, im Baumarkt etc. bekam oder noch bekommt z.B. von Mifa, McKenzie oder auch Zündapp, die Schaltung ist zwar von der namhaften Marke Shimano, aber 7 Gänge an der Kassette (früher hatte man dafür noch Kurbeln mit drei Kettenblättern) ist sowas von uralt und bei Shimano die unterste Einstiegsklasse, das billigste was man kriegt, inzwischen gibt es 1x12/2x12 (zwei Kettenblätter fahren eigentlich nur noch Rennräder weil die dann kleinere Gangsprünge haben um ihre optimale Trittfrequenz zu finden) und sogar 1x13 (SRAM XPLR, Campagnolo Ekar), aber es muss meiner Meinung nach auch keine XX Eagle, Deore XT etc. sein, auch ne Shimano Cues 1x11 ist ausreichend, die bietet gegenüber dieser 7-Gang nicht nur mehr Gänge sondern eine deutlich höhere Bandbreite und das ist vor allem der Punkt, dass man im höchsten auch mal 30 km/h und mehr schafft ohne sich totzustrampeln und im niedrigsten noch gut genug nen Berg hochkommt.

Scheibenbremsen sind gut, ich persönlich würde die allerdings auf hydraulische aufrüsten, da gibts das MT200-Set von Shimano für nen Fuffi

Scheibenbremsen und Beläge sollte man übrigens einbremsen, fahr so mäßige Geschwindigkeit (ca. 20 km/h) und brems dann kräftig runter, keine Vollbremsung aber fast bis zum Stillstand dann wieder beschleunigen und wieder so bremsen und das ganze zwanzig mal.

Laut Hitway ist der Rahmen aus Stahl, kein Wunder dass es nicht weit von 30 Kilogramm entfernt ist, meine Eltern haben Cube Kathmandu Hybrid SLT Modelljahr 2023 und 2025 und die wiegen dank Alurahmen trotz größeren Akkus (750 bzw. 800 Wh, der hier hat 468) und noch mehr Pipapo wie ner gefederten Sattelstütze etwas weniger.

Dann gibts auch nur eine Rahmenhöhe/-größe, obs jetzt ein Dutzend Stufen von XXS bis XXL braucht mal dahingestellt, aber man kann eben mit sagen wir 1,70m und kurzen Beinen auf Dauer nicht gut nicht eines fahren das für eine 2 Meter große Person gebaut wurde und umgekehrt, ich hab zum Beispiel ungefähr dieselbe Körpergröße wie mein Vater und aber längeren Oberkörper und kürzere Beine weshalb ich einen Rahmen in M (ca. 53cm) brauche und er in L bis XL.

Ich hätte noch zwei Vorschläge:

Speichenreflektoren, nominell braucht das Rad durch den Reflektorstreifen am Reifen keine, aber durch Verschmutzung kann dieser Streifen eben schnell mal seine Wirkung verlieren, deshalb würde ich zusätzlich anstelle dieser orangenen “Katzenaugen” solche Clips anbringen:

Und bei Sattel und Sattelstütze könnte sich ein unpassender bemerkbar machen wenn man mal ne längere Tour fährt, ich bin letztens auf dem Rennrad 3 Stunden lang gefahren und es hat dann noch am nächsten Tag etwas im Gesäß geschmerzt, hab dann ne Sitzknochenvermessung gemacht, 13cm, Sattelbreite gemessen, war auch knapp 13cm, also ein wenig zu schmal:

Mir nen etwas breiteren (145mm), Selle Italia Model X gekauft, hat auch keine 50€ gekostet, muss kein super highendiger Fizik, Selle Italia, Specialized, Ergon oder SQLab sein, draufgeschraubt, letzten Sonntag (12.4.) wieder ne dreistündige Tour gefahren und siehe da, es hat nur noch leicht wehgetan und der Schmerz war deutlich schneller weg.

Ein Ledersattel wie von Brooks geht natürlich auch, der braucht aber schon seine Zeit bis sich dessen Form ans Gesäß angepasst hat.

Und es sieht nach einer starren Sattelstütze aus, alles was Hinterreifen und Rahmen nicht schlucken geht in den Sattel, wenns zu unbequem wird sollte man sich eine Federsattelstütze anschauen, die sehr preiswerten gehen beim Federn nur nach unten, ich würde eine Parallelogramm nehmen (die geht eben nicht so weit nach hunten sondern dafür etwas nach hinten) wie die SR Suntour SP12-NCX für rund 60-70€:

Dort kann man auch die Härte bzw. Vorspannung etwas einstellen, damits zum Beispiel nicht zu wabbelig ist.

Bei einer Kettenschaltung kann man eben nicht im Stand schalten, deshalb ist vorausschauende Fahrweise angebracht, wenn man zum Beispiel auf eine rote Ampel zurollt schonmal ein paar Gänge runterschalten (und nicht alle auf einmal sondern so nach und nach und dabei noch treten, die Kette braucht eben ein wenig Zeit um umzuspringen).
Dann kommt man auch deutlich besser vom Fleck (weil wenn man so schaltfaul ist und im fast höchsten Gang anfährt da kann auch der Motor nicht viel helfen) und macht keinen Schlenker, in meinem großen Fuhrpark hab ich bislang nicht ein Pedelec/E-Bike und häng auch wenn ich nicht das Rennrad fahre viele E-Bikes easy beim Ampelstart ab weil die eben einen zu hohen/schwergängigen Gang drin haben.
Kettenschaltung braucht ansonsten eben etwas Pflege, immer mal wieder reinigen (und sei es nur mit nem Lappen abwischen/abziehen) und dann wieder ölen, die Schaltzugspannung nachstellen an diesen Einstellern (direkt am Schalthebel) zudem längt sich die Kette mit der Zeit weshalb man dort auch regelmäßig (z.B. jährlich) den Verschleiß kontrollieren sollte, wenn sie sich zu stark gelängt hat, nutzt das nämlich die Zähne von Kettenblatt und Ritzeln/Kassette übermäßig ab, rechtzeitig gewechselt kann man die auch noch mit ner zweiten vielleicht sogar dritten fahren, sonst muss man die auch gleich austauschen.

Würde nach einem Jahr es dann mal zu ner Werkstatt bringen für Inspektion, weiß nicht wieviele es da gibt die da was am Antrieb etc. von Hitway machen, aber dass die sich zumindest mal die mechanischen Komponenten ansehen, ggf. einstellen usw.

Entnehmbaren Akku finde ich eigentlich gar nicht so ungewöhnlich, meine Großeltern hatten schon vor über 10 Jahren welche von Kalkhoff mit deren Impulse-Antrieb und schon dort waren die Akkus abnehmbar und meine Eltern haben besagte Cubes mit Bosch, mein Bruder ein Conway mit Bosch und alle drei haben auch entnehmbare Akkus (einen “festen” den man nur mit Schrauberei rausnehmen kann gibt es bei Bosch scheinbar gar nicht), die sie eben oben aufladen, auch bei Shimano gibt es zwar wirklich fest verbaubare, aber die Mehrheit ist auch einfach entnehmbar.
Auch bei solchen wie Cowboy oder Raleigh One ist er einfach entnehmbar; bei Vanmoof hingegen nicht.

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:musical_notes:Step by Step:musical_notes:

Zusammenfassung

Max hat recht mit Whitney Housten
https://www.youtube.com/watch?v=sWa5vE4MUpU

Holger meint wohl eher New Kids on the Block
https://www.youtube.com/watch?v=ay6GjmiJTPM

Von East 17 sind Songs wie It’s Alright
https://www.youtube.com/watch?v=tP_WRk-xV7I

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Es gab auch noch den 80er Jahre Kracher Step by Step von Off. Das war das Vorgänger-Projekt von Snap! zusammen mit Sven Väth, der hier im Video rumtanzt. :grinning_face:

Einer von beiden singt aber auch das Intro der Serie „Eine starke Familie“ (engl. „Step by step“).

Da kommt zwar die Textzeile “step by step” vor, aber das Lied heißt “Second Time Around” und ist von Jesse Frederick und Teresa James.

Ich hab aber auch nicht behauptet, dass das Lied „Step By Step“ hieße :wink:

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Es ist nicht Standard, dass bei einem E-Bike der Akku herausgenommen werden kann? Das hat mich jetzt dann doch tatsächlich geschockt, ich dachte das wäre das absolute Minimum was so ein Rad kann….

Die Frage ist: warum habt ihr das Fahrrad hoch in die Wohnung geschleppt nur ums dann dort zusammenzubauen, um es dann sowieso wieder an einem Stück runter zu tragen, das ergibt in meinem Kopf irgendwie keinen Sinn…..

Nein, das heisst: wer zweimal kauft, kauft öfter!

Grüße an den anderen Holger aus Köln!

Ach ja: hat Holger da tatsächlich dieses schlimme Kopfsteinpflaster direkt vor der Haustür? Dann hoffe ich mal, dass es bei ihm tatsächlich erlaubt ist auf dem Gehweg zu fahren, denn ich kann mich noch erinnern, als ich damals in Dresden noch ein Fahrrad hatte, das war die reinste Folter auf diesem beschissenen Kopfsteinpflaster zu fahren.

Da habe ich dieser Tage zufällig ein Video aus Berlin gesehen:

Egal. Freut mich, dass Holger dieses leidige Thema für sich endlich beenden konnte und ich hoffe er hat viel viel Spaß mit seinem neuen Spielzeug!

Ich würde mir ja auch gern so ein Ding kaufen, aber es gibt leider keine bezahlbaren E-Fahrräder die Personen bis 180 Kilo aushalten….

Ehm.. nein?!???

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Kennst du das echt nicht?

Manchmal wundere ich mich doch sehr über dich..

Eirnst gemeinte Frage: du kennst es echt nicht?

Das ist teilweise wieder so ein Design-Ding. Der Fahrradrahmen sieht schicker aus, wenn der Akku integriert ist. Außerdem liegt der Schwerpunkt tiefer, was ein besseres Fahrgefühl bringen soll und der Akku ist ggü. der Witterung besser geschützt.

Ein 800€ E-Bike?

Was könnte da schon schief gehen?! :face_with_monocle:

Für „Ich-möchte-fit-bleiben“ oder „Specki-wegi“ Leute empfehle ich: Einen Tretroller - z.B. ein Exemplar von Kickbike. Hier meine gute „Lotte Hüh“. Seit 5 Jahren konstant im Einsatz und vor allem im Winter unentberlich in diesem Land.

Ich hab auch einen Bekannten, der so einen Tretroller hat, der nutzt den tatsächlich als ausschließlichliches Gefährt. Wahnsinn, wie der abgeht und wie flott er damit unterwegs ist!

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Ja, das ist ein ganz besonderes Gefährt. Man ist sowohl Fussgänger als auch Fahrradfahrer - nicht nur im gleichen sondern im selben Augenblick. Das muss man erleben.

Im Winter benutze ich Spikes, welche ich an meinen Schuhen anbringe, damit ich im Tritt nicht wegrutsche. Vielleicht ist dies auch für deinen Bekannten interessant.

K

Wenn es nicht erlaubt ist, könnte er sich einfach ordnungswidrig verhalten und das in meinen Augen überschaubare Bußgeld in Kauf nehmen. In Deutschland droht einem dafür glücklicherweise keine

Das unerlaubte Fahrradfahren auf dem Gehweg kostet in der Regel 55 Euro. Bei Behinderung anderer steigt das Bußgeld auf 70 Euro, bei Gefährdung auf 80 Euro und mit Unfallfolge auf 100 Euro

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Böse Menschen würden dazu jetzt sagen, dass das ein Anreiz sein könnte, sich mit den 180 kg mal auseinanderzusetzen :smiling_face_with_horns:

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Mache ich am 27. Juni, denn da habe ich endlich nach sechs Jahren mal wieder einen Termin bei einem Hausarzt….

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