Massengeschmack-TV Shop

Pantoffelkino 127: Charles Bronson


#1

Hier kann darüber diskutiert werden!


#2

Tolle Folge. Charles Bronson kannte ich bisher nur vom Namen her. Habe richtig Lust darauf bekommen die vorgestellten Filme mal nachzuholen. Herr Schmitt war wie immer eine Bereicherung.


#3

Ich habe schon in meiner Kindheit viele Bronson-Filme gesehen, da mein Vater ein Fan war. In meiner Jugend habe ich dann noch einige Cannon-Film nachgeholt. Aber ich habe bestimmt seit 20 Jahren keinen Film mehr gesehen.

Auf Amazon Prime und Netflix ist leider wenig zu haben. Nur Amazon hat zwei alte Filme in der Flatrate: Das Raubtier (Machine-Gun Kelly, 1958) und Hölle der tausend Martern (Run of the Arrow, 1957).


#4

Wieder eine sehr schöne Folge, hat mir richtig gut gefallen. Ein solches Special würde ich mir auch mal zu John Wayne wünschen.


#5

Puuuh, die Asynchron-Folge zu dem Thema hat schon kaum eine Socke interessiert - daher fürchte ich, ist das nicht so ein spannendes Ding.

Aber als Lebemann/Lebefrau kann man es sich natürlich wünschen :smiley:


#6

Geht es eigentlich nur mir so?

Ich fand Bronson immer “attraktiver” ohne den Schnurbart und ich fand das er “ohne” irgendwie schauspielerisch immer “besser” wirkte.

Noch ne Anmerkung zu Wolfgang: Finde ihn in dem Format gut aufgehoben (gilt übrigens auch für Chris), allerdings hätte ich 2 kleine Anmerkungen. 1. Sich etwas weniger gern selbst reden hören könnte helfen (auch mal zu nem Punkt kommen…) und 2. Es kommt relativ wenig durch was seine “eigene” Meinung ist durch das ständige rezipieren dessen was “andere” gesagt/interpretiert haben.

Und auch eine Frage dazu: Mir kommt es so vor als ob Wolfgang denkt er habe quasi eine Schulklasse (klein Holgi, klein Volki, usw.) vor sich und müsse dieser etwas beibringen (und verliert sich dabei häufig in Überinterpretation). Kommt das nur bei mir so an? Wenn ich mir vorstelle ich würde mich mit Filmen halbwegs auskennen und Teilnehmer der Runde sein und dann wäre da jemand der sich so gibt und mich quasi wie ein 5 jähriges Kind behandelt, ich würde kochen.

Bevor hier wieder Gift gespuckt wird: Das ist eine reine INTERESSENSFRAGE!


#7

Ich fand/finde, der Typ sah egal wie völlig unsympathisch aus und deshalb habe ich noch nie einen Film mit dem gesehen :smile:


#8

Ja, sehe ich auch so, es ist “schwierig” ihn “sympatisch” zu finden. Irgendetwas, kann es nicht definieren, ist “störend”.

Möglicherweise geht das vielen Leuten so, was einer der Gründe ist warum ihm die “ganz große” Karriere, verwehrt blieb.


#9

Mit Verlaub: Er hat eine “ganz große” Karriere gemacht! :wink:


#10

Findest du?

Ich würde ihn in die Kategorie B++ oder A— oder so einreihen, aber er ist nicht das gewesen was man heutzutage unter einem “Megastar” oder absoluten A-Promi versteht, oder würdest du ihn z.B. mit sojemandem wie Brad Pitt oder Tom Cruise vergleichen (also vom Starfaktor usw.)?

Ich mein, ja, er hat mal nen Golden Globe als beliebtester Darsteller erhalten und er war sicherlich bekannt usw, aber dennoch, wenn man an wirklich große Stars von damals denkt, kommen einem (wenn man nicht grade in den 70ern Teenager war) da nicht eher andere Namen ins Gedächtnis und ist es bei Bronson nicht eher so das dann irgendwann in ner Diskussion mal jemand sagt “ach, ja, den gabs ja auch noch”?

Es gibt wenn man anfängt Leute aufzuzählen (z.B. Westernhelden) immer einen oder zwei den man zuerst nennt (bzw. einem einfallen) und dann ein paar andere und dann noch die die man erst nach längerem Nachdenken berücksichtigt und Bronson ist einer derjenigen die quasi nie an erster Stelle stehen würden, so meinte ich das mit der Karriere, war eventuell missverständlich ausgedrückt.


#11

Schöne Folge, aber schade, dass Ihr zum Schluss nicht noch folgende Kuriosität angesprochen habt:

:zipper_mouth_face: :laughing:


#12

die folgt dann im Dezember, wenn der Film rauskommt :wink:


#13

Aaah! :smiley:


#14

Das liegt eher in der Betrachtungsweise, wie Du das Wort Megastar einordnest. Charles Bronson war zu seiner Zeit sicher ein Megastar. Allein sein Gesicht ist es, was den Film “Spiel mir das Lied vom Tod” ausmacht. Er ist “Mundharmonika”, er hat diesen Film maßgeblich geprägt.
Heutzutage ist ein Megastar jemand, der täglich in den Medien und den Social Media Kanälen präsent sein muss. Ich sehe das bei Filmschauspielern etwas anders. Diese sollen gute Filme abliefern und weniger sich medial präsentieren. Gute Filme sind oftmals Werbung genug, nicht die Tatsache, dass man überall präsent ist. Zumindest früher war es so und so zog dann auch der Name eines Schauspielers die Leute in die Kinos.

Damals gab es nicht die Möglichkeiten, die es heute gibt und ich glaube, dass Charles Bronson auf die heutigen Möglichkeiten sicher auch keinen Wert gelegt hätte. Er war ein guter Schauspieler, einer mit einem sehr ausdrucksstarken Gesicht.
Vielleicht entspricht er nicht jedermanns Geschmack, aber hey, die Geschmäcker sind halt verschieden.


#15

Na, da würd ich aber doch widersprechen. Ich glaube nicht, dass dieser Film seinen Status Bronson zu verdanken hat. Der hat seinen Teil beigetragen, aber ich verbinde den Film mindestens genauso stark mit Claudia Cardinale & Henry Fonda. Und noch mehr mit den grandiosen Bildern, den lang ausgespielten Szenen und natürlich der Musik.

Was aber nichts daran ändert, dass Charles Bronson in den 70ern zu den größten Stars überhaupt gehörte. Er war als harter, cooler Typ eines der Idole und Vorbilder überhaupt für viele jugendliche Männer.
Sonst hätte der frühe Udo Lindenberg ihm auch nicht diesen schönen Song gewidmet:


#16

Selbstverständlich, Du bist ja immerhin auch ein Filmfachmann.

Ich denke aber, es ist auch immer eine Sache des Geschmacks, der da natürlich sehr subjektiv ist. Ich verbinde in erster Linie sein Gesicht mit dem Italo-Western. Natürlich ohne dabei zu vergessen, dass auch Claudia Cardinale oder Henry Fonda und auch Jason Robards großartige Rollen gehabt haben.
Es sind so viele Faktoren, die diesen Film so einzigartig machen, aber speziell zum Thema Charles Bronson wollte ich nur ausdrücken, was ich mit ihm verbinde.

Auch seine anderen Erfolge darf man natürlich nie vergessen. “Ein Mann sieht rot” war der erste Film, den ich in den 70er Jahren noch illegal als Jugendlicher in einem Berliner Programmkino gesehen habe. Der Film hat mich damals reichlich Nerven gekostet.


#17

Siehste mal - und heute isses umgekehrt :grin::yum:


#18

Hey…das ist aber nicht nett, Herr Kritiker :weary:…wo doch der Hausmeister immer so freundlich zu Dir ist :stuck_out_tongue_closed_eyes::hugs:


#19

Hm, ich weiß nicht ob es damit wirklich schon erklärt ist Porni. Zum Beispiel würde ich Clint Eastwood definitiv als “Megastar” einordnen, oder Frank Sinatra, oder John Wayne und auf diese trifft dieser ganze “Rummel” den man heute so veranstaltet auch nicht zu.

Eventuell kann man es anders sagen, der “Glanz” von Bronson ist heutzutage so sehr verblasst das man ihn aus heutiger Sicht nicht ohne weiteres dazu zählen würde. Wie ich schon sagte, wenn man die “Stars” so aufzählt, gibt es immer welche die einem erst spät einfallen und welche die man zuerst nennt. Wenn man jemanden in den 70ern gefragt hätte wäre Bronson eventuell bei den ersten 3 genannten dabei gewesen, wenn man jemanden heute fragt wäre er eventuell einer derjenigen die einem nicht oder erst spät einfallen. Noch anders ausgedrückt, wenn man eine NDR Top10 Stars Sendung machen würde, wäre er vermutlich nicht oder auf einem der hinteren Plätze mit dabei (Gibt es nicht eventuell sogar irgendeine Folge dieser Ranking Sendungen die meine Behauptung untermauern könnte?).

Ich mein, nehmen wir mal an ich würde dich oder Volker fragen welche die 10 größten Schauspieler (Stars) waren/sind, wäre Bronson bei deiner Auflistung dabei, wenn du vergisst das wir jetzt grade eh über ihn reden?
Ich würde fast jede Wette eingehen das selbst wenn man Leute euren Alters, also alles was schon jenseits der 45 ist fragt, wäre Bronson bei den wenigsten dabei. Was auch immer das nun genau aussagt.

Unabhängig davon ist es natürlich völlig richtig was du sagst. Es ist unwichtig wieviel “Rummel” gemacht wird, wichtig ist das die Leute gut arbeiten und die Filme gut sind. Es braucht keine Homestories oder sonst was.


#20

Heute Abend wird " Das Gesetz bin ich (Mr. Majestyk" auf TELE5 ausgestrahlt