MG Aufnahmestudio Folge 22. Hier kann darüber diskutiert werden!
Wieder geht es um drei alte XY-Fälle, die von Frank, Olli und Holger vorgestellt werden. Zunächst ist eine getötete Frau Thema, deren Freund unter dringendem Tatverdacht steht - aber der letzte Beweis fehlt. Danach geht es um den brutalen Mord an einer jungen Frau, dessen ein ominöser Porschefahrer verdächtigt wird. Und schließlicj wird der Fall der lange vermissten Patra Pazsitka nochmal aufgerollt.
Das Beispiel der wiederaufgetauchten Frau zeigt aus meiner Sicht wieder deutlich, dass man sich doch bitte zurückhalten sollte mit Vorurteilen, wenn man mitbekommt, dass eine Person eine „komische“ oder gar „unverantwortliche“ Entscheidung getroffen hat.
Sie konnte sich Jahrzehnte nicht zum Fall äußern und man hat blind nur einer Seite getraut - die der Eltern.
Mein Wunsch ist es, dass Leute die entsprechenden Schlüsse ziehen und drei mal nachdenken, bevor sie eine Person verurteilen, die gewisse Entscheidungen getroffen hat, welche auf den ersten und zweiten Blick völlig unnachvollziehbar erscheinen.
Jetzt im Nachhinein hat sie glücklicherweise ihre Geschichte öffentlich gemacht, womit auch endlich die andere Seite, die Seite des Opfers, präsentiert wurde.
Zu Ollis Kommentar am Ende sei noch zu sagen, dass Steinbrecher als Moderator des Nachtcafés berühmt, für seine Art des Interviews und der Kommunikation während dieser Talk-Runden ist.
Dank ihm ist das Nachtcafé generell sehr zu empfehlen. Vor allem, wenn es gegensätzliche Seiten gibt, die kurz davor sind, aufeinenader loszugehen. Der Moderator schafft es immer wieder, die Situation zu entschärfen und die persönlichen Geschichten jedes Teilnehmers mit der genau richtigen Schnitttiefe herauszuholen, aber immer nur so weit, dass es nicht unangenehm wird und der Person nicht schadet. Klasse Moderator, wie bereits Olli angemerkt hatte.
Interessant, vom letzten Fall habe ich schon über ein paar Podcasts mitbekommen, war Anfang letzten Jahres auch im offiziellen von XY:
Damals hat man wohl auch in den Wäldern gesucht, da gibt es einige zwischen Braunschweig und Wolfsburg, sogar eine Tornado mit Wärmebildkamera kam damals wohl zum Einsatz.
Aber von dieser Missbrauchsgeschichte wusste ich noch nichts, das wirft ja nochmal ein komplett anderes Licht darauf.
Nicht nur bei VW, eigentlich bei den meisten großen Autobauern werden die Werksferien für Modellwechsel oder auch nur Modellpflege „Facelift“, bei VW als „GP“ (Große Produktaufwertung), bei Mercedes „Mopf“ von Modellpflege, bei BMW „LCI“ (Life Cycle Impulse), genutzt.
Die Nummer der Buslinie zwischen Braunschweig und Wolfsburg passt übrigens immer noch, nur dass da inzwischen noch eine Null dahinter ist, also 230.
Zum Thema Volksporsche habe ich in einer ARD-Dokumentation über die Adam Opel AG folgende Anekdote gehört: Die Produktion eines Volkswagens haben die Nazis offenbar frühzeitig geplant. Auf der Berliner Autoschau 1936 soll Wilhem von Opel den Reichskanzler mit den Worten begrüßt haben: „Heil Hitler, Herr Hitler“. Porsche hat sich da offenbar entgegekommender verhalten . So erhielt er sozusagen den Zuschlag für die Errichtung der VW-Produktionsstätten in Wolfsburg, das dafür extra gegründet wurde. Kommentar des Opel-Referenten (sinngemäß): Stellen Sie sich vor, es wäre anders gekommen.
Allerdings war die Adam Opel AG - bereits seit 1931 vollständig im Besitz von General Motors - kräftig an der Produktion von Militärfahrzeugen bezeiligt. Es wurde sogar ein eigener „Volkswagen“ produziert. Das wurde aber in der Doku nicht erwähnt.
„Der 1935 vorgestellte Opel P4 verkaufte sich als erster „Volkswagen“ mit über 65.000 Stück in nur zwei Jahren ausgesprochen gut.“
Wollte ich gleich schreiben, als ich den Anfang Deines Beitrags gelesen hatte. Allein deshalb, weil das Unternehmen in nichtdeutscher Hand (ab 1941 ja sogar dann in „Feindeshand“) war, hatten sie gegenüber Ferdinand Porsche einen entscheidenen Nachteil. Dass sie noch Militärfahrzeuge für Deutschland bauen durften, dürfte daran liegen, dass die USA ja zunächst noch offiziell neutral waren.
Und der GröfaZ soll sich bei der Autoschau verhalten haben, wie man ihn kennt. Nach der uangemessenen Begrüßung durch den alten Mann hat er wutantbrannt den Opel-Stand verlassen.
Doch, ich finde schon das die Augen des Typen im 2.Fall an Ulrich Wickert erinnern
Was ich nicht verstanden habe: der Lehrling der die Schülerin umgebracht hat, hat auch den Mord an Petra gestanden die gar nicht tot ist.
Aber warum?
Ich habe immer gedacht, dass die aus dem Boden gestampfte Stadt Wolfsburg von vornherein nach Hitler benannt wurde (vgl. „Wolfsschanze“). Aber tatsächlich wurde sie erst durch die Besatzer nach einer nahe gelegenen Burg benannt, die bereits im 14. Jahrhundert erbaut wurde. Im Dritten Reich war Wolfsburg bekannt als „Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben“.
Mit dem Versprechen des Volkswagens hat die Nazi-Regierung das Volk astrein betrogen. Kein Zivilist hat vor 1945 für sein Geld jemals einen VW-Käfer erhalten.
Das kam erst in der Nachkriegszeit ins Rollen
Mein Opa hat auch vergeblich angespart damals. „Fünf Mark die Woche musst Du sparen - willst Du im eignen Wagen fahren!“ Naja, gab ja schlimmeres als Resultat von 12 Jahre Adolf als das verlorene Guthaben.
Laut XY-Wiki besaß Claude-Oliver Rudolph nicht mal einen Porsche, sondern einen Ferrari. Da haben sie wohl breit gestreut zum DNA-Test eingeladen. Hauptsache Sportwagenbesitzer.
Habe gerade festgestellt, dass derzeit unter mediathekviewweb.de einmal xy vom 14.5., einmal Achtung Βetrug vom 28.5. und viermal gelöst vom 11. und 18.6. verfügbar ist.