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Folge 60

Hier kann darüber diskutiert werden!

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Der Downloadlink der #60 führt zur #59 :frowning:

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ist bereits korrigiert!

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Das war ne schöne Mediatheke.

Bezüglich des E-Auto Beitrags hätte ich mir noch die Erwähnung/mehr Details dieser beiden Punkte gewünscht:
Bezüglich des „Gleichzeitig laden geht ja gar nicht“, das geht besser als man denkt:

Zum Vergleich wie viel Strom für die Herstellung von 1 Liter Diesel benötigt wird, wären ein paar Details nicht schlecht gewesen oder auch wieviel man durch ein E-Auto an Strom sparen würde (auf die schnelle ein Artikel von 2018):

Den Rest der Sendung war top :slight_smile:

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Also, Holger, Dein „E-Auto-Experte“ ist - zumindest für mich - genau so polemisch wie Herr Barth - nur halt nicht auf dessen Sprachniveau.

Als der „Barth-Experte“ hervorgebracht hat, dass es vollkommener Blödsinn ist, hinter einem Verbrennungsmotor (Stromkraftwerk) noch einen Elektromotor zu hängen (Auto) - mit dessen Aussage er grundsätzlich recht hat* - redet er nur um den heißen Brei und geht auf die Recycling-Möglichkeiten von den verbauten Akkus ein. (Hat ja so viel damit zu tun).

Auch die Aussage, dass Lithium-Ionen-Akkumulatoren nach zwei Jahren anfangen massiv an Leistung zu verlieren, wird nur darauf entgegnet, dass eAutos ja mehr Zellen haben.
Die Anzahl der Zellen hat ja wohl kaum etwas mit der Lebensdauer zu tun. Diese Aussage ist so ziemlich das Gegenteil von Nachhaltigkeit. (Von der Rohstoff-Debatte mal ganz abgesehen.)

Ich werde mir jetzt mal den Rest geben - aber im Augenblick klingt das Ganze nach „Polemik gegen Polemik“.

*) Fußnote

Je nach Verbrennungsmotor hat man einen Wirkungsgrad um 20 - 30 % - Ein Elektromotor hat zwar einen Wirkungsgrad um die 80 % - aber in dem Beispiel halt 80% von 30 %. Da kann man die fossilen Brennstoffe besser direkt in Bewegungs- und Wärmeenergie umsetzen.
Damit eAutos „ökolotisch besser“ sind, dürfen sie demnach nur mit Strom aus regenerativen Quellen gefüttert werden.

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Ja, nur dass übersehen wird, dass ein Großkraftwerk, das diese fossilen Brennstoffe in einer großen Kammer kontinuierlich verstromt, einen weitaus größeren Wirkungsgrad hat.

Das wäre mal in der Tat interessant zu prüfen, ob der Wirkungsgrad „Strom aus Großkraftwerk füttert ein eAuto“ besser ist als „Verbrennungsmotor-Auto“.
Grundsätzlich würde ich Deine Aussage erwarten - habe mich bezüglich Zahlen noch nicht schlau gemacht.

— Themenwechsel :wink:

Habe ich das gerade richtig verstanden: Ingo Appelt sagt, dass wenn alle(!) - also die komplett jetzt autofahrende Bevölkerung - jetzt ihr Auto laden wollen würden, nicht adäquat mit Strom versorgt werden könnten wird entgegnet, dass ein Stromanbieter es mit der jetzigen(!) Abfrageniveau schafft?

Ich weiß aus kollegialen Umfeld (eAuto-Fahrer), dass dessen Stadtwerke ihm mitgeteilt haben, dass wenn alle in seiner Straße gleichzeitig laden wollten, noch ein „massiver“ Ausbau am lokalen Stromnetz notwendig wäre.

Und nun? Wer hat recht?

ein Großkraftwerk läuft wenigsten konstant im optimalen Bereich, alleine das wäre schon ein Pluspunkt gegenüber tausenden-millionen kleiner Motoren.

Das wurde sicherlich auch schon untersucht, bzw bin ich mir sicher dazu schon etwas gelesen zu haben.

Der Ausbau der Infrastruktur findet gleichzeitig statt, es ist ja nicht so, dass in einem Jahr alle Autos umgestellt werden. Von daher ist das nur eine unrealistische Theorie.
Das Pferd wurde auch nicht innerhalb von einem Monat komplett durch das Auto ersetzt :wink:

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  1. Holger meinte, dass RT Video mit ihm als Interviewgast sei okay gewesen. Ich kann es gar nicht erst finden.

  2. An die Stromnetzskeptiker: Glaubt Ihr im Ernst, das Netz fiele zusammen, wenn alle 40 Millionen Autobesitzer abends in der Wohnung einen Heizlüfter einschalten? Ich lade nur 11x schneller zuhause, wenn ich dringend wieder weg muss. Ansonsten lade ich langsamer.

  3. Ein mit Diesel betriebenes Kraftwerk kann dauerhaft im besten Wirkungsgrad gefahren werden, weil es permanent mit gleicher Drehzahl arbeitet. Ein Dieselauto kann das nicht und fährt daher nur selten im besten Bereich (ganz im Gegenteil). Es ist wie eine kaputte Uhr, die nur zweimal am Tag richtig geht.

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@Fernsehkritiker
Hat PutinTV das Interview mit dir noch nicht ausgestrahlt?

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Wo ist denn Richard Gutjahr geblieben? :thinking:

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Da hast du etwas falsch verstanden. Zum einen verringert sich mit der Anzahl der Ladezyklen die Kapazität des Akkus. Zum anderen war seine Antwort auf den Verweis von Mario Barth auf den Alterungsprozess von Handy-Akkus, dass bei den Akkus in E-Autos mehr Zellen verbaut werden, deswegen ein komplizierteres BMS (Battery Management System) verbaut wird, was wiederum den Alterungsprozess verlangsamen kann

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Jasmin Kosubek ist schon eine echt knallharte Talkerin, da ist Anne Will nichts gegen.

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Das war eine richtig schöne, runde Sendung.
Der Beitrag über Elektoautos war sehr informativ, gerade da ich mich dabei erwischt habe, dass ich viele von Barths Vorurteilen auch hatte, obwohl ich der Elektromobilität grundsätzlich positiv gegenüber stehe. Das mal von einem Experten erläutert zu bekommen, war interessant, danke dafür!

Genauso interessant war der Einblick hinter die Kulissen von RT Deutsch. Irgendwie ist es sympathisch, wie offen die Leute damit umgehen, welche Sichtweise sie haben.
Und es ist ja schon richtig, dass der „Mainstream“ der deutschen Medien gerade außenpolitisch sehr auf einer Linie ist. (Abgesehen von positiven Ausnahmen wie etwa die „Anstalt“…) Hier ist es schon mal gut, sich die andere Seite zumindest anzuhören, man muss die Position ja nicht übernehmen, aber man kann sie dann vielleicht wenigstens verstehen.
Der Beitrag über die schwule Datingshow war ein netter Rausschmeißer, der alle meine Vorurteile darüber, wie eine solche Sendung aussehen dürfte, bestätigt. Ich frage mich auch, welche Zielgruppe RTL damit erreichen will. Schwulen dürfte die Sendung zu klischeebehaftet sein, Heterosexuelle schauen sich so eine Sendung aber auch eher nicht an.

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Fuer die Leute, die nicht googeln koennen: Hier der erste Ausschnitt aus dem Interview, der Rest kommt am Dienstag laut Kosubek:

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Die Frage ist halt, ob und wie.
Wenn es eine Art „Lastverteilung“ ist, wie sie z. B. auch bei Speicherzellen bei SSDs gemacht wird, wäre es keine „langsamere“ Alterung sondern eine „verteilte“.
Aber in Anbetracht der genutzten Ressourcen wäre das dann irrelevant, da ja mehr Ressourcen genutzt wurden.
Kurz: Eine nähere Betrachtung / Erklärung wäre interessant.
Im Augenblick steht halt Aussage gegen Aussage.
Mal provokant gefragt: Wieso sollte ich dem eAuto-Experten mehr glauben als Herrn Barth?
Denn richtig untermauerte Zahlen/Daten/Fakten hat er auch nicht geliefert. Von Auftreten und Betonung her machter er auf mich mitunter den Eindruck, dass er argumentatis etwas ins schleudern kam. Mag aber vielleicht auch an der Kamera / ungewohnten Situation liegen…

ganz so ist das nicht
Bei großen Batterieblöcken sind die einzelnen Zellen in Serie und parallel geschaltet. Dadurch teilen sie sich Strom und Spannung. Wenn ältere Zellen durch die geringere Kapazität schneller voll sind dann ziehen sie alle Spannungen der parallel geschalteten Zellen mit nach oben und so wirken Zellen voller als sie sind. Bei komplexeren BMS werden kleinere Zellblöcke überwacht und seperat geladen, sodass schwächere Zellen nicht die Gesamtkapazität der Batterie bestimmen. Bei Handys sind die Zellen in den Akkus aus Platzgründen nicht zugänglich und dadurch geht eine solche Überwachung dort nicht.

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Danke! :slight_smile: :heart:

Ich hab mir das Interview auch Vor dem eigtl. Beitrag angeguckt! :wink: Extra pausiert deswegen!
:sweat_smile::joy:

Die E Mobilität hat einen hohen Preis , es wird effektiv die Atacama Wüste vernichtet um an das Lithum ran zu kommen.Dort pumpt man Millionen von Liter Wasser aus dem Boden um diese gelösten Minerale ran zu kommen.Der Boden wird verseucht und ein ganzes Ökosystem vernichtet.Generell befürchworte ich den Umstieg aber der Preis ist sehr hoch,

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Ja Unsinn und die Lesch-Sendung wurd auch schon lang widerlegt:

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