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Folge 6

Hier kann darüber diskutiert werden!

//youtu.be/epEfvMpawtM

Was soll man dazu sagen?
Wie immer gute Folge! Nils hat seine Bestimmung gefunden :mrgreen:

Die 80er Musik war etwas gruselig, aber kultig.

@Nils
Ich möchte ein Video mit den WMF Töpfen.

Noch was anderes bezüglich dem Podcast, konnte nun nicht finden wie groß die Version ist.
Gibt es da ne extra Version oder ist das die HD (1 GB) oder SD (0,7 GB) version?

Wie immer sehr gut! Viel gute Musik.

Diese Folge fand ich, was meinen Musikgeschmack betrifft, sehr gehaltvoll.

The Samurai of Prog kannte ich bisher noch nicht, werde mich aber definitiv damit beschäftigen. Die Auszüge klangen jedenfalls vielversprechend.

Die Kritik zu „Homo Erraticus“ hat mich daran erinnert, das Album nicht nur bei Spotify zu hören, sondern es endlich auch zu kaufen, da es auch in einer 5.1-Abmischung erhältlich ist - und das zu einem sehr fairen Preis, nämlich bei Amazon mit CD und 5.1-DVD für 17,99 €.

Wer ein Ian Anderson / Jethro Tull mag und auch dem Raumklang bei Musik nicht abgeneigt ist, empfehle ich an dieser Stelle noch das Vorgängeralbum"Thick as a Brick 2" für 20,98 €, die vor Kurzem erschienene Neuabmischung (von Steven Wilson) des Tull-Klassikers "A Passion Play"mit sage und schreibe vier Tonträgern und dementsprechend vielen Extras und „Buchteil“, also als Album im eigentlichen Wortsinne. Damit lohnt sich das Ding auch für diejenigen, die nur zwei Lautsprecher an ihrer Anlage haben.

Auch an das ursprüngliche"Thick as a Brick"hat Steven Wilson Hand angelegt und ebenfalls eine schöne 5.1-Variante daraus gezaubert. Die ist wohl leider recht selten und entsprechend tief muss man dafür in die Tasche greifen. Ich habe siedamals Gott sei Dank für 'nen Zwanni bekommen.

An dieser Stelle noch eine kleine Spitzfindigkeit: Nils, du hattest gesagt, dass die fiktive Figur Gerald Bostock nach 40 Jahren wieder in Erscheinung getreten sei. Das ist aber nicht ganz richtig, denn Gerald war bereits auf dem 2012er „Thick as a Brick 2“ die Hauptfigur.:mrgreen: :stuck_out_tongue:

Ein guter Tipp ist auch das Album von Lady Gaga. Ich hielt sie schon immer für eine sehr gute Musikerin, die leider nur die falsche Musik gemacht hat. Das hat sich glücklicherweise mit diesem Album geändert.

Sehr umfang- und abwechslungsreiche Folge, hat mir gut gefallen. Ich hab mir gerade das Album von Chakusa angehört und komme zu dem Schluss…Tonne wäre auch okay gewesen! Das trieft ja nur so vor Kitsch und Pathos. Intsrumentalisch ist das alles ok, aber einfach nur stinklangweiliger Emo-Rap. Casper haut zumindest ab und zu ein „Jambalaya“ raus. Gruselig. Passt auch nicht zur verbalen Selbstinszenierung des Rappers. Hier warst du fast zu gnädig, Nils. :wink:

Mit Kraftklub werde ich nicht warm, obwohl das eigentlich gar nicht so schlecht ist. Ich weiß selbst nicht, was da nicht passt für mich. Lady Gaga fand ich lange unterbewertet - weil hinter all den Taubengeräuschen (gurrugurr-rampapa) und Schnitzel-Kostümen eine taugliche Stimme und vor allem ein sehr gutes, von Elton „Yellow Brick Road“ John und Bruce „Born To Run“ Springsteen inspiriertes Songwriting steht (nicht umsonst war Clarence Clemons’ letzte Studioaufnahme „Edge of Glory“). Das merkt man leider nur in stripped-down oder unplugged Versionen - oder eben, im Duett mit Bennett. Ist mir alles zehn Mal lieber als dieses seelenlose Soul-Geheule von Beyoncé.

Ich habe die letzten zwei, drei Folgen nicht gesehen, daher entschuldige ich mich im voraus, falls dir Frage bereits beantwortet wurde. Aber was ist eigentlich aus den Live Acts geworden? Kommen da zukünftig keine mehr oder finden sich einfach keine?

Einerseits hast du natürlich recht, andererseits ist das dem zugrundeliegende Original-Konzepalbum des Island-Konzerts von 1972. Sind also streng genommen sogar 42 Jahre. Zumal ich mich ja auch nur auf die Verantwortung für die Lyrics bezogen hatte. :wink:

Gute und kurzweilige Folge :wink:

Die für mich interessantesten Anspieltipps waren diesmal:

The Well - Samsara / schöner, dreckiger Stoner-Rock

Big Red Panda / super Mischung aus Stoner- und Psychedelic-Rock

7for4 - Splash / sehr geiler, sauberer Progressive Rock/Fusion. Der Beste Tipp dieser Sendung!

Ich hätte noch eine Anregung, falls du wieder Studiogäste in der Sendung haben solltest:
Es wäre gut, wenn deine Gäste - wie in Pantoffel.TV mit den Lieblingsfilmen - ein Lieblingsalbum mitbringen/nennen und vorstellen können, das du in der Sendung zusammen mit dem Gast rezensierst. Wenn es z. B. eine Band ist, sollten sich die Mitglieder auf ein Album einigen, da es sonst wahrscheinlich zu viel wäre. Wie findest du den Vorschlag?

Ich arbeite dran, ist aber nicht so ganz leicht zu timen, da viele Bands oft für die nächsten 3-4 Monate keine Zeitlücke haben. Bei anderen Rezensenten oder Fanzine-Betreibern oder auch Label-Chefs ist es ähnlich schwierig. Schaun mer mal…und lassen wir uns überraschen… :wink:

      • Aktualisiert - - -

[QUOTE=PasQQal;379509]ch hätte noch eine Anregung, falls du wieder Studiogäste in der Sendung haben solltest:
Es wäre gut, wenn deine Gäste - wie in Pantoffel.TV mit den Lieblingsfilmen - ein Lieblingsalbum mitbringen/nennen und vorstellen können, das du in der Sendung zusammen mit dem Gast rezensierst. Wenn es z. B. eine Band ist, sollten sich die Mitglieder auf ein Album einigen, da es sonst wahrscheinlich zu viel wäre. Wie findest du den Vorschlag?[/QUOTE]

Find ich gut; die Idee gefällt mir.

andererseits ist das dem zugrundeliegende Original-Konzepalbum des Island-Konzerts von 1972. Sind also streng genommen sogar 42 Jahre

Stimmt. Und wenn man die Zeit von TAAB 1972 zu TAAB2 1974 bertrachtet, kommen wir sogar wieder auf 40 Jahre Gerald Bostock. :ugly

Die beste Folge bisher
Sahne
Und Nils, DU bist schuld das ich schonwieder Geld ausgegeben hab. Ian Anderson muss ich haben :wink:

Und was die Samurai of Prog angeht herbe Kritik
Den Mund wässrig machen bis zum gehtnichtmehr auf ein Album, das es nichtmal zu kaufen gibt!
Nur Briten und Amerikaner können es kaufen :evil:

Naja, vielleicht find ich ja noch ne Quelle ohne Zoll…

Die technische Kritik bleibt aber: der Unterschied im Pegel von Moderation und Musik ist viel zu groß! Da müsst ihr was machen!

[QUOTE=Hoppla1;379750]
Die technische Kritik bleibt aber: der Unterschied im Pegel von Moderation und Musik ist viel zu groß! Da müsst ihr was machen![/QUOTE]

Das wollte ich ebenfalls anmerken. Diese Folge habe ich am Morgen, mit noch unbelasteten Ohren, gehört und da ist es mit extrem aufgefallen.

Insgesamt hat mir die Folge auch gut gefallen. Aber mal eine Blues-Rock scheibe weniger und dafür mal eine Hardcore / HipHop / Pop / Metal Scheibe mehr würde nicht schaden.

Cannibal Corpse ist das auf CD gebrachte Fremdschämen…und wie gesagt schon seid gefühlten 100 Alben…zu Recht in die Tonne8)

Also inhaltlich war es für mich die bisher uninteressanteste Folge. Sorry, aber dann hättet ihr diese Folge auch „Tonangeber Rock Special“ nennen können. Ich hab die ersten 45min durchgehend geskpit. Ich horchte nur bei einem neuem Cover mal kurz rein um zu hören was das für eine Musik ist „Och ne nicht schon wieder dieses geschrammel und gegrölle Rock/Metal Zeugs!!“ Ich weiß ich weiß Geschmäcker sind (Gott sei dank) verschieden und dieses Genre ist nun mal Nils´ Lieblings Genre, aber etwas mehr Abwechslung in den ersten 50min wäre schon besser gewesen. Mal etwas House/Techno, Reagge oder so wäre doch mal ganz nett gewesen.

Da gefiel mir Folge 5 auf jeden fall um einiges besser. Habe mir nach diese direkt das Album von Teesy gekauft. Vielen dank für diesen Tip.

Auch wenn ich kein Radiohead Fan bin war Kaukers Beitrag ein echter Segen gewesen und bewahrte mich davor abzuschalten.^^
Dann kam natürlich das Highlight: Die TONNE!!! Also darauf freue ich mich jedes mal am meisten. Deine Kurzwertungen sind einfach grandios und auch nachvollziehbar.

Aber eins muss ich dann doch mal loswerden: Ich bin Deutsch Rap/Hip Hop Hörer durch und durch. Schon Ende der 90er fing es bei mir an und hält sich bis heute. Dennoch muss ich mich bei dir lieber Nils für all diesen Müll entschuldigen den du dir für diese Rubrik immer wieder anhören musst. Es tut mir leid!!! Also als dieser Breiter als der Türsteher Mist kam habe ich echt nur noch mit dem Kopf geschüttelt und fremdgeschämt. Was ein billiger Dreck. Noch mal: Es tut mir leid!! Leider ist es wohl dass was bei dem Mainstream Publikum aktuell am besten zieht, was echt sehr schade/traurig ist und mich an dem geistigen Zustand dieser Hörer zweifeln lässt. Ich persönlich weiß dass es um Welten besser geht und es richtig guten Deutschen Hip Hop da draußen gibt. Ich werde mich mal hinsetzen und dir für Folge 10 ein paar Künstler und Anspieltipps zusammenstellen um die Ehre und das Ansehen der Rap Hörer wieder etwas zu verbessern.

Ansonsten bleib wie du bist und es wäre nett wenn in der nächsten Folge der Rock Anteil wieder etwas weniger sein würde.

Welche Deutschrapper sind denn wirklich gut und empfehlenswert und rappen nicht nur darüber, was sie für coole Typen und krasse Gangster sind, auf die die Frauen abfahren und die Drogen nehmen, ohne ende Geld haben und teure Autos fahren?

Das würde ich mir wirklich gerne mal anhören. Ich höre sehr gerne Rock in seinen verschiedensten Ausprägungen, aber ein guter Blick über den Tellerrand schadet nicht.

[QUOTE=Landvogt;380099]Welche Deutschrapper sind denn wirklich gut und empfehlenswert und rappen nicht nur darüber, was sie für coole Typen und krasse Gangster sind, auf die die Frauen abfahren und die Drogen nehmen, ohne ende Geld haben und teure Autos fahren?

Das würde ich mir wirklich gerne mal anhören. Ich höre sehr gerne Rock in seinen verschiedensten Ausprägungen, aber ein guter Blick über den Tellerrand schadet nicht.[/QUOTE]

Kann deine Skepsis da gut verstehen. Würden in den Charts zu 90% auch nur irgendwelcher Garagen Rock platziert sein würde auch ich (als nicht Kenner des Genres) denken dass es nichts anderes geben würde.

Jedoch,Da gibt es einige. Aber die sind jetzt nicht soooo bekannt und man muss sie eher mit der Lupe suchen. Wie schon geschrieben verlangt die Mehrheit halt nach diesem pseudo Gangter-bin der geilste-Shit.
Aber da wären zum Beispiel:

D-Bo mit seinem Album Seelenblut von 2006 (Deep Rap)
Meyah Don - Mit Herz und Verstand 2009 (Öko Rap)
Tua & Vasee - Evigila 2010 (Melancholie / Deep Rap)
Prinz Pi - Kompass ohne Norden 2013 (Themen Rap.ist aber mittlerweile etwas bekannter)
Die Orson - Das Chaos und die Ordnung 2012 (Themen/Fun Rap)
Sookee - Lila Samt 2014 (eine der wenigen Mädels in der Szene. Sie setzt sich in ihren Texten für die Schwulen und Lesben ein sowie für die Gleichberichtigung der Frauen)

Auch ich habe prinzipiell nichts gegen Rock Musik. Höre selbst gerne Rammstein und die Onkelz und bin, durch meinen Vater, mit Led Zeppelin, Pink Floyd u.s.w aufgewachsen und bin auch immer offen für neues.
Aber in einer Musiksendung erwarte ich halt durchgehend Abwechslung und nicht nur einen Schwerpunkt.

[QUOTE=ThomasB84;380090]
Dennoch muss ich mich bei dir lieber Holger für all diesen Müll entschuldigen[/QUOTE]

Holger ist der mit dem Fernsehen, der mit der Musik ist Nils. :smiley:

@Landvogt: Ich bin auch kein Hip-Hopper, sondern Rocker, Folker und Singer/Songwriter, daher kann ich dir hier keine Insider- und Indietipps geben, aber ich fand „Kompass ohne Norden“ von Prinz Pi sensationell (erinnert vom Arragenement an Bruce Hornsby and the Range und thematisch ist das Coming-of-Age). Die Hauptpunchline dürfte auch für uns Rocker was sein: „Bob Dylan gab mir einst einen Kompass ohne Norden//so treibe ich verloren in ein unbekanntes Morgen“. Anspielltipps: Kompass ohne Norden, Glück, Fähnchen im Wind.

Und Casper wird zwar gerne belächelt, aber musikalisch kommt der genau aus meiner Ecke: Oasis, Ton Steine Scherbe, Dylan, Lynard Skynard, Springsteen usw. Nur dass er sich halt für Rap als Ausdrucksform entschieden hat - aber viel Rap steckt da nicht wirklich drin. Vor allem die autobiografischen Songs sind durchaus hörenswert. Leider sind eine weitere große Einflussquelle Caspers auch The Smith, mit denen ich nicht klar kommen, weswegen mir auch seine Emo-Tracks nicht so zusagen (und von denen gibt es einige). Anspieltipps: Hin zur Sonne, Michael X, Jambalaya, Guten Morgen Herzinfarkt.

Welche Deutschrapper sind denn wirklich gut und empfehlenswert und rappen nicht nur darüber

Ich weiß, das das schon wieder übels Klischeehaft klingt, aber Marteria (?) ist eigentlich ganz gut zu hören. Auch wenns desöfteren mal im Radio läuft. Ansonsten bin ich nicht so der Deutschrap Fan

Justus, Meyah Don, Gris, Amewu, Cr7z…
Eigentlich jeder der auf dem Label Edit Entertainment gesignet ist. Sonst kann man sich noch vieles aus dem Royal Bunker Umfeld geben, auch wenn das teilweise sehr battlelastig ist.
(Finde es witzig wie mit Prinz Pi jemand im Mainstream als intelligenter Rapper gefeiert wird, der mit Texten wie “Ich hoffe du kriegst Kinder, stirbst bei der Geburt und die Bälger sind behindert” oder “Der Zombie aktiviert, Nigger, durch deine Blicke, ich esse deine Zunge bevor ich dich zerficke” bekannt wurde…)

[QUOTE=Landvogt;380099]Welche Deutschrapper sind denn wirklich gut und empfehlenswert und rappen nicht nur darüber, was sie für coole Typen und krasse Gangster sind, auf die die Frauen abfahren und die Drogen nehmen, ohne ende Geld haben und teure Autos fahren?[/QUOTE]
Mal abgesehen davon, dass viele dieser Image-Rapper eine sehr komplexe Reimstruktur und kreative Vergleiche bringen (weshalb es sich immer lohnt sie eben nicht darauf zu reduzieren, dass sie eine unmoralische Künsterrolle vertreten), erweiter ich die Liste der anständigen Rapper und NICHT-krassen Gangster mit MoTrip, Nazar, Eko Fresh und Mach One!

[QUOTE=Adam;380144]Mach One![/QUOTE]
?!
Mach One hat das Label Bassboxx gegründet (bekannt durch Leute wie Frauenarzt oder King Orgasmus One) und seine Texte als provokant zu bezeichnen, wäre noch stark untertrieben…
“Ist Dirk Bach eine schwule Ratte oder ne fette Sau? Ach, er ist ne schwule, fette Rattensau” :ugly