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Folge 57: Peter Millowitsch

Sprechplanet Folge 57. Hier kann darüber diskutiert werden!

Beim Namen Millowitsch horchen natürlich vor allem Ältere auf - denn Willy Millowitsch ist eine Legende, nicht nur in Köln. Sein Sohn Peter trat ein schweres Erbe an und musste schließlich das traditionsreiche Theater seines Vaters dicht machen. Heute ist er als Schauspieler und Regisseur an anderen deutschen Bühnen tätig.

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Danke für das tollte Interview.
Endlich mal ein Gast (nach Andrack), der mich wieder interessierte. Ich weiß natürlich, das viele jetzt denken „Wer ist das? Was soll der da?“…

Bis auf den fehlenden Schnäutzer sieht er seinem Vater verdammt ähnlich. Obwohl ich beim Vorschaubild dachte, Andrack sei aber alt geworden.

Ich bin froh, dass das Interview nicht die ganze Zeit um Willi ging. Das ist nämlich bei fast jedem Anderen so, was man finden kann. Natürlich kommt man nicht um die Lichtgestalt des deutschen Boulevardtheaters herum, ist klar.
Hat geholfen dass ihr Spatzek bereits auf der Liste hattet um ihn zu kriegen?
Bei der Geschichte, dass er nur richtige Schauspieler auf die Bühne geholt hat, hätte ich im Anschluss eine Frage zu Willi Herren erwartet, der ja kein ausgebildeter Schauspieler war.

Schade dass dieses Onlinemuseum brach liegt. Es muss doch jemand geben, der dem guten Peter die Fotos einscannt und ihm seine Geschichten aufnimmt. Vielleicht jemand aus der Nähe von Köln. Jemand mit Podcasterfahrung…

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Eines der Dinge die an Sprechplanet auch immer zu schätzen sind, dass Julian die Menschen einläd um mit ihnen über ihr Leben zu reden und nicht primär über jemand andren, der vielleicht bekannter und Teil des Lebens des Gastes war, als Gast aber nicht greifbar ist, auch wenn Kontaktpunkte natürlich nicht ausgespart bleiben können.

Wieder war auch schön zu sehen, wie positiv überrascht die Gäste immer sind, dass ihnen Zeit gewährt wird und man nicht einfach nur eine Liste abspulen möchte um das Format zu füllen.

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Ja. Als er Zeit hatte in seinem Rechner zu suchen hatte ich die Hoffnung, er holt zum großen Erzählbogen zum Millowitschtheater aus. Dann war nach 45min doch Schluss… ;-(

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Vielen Dank für eine schöne, weitere Sprechplanet-Folge! :+1:

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Willy Millowitsch und seine Ersatzperson haben sich abgewechselt, als es W.M. nicht mehr so gut ging… Ich bin mir sicher … sobald Willy die Bühne betrat, gab es standing ovations.

Das wird ähnlich gewesen sein wie seinerzeit bei Harald Juhnke und dem „Hauptmann von Köpenick“. Katharina Thalbach hat mal in einer Doku erzählt, sie hätte die Rolle extra auswendig gelernt, um notfalls einspringen zu können. Was sie des öfteren auch musste. :unamused: Bei Juhnke waren es die allseits bekannten Abstürze, bei Millowitsch der nachlassende Gesundheitszustand.

Peter Millowitsch hat mein volles Mitgefühl! Der war zunächst der Juniorpartner seines charismatischen Vaters und nach dessen Tod sein Nachlassverwalter. Vermutlich ist er noch heute der „junge Millowitsch“, obwohl er inzwischen auch nicht mehr so jung ist. Seine Schwester hatte es da leichter. weil sie sich als TV-Gesicht in zahlreichen Rollen etablieren konnte … von „Nikola“ bis „Marie Brand“. Aber so bleibt der Name „Millowitsch“ wenigstens eine Zeitlang noch im Gedächtnis, während das Theater(zumindest außerhalb von Köln) so langsam in Vewrgessenheit gerät.

Und ja … womöglich sind Klassiker wie „Pension Schöller“ wirklich nicht mehr so zeigemäß wie noch in den 1970ern. Aber auch damals war ja die kaiserliche Ordnung längst Geschichte und es hat trotzdem funktioniert! Ich jedenfalls würde mich über eine Neuaufführung freuen und sogar dafür zahlen!

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Ich erinnere mich an ein Stück mit Willy Millowitsch (leider fällt mir der Titel ncht ein) , da hat er ein hohes Tier verkörpert, dessen Frau dann unerwartet zu einigem Ruhm gelangt. Gegenüber der Presse betont der „Kommerzienrat“ immer wieder, wie stolz er ist, aber hinterrücks will er um jeden Preis verhindern, dass sie besser dasteht als er selbst. Nach 90 Minuten geht natürlich alles glimpflich und harmonisch aus, es ist ja eine Komödie. Aber gerade dieser Stoff wäre doch auch heute noch recht zeitgemäß …

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