Pantoffelkino Folge 498. Hier kann darüber diskutiert werden!
Die Wunschfilme für Dezember und Januar wurden zusammen gewählt - hier also die erste Hälfte der gewählten Liste. Es geht um epische Bilder wie in „Dune Part 2“, um deutsche Geschichte in „Das Leben der anderen“, aber auch historische Vorgänge im britischen Königshaus in „The King’s Speech“. Außerden reden Anna, Holger und Lars über Roland Emmerichs „Stargate“ und das französische Jugenddrama „Hass“.
Wir haben den Film tatsächlich auch im Französisch-Unterricht geschaut, allerdings erst in der 12. Klasse und mit französischen Untertiteln - das ging dann einigermaßen, obwohl wir natürlich trotzdem vieles nicht verstanden haben.
Da hat er mir schon gut gefallen; vor ein paar Jahren habe ich ihn dann nochmal gesehen und fand ihn sogar noch besser.
Wirklich erschreckend, dass sich in dreißig Jahren an der Lage überhaupt nichts verbessert hat; ganz im Gegenteil. Heute dürften die Fronten noch wesentlich verhärteter sein.
Das finde ich sollte eigtl Standard sein, um Sprachen zu lernen, um Aussprache und Schrift in Einklang zu bringen. Dann versteht man auch mehr.
Ohne Untertitel muss man sich halt sehr auf sein Gehör verlassen, was vor allem im „höheren Alter“ manchmal schwierig ist…
Und auch mein persönliches Danke für „The King’s Speech“.
Ich bin ja selbst davon betroffen, deswegen kann ich das sehr gut nachvollziehen, auch wenn man die gezeigten Therapieansätze mal mit heute vergleicht. ^^
Den Film “La Haine” (Hass) habe ich gleich zweimal in meiner Musiksammlung.
Einmal der Original Soundtrack mit Funk und Soul Perlen von Isaac Hayes, Ripple, Gap Band, Zapp ua.
Aber wichtiger ist das Album “La Haine - Music Inspired By The Film”, das französischen Hip-Hop Künstler vereint und Artist wie MC Solaar, Sens Unik international bekannter machte.
MIt dem Stargate-Film konnte ich schon damals nicht viel anfangen. Diese Verquickung von Science Fiction und Pseudo-Ägyptologie war überhaupt nicht mein Thema. Hat mich zu sehr an Erich von Däniken erinnert.
Die Serien Stargate Atlantis und vor allem Stargate Universe habe ich alledings gern gesehen. Die waren richtig unterhaltsam. Stargate Universe ist leider verfrüht beendet worden.
Mir war bis gerade eben nicht bewusst, dass beide Filme vom gleichen Regisseur sind. Das ist dann natürlich tatsächlich ein krasser Abfall (wobei ich ehrlich gesagt schon mit The Danish Girl wenig anfangen konnte und bei Les Miserables zumindest die Entscheidung merkwürdig fand, die alle live am Set singen zu lassen…und dann Russel Crowe dafür zu casten).
In Stargate war ich als Jugendlicher im Kino und der Film hat mich damals schon sehr beeindruckt. Mit SG1 musste ich tatsächlich erst warm werden, weil die Rolle von Jack O´Neill, welche im Film von Kurt Russell verkörpert wird dort von Richard Dean Anderson gespielt wird - und das war dann schon irgendwie eine gewaltige Umstellung. Bei der Rolle von Dr. Daniel Jackson habe ich mich mit dem Schauspielerwechsel irgendwie leichter getan. An sich hat mir die Serie dann aber doch über weite Strecken ziemlich gut gefallen, auch wenn ich nicht mehr genau weiß warum ich nicht bis zum Serienende dabeigeblieben bin; ich erinnere mich nur noch daran, dass es durchaus auch einige schwächere, generische Folgen gab die weniger Spaß machten und die späteren Staffeln wahrscheinlich doch zu sehr mit meiner Studienzeit kollidierten.
Bei mir war es jedenfalls anders als Lars es geschildert hat: Den Film fand ich derartig interessant, dass ich es damals echt nicht erwarten konnte als eine Serie angekündigt wurde, bei allen Vorbehalten gegen die Besetzung von Richard Dean Anderson. Man darf halt nicht vergessen, dass er für mich als Kind der 80er Jahre einfach MacGyver war und ich ihn mir nicht gerade in einer Rolle als Militärangehörigen vorstellen konnte - das hat er dann aber doch schauspielerisch ganz gut hinbekommen.
Zum Thema DDR…Ja es gab auf jeden Fall Leute, die müde in der Stasibürokratie und dem ideologischen Fokus wurden…weiss ich aus eigenem Verwandschaftskreis…
Noch mit der Sonnenalleewelle kam eine interessante Buchverfilmung von “Helden wie wir”. Auch, etwas Komödie, aber bissiger…
Jetzt in den 2000ern gibt es viele ernste Filme, die auch ein wenig grösser waren…auf die schnelle fällt mir “In Zeiten des abnehmenden Lichts” ein.
Dokumässig zwei gute, natürlich über Musik: SCHLEIMKEIM - Otze und die DDR von Unten, und Too much Future
Endlich ein passender Slogan: “Massengeschmack - Wir haben uns für Hass entschieden!”.
Die Weihnachts-Wunschfilm-Folgen haben oft eine tolle Film-Auswahl. Offenbar scheint Geld zu besseren Ergebnissen zu führen, als Demokratie.
Das, was du verlinkt hast, waren die Wunschfilme für November. Hier geht’s um die Wünsche für Dezember (die aufgrund des Adventskalenders bereits Ende November ausgestrahlt wurden).
Ah, das heißt, im Januar erwartet uns dann Der lüsterne Türke, X, Bierfest und Freddy vs. Jason? Das erklärt dann natürlich, warum diese „Dezember“-Folge (die im November ausgestrahlt wurde), so stark besetzt war.
Witzig, bei mir war es halt jetzt genau andersherum, für mich ist Richard Anderson DER Colonel O’Neill und war hier jetzt umso verwirrter, Kurt Russel in dieser Rolle zu sehen Habe ich glaube ich auch erwähnt.
Nee, das ist ja die normale Wunschfilm-Folge Dezember mit gewählten Filmen aus der Umfrage. Aber da wir die 8 Gewinner für uns auf 2 Sendungen aufteilen, könnte es sein, dass die Dezember-Folge mehr in meine Richtung geht und die Januar-Folge mehr in die von Herrn Jürs
Roland Emmerich bezeichnet Universal Soldier als B-Film heute. Kann ich eigentlich nicht nachvollziehen, aber für ihn wird es nur eine Auftragsarbeit gewesen sein.
was er sagt. Die Serie SG1 lief damals in meiner Kindheit zu Anfang der Zweitausender auf RTL II und ich hab die voll geil gefunden und immer geguckt. Jahre später hab ich dann mal den Film dazu gefunden. Ich glaube der war bei der Audio Video Foto Bild mal auf einer DVD dabei oder so keine Ahnung und fand das irgendwie Creepy da start Richard Dean Anderson plötzlich Kurt Russell zu sehen. Atlantis hab ich, glaub ich nie gesehen.
Ich glaube, die ganzen Kritikpunkte an den Emmerich Filmen, die ihr angesprochen habt, sind genau das, was diese Filme so erfolgreich macht, vor allem in den USA. Vater Sohn Konflikt, heroischer Einzelkämpfer, usw. Meine Mutter findet das auch ganz furchtbar. Die kann diese Filme auch nicht gucken, für mich ist es halt Popcornkino, bei dem man das Gehirn ausschalten kann.