Pantoffelkino Folge 496. Hier kann darüber diskutiert werden!
Anna, Volker und Holger erfüllen den diesjährigen Lebemann-Wunsch unseres Zuschauers Michel. Der hat sich sechs Filme ausgesucht, überwiegend mit großen Hollywoodstars. Und so begegnen uns hier u.a. Robert de Niro, Anthony Hopkins, Paul Newman, Harrison Ford und William Shatner. Es geht um großes Abenteuerkino, große Gefühle, aber auch um die unendlichen Weiten des Universums.
Zu Message in a bottle kann ich nur sagen, dass es für mich wohl ein guilty pleasure ist ich mochte den Film als er rauskam, insbesondere Paul Newman, aber auch den Soundtrack. The notebook fand ich dagegen schrecklich, auch wenn James Garner und Gena Rowlands ihre Rollen wirklich gut spielen. „p.s. Ich liebe dich“ habe ich auch nur furchtbar kitschig in Erinnerung. Insofern für mich die beste Sparks-Verfilmung
Die Legende des Zorro habe ich damals im Kino gesehen, aber die Story des alten Zorro mit Hopkins hat für mich viel bei der Qualität des Films ausgemacht, da kam der Nachfolger nicht ran.
Eine kleine Korrektur zu Patrick Stewart. Er wurde 1940 geboren. Es ist also durchaus möglich, was in seiner Autobiografie steht. Shatner ist dagegen Jahrgang 1931 und damit inzwischen sagenhafte 94 Jahre alt.
Aber Shatner ist ja derjenige, der behauptet, mit 5 oder 6 Jahren in einem Theaterstück zum Thema Holocaust gespielt zu haben. Und das kann nicht sein.
Shatner ist auch mehr Selbstdarsteller als Schauspieler am Ende. In hab in dem Trailer immer noch die Stimme von Hoffmann bei ihm erst vermisst. In meinem Kopf waren er und Shatner eine Einheit. Es geht mir bei Newman und Connery auch immer so erst.
Danke an Michel, dass er uns slowenisch-französische Autoren-Snuff-Filme der 40er Jahre ersparrt und sich - auch für den Durchschnittss-Zuschauer wie mich - interessante Filme gewünscht hat. So ist wieder eine unterhaltsame Folge entstanden!
Es gab relativ wenige hochpreisige Prestige-Produktionen von Zorro. Schaut man sich auch die B-Filme an, kommt man allerdings auf eine stattliche Anzahl. In den 60ern und 70ern kam eine ganze Menge speziell aus Spanien und Italien.
Und dann gab es auch noch solche Klopper wie “Zorro mit der heißen Klinge” mit George Hamilton. Da hat Zorro einen schwulen Zwillingsbruder. Das muss einer der ersten Zorro-Filme gewesen sein, die ich gesehen habe. Viel später habe ich mir den noch mal angeschaut und war weitgehend entsetzt, wie albern der ist.
Die Story erzählt Shatner schon seit 45 Jahren. In seiner Autobiografie von 2011 hat er sie etwas spezifiziert.
Seine Tante organisierte demnach in der Nähe von Montreal ein Ferienlager für jüdische Kinder. In einem Theaterstück, das sie dort aufgeführt haben, sei es um jüdische Flüchtlinge gegangen. Shatner habe einen Jungen gespielt, der sich von seinem Hund trennen musste, "weil die Nazis kamen”. Und im Publikum sollen vornehmlich jüdische Flüchtlinge aus Europa gesessen haben. Das Publikum habe geweint, er habe geweint. Und da wäre ihm zum ersten mal bewusst geworden, dass er ein Publikum emotional berühren und zum Weinen bringen konnte. Der Schauspieler Shatner war geboren.
Theoretisch kann das 1937 gewesen sein. Zu der Zeit gab es bereits viele Juden, die Deutschland verlassen hatten. Aber es ist Shatner, der große Geschichten-Erzähler. Vielleicht hat es sich nicht exakt so zugetragen. Vielleicht hat er was durcheinander gebracht. Vielleicht war es auch ein paar Jahre später. Man weiß es nicht.
Da ich noch nie in meinem Leben ein Zorrofilm gesehen habe, weil so ziemlich fast alles was vor 1900 spielt mich nicht bis gar nicht interessiert, danke für das Schließen der Wissenslücke dass Zorro nicht in Spanien spielt, sondern in Mexiko.
Message. In the Bottle muss ich mir auch unbedingt mal wieder ansehen, ich hab damals das Lächeln der Sterne mit der Richard Gere im Kino gesehen und hab geheult wie ein Schlosshund. Das ist auch einer meiner Top Ten Lieblingsfilme!
Aus Mangel an Beweisen muss ich mir auch unbedingt mal wieder ansehen. Ein top Triller!