Pantoffelkino Folge 480. Hier kann darüber diskutiert werden!
Aktuelle Neuheiten stehen wieder mal auf dem Plan. Die Verfilmung des Videospiel-Dauerbrenners „Minecraft“ war auch an den Kinokassen sehr erfolgreich - wie finden Anna, Holger und Christian das Werk? Spannung kommt auf bei „Heads of State“ und dem Thriller „Drop“. Eine interessante Mischung aus Vampirfilm und Rassendrama ist „Blood & Sinners“.
Ich liebe Christian immer wieder mit seiner super Einschätzung^^ Napoleon Dynamite war wunderbar:) so voll abgekrüppelt , diesen Film muss man einfach lieben..
Um den Minecraft-Film habe ich einen großen Bogen gemacht. Konnte mit dem Spiel noch nie was anfangen. Bei den Filmausschnitten sieht es in der Tat nach dem Jumanji-Prinzip aus, nur dass die Fantasywelt kein abenteuerlicher Dschungel ist, sondern eben die Klötzchenwelt. Und es wirkt so, als hätte man einfach nur The Rock gegen Jason Momoa ausgetauscht.
„Drop“ hab ich in der Sneak Preview gesehen, war mein allererster Sneak. Und ich fand ihn absolut furchtbar, war für mich der größte Müll, unsympathische Hauptfigur, dumme unlogische Aktionen. Das was „lustig“ sein soll, fand ich eher peinlich und komplett unlustig. Für mich hat da gar nichts funktioniert, die ganze Prämisse mit den Drops fand ich ebenfalls nicht gut. Und wie Christian schon sagt, komplett unrealistisch was mich auch schon sehr gestört hatte.
Ja, fand ich unfassbar schlecht, das einzig gute fand ich das mit den Texteinbelendungen. Das war das Einzige was ganz okay war. Hatte keine Minute Spaß bei dem Film, komplette Grütze.
Ich hoffe, ich mache mich nicht unbeliebt, aber wo ist eigtl. der Unterschied zwischen dem Humor von Napoleon Dynamite und die Bettwurst?
Zumindest Ähnlichkeiten sind imho vorhanden.
Zu den weiteren Neuheiten, zu The Ritual: Horrorfilme (oder generell Übernatürliche Filme^^), die „auf wahren Begebenheiten“ basieren, sollte man ab sofort offiziell als „X-Faktor Wahrheit“ bezeichnen.
So oder so ähnlich hat es sich zugetragen; hat mir die Nachbarin meiner Oma im Vertrauen erzählt.
Einen schönen Urlaub in Schweden Anna Du kannst ja mal bei der nächsten Abstimmung für den Wunschfilm September für einen Vorschlag abstimmen. Man lernt viel über die schwedische Kultur und was Lebensfreude ist kennen da Ingmar Bergman hatte Interesse, aber am Ende ist wieder Franz Josef Gottlieb der Regisseur geworden. Trotzdem ein wichtiger Film.
Bin erleichtert das ihr „Heads of State“ auch so gut fandet. Hab schon Sorge gehabt, dass durch die vielen Oberflächlichen Netflix Filme in den letzten Jahren, man einfach abgestumpft ist und seine Messlatte enorm nach unten korrigiert hat.
Das ist kein super Film, aber perfekt nach Feierabend, wenn man einfach abschalten will und nicht viel nachdenken möchte.
Wir wissen alle welche Art von Publikum dafür verantwortlich ist, dass die Verhältnisse im Kino immer asozialer werden. Ähnliche wie unsere Innenstädte und öffentlichen Verkehrsmittel
Puh, ist bei mir schon eine Weile her, dass ich den gesehen hab… aber ich erinnere mich, dass ich den Film okay fand, aber nicht besonders mitgerissen war. Der Bezug zum eigentlichen Spiel ging irgendwie verloren, und die Handlung war eher so ein Standard-Abenteuer. War nett gemacht, aber ehrlich gesagt hab ich mir ein bisschen mehr Minecraft-Feeling erwartet.
Zum Glück bin ich mit null Erwartungen in den Film gegangen, dadurch wurde ich auch nicht wirklich enttäuscht. Ich fand es ganz nett, dass die Handlung zumindest in einer Minecraft-ähnlichen Umgebung stattgefunden hat. Aber das große Problem war für mich, dass vieles von dem, was im Film passiert, so in Minecraft einfach nicht funktionieren würde. Die Logik der Welt war oft inkonsistent: Blöcke hatten völlig unterschiedliche Größen, und das ganze Größenverhältnis hat oft keinen Sinn ergeben.
Alles in allem könnte ich mir vorstellen, den Film vielleicht nochmal auf Englisch zu schauen.
(eventuell ist durch die deutsche Übersetzung ein Teil des Tons oder Humors verloren gegangen)
Aber unterm Strich wirkt das Ganze eher wie ein Kinderfilm, und ich bin da dann einfach nicht in der Zielgruppe.
Eigentlich hätte ich als Minecraft-Veteran genau die Zielgruppe sein sollen… jemand, der seine Kindheit in der Welt des Spiels verbracht hat, lange bevor es diese ganzen kurzlebigen Events und schnellen Reize gab… Damals war es einfach nur du, vielleicht ein paar Freunde, und eine ruhige, offene Minecraft-Welt.
Aber genau dieses Gefühl hat der Film leider Null eingefangen.
Hab diesen Minecraft Film damals im Kino geschaut mit meinem Sohn (der ebenfalls wie ich nie damit gespielt hat).
Ein richtig grässlich liebloser Corporate Drecksfilm. Hat auch null Motivation gezeigt Leute an der Hand zu führen, die keine Ahnung von dieser Welt haben. Was ein no-go sein sollte.
Jack Black hab ich langsam satt, seit einem Jahrzehnt spielt er diese übermotivierten Schreihals Charaktäre
Heads of State wollte ich mir erst gar nicht antun. Aber als ich gelesen habe, dass das der Regisseur von Nobody und Hardcore Henry ist, habe ich mir den Film doch angesehen. Und ich muss sagen, das ist der beste Film dieser Art sein langem. Der macht einfach vieles sehr viel besser als vergleichbare Filme der letzten Jahre.
Nach Axel F könnte Netflix ja Lethal Weapon 5 endlich mit Gibson (auch als Regisseur) mal in Angriff nehmen. Der Focus würde ja sowieso auf Martin Riggs liegen. Neulich begrüsste Gibson Glover bei einer Veranstaltung und Danny kam ( verständlicherweise mit 80) schwer vom Stuhl hoch.