Folge 471: Filme über den Zweiten Weltkrieg

Sollte es mal eine Fortsetzung geben vielleicht mal Steiner (1977), Die Sieger (1963), Brennt Paris (1966), Fury-Herz aus Stahl (2014) in Betracht ziehen :slightly_smiling_face:

Ich habe in der DDR russisch gelernt und verstehe es auch noch relativ gut. Also brauche ich eigentlich keinen Untertitel, wenn die Dialoge einfach gehalten sind. Danke für die Info Holger :grinning_face: :+1:

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„Steiner“ auf jeden Fall, da gebe ich dir recht Wilhelm und „Herz aus Stahl“ ist auch richtig gut. Ja, ein zweiter Teil zu diesem Thema ist wohl nötig.

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Bei The Big Red One ist nur auf der DVD die alte Kino- Synchronfassung leider. Fury hat mich echt umgehauen. Steiner hab ich als Kind heimlich gesehen und finde noch heute wahnsinnig intensiv. Auch wenn immer geschrieben wird, dass wäre für Peckinpah nur eine Auftragsarbeit gewesen :face_with_raised_eyebrow:

Sunset Boulevard und Das Verlorene Wochenende von Wilder sind wirklich grandios, alleine durch die 2 Filme hat er sich einen Platz im „Filmolymp“ verdient

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Ja, das ist „When Johnny comes marching home“, es stammt aus dem amerikanischen Bürgerkrieg:

Sowohl The Longest Day als auch A Bridge Too Far basieren auf Büchern von Cornelius Ryan, da haben wir uns für den unbekannteren Film entschieden, auch weil es interessant ist, dass man einer Operation, die im Gegensatz zu D-Day so krass gescheitert ist, mit so viel Staraufgebot ein Denkmal gesetzt hat.

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Militärisch kann man aber den D-Day und die Falschirmgruppen im Hinterland (zur Unterstützung gedacht und sehr viel kleiner angegelegten Operationen) und die späteren Operationen, die sehr viel mehr Taktik und Planung erforderten nicht vergleichen. Der D-Day war eine Abrißbirne, die Brücken- und Stadtkriege waren Schachspiele.

Dieses Ereigniss hat einen Film schon verdient und das der aus Amerika kommt, zeigt doch das sie sich auch mit ihren Fehlern und Verlusten beschäftigen und auseinanderstzen.

Der wurde tatsächlich bereits besprochen. Im entsprechenden Thread kann man nachlesen, dass sogar eine Foren-Userin wutentbrannt ihr Abo gekündigt hat, weil die Runde den Film nicht so toll fand wie sie :smile:

Die Schlacht um die Schelde hat mich zwar nicht völlig überzeugt - zu hollywoodisiert, zu überfrachtet an Figuren und Handlungssträngen - aber diesen holländischen Film würde ich trotzdem mal vorsichtig empfehlen aufgrund seines Settings. Es ist der einzige Film, der was über die wenig beachtete Schlacht an der Schelde erzählt. Der englische Titel ist passenderweise The Forgotten Battle.

Ein anderer russischer Film, das Gegenteil zu Komm und sieh, fast schon ein Feel-Good-Movie, ist Kukushka. Der hat auch eine ziemlich einzigartige Prämisse. Gegen Ende des Krieges treffen in der Einöde Lapplands ein finnischer Scharfschütze, ein russischer Soldat und eine samische Bäuerin aufeinander. Keiner versteht den anderen und es entwickelt sich eine absurde Dreiecksgeschichte.

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Um hier mal eine Gegenmeinung zu schreiben: Für mich war „Komm und sieh“ ABSOLUT UNGENIESSBAR. Fand die Thematik um die Partisanen eigentlich vielversprechend, weil thematisch eigentlich recht unterrepräsentiert.

Das Thema natürlich bedrückend, aber die Art und Weise wie der Film gedreht wurde ist schon nach kurzer Spielzeit nur noch eine Qual. Der Junge hat mich auch wahnsinnig gemacht, sehr kontraproduktiv, wenn mich der Hauptdarsteller um den ich mitfiebern soll, einfach nur noch nervt.

War auch typisch sowjetisch, ohne Rücksicht auf Verluste: Wie die mit echter Munition neben den Köpfen der Darsteller geschossen haben (siehe Trauma vom Kinderdarsteller). Sorry, wenn du als Regisseur sowas notwendig hast um Wirkung zu erzeugen, kannst du dein Handwerk nicht.
Was ihr auch garnicht erwähnt habt, wie der Film knallhart eine Kuh tötet per Schüssen und dessen elendiges verrecken schön ausgeschlachtet wird mit der Kamera, wie dessen Augen rollen. Ganz ekelhaft und für mich völlig inakzeptabel.

Also bevor hier jemand eventuell Bock bekommen hat, den zu schauen, es ist kein Film, den man so einfach nur schaut, ist ein Experimentalfilm. Ich fand den unglaublich anstrengend auf die schlechteste Art und Weise, werd mir den garantiert nie mehr anschauen

Falls ihn trotzdem jemand aus dem Hamburger Raum sehen möchte:
Das Metropolis Kino zeigt Komm und sieh am 29.6.:

Samma, bin ich jetzt bescheuert oder wurde in dieser Folge nicht ursprünglich auch der Billy-Wilder-Film “Fünf Gräber bis Kairo” besprochen? :sweat_smile:

Definitiv nicht. Vielleicht wurde er mal nebenbei erwähnt, aber auch in der externen Filmdatenbank isser nicht drin (und ich würde mich erinnern, wenn ich ihn da ursprünglich eingetragen hätte).

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Okay, komisch, dann muss ich mich mit meinem eigenen Kram vertan haben :sweat_smile: Danke!