Nach 20 Minuten war ich, trotz der katastrophalen Effekte, noch guter Dinge. Aber Here versagte für mich emotional auf voller Linie, auch, weil wir die eigentlichen Hauptfiguren nur oberflächlich kennenlernen und die Nebenfiguren eigentlich gar nicht.
Für mich hat Zemeckis leider sein Mojo verloren.
Danke Mario für die Verteidigung von Here (2024). und auch Danke an Volker, welche den Film zum Film des Jahres gewählt hat. Ich werde mir den Film anschauen.
Ich selbst wohne in einer Wohnung, welche in einem Haus von 1890 ist, wenn nicht noch älter. Auch ich habe mir schon öfters die Frage gestellt, was in dieser Wohnung über die Jahrzehnte so passiert ist, wer hier gelebt hat etc. Aufgrund dieses Gedanken finde ich das Konzept des Films schon ziemlich spannend.
Here ist toll!
Allerdings dachte ich immer, die (meisten) Amerikaner glauben nicht an Evolution - sondern denken, Gott hat die Welt vor 6000 Jahren geschaffen. Wie es in der Bibel steht.
Schon die Jurassic Park Reihe war mir daher ein Rätsel…
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Das ist das Ding: Ich kann keinem Deiner Argumente widersprechen. Ich habe mir auch ein paar Rezensionen von Kritikern meines Vertrauens durchgelesen und auch dort gehen die Meinungen in Deine Richtung – aus denselben Gründen.
Irgendwie stört mich das aber alles nicht, weil es für mich auf einer anderen Ebene funktioniert. Die Effekte waren für mich vielleicht zwei Minuten lang ein Thema, danach habe ich sie nicht mehr wahrgenommen (wobei ich den Film auf dem Fernseher mit ca. 6m Entfernung geschaut habe – auf dem Beamer wäre das vielleicht anders gewesen).
Für mich lag ein großer Teil der Freude am Film darin, die Puzzlestücke zusammenzusetzen: herauszufinden, wie die einzelnen Zeitlinien zusammenspielen, was wann und in welcher Reihenfolge passiert. Warum mich das Ganze trotz der eher oberflächlichen Charaktere auch emotional erreicht hat? Ich glaube, die wenigen Informationen, die man bekommt, haben bei mir genau ins Schwarze getroffen.
Zum Beispiel der Charakter, der immer einen Grund hat, etwas nicht zu tun, weil er sich ständig um irgendetwas Sorgen macht. Klingt schon ein bissl nach mir. Oder das Thema, das im chinesischen Restaurant seinen Anfang nimmt (um es mal möglichst spoilerfrei zu halten) – das habe ich, wenn auch in deutlich abgeschwächter Form, bei meinem Vater so erlebt (Er ist gestorben bevor’s richtig schlimm wurde, aber die Richtung war deutlich erkennbar).
Würde all das „klassisch“ erzählt, wäre es extrem wenig und zudem ziemlich ausgelutscht. Aber in Kombination mit der Erzählweise hat es für mich funktioniert. Und beim Final Shot hatte ich wirklich Gänsehaut.
Kurz gesagt: Du hast mit allem Recht. Aber trotzdem. ![]()
Ich habe mir Spider aufgrund der Empfehlung von pantoffelkino.tv für 4,99 ausgeliehen … lasst es!!! Dieser Film ist einfach nur furchtbar nervig ( ständiger Franzosen-Rap im Soundtrack) Ich weiß auch nicht an welcher Stelle Christian sympathische Charaktere erkannt hat, die nerven einfach alle und etwas grusseliges (wie Mario meinte) kommt überhaupt nicht vor, ich war eher auf der Seite der Spinnen. Macht sie fertig … ![]()
Und Mario … Arachnophobia ist nicht Comic gegen diesen Film … Arachnophobia ist sehr viel besser, als Film und auch von den Darstellern.
Mich hat Spiders auch nicht allzu sehr begeistert. Zum einen weil der Film für meinen Geschmack zu viel Wert darauf legt, auch eine Milieustudie sein zu wollen, zum anderen mit der Vermehrung und der Körpergröße der Spinnen schon etwas übertrieben wurde, auch für Horrorverhältnisse.
Zu Here: Der Song I`ve seen all good people von Yes gehört für mich leicht zu den besten Songs aller Zeiten. Und die Band zu den Top 5.
Ich habe „Arachnophobia“ als Komödie bezeichnet, nicht als Comic !!!
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Gehört auch zu meinen Top-Bands. Schön zu sehen, dass sie nicht ganz vergessen sind.
Niemals!
Schlimm genug
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Nein, ich hatte deinen genauen Wortlaut nicht mehr im Kopf… entschuldige … trotzdem ist „Arachnophobia“ (m.M.n) um einiges besser als dieses Ding und ganz sicher keine Komödie.
Naja, spätestens wenn John Goodman als schräger Kammerjäger auftritt sollte doch jedem klar sein, dass das hier kein bierernster Film ist. Für mich ist das auch klar eine Horrorkomödie.
Selbstverständlich ist Arachnophobia eine Horrorkomödie.
Das beginnt nicht erst bei John Goodman. Bereits das erste Opfer (Jerry Manley - Mark L. Taylor) agiert comedyhaft. Auch Jeff Daniels mit seiner Phobie ist witzig angelegt, so wie diverse Nebencharaktere. Da stecken viele Spielberg-Vibes drin.
Spiders hingegen ist bierernst. Sicherlich nicht so gut wie Arachnophobia, aber der ist auch Königsklasse. Das ist, als würde man bei jedem Western sagen „Also, Spiel mir das Lied vom Tod“ war besser.
Okay, ich sehe Arachnophopbia nicht als Komödie (auch nicht als Horrorkomödie) , diese Kriterien erfüllt für mich eigentlich mehr „Arac Attack“. Aber, Christian, „Spiders“ ist nicht Königsklasse. Du hattest in der Pantoffelkino-Folge von sympathischen Charakteren gesprochen … Wo und wer ist denn da symphatisch? Ich war eher auf der Seite der Spinnen ![]()