Pantoffelkino Folge 459. Hier kann darüber diskutiert werden!
Anna, Volker und Holger gratulieren posthum Paul Newman zum 100. Geburtstag. Von den 50er Jahren bis hinein in die 2000er war Newman im Filmgeschäft präsent und wurde u.a. zweimal mit dem Oscar ausgezeichnet. Sechs Filme werden genauer besprochen, darunter „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ und „Die Farbe des Geldes“.
Günter Strack bekam einen Brief von Newman geschickt nach seinem Schlaganfall. Strack hatte wohl auch schon einen Agenten In Amerika, aber entschied sich dann doch dagegen wirklich jede Rolle anzunehmen und keinerlei Mitspracherecht zu haben. Wolfgang Kieling lieh Newman auch ( neben Gerd Günther Hoffmann) in seinen ersten Filmen seine Stimme In Deutschland. Auch in Die Katze auf dem heißen Blechdach.
Eine sehr schöne Folge! Zu „Road to perdition“ wäre noch zu ergänzen, dass eine geschnittene Szene durchaus Al Capone enthält. Er wurde dort von Anthony LaPaglia , am meisten bekannt aus „Without a Trace“, gespielt. Die Szene ist auf der Bluray mit drauf, fügt dem Film aber nichts Besonderes hinzu, finde ich.
Und zu „Haie der Großstadt“ ist noch zu sagen, dass so gut wie alle Billardstöße im Film von Paul Newman und Jackie Gleason selbst durchgeführt wurden. Das finde ich schon sehr beachtlich.
Beachtenswert finde ich auch seine Rolle in „Message in a bottle“ von 1999 mit Kevin Costner. Ist zwar ein ziemlich kitschiger Film, aber Paul Newman war super in dem Film und mir gefällt er sehr.
Stimmt. Kohner wollte Fuchsberger in den USA auch vermarkten. Blacky hatte aber keine Lust nur Nazis zu spielen und in jeder Szene Heil Hitler zu brüllen.
Lustig, ich dachte die ganze Zeit, was reden die da so positiv über Paul Newman. Da hab ich doch viel anderes gehört. Dann fiel mir ein, dass ich -keine Ahnung wieso- Newman mit Charlton Heston verwechselt habe. Wahrscheinlich, weil beide 2008 verstorben sind…
Ich dachte nur die ganze Zeit „Wohltätigkeit“, „soziales Engagement“? Hä? Der forderte doch, Waffen ohne Ende usw… Ok, aber dann wurde mir klar, dass das ein anderer war.
Heston und Newman waren total unterschiedliche Menschen. In Bowling for Columbine hatte ich etwas Mitleid für Heston. Es war ein alter kranker Mann der sicherlich nicht meine Werte vertrat aber den Menschen über Jahrzehnte etwas bedeutete und die Nummer wäre nicht nötig gewesen.
Hombre mir Newman mag ich sehr. Shalako mit Connery ist ein Euro-Western und könnte eigentlich ein frühes Remake sein. Die beiden Harper-Filme mit Newman sind auch toll ( Ein Fall für Harper und Unter Wasser stirbt man nicht). The Bronx mit ihm hat eine echte derbe Synchro von Rainer Brandt.
Kürzlich lief auf irgendeinem Sender mal wieder der Hitchcock-Klassiker „Über den Dächern von Nizza“. Dabei ist mir aufgefallen, dass Cary Grant doch ein recht dunkler Teint verpasst wurde, also ähnlich wie Newman in „Hombre“. Keine Ahnung, was damit impliziert werden sollte. Dass die Figur durch ihren langjährigen Aufenthalt in Südfrankreich total sonnengebräunt ist? Oder dass sie von Natur aus eine dunklere Hautfarbe hat? Immerhin war dieser Robie ja Artist im Zirkus, bevor er zum Meisterdieb wurde.
Jedesmal, wenn ich einen Film mit Newman gucke, ist meine erste Reaktion „Meine Fresse, der hatte schon ne irre Präsenz.“ Ich muss zu meiner Schande geschehen, dass ich „Torn Curtain“ bis heute nicht gesehen hab, nicht zuletzt deswegen, weil die Kritiken wie von Euch erwähnt recht durchwachsen waren (das gleiche gilt auch für Topaz). Ich muss das jetzt endlich mal angehen, is ja schon fast peinlich.
Ansonsten: Eine wirklich tolle Mischung, die ihr da zusammengestellt habt und ich hab mich auch sehr gefreut, dass ihr zwischen den Hauptbesprechungen immer noch ein paar seiner weiteren Highlights angerissen habt. Das war auf jeden Fall eine Sendung, die der Karriere eines Paul Newman würdig war.
Eins seiner Spätwerke, dass ich persönlich gerne mag (auch weil es trotz der großen Namen ein eher kleiner Film ist) ist Nobody’s Fool. Wie ich gerade feststellen muss, ist der hierzulande wohl eher schwer zu kriegen, was mir ein Rätsel ist (Wen O-Ton nicht schreckt wird wenigstens im Ausland fündig, in den USA gibt’s sogar eine sehr schöne 4k Scheibe).
Den am Rande erwähnten Film „Schlappschuss“ mochte ich auch immer sehr gerne.
Wer sich den Film noch einmal ansehen möchte, sollte aber unbedingt nach der alten Synchro suchen!
Den Film mag ich auch sehr gerne, gerade wegen diesem „alten sturen Dickschädel“- Charakter den Paul Newman hier so wunderbar verkörpert.
Ich muss gestehen, dass ich so Filmklassiker der 40er bis 60er nur schwer gucken kann – vielleicht hab ich meine Sehgewohnheiten durch jahrelange Kinobesuche versaut.
Trotzdem eine interessante Folge, allein schon wegen der kompetent-sympathischen Besetzung.
Der Film „Somebody up there loves me“ wird bei mir immer folgendes triggern:
Hab damals alles erschienende von meinem Lieblingsschauspieler Steve McQueen kaufen wollen, da wurde mir auch der Film angezeigt, auch gross mit seinem Namen auf dem Cover.
Da hab ich es bestellt, angeschaut und dann hat McQueen eine fast schon Statistenrolle
Zumindest war das wenn ich micht richtig erinnere seine erste Rolle wo er auch was sagte, aber in den Credits wird er nicht mal erwähnt.
Es war eine wirklich sehr schöne Folge zu Ehren von Paule. Ich mochte ihn immer sehr gern und bin froh, dass er mit Gerd Günther Hoffmann einen der besten Sprecher hatte. Bei aller Verehrung für Wolfgang Kieling ( den ich als Sprecher auch mochte) war Hoffmann doch geeigneter für Newman.