Massengeschmack-TV Shop

Folge 42: Corona - Wie betrifft es uns?

Sonntagsfrühstück Folge 42. Hier kann darüber diskutiert werden!

Die Corona-Pandemie betrifft mehr oder minder jeden von uns, der Alltag ist eingeschränkt und nichts scheint so wie sonst. So betrifft es auch Holger, Volker und Chris: Im Studio wird kaum produziert, Volker muss seinen Laden wochenlang geschlossen halten und Chris brechen die Aufträge weg. Geschichten, wie sie derzeit viele erleben…

2 Like

grüße aus chemnitz…ich finde es sehr interessant, mal von nem laden besitzer zu hören, wie es bei ihn so läuft…in diesen zeiten! alles gute, gute gesundheit euch und weiterso…!
PS: ne frage an volker, gibt es comics oder mangas mit dem thema „musiker,rockmusik“ o.ä.?
und wie läufts bei dir und deinen arm, herr fernsehkritiker?..alles soweit wieder i.o. bei dir?
lg dor KrautRockt!er

2 Like

Zum Thema Kino:
Diese gleichzeitigen Releases online finde ich eine gute Sache. Zum Beispiel sind die Känguru-Chroniken für 17 Euro kaufbar (kann sie aber nicht empfehlen) - das ist mehr als ich für Kino ausgeben würde, aber immerhin kann man es anschauen, sogar mehrmals.
Ansonsten wäre mein Tipp, dass sich Veranstaltungstechniker und Kinos zusammenschließen, um provisorische Autokinos zu eröffnen: Die eine Seite hat viel KnowHow zu Technik und Aufbau, die andere Seite Lizenzen und leistungsfähige Projektoren.

Ich kann da Volker nur zustimmen, dass es sich seitens der Länder fast um Willkür handelt, was geöffnet haben darf und was nicht. Ich hatte in den letzten Wochen eine Großreparatur an meinem Fahrrad. Das war gerade in der Woche in der Werkstatt, als die Verordnungen erlassen wurden. Während in Berlin die Werkstatt inkl. Laden komplett geöffnet haben darf, darf in Brandenburg nur die Werkstatt weiter arbeiten. Der Ladenbereich wurde dann mit Flatterband abgesperrt. Hab ich jetzt einen Platten, den ich theoretisch selbst reparieren kann, muss ich weitere Wege in ein anderes Bundesland auf mich nehmen, nur um einen Schlauch zu bekommen (wenn ich den nicht online bestellen will) oder ich fahre zur nächsten Werkstatt und bezahl das Dreifache für die Reparatur.

Ein anderes Beispiel ist die Auslegung von sportlicher Aktivität. In Bayern und Brandenburg steht genau der gleiche Satz dazu in der Veordnung. Während Bayern Motorradtouren verbietet, sind diese in Brandenburg weiterhin erlaubt, weil man sie hier als sportliche Aktiviät ansieht.

2 Like

nun ja die Abstandsregeln am Frühstückstisch bringen sehr wenig, wenn das gemeinsame Essen auf dem Tisch verteilt steht^^ Habe mir die Folge noch nicht angesehen, aber das ist mir direkt aufgefallen

1 Like

wieso? essen wir alle vom selben Teller oder was? :smiley:

feuchte Aussprache verteilt sich z.B. auch auf die Brötchen in der Mitte des Tischs :smiley: Es geht ja nicht nur darum jemanden direkt ins Gesicht zu husten

Ich frage mich ja, wieso sich die Leute im Homeoffice langweilen. Ich meine haben die sich auch im Büro gelangweilt? Ich jedenfalls habe im Moment relativ viel zu tun. Unsere Märkte sind alle geschlossen und damit ist unsere Abteilung, die für den Onlineshop zuständig ist, die einzige, die noch Geld reinringt. Und da fahren wir im Moment Rekordumsätze. Das reicht jetzt nicht um den Verlust der Läden auszugleichen, sorgt aber dafür das bei uns Urlaubssperre ist.

1 Like

Sind noch jemanden die Störgeräusche ab ~24min aufgefallen, wenn Volker mehrmals etwas lauter wird? Klingt so als würde jemand ganz kurz über Glas kratzen.

Im Büro kann man noch mit den Kollegen direkt quatschen bzw. bei Problemen (ich arbeite in der IT) sind die Kollegen direkt zu einem gekommen. Im HomeOffice bzw. auch von Kollegen, die im HomeOffice arbeiten, trauen sich die anderen nicht einen anzurufen oder mal ne Mail zu schreiben. Wir sind oft erst zufällig auf irgendwelche Bugs in Programmen gestoßen, obwohl die längst hätten auffallen müssen. Nach Rückfrage bei den entsprechenden Usern kommt dann immer die Antwort: „Ist mir aufgefallen, aber ich hab das auch irgendwie anders hinbekommen.“

Dementsprechend fallen weniger Aufgaben an, als wenn man im Büro sitzt.

Andererseits bin ich im HomeOffice dadurch wieder produktiver, weil eben weniger Ablenkung durch andere kurzfristige Aufgaben stattfindet. Da kann ich mich dann auf ein Programm konzentrieren, welches ich weiterentwickle.

Danke für diesen Einblick, auch aus unternehmerischer Sicht, den ihr geliefert habt.
Ich hatte mich bereits bei der TRIP-Folge gefragt, warum nicht einfach auch @eldorado mit seinem, sicher eingeschränkten, Unternehmen thematisiert wurde.
Schön, dass diese Eindrücke hier nachgereicht wurden.
In diesem Sinne, alles Gute, auch wirtschaftlich, für alle Beteiligten.

1 Like

Eigentlich ganz simpel, so wie es hier ja auch schon in einem anderen Beitrag erklärt wurde: Es fehlt der direkte Kontakt zu den Kollegen. Das soziale Miteinander kann auf Dauer nicht durch Skype, Whatsapp usw. ersetzt werden. Seine Kontakte fast ausschließlich online pflegen zu müssen, wird vielen Menschen irgendwann zu eintönig. Daraus entsteht dann schnell Langeweile. Zudem befindet man sich nun nahezu 24/7 immer am selben Ort, was die gefühlte Langeweile noch zusätzlich verstärkt.

Was Trauerfeiern betrifft (ab 30:10): mein Vater wurde am Samstag beerdigt, die Trauergemeinde war auf 2(!) Angehörige ersten Grades limitiert (+1 Pfarrer + der Mann vom Bestattungsinstitut). Mehr durften nicht!
Es war trotzdem eine schöne und tröstliche Beisetzung, aber Verstorbene mit vielen Kindern (bzw. deren Hinterbliebene) haben gerade echt Probleme, sich zum Abschied zu versammeln.

5 Like

Der Spiegel hat ein paar Interviews mit Geschäftsleuten aus dem Eppendorfer Weg in Hamburg geführt. Vielleicht in dem Zusammenhang ganz interessant als Ergänzung. Volker hat es erwähnt. Selbst die, die offen haben oder sich Alternativen einfallen lassen, machen kaum Umsatz. In einer Krise kauft eben niemand gerne.

4 Like
1 Like

Haha, vielleicht klappt es ja doch noch mit der Herdenimmunität in UK.

Kann Mario eigentlich noch ins Studio für Aufzeichnungen kommen oder wär das zu gefährlich?

1 Like