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Folge 4: In der Elbphilharmonie


#21

Ja, das es beim NDR (oder anderen Sendern) so läuft wenn man den “kompletten” Dokustil haben will ist klar. Irgendwie müssen die Passagen ja gefüllt werden und es soll der “Betrieb” gezeigt werden, das es dann verschiedene “gestellte” Einstellungen gibt und Wiederholungen ist klar.

Hm ein Kabelmikro als “Stilmittel” zu wollen finde ich gewagt, es hat ja seinen Grund warum die damals verwendet wurden und heute quasi nicht mehr und in diesem Fall “Stil” über Funktion zu stellen, naja…

Rein interessehalber, es gibt doch bestimmt einen “Adapter” mit Akku der es ermöglichen würde die Funkmikros doch zu nutzen, denn die brauchen ja nicht wirklich die 230V oder?

Wie dem auch sei, danke für die ausführlichen Antworten. :slight_smile:


#22

Es geht hier wohl nicht so sehr um Funk als um die Verwendung eines Headsets, sodass die Lautstärke des Interviewten nicht jedesmal einbricht, wenn dieser sich abwendet.

Besonders ein einer Stelle ist das ziemlich aufgefallen, als der Just vorausging und dabei mehrmals nach vorne Sprach.


#23

Exakt. Soweit ich weiß liese sich das halt nicht anders als über Funk für den Interviewten lösen und den “Stil” (unabhängig davon ob die Technik da ist oder nicht) in diesem Fall über die Funktion zu stellen ist, nunja, “fragwürdig” im Sinne des Wortes.


#24

In der Tat glaube ich, dass hier zu viel Interview und zu wenig Technik gezeigt wurde. hat das etwas mit den Produktionsumständen zu tun oder war das einfach nur ein Versehen. Habt ihr eine zweite Kamera genutzt oder geht das nicht?


#25

Ja, ggf. ist die Kritik so besser formuliert. Ich fand einfach die Zeit auf dem Gesicht des Interviewten viel zu lang im Vergleich zu dem, was man von der Location zu sehen bekommen hat. Generell hab ich einfach das Gefühl über den Bildinhalt wird sich weniger Gedanken gemacht, als es vieleicht nötig wäe, sonst kann man auch einen Podcast machen.

@Chris_MG Massengeschmack bedient sicher NICHT den Massengeschmack, deshalb ist es auch gut und OK, dass die Beiträge nicht aussehen wie bei ProSieben. Aber wenn ich als Zuschauer ständig das Bedürfnis habe etwas zu sehen, was ich dann in dem Moment NICHT gezeigt bekomme, bzw . der Bildinhalt konstante Unzufriednheit auslöst, kann ja irgendwas nicht stimmen. Ist aber natürlich auch nur meine subjektive Meinung :thinking::wink:

Ich hab selbst 2006 Film studiert und einige Jahre in dem Bereich gearbeitet. Das macht mich nicht zum Experten, aber ich behaupte ein gewisses Gefühl für Bildausschnitte und -inhalte und deren Timing entwickelt zu haben, und das fand ich bei den Trip Beiträgen bisher immer… noch ausbaufähig.


#26

Da hast Du Recht.
Bei 10:20 fängt Thomas an von der Beleuchtung zu sprechen, bei 11:30 wechselt das Thema wieder.
Von 10:24 bis 10:29 werden die Lampen gezeigt, also 5 Sekunden - die restlichen 65 Sekunden sehen wir das Gesicht des Inteviewten und sonst nix. Und noch dazu werden die Bilder der Lampen gleich zu Beginn gezeigt, statt z.B. wenn der Interviewpartner von den Details bespricht auch die Details zu zeigen.

Also da muss man doch kein dramaturgisch-filmisches Genie sein um festzustellen, dass das suboptimal ist.

Aber es ist ja immer nur ein FEEDBACK, und nicht böse gemeint - Thomas ist mir genauso sympathisch wie alle anderen (aktuellen :rofl: ) Alsterfilm Mitarbeiter. :heart_eyes: Und die Trip Folgen waren deshalb ja nicht gleich totaler Schrott. Es ist mi eben aufgefallen.
Also bidde nich falsch versteheeen! :blush: