Die Mediatheke Folge 399. Hier kann darüber diskutiert werden!
Mit einem „Dialog vor acht“ will die ARD Bürgernähe und Demokratie fördern - aber das ganze Konzept ist völlig absurd aufgebaut. Und dann gibt es ja immer noch Zeitgenossen im Netz, die sich an woken Themen abarbeiten, obwohl diese Welle doch eigentlich weitgehend vorbei ist. Schließlich sind zwei Musikshows Thema: In DSDS ist Menowin zum Superstar geworden - und beim ESC sind schon die Halbfinale kommentierwürdig.
Falsch verbunden in der ARD: Ich stimme dir vollumfänglich zu. Besonders irre finde ich zudem, dass in jedes Mal erneut das Konzept der “Sendung” erklärt wird. Was mir in deinem Beitrag fehlt, ist das kritische Nachfragen bei der Pressestelle der ARD. Ich gehe davon aus, dass du keine Anfrage gestellt hast, da du sonst zumindest erwähnst, dass du nachgehakt hast, aber bis Redaktionsschluss noch keine Antwort vorlag. Vor allem die Antwort auf die Frage, die du auch selbst stellst, warum nicht die gesamte Diskussion in der Mediathek zur Verfügung gestellt wird, wäre doch interessant gewesen.
MDR am Bettelstab: Auch hier fehlt mir die Nachfrage beim MDR, ob es denn Podcasts gibt, die nicht den öffentlich-rechtlichen Auftrag erfüllen. Wie du selbst angesprochen hast, hat der MDR Intendant das schließlich indirekt gesagt.
Woke ist vorbei, Leute!: Der Part zu Boris Brandt ist für mich das Highlight der Folge, danke!
Holger meint, in öffentlich-rechtlichen Sendern kommt das Gendern kaum noch vor.
Das stimmt nicht, im ÖRR wird weiterhin oft und gern gegendert.
Ein Beispiel hat er selbst gebracht, ein paar Minuten vorher zeigte Holger einen Beitrag über „Dialog vor acht“, wo eine hr-Programmdirektorin über „Teilnehmende“ schwafelte.
„Soft gendern“ durch Substantivierungen, Partizipialformen sind im ÖRR inzwischen Standard - auch wenn das harte Gendern („Teilnehmer*innen“) etwas zurückgegangen ist.
Auch das passiert aber immer noch zu oft.
Das ganze Ding läuft ja bis Mitte Juni, wird also sicher nochmal Thema werden. Ich schau mir erstmal an, ob das wirklich jetzt immer so weiter geht. Und dann erfolgt natürlich auch eine Anfrage an die Pressestelle.
Ich bezweifle, dass eine zu erwartende allgemeine Blabla-Antwort des MDR einen Mehrwert gehabt hätte.
Das ist eine Form des Genderns, bei der ich noch mitgehe. Denn da diese Personen ja in dem Moment teilnehmen an der Diskussion, sind es Teilnehmende. Genauso wie du das Wort Anwesende ja auch selbstverständlich verwendest.
Für mich ist da Sense, wo die deutsche Sprache durch Doppelpunkt und Binnen-I auch akustisch durch den Wolf gedreht wird.
Anwesende ist OK, da gibt es keine Alternative.
(etwa „Liebe Anwesender“ - nein, „Liebe Teilnehmer“ ist aber richtig)
Teilnehmende statt Teilnehmer stört nicht nur mein Sprachgefühl gewaltig.
Schließlich bist du Journalist, kein Journalistender
Journalist bin ich ja durchgehend, teilnehmen tue ich nur zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Und da sind wir uns dann ja auch einig: Journalist:in lehne ich klar ab.
und Frank und Holger sind Freunde und Brandt und Kay sind Freunde und deshalb sitzt Kay dabei wenn Borris gegen Battermanns Freund Holger schießt. Und Kay zofft sich mit Hoger auf X… Dann greift eine Youtubetante names Trashtimee Holger an, weil der den Battermann auf seine Aussagen hin unterstützt hat, was sich vor Gericht in ihrem Prozess gegen Battermann wohl nicht so bestätigt hat, aber die Wutrede ist noch bei Insta zu finden. Und die ist jetzt dicke mit Borris inkl. Wohlfühlinterview.
Genau. Liebe Teilnehmende passt nicht so, liebe Teilnehmer klingt besser
Holger sagte aber, es ist wie Anwesende - das geht aber so nicht, da gibt es keine zwei Formen.
Mit dieser Regel redet man das Softgendern schön.
Statt Radfahrer im Neusprech Radfahrende, nur wenn die gerade radeln?
Passionierte Radfahrer sind passionierte Radfahrer, auch wenn sie gerade mal nicht fahren.
Woke ist vorbei: was für ein schwachsinniger Beitrag. Die Linken kritisieren die Rechten, errichten Brandmauern und nennen Gegner Nazis etc. Und nur weil woke ein bißchen schwächer wird sollen alle Kampagnen gegen den Wokismus eingestellt werden?
Auf den Inhalt möchte ich gar nicht eingehen, weil schon die Headline so falsch ist.
kennt jemand jemanden der bei der Produktion dabei war? wie lief es ab..jeder durfte mal reden oder wer hat das Wort bekommen? Wie lange ging die Aufzeichnung?
was wurde vorher mitgeteilt?
Nenn es Kampagnen gegen Gendern, gegen den Pride Month, gegen die Regenbogenflagge etc. Wenn du es sonst nicht verstehen kannst.
Die CDU hat übrigens immer noch eine Brandmauer gegen die Linke. Komisch in der DDR haben sie mit den Linken aka SED sogar eine Einheitsfront gebildet.
Es gibt übrigens auch die Bezeichnung „Die Mafia“. Auch keine homogene Gruppe. Möchtest du dich auch für „die Mafia“ einsetzen?