Holger sollte ihn ( verbal ) grillen ![]()
Was interessiert mich Julius Böhm? Es geht um das, was vorher von Nius verbreitet wurde. In der Morgenshow mit Reichelt & Konsorten.
Daniel Günther heißt Olli? Nein, das glaube ich nicht.
Oliver “Olli” Kutzner war bei Lanz? Nein, auch das dürfte falsch sein.
MCHawk: Bitte noch mal nacharbeiten. Günther Stoll (Olli) ist nicht Daniel Günther.
Ausgangsfrage an ChatGPT: gib mir das Zitat vom aktuellen Papst
Reaktion: ChatGPT muss berichtigt werden
Folge: Ausgangsfrage weiter offen…bestens! ![]()
KI ist total überhypt
Der Gil so bleiben…wo der Pfeffer wächst…wer über 2 Jahre in allen TV-Shows bewusst lügt bis zur Verhandlung…da stimmt was bei dem nicht…
da hilft auch kein „es wurde juristisch aufgearbeitet“ wie RTL meinte..
dieses weinerliche Getue wie bei AnnytheDuck
wer nicht in einem Skigebiet aufgewachsen ist und Ausrüstung und Möglichkeiten hat, ist per se diskriminiert oder was? nein einfach mit anderen Hobbys unterwegs gewesen…das hat wenig mit Hautfarbe oder Geschlecht zu tun
wozu braucht jemand ein Management? Thomas Gottschalk hatte nie ein Management und hat alle Verträge etc selber gemacht. Da gibt es viele Wichtigtuer hinter den Kulissen.
Der Nius-Reporter, der die Lanz-Sendung analysiert hat
Keine Ahnung was du mit „vorher verbreitet“ meinst.
Ich kenne nur das Original-Lanz-Video und das damit übereinstimmende Nius-Video, kommentiert von Böhm und mit Timecode.
Wurde es zudem ja auch nicht wirklich… das war doch ein Witz
Ich denke, auch gerade die super geringen Strafen für manche Delikte sorgen erst recht dafür, dass der Täter gar nicht Buße tun kann bzw. dass die Menschen noch wütender werden. Besonders bemerkenswert sind da natürlich weiterhin die lächerlichen Strafen bei Sexualdelikten
Glaube ich auch, parlamentarische Monarchie. Aber wie immer ist der Iran Spielball politischer Interessen.
Niemand schert sich einen Dreck um den Iran. Und eine Revolution die von Frauen ausgeht mögen die Mullahs nicht.
Schade das Trump hier nicht durchgegriffen hat. Er würde wahrscheinlich sagen “I made an gas/oil deal with Iran. Benefits for the USA. I don’t care about the Iranian women. A deal is a deal”
Die Kritik der Zuschauerin an Phoebe Gaa und dem ZDF bezüglich des Kopftuchs verstehe ich ausnahmsweise mal nicht. Die Zuschauerin kritisiert das Tragen des Kopftuchs, weil die Reporterin sich damit nicht mit der Protestbewegung solidarisiere
…, das ist ja aber auch nicht ihre Aufgabe. Wir regen uns sonst ja auch immer (zu Recht) über aktivistische Journalisten auf. Phoebe Gaa soll sich mit niemandem solidarisieren, weder mit Regimegegnern noch mit dem System, sondern soll uns bitte sachlich und möglichst umfangreich informieren. Wenn das Kopftuch ihr dabei die Arbeit erleichtert, weil sie z. B. weniger in Konflikt mit den dortigen Behörden gerät, soll sie das machen (sofern das auch tatsächlich der Grund ist). Außerdem ist nicht unbedingt gesagt, dass das Foto auch aktuell ist, es könnte auch zu einem früheren Zeitpunkt entstanden sein.
was er sagt.
Nun stellt sich die Frage: Was ist die „sachliche“ Kleidungsform?
Ich würde der Zuschauerin zustimmen, dass es ohne Kopftuch neutraler wäre.
Dass es vor Ort vielleicht mit Schwierigkeiten verbunden ist, ist für das Foto unerheblich, hier hätte man ein Bild ohne Kopftuch einblenden könnne, denn nur der Ton war live.
Leider übernimmst du hier das Verteidigungsnarrativ, das das ZDF nachträglich zugunsten von Daniel Günther gestrickt hat. Unmittelbar bevor Lanz bei Günther nachfragt bezüglich Zensur, geht es im Originalgespräch eben nicht um das Thema “Social-Media-Verbot für Jugendliche”. Es wird über alternative Medien geredet, dabei bringt Günther selbst Nius ins Spiel, dann kommt die Nachfrage von Lanz, ob man zensieren soll, Günther sagt Ja. Dann gibt es betretenes Schweigen und Günther merkt offenbar, dass das gerade in eine für ihn unvorteilhafte Richtung läuft. Erst dann bringt er wieder das Social-Media-Verbot für Jugendliche zur Sprache. Abgesehen davon gibt es auch noch Stellen in dem Gespräch, wo er alternative Medien als Feinde der Demokratie bezeichnet und ihnen vorwirft, “aufzutreten, als wäre das etwas, was man im Sinne der Meinungsfreiheit sagen darf”, woraus sich doch ableiten lässt, dass er diese Medien eben nicht mehr als von der Meinungsfreiheit gedeckt sieht.
Finde den Style heute besonders gut! Blaues Hemd und die Krawatte passen perfekt zum Set.
Das Thema hat sein Ende auf jeden Fall noch nicht gefunden ![]()
Im Bezug auf die ganze Diskussion rund um die Zensur von Social Media und alternativen Medien muss ich ständig an das Böckenförde-Diktum denken:
„Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann.“
In den letzten gut 15 Jahren hat sich eine unheilvolle Entwicklung vollzogen. Zum einen hat die Politik bei vielen realen Problemen die Augen verschlossen und gleichzeitig bei zahlreichen Themen den Anschluss an die weltweite Entwicklung verpasst. Dies führt dazu, dass
- die Kosten der verdrängten Probleme sich vervielfacht haben,
- der finanzielle Gestaltungsspielraum immer stärker eingeschränkt wird,
- Deutschland technologisch massiv zurückliegt,
- wirtschaftlicher Aufschwung immer schwieriger wird und
- sich die öffentliche Sicherheit systematisch verschlechtert.
Die Partei, die diese Probleme relativ frühzeitig angesprochen hat, wurde zur neuen Heimat genau jenes neurechten Milieus, dessen Ursprünge sich rund um PI-News finden lassen und das dann über Vereine wie Pax Europa, die Pro-Bewegung, die Partei „Die Freiheit“ schließlich in der AfD landete. Und zwei Rechtsrücke später hatte sich Deutschland – durch jahrelang ignorierte Probleme und teils auch medial herbeigeschriebene Polarisierung – eine Neue-Rechte-Partei geschaffen, wie es sie auch in anderen europäischen Ländern gibt.
Nun erodiert von allen Seiten der freiheitliche säkulare Staat. Es kommt nicht von ungefähr, dass immer mehr Menschen sagen, man müsse bei der freien Meinungsäußerung vorsichtig sein. Denn die herrschende Politik und die etablierten Medien fordern zunehmend Gefolgschaft ein. Nach dem Motto „Bestrafe einen, erziehe Hunderte“ gibt es immer mehr juristische Folgen für die Verweigerung dieser Gefolgschaft – in Form von immer häufigeren Hausdurchsuchungen wegen Äußerungsdelikten im Internet. Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, die im US-Fernsehen Interviews geben, halten sich kaum zurück, wenn sie von der Freude berichten, welche die Beschlagnahmung aller digitalen Geräte bei den Betroffenen auslöst.
Und nun wird also auch ganz offen über Zensur gesprochen – bei den sozialen Medien (wo man sich so gerne „Regulierung“ wünscht) ebenso wie bei den lästigen alternativen Medien. Man sagt es nicht direkt, formuliert es aber zumindest so, dass man es problemlos hineininterpretieren kann. Ich glaube dabei weniger an „ungeschickte Formulierungen“, sondern eher an Testballons. Man will sehen, wie reif die Gesellschaft für Zensur bereits ist.
Als Reaktion auf die Messerattacke in Solingen, begangen von einem 26-jährigen Syrer, wurde das Waffenrecht bezüglich Messern verschärft. Im Fernverkehr (Züge und Bahnhöfe) ist das Führen bestimmter Messer nun verboten. Nachdem ein 43-jähriger Syrer am U-Bhf Wedding einen 29-jährigen Deutschen erstochen hatte, wurde der gesamte Berliner ÖPNV zur Waffenverbotszone erklärt. Unter den seit 2015 eingereisten Syrern gab und gibt es zweifellos eine kleine, aber extrem gefährliche Minderheit, die die Sicherheit im öffentlichen Raum massiv beeinträchtigt hat und weiterhin beeinträchtigt.
Der entscheidende Punkt ist jedoch: Deutschland hat mit diesen Maßnahmen die Axt an die eigenen Voraussetzungen des freiheitlichen, säkularen Staates gelegt. Denn ein elementares Bürgerrecht – vom Staat in Ruhe gelassen zu werden – existiert im Fernverkehr und im Berliner ÖPNV faktisch nicht mehr. Dort kann inzwischen jeder ohne konkreten Anlass jederzeit von Bundes- oder Landespolizei kontrolliert und durchsucht werden.
Und genau dasselbe Muster sehen wir beim Umgang mit abweichenden Meinungen: Aus Angst vor dem, was AfD und ihr Vorfeld tun könnten, wenn sie an der Macht wären, führt man präventiv schon jetzt Einschränkungen und Zensur ein – genau die Maßnahmen also, die man dem politischen Gegner vorwirft, er würde sie einführen.
Seit etwa 15 Jahren sägen in Deutschland – und in der EU – die verschiedensten Akteure an der freiheitlichen Gesellschaft: sowohl diejenigen, die bereits Macht besitzen, als auch jene, die sie gerne hätten. Die Lage sieht nicht gut aus.
2:42 “Wenn ich meine Hand hier mal reinstecke, dann sieht man, die verschwindet schon komplett”
Ich sollte die Mediatheke nicht nebenbei schauen, hab mich da doch glatt an meinem Minz Mate verschluckt.
@Riif-Sa Das lässt „tief“ blicken. ![]()
Nun ja, das ist aber ein ziemlich einseitiges Bild, dass du hier malst. Ich habe vor kurzem genau das Gegenteil erlebt, als ich in eine Gruppe geraten bin von ganz normalen Menschen, die nicht irgendeinen Anschein haben, extremistisch unterwegs zu sein oder die AfD zu wählen oder sonst was und bei denen eben mal ganz salopp über die Lippen kam, dass die Grünen ja die Kinderficker Partei sind die Deutschland in den Weltuntergang treiben…
Durchaus, ich reklamiere für mich gar nicht, objektiv zu sein oder ein vollständiges Bild zu liefern, sondern aus klassisch liberaler bis libertäre Sicht..
Es gibt allerdings einen gewichtigen Unterschied: Die Leute, denen du da begegnet bist und die salopp gesagt haben, die Grünen seien eine „Kinderficker-Partei“, verfügen nicht wirklich über Macht.
Die einzige Macht dieser Leute in „unserer Demokratie“ beschränkt sich ja darauf, alle paar Jahre bei einer Bundes-, Landtags- oder Kommunalwahl wählen zu gehen. Wer weitere Macht erlangen will, muss sich innerhalb des politischen Prozesses hocharbeiten – wo dann allerlei unangenehme Zeitgenossen (und das unabhängig von der Partei) auf einen warten.
Daniel Günther hingegen ist eine Person mit ganz realer Macht. Wenn er Zensur fordert, dann ist das nicht ungefährlich.
Die Wut vieler Leute auf die Grünen speist sich ja aus mehreren Quellen. Demographisch sind die Grünen die Partei der Professional-Managerial Class, der urbanen unteren Oberschicht und oberen Mittelschicht. Entsprechend ist ihre Politik auf genau diese Gruppe ausgerichtet – eine Schicht, bei der durch Verteuerung des Alltags lediglich die Sparquote sinkt, während allen, die weniger verdienen, das Wasser abgegraben wird. Ebenso wird in diesem Milieu das „Landleben“ romantisch verklärt, während eine richtiggehende Verachtung den echten Menschen gegenüber herrscht, die tatsächlich auf dem Land leben.
Und der beste Witz der Geschichte ist immer noch, wie in einem Milieu, das sich einst darüber definierte, pazifistisch zu sein und die Wehrpflicht verweigert zu haben, sich nun haufenweise Männer meist ab 50+ der Fantasie hingeben, heute nicht mehr zu verweigern und tapfere Soldaten zu sein – wären sie nur jünger. So beschränkt sich ihre „Tapferkeit“ primär darauf, zu fordern, dass nun bitte die Kinder anderer Leute zur Verteidigung des eigenen Besitzstandes in die Armee gehen sollen.
Es gibt durchaus viele Gründe, sich über „die Grünen“ lustig zu machen oder sie sogar zu verachten für das ekelhafte, moraltrunkene Besitzstandbürgertum, das sie heute sind.
Worauf ich mit meinem Text aber eigentlich hinauswollte, ist etwas anderes:
Die Welt ist komplex – so komplex, dass Politiker sie gar nicht komplett durchdringen, geschweige denn regulieren können. Was Politik schlussendlich verkauft, ist eine Weltdeutung, hinter der sich Menschen dann vereinen können. Wenn Weltdeutung und Narrativ mit der Realität hinreichend gut zusammenpassen, können durchaus großartige Dinge entstehen. Die Amerikaner haben es damals innerhalb einer Dekade geschafft, zum Mond zu fliegen. Die Deutschen haben es in der Bundesrepublik innerhalb weniger Jahre geschafft, aus einem total zerstörten Land ein Wirtschaftswunderland zu machen.
Was wir in den letzten gut 15 Jahren erleben, ist jedoch, dass Realität und Narrativ in den etablierten Machtstrukturen immer weiter auseinanderdriften. Und in dieses Vakuum treten neue politische Akteure (AfD) und (alternative) Medien, um entsprechende Machtstrukturen zu übernehmen (Politik) oder andere zu zerschlagen (Abschaffung des ÖRR).
Der Punkt dabei ist: Diese sprechen bestehende Probleme im blinden Fleck an, haben aber durchaus auch so einiges Unappetitliches im Gepäck (dabei habe ich z. B. einen gewissen Politiker aus Thüringen im Sinn).
Die bestehenden politischen und medialen Machtstrukturen setzen dem dann Narrative entgegen, die noch stärkere Gefolgschaft fordern, wie z. B. die Erzählung von „unserer Demokratie“.
Spannend ist, dass auf diesem Weg bereits so einige parlamentarische Gepflogenheiten über Bord geworfen wurden, bei denen ich befürchte, dass sich das bitter rächen wird.
Sprich: Die Parteien sagen zwar, dass jede Partei ein Recht auf einen Vizepräsidenten des jeweiligen Parlaments hat, dass sie den konkreten Kandidaten aber nicht wählen müssen. Nun ist absehbar, dass die AfD in Thüringen und Sachsen-Anhalt die absolute Mehrheit bekommen wird. Und dann haben die anderen Parteien den Weg bereitet, dass die AfD sagen kann:
„Natürlich, liebe Altparteien, habt ihr ein Recht auf einen Vizepräsidenten des Landtages. Aber wir müssen eure Kandidaten ja nicht wählen.“
Und sollten die anderen Parteien versuchen, da etwas über die Geschäftsordnung zu regeln, haben wir ja in Thüringen gelernt, dass das Parlament auch vor der konstituierenden Sitzung das Recht hat, die Geschäftsordnung zu ändern.
Ich sehe leider, dass die Parteien bei ihrer Ausgrenzung der AfD so viele Dinge verändert, über Bord geworfen und normalisiert haben, dass die AfD genau diese Mechanismen später leicht gegen sie verwenden kann.
Und hier kommen wir dann zurück zur Zensur:
Die Bestrebung dabei ist, die Verbreitung der Narrative der Gegenseite einzudämmen. Führt man sie aber erst einmal ein, wird es für die AfD ein Leichtes sein, eben jene Mechanismen, eben jene Gesetze gegen ihre politischen Gegner zu richten.
Verlierer sind hierbei allerdings alle Bürger, denn die eigenen bürgerlichen Freiheiten gehen dann so oder so verloren.
Ja, da stimme ich dir in den meisten Aussagen zu, bin aber heute zu müde, um dezidiert darauf einzugehen.![]()
Holger, schau Dir das Video bei Lanz nochmal an..
Günther hat bevor die Frage von Lanz kam, über Medien gesprochen.
Erst nach seinem Ja hat er zurückgerudert und über Sozial Media gesprochen.
Überdies ist es egel, denn auch auf Sozial Media sind alle Medien aktiv.
.Der Zusammenschnitt ist zwar verkürzt, im Kontext stimmt es aber.
Daher ist die Klage auch rechtens, da seine Position als Minister eine solche Zensur verbietet.
Der Ausgang in diesem Fall bleibt daher spannend.



