Folge 358: Sommerspecial I: Sicherheit im Netz

Die Mediatheke Folge 358. Hier kann darüber diskutiert werden!

Vorsicht bei Dateien und Passwörtern - und vor allem: immer ein Backup machen! Das sind nur einige von vielen Botschaften, die der Podcaster Ali Hackalife vermitteln möchte. Denn Gefahren lauern schließlich überall - und der Hackerangriff auf Nius zeigt, dass auch Unternehmen und Medien oft bei Sicherheit zu wünschen übrig lassen. Nach diesem Gespräch werdet Ihr alle sicher erstmal ein Backup machen!

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Könnte man theoretisch diese zwei Sommerspecials (zumindest vom Namen her^^) als das 15. und 16. Türchen des Sommerkalenders ansehen? :innocent: :smiley: :grin: :nerd_face:

Boomer-Tipp:

Man kann in der Nachrichten App erkennen, welche Art von Nachricht man verschickt hat
grün = SMS,
blau = iMessage.

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Unter Android geht das auch. :wink: Da wird einem auch direkt angezeigt ob SMS oder RCS! :wink: :innocent:

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Hochinteressantes Gespräch :+1:
Allerdings gibt es keine SATA Docking Stations („Festplatten Toaster“) für nur 15 Euro (35:44) und das schon gar nicht als hochpreisig - da hat Ali eine Falschinformation rausgehauen.
In der Regel muss man für die günstigsten schon das Doppelte hinlegen, und das geht dann bis in den dreistelligen Bereich.
Mag aber sein, dass man auf eBay oder Kleinanzeigen. de eine gebrauchte Gurke bekommt, wo der „was letzte Preis“ 15,- oder 20,- ist :grin:

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Backups: Backups sind mit zahlreichen Problemen verbunden:

  1. Anbieter wählen. Ich hatte mal einen Anbieter, der kostenlos war, wenn man die entsprechenden Festplatten kauft. Diese Software hatte einen Fehler der sie unbenutzbar machte. Die entsprechende kostenpflichtige Software (Acronis) hatte diesen Fehler nicht. Warum schafft ein Premiumanbieter Unsicherheit indem er nicht funktionierende Software anbietet? Davor hatte Acronis seine Software umbenannt und sein Abomodell geändert. Inzwischen haben Sie das Modell wieder zurück geändert. Sicherheit schafft ein Sicherheitsanbieter so nicht.

  2. Insgesamt ist die Anbieterauswahl alles andere als einfach. test.de empfiehlt Acronis. C’t hat sein eigenes Tool.

  3. Testen. Wie der Herr Hackalife schon sagt muss man seine Backups durch Zurückspielen testen. Und das am besten regelmäßig, denn jederzeit kann ja etwas am Backup und dessen Hardware kaputtgehen. Ein mir bekannter Anbieter verlangt von seinen Kunden, dass die ihre Backups testen. Da wird das Backup zum Kostenfaktor (anders als dein Interviewpartner es behauptet, obwohl er weiß, dass Backups getestet werden müssen). Soll ich jemanden anstellen, der meine Backups testet?

  4. Rückspielen: Das Backups nicht funktionieren habe ich bei Acronis True Image (die kostenpflichtige Version) beim Rückspielen schon selber erlebt. Vielen Dank dafür.

  5. Support: Der Fehler liegt natürlich immer beim Kunden. Wer Support haben will muss erstmal sein System updaten. Software neu installieren und sich mit Mitarbeitern rumschlagen, die noch weniger Ahnung haben als ich selber. Die Leute, die Ahnung haben, sind für mich normalerweise unerreichbar.

Insgesamt habe ich hier eine Festplatte mit einem Backup liegen. Ob das funktioniert weiß nicht einmal Acronis. Mehr Aufwand lohnt nicht, weil der Markt kaputt ist. Oder du investierst viel Geld und lagerst deine Backups aus.

Der Herr Hackalife ist vom Rundfunkbeitrag befreit. Keine Rückfrage, Holger?

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Den Toaster hatte ich auch. Ging an Amazon zurück, weil der Anschluss sofort brach. Hab selten so einen Schrott gesehen. Besser war nur der Schneeschieber aus Fernost, der so einen Winkel hatte, dass er nur für 2,20 m Riesen benutzbar war. Aber wie willst du Schneeschieber in Ländern testen, in denen kein Schnee fällt? Gardena hat das Problem nicht.

Er ist Student. Insofern keine größere Überraschung.

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Für Backups würde ich ein Festplattengehäuse für 2 oder 4 SATA-Disks mit Raid-Funktionalität nehmen, allerdings gibts sowas erst ab ca 100 €,

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Ein sehr schönes Gespräch mit vielen interessanten Themen und Tipps, die ich zuvor noch nie gehört habe. Eine Kleinigkeit hat mich dann aber doch gestört. Dein Gesprächspartner ist teilweise in Monologe abgedriftet und von einem Punkt zu nächsten gesprungen, sodass es manchmal schwer den roten Faden wieder zu finden.

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SMS ist von gestern. Heute ist RCS. Kennst du eigentlich CSD?

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Jup - vielleicht meinte er USB-SATA-Adapterkabel. Die wären eher in der Preisklasse.
Wäre nur dann die Frage nach der Performance, ob sie z. B. mind. „SuperSpeed USB 5Gbps“ können.
Eines der häufigsten Fehler in Bezug auf USB ist ja, dass man meint, dass die angegebene USB-Generation irgendeine Mindestgeschwindigkeit garantieren würde.

Ich weis beispielsweise, dass auf meinem relativ neuen Board nur USB-Hardware werkelt, die mit 10 Gbps zertifiziert ist.
Gut, in Anbetracht, dass man bei HDDs froh sein kann, wenn die überhaupt mal 2,5 Gbps schaffen ist noch ein ganz anderes Thema.
Bei NVME-SSDs sieht das schon wieder anders aus.

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Nur wenn es ein mal eingerichtet ist, dann braucht man sich auch keine großen Gedanken mehr zu machen. Läuft zumindest unter Windows mit entsprechender Software komplett im Hintergrund.

Nur - was ist geeignete Software - und hier mal meine 3 Tipps.
Ich habe alle(!) schon genutzt und erfolgreiche Recoverys durchgeführt.

  1. Hasleo Backup Suite Free
    Aktuell in Benutzung. Kann kombinierte Full-, Differntiell- und Inkrementelle-Backups.
    Kann Inkrementelle Backups so konsolidieren, dass man alte löschen kann ohne, dass folgende Backups beschädigt werden.
  2. Acronis True Image
    Ist wieder auf meiner Liste, seit es dies bei Drittanbietern auch wieder als Dauerlizenz gibt.
    Ist meiner Meinung nach nur inzwischen zu sehr mit Cloud- und Schadsoftware-Scanner-light zu überladen, naja… :man_shrugging:
  3. Macrium Reflect
    Wäre auf meinem Platz #1, wenn die nicht zuletzt entschieden hätten, das Ganze nur im Abo anzubieten.
    Ist die so ziemlich flexibelste Lösung, die ich kenne inkl. Unterstützung von synthetischen Vollbackups bei inkrementellen Sicherungsketten.

Was gibt es sonst noch so:
Veaam-Backup wird häufig genannt. Ich werde damit überhaupt nicht warm - zumal deren Software-Varianten-Vielfalt der reinste Graus ist. Aber es gibt kostenlose Varianten für Privatanwender.
Neben Hasleo gibt es noch div. chinesische Anbieter - wie z. B. AMOEI oder EaseUS, die funktional eingeschränkter sind.
O&O Discimage ist in meinen Augen eine Hölle in Bezug auf die GUI. Nee Danke!

Der Paragon Festplatten Manager Advanced ist sowohl Partitionierer als auch Backupper.
Wer diese Software hat, kann sie gut anwenden - beherrscht leider keine kombinierten Voll-, Differentiell- und Inkrementelle Backups.

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Übrigens kann ich zu den „Metadaten der KI trainieren über das Nutzerverhalten“ noch sagen, dass obwohl ich auch damals widersprochen habe, funktioniert das maschinelle Lernen bei mir nicht/fast nie. :sweat_smile: :stuck_out_tongue_winking_eye:
Ich kann einfach machen, was ich will und keine KI zeigt mir WIRKLICH personalisierte Werbung etc an, die halt wirklich auf mich zugeschnitten wäre.
Passiert nicht. :sweat_smile: :shrugdog:

Einfach nur als Tipp! :wink:
Anstatt sich hinter seiner Anonymität zu verstecken, „weil man ja was oder nichts zu verbergen habe“, kann man einfach jegliche Systeme und die Menschen dahinter verwirren. :wink: :sweat_smile: :see_no_evil_monkey:

„Ali Hackalife“ und „Vorsicht bei Dateien und Passwörtern“ … echt jetzt :rofl: … ja, es ist wieder Sommer in der Mediatheke und im September wirds ja wieder besser :face_savoring_food:.

Die Nummer mit den Passwörtern ist ja: Bei HaveIbeenpawned wird nur angezeigt, ob deine E-Mail-Adresse Teil einer illegalen Datenoffenbarung ist. Nicht, ob die Kriminellen auch dein Passwort kennen. Da ich davon ausgehe, dass meine Passwörter sicher sind, ändere ich sie nicht, wenn meine E-mailadresse Kriminellen bekannt geworden ist. Auch wenn das teilweise geraten wird. Mit meiner Haupt-E-Mail sind mehrere hundert verschiedene Passwörter verbunden (für jede Webseite eines). Wie soll ich die alle ändern?

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interessantes Interview
er hat eine angenehme Stimme und erklärt auch viele Fachbegriffe.

mir fehlt jetzt die journalistische Einordnung, wo ist er aktiv, mit wievielen Followern, beruflicher Hintergrund etc

auf das „was wurde aus..“ freue ich mich schon nächste Woche, klasse Thema für ein Sommerspecial

Kann man ein Backup für ein komplettes System erstellen?
Mir wurde vom Experten gesagt, ich könne nur die Dateien sichern (was ich auch regelmäßig tue) aber die Poogramme müssten nach einer Formatierung auf jeden Fall neu installiert werden.

Du kannst komplette Systeme sichern mit einer geeigneten Software. Nennt sich Vollsicherung. Eine Neuinstalltion kann erforderlich sein, wenn die Hardware geändert wurde.

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Ja - Links zu geeigneter Software habe ich bereits genannt. :wink:

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