Inwiefern wird jetzt ein Leben zerstört, weil man jemanden als extrem oder radikal bezeichnet? Ich glaube die Personen finden in ihren Reihen immer Anschluss, vor allem wenn sie so von außen bezeichnet werden. Ja gut, vielleicht wird man in der Gesellschaft nicht mehr von allen Seiten akzeptiert, aber das ist jetzt nichts Neues. Glaube Höcke lebt jetzt alleine im Keller bei sich, weil er nicht mehr nach draußen kann und von niemanden mehr akzeptiert wird, oder?
Beim Verfassungsschutz ist es korrekt. Die definieren extrem und radikal zwar, ist aber nur deren Meinung. Ein Gericht hat darüber zu entscheiden, ob deren Einordnung richtig ist. Aber nicht, ob ein einzelner Bürger eine Person als extrem oder radikal ansieht. Da hat ein Gericht nichts zu entscheiden, selbst wenn dieses offen kundgetan wird. Es könnte natürlich fatal werden, wenn eine Person mit hoher Reichweite eine kleine Person so framed und dann von ihrer Anhängerschaft belästigt wird. Da begehen dann aber höchstens die Personen Straftaten, die belästigen. Ich sehe da auch keine Verleumdung, weil man als einzelne Person nicht entscheiden kann, welche politische Richtung in der Gesellschaft akzeptiert wird. Wenn man halt eine hat, die nicht der Mehrheit angehört, muss man damit rechnen, dass man eher Gegenwind bekommt. Ob ich die Meinung als extrem oder radikal einstufe, hängt auch davon ab wie sehr ich auf der Gegenseite bin. Das ist viel zu subjektiv.
Ich persönlich finde eine Frau sollte jeden Tag abtreiben dürfen, nicht nur bis zur 12. Schwangerschaftswoche. Das Kind wird sterben, vor dem muss man sich nicht rechtfertigen. Gott gibt es nicht, vor dem muss man sich auch nicht rechtfertigen. Also woher die Angst? Kann man von mir aus als radikale oder extreme Ansicht einstufen.
Steuerfahndung: Jetzt hatte ich NRW ganz vergessen. NRW ist in der Finanzverwaltung das Versagerland schlecht hin. Es ist das einzige von 16 Bundesländenr, was unbedingt ihre eigene Software benutzen muss und damit einen Haufen Kosten für sich selbst verursacht. Dies sorgt auch noch für einen hohen Anspruch an Kompatibilität zwischen den beiden Softwareprodukten, die von dem einen und den anderen 15 Bundesländern benutzt werden. Soweit ich weiß hat NRW auch die höchsten Personalkosten, dafür, dass sie gar nicht mal so viel machen.
NRW benutzt die ihnen zur Verfügung stehenden Instrumente nicht ausreichend, das wurde mehrmals vom Rechnungshof angeprangert. Also, dass dort nun so ein hoher Betrag raus kommt, wundert mich gar nicht. NRW hat die letzten Jahre nicht viel geleistet und wenn dann miserabel. Jetzt wo die ganzen Influencer mal von der Finanzverwaltung geprüft werden, kommt da natürlich einiges hoch. Vor allem nach dem Urteil, dass „Spenden“ als Betriebseinnahmen zu werten sind. In NRW sind ja jetzt auch nicht wenig Influencer unterwegs.