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Folge 34: Corona und die Gesellschaft - Gast: Gesundheitsökonom Prof. Reinhard Rychlik

Veto Folge 34. Hier kann darüber diskutiert werden!

Die Corona-Maßnahmen sind nicht nur eine Herausforderung für das Gesundheitssystem, sondern auch für die Wirtschaft und nicht zuletzt für die Gesellschaft an sich. Der Gesundheitsökonom Prof. Reinhard Rychlik fordert, alle Aspekte zu berücksichtigen und sich zugleich darauf einzustellen, mit dem Virus auf Dauer leben zu müssen.

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Viel zu berichten hatte Herr Rychlik ja nicht.
Scheinbar ist er nicht gewillt sich an die richtigen Stellen zu wenden um die Informationen zu bekommen, die er wissen will. Das RKI veröffentlicht mehr Daten zum Pandemiegeschehen in Deutschland. Viele Journalisten:innen im Ausland würden sich, dass für ihr Land auch wünschen. Vlt. erwartet Herr Rychlik ja auch, dass ihm Medien und/oder Politik das direkt auf seinem Schreibtisch legen, aber wer weiß das schon.

Zur Corona-Warn-App gibt es umfangreiche Zahlen. Im Logbuch Netzpolitik Podcast wurden genannt das beim Stand von 17 Mio Downloads sich 14 Mio Endgeräte in einem 24 Stundenfenster beim Server gemeldet haben. Die Entwicklung der App ist bisher beispiellos in ihrer Entwicklung was Geschwindigkeit, Datenschutz und Beteiligung der Öffentlichkeit betrifft. In Computer und Kommunikation vom DLF wurde aber auch einmal Probleme benannt. Quintessenz war das nur 25% der Nutzer, die App voll umfänglich/richtig nutzen. Also die Daten dazu gibt es.

Zum Thema Alltagsmasken und langes tragen, dieser ist auch viel erforscht worden. Sie schaden nicht auch wenn man einen Teil seiner ausgeatmeten Luft wieder einatmet. Als Mediziner sollte er doch wissen das wir über 99% des wichtigen Sauerstoffs wieder ausatmen den wir zuvor eingeatmet haben. Also ersticken an einer Maske kann man nur, wenn man sie im ganzen einatmet und sie dann die Luftröhre blockiert. Außerdem ist mir unbekannt das massenhaft medizinisches Personal, durch das Tragen von Masken berufsunfähig geworden ist.

Herr Rychlik hätte seinem eigenen Satz folgen sollen, wenn ich mich damit nicht Auskenne, sage ich auch nicht dazu.

Was aus dem angelsächsischen Raum übernommen wurde ist die Fallpauschale trotz des vielen Widerstandes. Also kupfern wir auch von dort ab.

Einige Punkte würde ich Hern Professor schon zustimmen, dass sich der Deutsche von dieser Vollkasko Mentalität lösen sollte. Genauso die Vorstellung, wenn ich zum Arzt gehe, es sich so verhält als würde ich mein Auto, nach einem Unfall, in die Werkstatt bringen. Ein Pille hier, eine Prothese da und alles ist wie vorher. Ebenso die Akzeptanz, dass mein Verhalten auch Konsequenzen auf meine Gesundheit hat. Zum Beispiel: starkes Übergewicht birgt nun mal ein hohes Risiko für Herz-Kreislauf, Gelenke und Knochen, körperliches Wohlbefinden etc. . Will ich dass reduzieren muss ich etwas mehr tun, als Tabletten aus der Apotheke schlucken.

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Hab mir das mal angeschaut und fühlte mich nach 83 Minuten leider überhaupt nicht klüger. Viel zu berichten hatte der Herr irgendwie nicht, auf konkrete Lösungsvoschläge habe ich auch vergeblich gewartet. Zudem war er auch von der Art her etwas trocken. Glaub da hat auch Holger etwas mehr erwartet

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ich finde das der herr für mich, ganz o.k. ist…etwas kritisch, aber gut reflektiert…oder?..allen in allem mal ne erfrischende veto folge, in dem nicht nur „freaks“ (sorry!) präsentiert werden, sondern eine nachvollzugbare meinung vertreten wird…(wortgulasch sorry)
schönen start ins we euch allen !

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Die Deutschen unterscheiden sich also von anderen „Völkern“, insbesondere den „südlichen Völkern“ dadurch, dass sie sich im Gegensatz zu selbigen häufiger und besser waschen und gewohnt sind, sich ordentlich zu kleiden. Und Tschüss.

PS: Das Bidet ist Bestandteil eines jeden Hotels und Haushalts in Italien. Barbaren sind hier eher Deutsche, die sich nach dem Toilettengang nicht ordentlich waschen, aber was stören schon Fakten ein rassistisches Weltbild.

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Ja das fand ich auch komische Aussagen gleich zu Beginn. Generell fand ich den Herrn sehr ermüdend bei seinen langen Monologen. Hab glaub ich die Hälfte auch erst geschaut. Weiss nicht ob ich mir den Rest noch gebe.

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Stimmt nicht

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Also ich kann mich an keinen meiner Italien-Aufenthalte erinnern - und das sind recht viele, da ich seit der Kindheit fast jedes Jahr in Italien war - ohne, dass es in Hotel oder Ferienwohnung ein Bidet gab. Das ist schon ziemlicher Standard dort, wobei sich bestimmt auch zwei oder drei Haushalte ohne finden lassen dürften.

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Also, ich hab bei fast jedem Wort nur „Ok, Boomer!“ gedacht! :innocent: :innocent: :sweat_smile: :sweat_smile: :sweat_smile: :sweat_smile: :thinking: :zipper_mouth_face: :face_with_raised_eyebrow: :neutral_face: :face_with_monocle: :face_with_monocle: :cowboy_hat_face: :cowboy_hat_face: :sweat:

Trotzdem schöne Folge… :innocent:

Was das Thema Sauberkeit angeht hat ja Deutschland im Ausland schon lang dieses Image. Das ist jetzt ja keine aus der Luft gegriffene Behauptung. Der Deutsche gilt als sauber, pünktlich und ordentlich. Darüber gibt es sogar wissenschaftliche Arbeiten.

Insofern ist es etwas unfair, Herrn Prof. Rychlik jetzt sogar Rassismus zu unterstellen. Was allerdings wohl stimmt, dass das Image in den letzten Jahren sehr gelitten hat und früher wohl ausgeprägter war. Rychlik hat ja selbst betont, dass es hier eher um die ältere Generation geht.

Ansonsten hat er mit seinem schmalen Grat zwischen Ökonomie und Gesundheit ja deutlich gemacht, dass es DIE Lösung derzeit nicht gibt. Und daher spricht es nur für seine Seriösität, wenn er eben nicht mit einfachen Antworten kommt, sondern differenziert argumentiert.

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Wenn man mitterweile wagt Maßnahmen der Regierung in Sachen Corona zu kritisieren wird man leider oft mit Reichsbügern oder anderen Spinnern in einen Topf geworfen. War es denn nicht klar, dass die Zahlen im Herbst steigen? Langsam sollte man vielleicht akzeptieren, dass diese Sache noch mehrere Jahre dauern kann und ob es dann ratsam ist jeden Tag Sondersendungen wegen bestimmter Gebiete mit hohen Zahlen zu machen glaub ich nicht. Der Mensch kann nicht jeden Tag in Angst leben und am Ende ist das gesamte Leben ein Risiko.

Doch war es bzw. war es anzunehmen und es wurde auch davor gewarnt.

Diese „Sache“ wird nicht „magisch“ wieder weggehen. Sie wird bleiben. Was verschwinden wird ist unsere Angst davor.

Genau so wie z.B. bei der Grippe wird es dann jeden Winter wieder heissen „die Grippe und Coronasaison geht wieder los“. Es wird „Normalität“ werden.

Damit das passieren kann muss „die Sache“ aber noch ein wenig anhalten, es einen Impfstoff geben und dadurch ein „Gewöhnungseffekt“ einsetzen.

Die Statistiken zeigen ein anderes Bild als du es gerne hättest:

Händewaschen Deutschland: 78 Prozent
Händewaschen Italien: 57 Prozent

Diese Zahlen sind nicht rassistisch. Dass Italien so schwer von COVID-19 getroffen wurde, hatte Gründe. Über diese Gründe muss man sprechen können, wenn man derartige Probleme künftig vermeiden will. Anders gesagt: Deine ideologisch bedingte Ignoranz kostet Menschenleben.

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Sehr schade für dich. Ich hatte diesen Eindruck überhaupt nicht. Inflationäre Smiley-Verwendung ist übrigens typische Boomer-Eigenschaft. Glaub mir, ich spreche da aus Erfahrung. :clown_face: :crazy_face: :innocent:

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