Ralf Möller ist echt eine Nervensäge. Er meint wahrscheinlich bis heute ohne ihn hätte dem Film was gefehlt und denkt vielleicht noch die Hauptrolle hätte ihm besser gestanden, Ich kann den Typ nicht ab.
Der Begriff Ekel war schon sicherlich heftig von mir, aber als junge Darstellerin wäre da bei mir Feierabend. Egal ob ich mir Aufstiegsmöglichkeiten durch ein Nein verbauen würde oder nicht.
Sachsen Paule zum Sprechplanet ![]()
„Gegen die Wand“ finde ich hervorragend, toll gespielt von den beiden Hauptdarstellern, sehr leidenschaftlich mit komplexen Emotionen. Auch die Musikeinlagen haben mir sehr gefallen. Eine ähnliche Rolle hat Sibel Kekilli noch in „Die Fremde“ gespielt, der aber etwas konventioneller rüberkommt und der stärker in eine melodramatisch-traurige Richtung verläuft.
„Lost Highway“ gehört zu meinen Lieblingsfilmen, finde da einfach alles toll von den Darstellern über die treffsicher inszenierten „Mindfuck“-Szenen und -Wendungen bis hin zu der düsteren Eleganz der Bilder. Für mich ein überaus ästhetischer Film.
„Wie im Himmel“ hat mir nicht so gefallen, unter anderem weil es mich doch sehr genervt hat, wie esoterisch und in der Tat „sektenhaft“ das Chorsingen dargestellt wurde. Aber auch in der Anfangsszene mit dem Orchester kamen ähnlich seltsame Sprüche von dem Dirigenten. Ich habe mich da schon gefragt, ob die Drehbuchautoren nicht wussten, worüber in einer musikalischen Probe gesprochen wird, und sich deshalb so komisches Zeug ausgedacht haben. Die Dorfcharaktere wie den prügelnden Ehemann und den Pfarrer mit seinen Pornos fand ich sehr stereotyp.
„Gladiator“ mochte ich auch nicht. Also eine Hauptfigur, die sowohl ein hervorragender Feldherr als auch perfekter Einzelkämpfer ist und dazu noch „Maximus“ („der Größte“) heißt, das finde ich schon geradezu infantil ausgedacht. Naja, und Joaquin Phoenix’ Figur hat dann demgegenüber sämtliche negativen Eigenschaften in sich vereint. Das war mir einfach zu viel Schwarzweißmalerei, die sich ja auch durch den ganzen Film gezogen hat. Rein technisch-handwerklich natürlich alles „gut gemacht“, aber diese Qualitäten sind dann doch eher in den Hintergrund getreten.
Lars hatte es früher gern mit Trinkspielen.
Hier mal eines auf seine Kosten:
Bei jedem „ähm“ in seinem Kommentar zu „Gladiator“ ist ein Kurzer fällig. ![]()
(Bzw. wahlweise ein Schuck Bier … für diejenigen, die auch dem Rest der Besprechung noch folgen wollen.
)
Bei #30 habe ich aufgehört zu zählen …
Das Blöde daran, wenn einer in der Runde diesen Tick hat:
Irgendwann bist du so fokussiert darauf, dass du automatisch auch bei den anderen darauf achtest.
Wir reden hier von Hollywoodmainstream. Was erwartest du vom Popcornpublikum? Denken in Kino? Muhahaha, das wäre ja Arthouse.
Der eine macht „Äh“, der anderen oft ein zustimmendes „Mhmm“, der dritte redet nasal, der andere lupenrein, sagt aber ständig "tatsächlich ", anderer findet es immer mal wieder etwas „bemerkenswert“. Du findest bei jedem was, wenn du willst. Na und?
Äähh…das stimmt tatsächlich.
Mhmm…bemerkenswert, worauf Du alles achtest.
Henry Silva ist auch gegangen
Ich hab vor wenigen Tagen noch Trapped mit ihm in der Hand gehabt.
Einen Tag vor seinem 96. Geburtstag.
Seinen letzten Auftritt hatte er in Oceans Eleven 2001.
Auch für Hollywoodverhältnisse fand ich die Schwarzweißmalerei besonders ausgeprägt. Da gibt es schon Differenzierteres auch aus dem US-Mainstream.
Ich habe gerade mal seine Filmographie mir angesehen und vieles davon habe ich tatsächlich. Er war ein fleißiger Mann und brauchte Italien ja 10 Jahre wirklich nicht verlassen. In Geheimauftrag Dubrovnik gibt es einen Moment in einer Kirchenszene die mich mal echt verstört hat mit ihm. In einem italienischen Gangsterfilm ( Titel fällt mir gerade nicht ein ) hat er eine heftige Sexszene wo ein Schweinskadaver noch einbezogen wird.
Sehr traurig mit Henry Silva, trotz des hohen Alters. Schätze ihn besonders für seine Italofilme wie „Die Rache des Paten“ oder „Der Berserker“. In „Zinksärge für die Goldjungen“ hat er ja auch das schöne Hamburg bespielt.
In einem italienischen Gangsterfilm ( Titel fällt mir gerade nicht ein ) hat er eine heftige Sexszene wo ein Schweinskadaver noch einbezogen wird.
Das ist der gerade von mir genannte „Die Rache des Paten“. Wäre auch mal was für PK …
Belmondo, Reynolds, Norris und Steven Seagal als Gegner konnte auch nicht jeder vorweisen. Trapped ist billigere Variante von Beim Sterben ist jeder der Erste. Da spielt er einen liebenswerten Redneck
Trapped (trailer) - YouTube
…und der Horror-Alligator. Sein bissigster Feind.
Richard Chamberlain als Quatermain ![]()
Gegen die Wand ist ein schönes Meisterwerk, das die damalige Zeit sehr gut darstellt. Er erinnert mich an einen damals extrem guten Freund, der leider letztes Jahr verstorben ist. Zu meiner Schande muss ich sogar sagen, dass ich nicht mal weiss, was passiert ist, weil wir uns 2016 im Streit getrennt haben. Dabei ging es um Geld (5 stelliger Betrag).
Er selbst war türkischer Staatsangehöriger, starker Säufer, Metaller, Anarchist und Atheist und arbeitslos seit seiner Ausbildung, die er noch abgeschlossen hat. Eigentlich eine gute Seele leider hatte er einen Hang zumBetrug, und auch bei guten Freunden oder Familienmitgliedern hatte er absolut kein Schuldgefühl.
Trotzdem war es mir vor 2016 immer eine große Freude, mit ihm etwas zu unternehmen, wobei sich das oft darauf beschränkt hat, dass er wie ein Loch gesoffen hat und ich mir einen Joint nach dem anderen ins Hirn geballert habe. Wir haben über jeden Müll geredet, meistens über den 2. WK, Religion und aktuelle Themen von damals, während guter alter Metal nebenher lief. Man muss bedenken, dass er damals ein Zimmer hatte, das im Winter nicht beheizt war und die Eisblumen auf der 50er Jahre Tapete abgezeichnet wurden. Manche würden sagen: Es war ne übelste Bruchbude.
Dieser Film zeigt genau die Zerrissenheit der Türken, die in Deutschland aufgewachsen sind, also die 3. oder 4. Generation, die in Deutschland Türken und in der Türkei deutsche Touristen sind.
Der eine macht „Äh“, der anderen oft ein zustimmendes „Mhmm“, der dritte redet nasal, der andere lupenrein, sagt aber ständig "tatsächlich ", anderer findet es immer mal wieder etwas „bemerkenswert“. Du findest bei jedem was, wenn du willst. Na und?
Ein ehemaliger MG-Mitarbeiter fand vieles „zum Niederknien“. ![]()
Und wehe es ist der „Straßenflirt“ nicht dabei.
Echt, die Sendung kennt noch jemand …? ![]()
Die war recht peinlich, aber irgendwie auch faszinierend.
Besonders wenn die auf Krampf verkuppelten Singles überhaupt nicht miteinander klar kamen.
Was treibt eigentlich der damalige Moderator Gerg Holzach?
Der müsste ja mittlerweile schon an die 60 sein.
Watt ne arme Wurst, dieser Egon …