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Folge 30: Martin Reinl

#1

Hier kann darüber diskutiert werden!

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#2

Nett flauschiges Gespräch. :slight_smile:

Nix zu beanstanden, außer: Ich hätte mich gefreut wenn das Zirkuspferd, oder eine andere Puppe da gewesen wäre, z.B. für eine Verabschiedung oder einen Begrüßungsgag oder sowas.

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#3

Da hatte der Julian ja sichtlich seinen Spaß beim Thema Sesamstraße :wink:

Und ja, es fällt auf: Was war bei 1:20:04 und 1:21:02 der Grund für den Schnitt? Verhaspeler oder wieder ein Nießer aus dem Publikum?

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#4

hatte technische Gründe

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#5

Ich hatte jetzt auch mit einer kleinen Zwischeneinlage wie einem Kurzinterview mit dem Zirkuspferd oder Wiwaldi gerechnet, aber die Folge war trotzdem sehr interessant! Er ist sehr sympathisch

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#6

Er war zu Dreharbeiten der “Sesamstraße” in Hamburg und hatte seine Figuren nicht dabei. Elmo durfte er nicht mitbringen.

Aber Ihr habt Recht: ich hatte viel Spaß beim Interview. Freut mich, dass sich das überträgt. :tada:

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#7

Absolut! Eine sehr schöne Folge. Schade dass es Zimmer frei nicht mehr gibt.

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#8

Habt ihr nicht noch Gerlinde irgendwo liegen?

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#9

Habe meinen Frieden mit ihm gemacht… fand die “Zimmer Frei”- und Wiwaldi-Show-Nummern einfach total blöde, aber wusste nicht, dass er auch fürs Kinderprogramm arbeitet. Fand die Folge also auch gut.

P.S.: Zum ersten Mal ist mir aufgefallen, dass es eine gewisse Ähnlichkeit zwischen Julian und Robert (Guy Smiley) aus der Sesamstraße gibt.

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#10

Stimmt - war schade, dass er keine Puppen dabei hatte. Bei “Tietjen & Bommes” letztes Jahr hatte er jede Menge dabei :smiley:

Einmal Traudl streicheln wäre nett gewesen :slight_smile:

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#11

Wie unangenehm.
Nee, gut so, dass er die Puppen zu Hause gelassen hat.
Der Klempner bringt beim Interview ja auch keinen Werkzeugkasten mit.

Wo wir auch schon beim Hauptpunkt wären, warum ich die Folge so ermüdend fand.
Puppenspiel ist für mich ein Handwerk und keine Kunstform. Genau wie die Schauspielerei.
Während es gute und interessante handwerkliche Berufe gibt, zähle ich Puppenspiel leider nicht dazu und da ist völlig egal, wo er Puppen spielt oder gespielt hat.

Aber das ist natürlich rein subjektiv und der Mix macht die Sendung.
Wer’s mag. :smiley:

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#12

Dass er als Kleinkünstler seine Puppen selbst entwirft und baut, sich die Charaktere selbst ausdenkt, selbst die Pointen schreibt bzw. spontan spielt - das ist für dich keine Kunst? Bei Engagements wie der Sesamstraße kann man von mir aus streiten, aber insgesamt finde ich dieses Urteil nach der Folge sehr erstaunlich.

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#13

Vielleicht bin ich da zu eingenommen und unterschätze es aber ich glaube nicht, dass es schwer ist (sobald man das Puppenspiel beherrscht) mit einer guten(!) Puppe spontan zu sein oder ihr eine Rolle zu geben.
Zumal fast alle Puppen vom Charakter ziemlich flach sind. lieb/drollig, frech/flapsig, scheu/ängstlich oder mutig/neugierig.

Nein. Nach wie vor nicht.

Ich respektiere dennoch jeden Puppenspieler aber bei jeder Gelegenheit die Puppen auszupacken ist ebenso nervig wie Leute die Singen können und es bei jeder besten Gelegenheit zeigen müssen.
Von daher fand ich das Interview in sofern gut, weil er die Puppen zu Hause gelassen hat und es ein sachliches Interview/Gespräch war.
Dennoch einfach nicht “mein Ding”.
Aber wie gesagt. Wer’s mag und das scheinen ja einige zu sein. :slight_smile:

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#14

Also ich mache keinen Hehl daraus, dass ich Puppenspiel für Erwachsene bzw. Puppencomedy ziemlich blöd finde. Aber den Rang des Künstlers würde ich ihm deshalb nicht absprechen.

Ob etwas “schwer” ist, ist aber kein Kriterium für Kunst, oder? Hast Du schon mal gesehen, wie Gerhard Richter seine abstrakten Bilder herstellt? :wink:

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#15

Für mich schon.
Wenn ich eine Blaue Leinwand mit einem roten Kleks im Museum hängen sehe, sehe ich einen Namen und keine Kunst. Denn auch ich kann einen grünen Kleks auf Gelber Leinwand machen und würde als Stümper abgestempelt werden, weil ich weder Kunst studiert, noch mir einen Namen in der Szene gemacht habe.
Genauso halte ich Hardcore-Techno nicht für Kunst, da man einen 6 Minuten Track in 10 Minuten erstellen kann, welcher den Standart in dieser Musikrichtung entspricht.
Genau das selbe mit Noise, was ich heute früh spaßeshalber geteilt habe.

Ich finde Kunst muss einen emotionalen und einzigartigen Wert haben. Etwas neues mit bedacht zu erschaffen und vorallem ZEIT zu investieren.
Nicht alles, was kreativ ist, ist für mich Kunst.
Pop-Musik, H&M-Mode, Puppenspiel, Gangster-Rap, die meisten abstrakten Gemälde, Wollfäden um Straßenlaternen… keines dieser Dinge würde ICH als Kunst betiteln. Sie können jedoch schön sein. Keine Frage.

Wenn das jemand anders sieht, bitte. Für mich ist es einfach nur das bedienen einer Norm nach festen Regeln. Genau so wie der Klempner (um beim Beispiel zu bleiben) immer das selbe Pulver in den Abfluss kippt um dann kräftig zu pumpen.

Edit:
Man kann beispielsweise das: https://www.youtube.com/watch?v=hRzlbh4or3c
eben nicht mit dem: https://www.youtube.com/watch?v=aM-VLHZ6UcM
gleichsetzen.
Fernab der Genres.

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#16

Es gibt Unterschiede zwischen “Kunst” und “Kunsthandwerk”, insoweit kann ich Kargers Aussagen da schon nachvollziehen. Die Problematik ist das nicht immer ganz klar ist wo Kunst anfängt und Handwerk aufhört oder andersherum. Man kann es eventuell so sagen. Das Puppenspiel ist Kunsthandwerk, beim Spiel kann aber durchaus auch Kunst entstehen, ob das bei Martin so ist liegt im Auge des Betrachters und der Absicht des Handwerkers/Künstlers.

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Smalltalk- Am Thema vorbei
Smalltalk- Am Thema vorbei
#17

Großartig. :smiley:

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#18

Weiss nicht. Für mich ist alles Kunst, von dem der Schöpfer behauptet, es wäre welche.
Danach folgt dann die sehr subjektive Entscheidung, ob es sich um gute oder schlechte Kunst handelt.

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#19

Hat etwas gedauert, aber endlich kam ich jetzt auch mal dazu, die Folge zu sehen. Ich glaube, das ist meine Lieblingsfolge! Die ganzen Kindersendungen kannte ich tatsächlich alle und bei manchen hab ich bisher gar nicht auf dem Schirm gehabt, dass es Puppen von ihm sind :sweat_smile: Auch die erste Staffel der Puppenstars hab ich sogar geschaut. Mega interessant, noch so ein paar Hintergründe zu erfahren und ich find es auch gut, dass über seine Anfänge geredet wurde. Ist ja nicht alltäglich, dass jemand Puppenspieler werden will, da ist es echt spannend zu hören, wie es dazu kam. :smile: Und Martin Reinl ist ja sowieso ein total sympathischer und lustiger Mann.

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#20

Hab noch nie von dem Kerl gehört und auch diese Puppen nie gesehen, aber trotzdem war ein interessantes Gespräch, wie immer. Muss mal einer schaffen mit dem Handicap! Der Mann hatte auch sichtlich Bock auf das Interview, ist auch Julians Verdienst

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