Road to Glory Folge 30. Hier kann darüber diskutiert werden!
Marie Bäumer hat als Schauspielerin viele Facetten zu bieten: Sie kann komödiantisch sein, etwa in „Der Schuh des Manitu“, aber auch in dramatischen Rollen glänzen, etwa als Romy Schneider. Vor einigen Jahren hat sie sich dazu entschlossen, die Schauspielerei zurückzufahren, um sich einem Coaching-Projekt mit Pferden zu widmen. Ganz aussteigen will sie aus dem Schauspielbusiness aber nicht.
Na, da habe ich mit Marie Bäumer ja mal genau den Geschmack der MGTV-Community getroffen - NICHT!! Wie schade! Aber nach drei Treffern. in Folge musste ein Flop wohl jetzt mal wieder sein…
@VyraSelis1 Frauen sind ja ohnehin schon viel zu selten bei mir/uns zu Gast… Vielleicht sollte wir mal eine Umfrage starten, welche Damen die Community brennend interessieren würden.
Geduld ist nicht deine Stärke lieber Alex @alexander-nebe ,nicht wahr??
Danke für das schöne Interview, hab gerne zugehört. Ich liebte sie in Schuh des Manitu (och neeee). Vielen dank dass du Holgers Bitte nachgekommen bist und sie auf das andere Meisterwerk angesprochen hast. Dann natürlich Im Angesicht des Verbrechens, ein großartiges Stück deutsche Filmgeschichte von Meister Dominik Graf.
Ich gebe nur immer erst grundsätzlich eine Bewertung ab wenn ich das Produkt konsumiert habe. Die Sendung wirde ja gestern erst veröffentlicht.
Ich habe auch mal geschaut und kannte schon einiges, aber habe teilweise schon vergessen, dass sie dabei war. Uschi bleibt eben hängen und der Rest gerät in Vergessenheit. Ich könnte von Mario Adorf oder Götz George bald die gesamte Filmografie runterbetten, aber vielleicht weil diesen Schauspielern auch mein Herz dann mehr gehört.
Wer sich gerne einen Film mit ihr angucken möchte, der kein Bully-Klamauk ist, sondern stattdessen richtig gut, dem sei „3 Tage in Quiberon“ ans Herz gelegt. Hier spielt Bäumer endlich mal Romy Schneider, nachdem ihr jahrelang eine Ähnlichkeit zur Schneider nachgesagt wurde, wie diese 1981 zu einer Entzugskur nach Quiberon reist. Doch mit der Ruhe ist es vorbei, als zwei Reporter (Robert Gwisdek, Charly Hübner) sie aufspüren. Toller, aber sehr nachdenklicher Film - sicherlich nichts für Jedermann, aber definitiv was für Arthouse-Fans.
Ein schönes entspanntes und entspannendes Interview. Ich als Filmfan hätte mir allenfalls noch etwas mehr Talk über Marie Bäumers Schauspielarbeit gewünscht. Auch dass sie sagt, dass sie Western-Fan ist und dann noch “Spiel mir das Lied vom Tod” erwähnt, wäre eine gute Vorlage gewesen, noch etwas mehr zu erfahren. Ich finde es immer interessant, welche Filme Schauspieler oder andere Filmschaffende selbst so schauen und was und wer die Vorbilder sind.
“3 Tage in Quiberon” ist wirklich ein schöner Film. Schauspielerisch sehr stark. Ich finde auch “Der alte Affe Angst” von Oskar Roehler sehenswert. Und der ruhig erzählte “Mitte Ende August”. In solchen (Beziehungs-)Dramen finde ich Bäumer am besten.
Als kleines Kuriosum empfehle ich “Sieben Monde” von 1998. Ein deutscher Pseudo-Werwolf-Film mit bemerkenswerter Besetzung. Neben Bäumer sind zu sehen Jan Josef Liefers, Christoph Waltz, Ulrich Mühe, Burkhard Driest und Peter Lohmeyer. In einer Nebenrolle taucht auch noch Hans Paetsch auf.
Ehrlicherweise fand ich die ersten 45min in denen es ausschließlich um ihr Pferdecoaching-Projekt ging sehr langatmig und ich war mehrfach kurz davor zu skippen. Der Part nahm gefühlt einfach kein Ende.
Danach wurde es dann aber interessanter. Vor allem die offensichtliche Entzweiung zwischen ihr und den Bullyjungs hatte ich überhaupt nicht mitbekommen. Ich hatte Bully hier def. für integrer gehalten, als es sein Verhalten widerspiegelt.
Ich wünsche ihr jedenfalls, dass sie in Zukunft an ihre doch ziemlich passable Schauspielkarriere anknüpfen kann.
Die erste Hälfte über ist der Film ein ziemlicher Langweiler. Danach wird er zumindest auf trashige Art recht unterhaltsam. Christoph Waltz ist auch hier dabei. Dazu Götz Otto und die damals angesagte französische Superblondine Ophélie Winter.
Uiuiui - keine 5 Minuten gesehen, und schon trieft Esoterik aus dem Lautsprecher.
Ich glaube, ich vertage das Anschauen, bis ich in besserer Stimmung bin.
Weil er auch unter Nicht-Promis weit verbreitet ist. Jährlicher Umsatz der Esoterik-Branche in Deutschland: 20 bis 30 Milliarden Euro.
Aber diese Art von Persönlichkeitsentwicklungsseminaren, wie sie Marie Bäumer anbietet, würde ich doch trennen von Dingen wie Globuli und Astro-TV. Auf der Webseite ist zwar auch die Rede von “blockierten Energien”, aber dieses Konzept basiert immerhin auf persönlicher Ebene, und in Kombination mit den Pferden spricht das eine bestimmte Gruppe von Menschen an, die daraus vielleicht wirklich etwas für sich herausziehen können. Wenn die bereit sind, dafür 4000 Euro auszugeben, bitte.
So weit bin ich mit dem Schauen gar nicht gekommen.
Obschon ich davon ausgehe, dass solche Seminarleiter tatsächlich an das glauben, was sie da vermitteln wollen: Für ich ist das nur eine Art Geldverschwendung. Bzw. Geld verdienen mit den Minderwertigkeitskomplexen von Menschen.
Auch ein Bundeswehrhelm kann Energien blockieren - oder umleiten: Kinetische.
Man kann einige Esoteriker schön aus dem Konzept bringen, wenn man sie mal bittet ihre Energie zu definieren. Energie ist ja schließlich ein Begriff der Physik und Raumzeit.
Wenn danach kein „Mimimi“ oder „Guru-Abhängigkeit“ erfolgt, ja.
Nur sind das die zwei Möglichkeiten die meiner Beobachtung nach am ehesten eintreten werden.
(Ich glaube, ich lösche mal das Interview aus der „noch schauen Playlist“. Macht ganz den Anschein, dass ich dafür kein Sprit habe. )