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Folge 292: Nova Luna

Pasch-TV Folge 292. Hier kann darüber diskutiert werden!

Und erneut wird ein nominiertes „Spiel des Jahres“ gespielt: In „Nova Luna“ gilt es, die richtigen Plättchen zusammenzufügen, damit sich im Idealfall bestimmte Aufgaben gegenseitig erfüllen. Das Ganze ist recht abstrakt - und sorgt daher in die Runde für unterschiedlichen Spielspaß. Immerhin könnt auch Ihr strategisch mitdenken.

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Das „mehrfach“ in der Anleitung spielt auf eine Kette gleichfarbig benachbarter Plättchen (waagerecht und/oder senkrecht) an, die man dann für das Erfüllen von Aufträgen erfüllen darf. Das habt ihr aber meines Erachtens eh gemacht. Ist aber, das muss ich zugeben, etwas kryptisch beschrieben und in der englischen Anleitung besser formuliert.

Ansonsten - sorry, gar nicht meine Art, mit einer solchen Bemerkung anzufangen - eine wie vermutet ruhigere, strategischere Folge PaschTV, was natürlich dem Spiel und nicht den Akteuren geschuldet ist. Ich hatte eine kleine Hoffnung, dass Mario etwas mehr Spaß gehabt hätte, weil er z.B. auch das Puzzeln und Anlegen bei Kerala mit den farbigen Elefanten und Plättchen auch sehr mochte. Aber das war dann wohl nur eine Ausnahme und, weil er Kerala auch dank Sonja und Alex auch schon vor der Ausstrahlung gespielt hat und kannte. :smiley: Dann geht man auch etwas entspannter an ein Spiel ran.

Trotzdem super, dass ihr das durchzieht und die die nominierten Spiele für den roten Pöppel testet. Bei My City wird euer Fazit ähnlich ausfallen. Ich freue mich schon auf die Ausgabe. Nach PaschTV ist vor PaschTV!

Verspielte Grüße aus Paderborn,
Marco

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Tut mir Leid, aber die Regeln, wann eine Aufgabe erfüllt ist, habt ihr nicht ganz richtig verstanden. Ich gebe zu, dass die Anleitung nicht so gut geschrieben ist, was für mich auch der Grund ist, dass das Spiel keine Chance hat den Preis Spiel des Jahres zu gewinnen.

Um eine Aufgabe mit mehreren Farben zu erfüllen, müssen alle diese Farben direkt am Aufgabenplättchen anliegen. Ihr dürft euch also keine „Kette“ aus verschiedenfarbigen Plättchen vom Ausgangsplättchen denken. Am Anfang tritt dieser Fehler nur bei Mario auf, er hat lange Zeit eigentlich gar keine Aufgabe erfüllt. Durch den Fehler wurden bei !CF insgesamt 5 Plättchen fälschlicherweise abgedeckt, bei Mario 4 und bei Holger 1. Somit hätte denke ich Holger wahrscheinlich gewonnen.

So oft wie ihr Mario gesagt habt, wo er was anlegen soll, hatte das schon was von „Betreutem Spielen“. Selbst wenn ihm das Spiel nicht liegt, hätte man ihm nicht unbedingt dauernd Tipps geben müssen. Dann hätte er vielleicht weniger Aufträge erfüllt, aber das wäre ja ok gewesen.

Uwe Rosenberg ist ja schon ziemlich lange auf seinem Puzzle-Trip. Da ich nicht so der Puzzle-Freund bin, mag ich eher seine Strategiespiele Le Havre und Agricola. Die beiden sind richtig gut.

Insgesamt ist das halt ein Spiel, was nicht so gut für Pasch-TV geeignet ist, weil es ein abstrakter und immer gleiche Spielablauf ist. Das einzige interessante war, dass man mitknobeln konnte, ob man nicht vielleicht einen besseren Zug gefunden hätte. Ihr habt also durch die Deckenkamera schon das Beste aus der Folge rausgeholt.

Puuh, also das ist für mich auch nach erneutem Lesen der Regeln nicht eindeutig. Und es ist ja auch unnötig unkompliziert: Warum gelten bei Erfüllung der Aufgaben nicht immer die selben Regeln? Warum wird bei gleichen und unterschiedlichen Farben ein Unterschied gemacht? :roll_eyes:

Es gilt grundsätzlich erstmal für alle Plättchen, dass diese direkt am Auftragsplättchen anliegen müssen (siehe die vielen Beispiele in der Anleitung). Nur die eine Sonderregel erlaubt halt, dass man waagrechte oder senkrechte Ketten aus gleichfarbigen Plättchen bilden darf (das ist der Abschnitt mit der Aussage, dass gleichfarbige Nachbarplättchen „mehrfach“ zählen).
Somit habt ihr mit eurer Spielweise das Spiel natürlich stark vereinfacht und verkürzt.

Das mit den Ketten gleicher Farben ist schon okay und sorgt eben für eine angemessene Schwierigkeit. Eine Kette verschiedenfarbiger Plättchen wäre eindeutig zu einfach gewesen. JamesPond muss ich aber widersprechen, dass das Spiel wegen der zugegebenermaßen nicht gut geschriebenen Regel den Preis nicht gewinnen wird. Dann hätte es auch von vornherein nicht nominiert werden sollen. Ich bin der Meinung, dass Nova Luna das Rennen macht. Uwe Rosenberg hat nach seinem Schaffen den Preis endlich auch mal verdient. Zusammen mit van Moorsel.

@signore: Uwe Rosenberg hat von der Jury doch schon mal für Agricola den Sonderpreis Komplexes Spiel bekommen. Ich glaube nicht, dass die Jury sagen wird, dass Reiner Knizia (Autor von My City) den Preis nicht kriegt, weil er ja schon mal mit Keltis gewonnen hat und dass die Autoren von Pictures halt Newcomer sind und deswegen keinen Preis kriegen können. Die Jury hat schon mehrmals betont, dass man ohne gute Regel keine Chance hat, überhaupt nominiert zu werden. Deswegen wundert mich alleine schon die Nominierung. Ist für dich persönlich Nova Luna das Beste der drei nominierten Spiele?

Wenn ich ein Spiel mit regelmäßigen Brettspielern spielen will, ja. Wenn ich Neulinge an Brettspiele gewöhnen will, nein. Dann sollte - und auch da würde ich mich freuen - Pictures gewinnen. My City ist bei mir total durchgefallen. Ich mag Knizia, großartiger Designer und viele Spiele seiner Zunft habe und spiele ich sehr gerne. Aber die Legeregeln sind nicht innovativ, das Puzzeln machen so viele Spiele besser und Legacy wird mich in diesem Leben nicht mehr packen. Wäre sehr enttäuscht, wenn Knizia dafür gewinnt. Die xte Nominierung ehrt ihn und das Spiel schon genug.

CF die domino day folgen unbedingt hochladen. Bin auch ein Fan :star_struck:

Ich hatte mich über diese Brettspielfolge gefreut. Aber es ist recht offensichtlich, dass nicht jeder Spielteilnehmer der Folge Spaß hatte an dem Spiel (und zwar bevor es überhaupt los ging). Das trübt für mich schon den Spaß beim Schauen. Aber man konnte auf jeden Fall einen Eindruck vom Spiel bekommen, das ist über die Kamera gut zu sehen gewesen.

Ich fand das Spiel unterhaltsamer, als im Vorfeld gedacht.

Solche Legespiele mit nicht allzu komplizierten Regeln sind für einen längeren Spieleabend (zum Reinkommen) immer ideal.
Dass es keine verschiedenfarbigen, aber einfarbige „Ketten“ geben darf, finde ich ziemlich willkürlich.
Im Zweifel hätte man es auch erlauben können und (durch die verminderte Schwierigkeit) die Plättchenzahl zu Beginn erhöhen können.

Zudem hätte mich rein aus Interesse auch die Spielidee bzw. der Spielhintergrund interessiert. Warum wandert da ein Mond umher?

Dass hier bzgl. Mario schon von „Betreutem Spielen“ die Rede ist, finde ich etwas fies. Es ist halt nicht seine Art von Spiel. Wenn’s ums Zeichnen gehen würde, steckt er andere in den Sack.

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Dem ist nichts hinzuzufügen.

Ich glaube !CF und Holger halten meine überspitzt formulierte Kritik an ihnen, dass sie bei Mario zu viel in seine Spielzüge eingegriffen haben, aus. Mario selbst habe ich ja überhaupt nicht kritisiert.