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Folge 223: Sean Connery zum 90. Geburtstag

Pantoffelkino Folge 223. Hier kann darüber diskutiert werden!

Als James Bond schrieb er Filmgeschichte, aber Sean Connery hat sich schon frühzeitig bemüht, nicht nur den Helden zu spielen. 90 Jahre alt wird der gebürtige Schotte in wenigen Tagen - und da ist es angebracht, ihn mit einer kleinen Film-Retrospektive zu ehren. Dabei kommen auch einige kleinere Werke zu Wort, die fast in Vergessenheit geraten sind.

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Volker wird immer jünger, kann das sein?

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Du meinst Volker MacLeod, vom Clan der MacLeods?

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Holger probt auf jeden Fall schonmal für einen Sandalenfilm.

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Wessen Lebenslauf hat denn Mario da als Spickzettel missbraucht? :smile:
Mario spickt

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Für Deans’ Portrait ist die Stirn nicht hoch genug. Es scheint sich doch um eine Dame zu handeln.

foto

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Das war der Lebenslauf von der Tochter meiner besten Freundin. Den hatte ich für sie bei mir zu Hause ausgedruckt… :computer::joy::joy::joy::joy:

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Eher Benjamin Button :flushed:

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Ich werde mich zwar unbeliebt machen, aber ich bin wohl der einzige auf der Welt, der Sean Connery nicht besonders gut findet. Er hat zwei, höchsten drei Gesichtsausdrücke. Als James Bond nahm er sich viel zu ernst. In späteren Filmen spielt er jeweils einen Charakter, der von Sean Connery gespielt wird. Und in letzter Instanz spielt er heute im echten Leben sich selbst, wie er vor zwanzig Jahren war - jemand der sich nicht eingestehen will, dass er nicht mehr das Alphamännchen ist.
Meine Meinung.

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Viele Schauspieler wie Clint Eastwood, Steve McQueen oder Harrison Ford haben auch nicht mehr als zwei Gesichtsausdrücke zur Verfügung gehabt und es hat vollkommen ausgereicht um ihren Mythos zu erschaffen. Ford und Eastwood haben ihn hoffentlich noch lange.

Werde mir „Die Strohpuppe“ dann mal tagsüber ansehen. :smiley:

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Heute im echten Leben? Man hört doch gar nichts mehr von ihm.

Connery ist kein besonders wandelbarer Schauspieler. Er gehört zu den Schauspielern, die eine Leinwandpräsenz haben, aber alle Rollen nahezu identisch spielen. Dazu sein unvermeidlicher Akzent und der Sprachfehler, aus S-Lauten ein Sch zu machen, und schon ist der Mann seine eigene Marke. Ich sehe und höre ihn eigentlich immer gerne.

Das ist auch eine gute Nummer:

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Bei The Rock hat Manfred Wagner die Synchro gemacht, ironischerweise wie auch Gert Günther Hoffmann 1997 verstorben: https://www.synchronkartei.de/sprecher/732/2
Erinnert mich an Michael Harck, ist als Nachfolger von Andreas von der Meden bei den Drei ??? als Skinny angetreten und hat es mit den flüsternden Puppen gerade mal zu einem Auftritt gebracht, da er mittlerweile auch verstorben ist.

Wo ihr Brian DePalma anschneidet, Ridley Scott hat in letzter Zeit aber auch mehrfach ins Klo gegriffen, Alien Covenant, Exodus, Counselor.
Der Marsianer war aber definitiv gut, Prometheus hingegen polarisiert wohl ziemlich, muss ich mir mal anschauen.
Irgendwie schade in der Hinsicht, dass Neil Blomkamp geplant hat, einen Alien zu drehen und Scott aber mit diesem Käse dazwischengegrätscht ist.

Bezüglich der Mimik, manche passen eben trotzdem 1A in gewisse Rollen ohne Overacting, dazu sollte man sie nur richtig besetzen oder auch mal improvisieren, ich erinnere nur an Ronald Lee Ermey, der eigentlich nur den Darsteller des Drill Sargeants beraten sollte, nachdem er aber welche minutenlang zusammengekackt hat, die Rolle selbst bekommen hat.

Er hat mMn in den 80ern einen richtigen Alterssprung gemacht, in Never say Never again eben noch sauber rasiert und mit Toupet, wobei er schon etwas älter aussieht, aber danach eben Bam, ohne Haarteil mit Bart, aber sehr in Würde gealtert.
Irgendwie schade, dass er dann einfach aufgehört hat, mir fällt noch die Werbung für Citroen ein, wo man aber in erster Linie „Archivmaterial“ reingeschnitten/-morpht hat: https://youtu.be/0eV6phgQQds
Aber auch verständlich, eben den Ruhestand zu genießen als sich noch in irgendwelchen mäßigen bis schlechten Produktionen rumzuschlagen wie so manch anderer, ein letztes einmaliges Comeback wie Joe Pesci für Irishman oder manche Bands für nur einen Auftritt wäre aber schon nochmal schön.

Gene Hackman und Connery haben die richtige Entscheidung getroffen sich aus dem Geschäft zu verabschieden. Sollten Willis, Travolta und Hopkins besser auch machen und sich nicht weiter für solche Machwerke hergeben wie in den letzten Jahren. Connery hat eigentlich bis auf wenige Ausnahmen im Alter ( Mit Schirm Charme und Melone, Liga der… ) noch immer gute Filme gemacht und Hackman bis auf diesen Wilkommen in … ? auch.

Wie James schon 1971 https://youtu.be/W4Aw0YwbPq8

eine sehr schöne Folge. hab direkt lust bekommen, mich durch Sean Connerys Filmographie zu schauen. besonders „der große Eisenbahnraub“ hat mein Interessen geweckt, von dem ich bisher noch nie gehört hatte. leider wurde „Zardoz“ nicht besprochen, den ich (wahrscheinlich exclusiv) für einen wirklich großartigen Film halte.

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Ich habe gelesen, Connery würde nicht zu Gerichtsterminen erscheinen und lässt über sein Management verbreiten, er leide nicht an Demenz und brauche keinen Pfleger, obwohl er schon mal verwirrt irgendwo aufgefunden wird. (Connery, nicht der Pfleger.)
Aber egal, ich finde ihn nicht so gut, wie ihn andere immer machen. Er ist unterhaltsam.
Übrigens: Kennt jemand die „Celebrity Jeopardy“ Sketche von SNL mit dem „echten Sean Connery“?

Nein, die Meinung hast du nicht exclusiv und ein guter Bekannter sieht das auch so

Aber egal, ob man das nun glaubt oder nicht, was WMS da rausholt, visuell ist der Film einfach sehr beeindruckend, gerade in Anbetracht des eingeschränkten Budgets. Das Kostüm von Connery, über das sich ja gern lustig gemacht wird, zeigt letztlich auch, dass der Film sich überhaupt nicht an irgendwelchen Standards in Sachen Mode und konventionelle Ästhetik orientiert, sondern komplett sein eigenes Ding durchzieht und so einfach zu befremdlichen, aber auch mutigen utopischen Bildern findet.

Zu der Art, wie sich hier in der PK-Sendung über den Film geäußert wurde, sag ich mal besser nichts. Hitchcocks Marnie hat man anscheinend auch vergessen, oder hab ich das einfach nicht mitbekommen?

„Marnie“ wurde vor der ersten ausführlichen Besprechung kurz erwähnt.
Und „Zardoz“ halte ich tatsächlich für ziemlich misslungen, sowohl visuell als auch inhaltlich.

Das wäre ausführlicher eben schön gewesen :pensive:

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