Für “Bitin’ List” hat Childers gerade den Grammy für den besten Country-Song gewonnen. Ich halte Eatin’ Big Time zwar eigentlich für den besseren Song, aber Bitin’ List ist eingängiger und mit seiner Hunde-Metapher direkt verständlich. Liebenswerter und im wahrsten Sinne des Wortes bissiger kann man seinen Hass auf einen Menschen kaum in einem Liedtext ausdrücken. Daher: gute Wahl.
Lieber Max,
zwei Alben aus dem Jahr 2025, die ich zu meinen Favoriten zähle, wollte ich dir im Zuge des Oscar-Streams (Wurstdeutscher) gerne zeigen.
Cowards von Squid: Squid - Cowards (Full Album Visualiser) - YouTube
Ein musikalisch sehr komplexes Album, das auf engstem Raum mit Harmonien, aber auch mit verkopfter Experimentierfreude bestückt ist, die es zu entdecken gilt und daher vielleicht erst nach mehrmaligem Hören zündet. Wer jedoch komplexe Werke von Radiohead liebt, für den könnte das ein Geheimtipp sein.
Meine zweite Musikempfehlung ist etwas „seichtere Kost“. Gut geeignet für Musikliebhaber, die auf schnellstem Weg schöne Melodien aus dem Indie-Pop-/Indie-Rock-Bereich hören wollen: „In Love Again“ von Ex-Vöid. Unkompliziert ist aber auch dieses Album nicht – die Band klingt bewusst so, als hätten sie es nicht aus der Garage ins Studio geschafft. Wer jedoch für diesen „nicht perfekten“ Sound offen ist, für den könnte das Album interessant sein.
Swansea