Folge 17: Kleiner Koffer, großer Inhalt? - Opernball und alte Briefe

Jetzt kommt ein Karton Folge 17. Hier kann darüber diskutiert werden!

Holger packt ein weiteres Mal einen Koffer aus. Der ist diesmal etwas kleiner - und Holger erhofft sich, dass dadurch in diesem Gepäckstück vielleicht endlich mal technische Geräte zu finden sind. Sebastian packt ein Päckchen aus, in dem sich Unterlagen zu einem Opernball 1959 in Berlin befinden. Auch eine Original-Unterschrift eines ehemaligen Berliner Bürgermeisters elektrisiert ihn.

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170 € für einen Altkleidersack … Ich glaube, ich sollte mich selbständig machen und auch so etwas verkaufen.

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Wozu braucht man im Leben ein Stethoskop? Für Doktorspiele; zum Blutdruck messen; für ein beruhigendes Darmgeräusche-ASMR oder um die Nachbarn zu belauschen - nur um ein paar Anwendungen aufzuzeigen. :wink:

Holger kann ja mal 1 Monat die Antifaltencreme ausprobieren und einen Vorher- / Nachher-Vergleich zeigen. :slight_smile:

Das gelbe Kleid, welches Holger bei Minute 15:30 hochhält, ist laut Google-Bildersuche ein Afghanisches Kleid.

Gesamtfazit: Ich glaube, wenn man am Hamburger Hafen direkt ein paar Bananenkisten aus nem Container ersteigert, ist die Wahrscheinlichkeit deutlich größer, auf (weißes) Gold zu stoßen, als auf irgendwas Wertvolles in solch nem Koffer.

Das Stethoskop muss sich doch als Requisit in einer Studio-Folge unterbringen lassen :grinning_face_with_smiling_eyes:

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Ich dachte MG.tv muß Produktionskosten einsparen. Und dann mal eben über 200 € für einen ungeöffneten 19 kilo -Koffer raushauen? :rofl:. Naja, die Kinderklamotten bringen ja vielleicht 50-60 € und das Stetoskop auch nochmal 15-20€ .Nee, ist ja jetzt ausgepackt… also 5-10€. :joy: Haste die Hälfte wieder drin… immerhin… und der Koffer ist ja vielleicht auch noch was wert.

Bei den gutaussehenden Männern holt Holger zukünftig sein Stethoskop raus

Lupilu ist eine Eigenmarke von Lidl, Infinity eine Eigenmarke von Woolworth, Klamotten der Marke Jona Michelle gibt es bei Walmart … Die Kinderkleidung mag zum Teil ganz hübsch sein, aber sicher nicht hochwertig. Auch die Primark-Taschen sprechen dafür, dass der Besitzer/die Besitzerin des Koffers nicht viel Geld ausgeben konnte oder wollte. Das gilt auch für das Stethoskop. MDF ist zwar eine etablierte Marke, das hier scheint mir aber ein einfacheres Modell zu sein. Du kannst ja mal auf der Website nachschauen, Holger. Etwas erschüttert bin ich über deine Frage, wann man ein Stethoskop überhaupt benötigt. Ärzte, Pflegepersonal und Hebammen benutzen sowas täglich, und das Tolle daran ist, dass es ohne Strom und ohne jede Elektronik auskommt. Du fragtest ja, wie ein Stethoskop funktioniert. Die Geräusche aus Herz, Lunge oder Darm versetzen die Membran am Stethoskop in Schwingungen, die durch den Schlauch und die Ohrbügel zum Trommelfell des Untersuchers weitergeleitet werden. Das ist schon das ganze Prinzip, und wie gut das funktioniert, hast du ja selbst gehört. :grinning_face_with_smiling_eyes: Es gibt aber entscheidende Unterschiede bei der Beschaffenheit von Membran, Schlauch und Ohroliven, die dann auch die teils erheblichen Preisdifferenzen zwischen Stethoskopen verschiedener Hersteller erklären. Von allen Gegenständen im Koffer ist der hier auf jeden Fall der interessanteste und für dich hoffentlich auch lukrativste.

es ist irgendwie immer wieder faszinierend zum Zusehen wenn Holger etwas auspackt..

„der Zoll unterschlägt technische Geräte aus Koffern“…uiuiui steile These..

was passiert mit den Sachen aus dem Koffer? ich mein die Cremes, Drogerieprodukte sind ja noch was wert…die Kindersachen ja auch

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Ich glaube eher, dass die wenigsten teure technische Geräte in ihren Koffern transportieren, zumal Koffer auch geworfen und gestapelt werden. Und wenn man das doch tut, würde man sich ja tunlichst bemühen, den Koffer wiederzubekommen, was an sich auch kein Hexenwerk ist, sofern dieser in der zentralen Sammelstelle landet.

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Die HaJo Bar war ein angesagter Szenetreff in Ost-Berlin. Jazz in den 50ern, dann wurde daraus ein Beat-Schuppen in den 60ern. Bis der Betreiber von der Stasi gedrängt wurde, die Gäste auszuspionieren. Der machte daraufhin den Laden dicht und ging in den Westen.

Von dem Telefunken-Diktiergerät kann man sich hier das Prospekt anschauen. Die Speicherung erfolgte auf Magnetfolien. Das Geräte konnte sogar per Akku betrieben werden („ewige Batterie“).

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Ich glaube es wird Zeit für ein neues Format. Diese Koffer sind so öde, immer der gleiche Müll drinn. Ich meine was wäre denn hier der best Case? Ne Kamera? Dann hätten wir statt 10 alten Socken, 10 alte Socken und eine Kamera… spannend.

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Das Format gibt es 1x im Monat und ist nicht so als wäre jedes Mal der Koffer dabei.

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@Sebastian_Kuboth Mal eine Frage zu deiner persönlichen Meinung/Einschätzung. :innocent: (auch wenn ich öffentlich frage, die Antwort kann auch privat erfolgen^^)

Wie denkst du, wird sich die Geschriebene Geschichte weiter entwickeln? Z.B. bei den Briefen von früher, die du aus den Nachlässen immer vorliest? :innocent:
Wird es zum Beispiel mal irgendwann sein, dass du von deinen Quellen kein Papier mehr sondern Festplatten bekommst und du kannst dann Chatprotokolle aus den 80ern vorlesen? :nerd_face: :sweat_smile: (oder werden die trotzdem noch ausgedruckt verschickt)

Bzw, in der Zukunft von 2100+ könnten doch auch Whatsappnachrichten aus 2020 interessant sein, oder? :sweat_smile:

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Also wenn man sich nur auf das 19. Jahrhundert beschränken würde, hätte man schon genug Material das man nicht in einem Leben durcharbeiten kann. Auf Neues ist man nicht zwingend angewiesen. Aber selbst heute schreiben nicht wenige Leute noch handschriftlich Tagebücher. Digital ist auch vieles vorhanden, manches davon wird ausgedruckt. Aber rein Digital kann man ja auch so vieles auswerten und da wird sicher nicht alles verloren gehen. Von daher bin ich da entspannt - langweilig wird es so oder so nicht :slight_smile:

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