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Folge 163

Hier kann darüber diskutiert werden!

Wie immer eine schöne Folge, die einem neue Ideen gibt für Filme die man sich mal ansehen kann. Auch dieses Mal wieder einiges interessante dabei.

Ich muss allerdings mal eine Lanze brechen für “Brennender Tod”, der in der Kurzbesprechung (gute neue Rubrik!) angesprochen aber von Christian etwas grob abekanzelt wurde, obwohl er (und sonst auch wohl niemand in der Runde) ihn überhaupt nicht gesehen hat ("…einer den ich kenne hat gesagt…"). Dann kann man sich die Vorstellung auch gleich sparen.
Der Film ist sicherlich kein Meisterwerk, aber doch einer der besseren Filme aus dem Genre “Möchtegern-Hammer-Studios-Film”. Zudem finde ich die Handlung sogar recht originell: Mitten im Winter bricht auf einer britischen Insel eine Hitzewelle aus, die immer stärker wird. Ein unsympathischer Wissenschaftler (Lee) versucht die Ursache herauszufinden, während ein Dorfbewohner nach dem anderen (u.a. Cushing) hops geht. Die Ursache der Hitzewelle sieht zwar nicht besonders beeindruckend aus, aber ein Fan klassischer Filme aus diesem Genre sollte über sowas gnädig hinwegsehen können.

Aber grundsätzlich eine schöne neue Rubrik mit den Kruzbesprechungen, aber es sollte doch zumindest einer in der Runde den Film auch gesehen haben.
Und wie hat es jetzt dieser Gummiboot-Film in die Auswahl geschafft? Liegts am totel bescheuerten Titel?

Naja, wir versuchen halt eine bunte Mischung: Neuheiten, Klassiker und auch gern mal ein oder zwei schräge Dinger dabei :smiley:

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“Mein Bester & Ich”… hat für mich gar nicht funktioniert. Es wurden viele Situationen 1:1 adaptiert, wenn auch mit anderen Texten… nur sind die Pointen bei weitem nicht so lustig wie im Original. Und noch dazu: Die Dialoge, die im Original knackig und pointiert waren, sind im Remake teilweise ziemlich zäh und öde… und überhaupt nicht komisch. Bestes Beispiel: Das Vorstellungsgespräch… oder der erste Arbeitstag und die ersten Handgriffe als Pfleger. Wenn die mangelnde Komik wenigstens durch Tiefgang ersetzt und das ganze mehr in Richtung Drama gelenkt worden wäre… Fehlanzeige. Für mich das überflüssigste Remake, das ich je gesehen habe. Ich habe halt immer das Original im Hinterkopf… und kann den Film auf Grund der Nähe nicht eigenständig betrachten.

Was ich mich gefragt habe: Hat man Omar Sy eigentlich angeboten, die Rolle auch im Remake zu spielen? Er hat ja auch in einigen Hollywood-Filmen (z.B. Jurassic World) mitgespielt.

Der nur kurzvorgestellte Kin hat mir ganz gut gefallen. Der Film nimmt Konzepte aus Filmen wie Laserkill, Dark Angel und Terminator und setzt diese vor den Hintergrund eines Familiendramas bzw. einer Annäherung zwei gegensätzlicher Brüder. Wenn man kein reines Sci-Fi-Actionspektakel erwartet, wird man ordentlich unterhalten.

Was Brennender Tod betrifft, habe ich mich hier auf meinen Kollegen Christopher verlassen:


Die Kurzvorstellungen sind halt keine Kritiken, nur Erwähnungen.
Sorry, war etwas missverständlich.
Den Gummibootfilm kenne ich übrigens tatsächlich. Herrlicher 80er Quatsch

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Na gut, die Kritik habe ich nun gelesen und kann mit dem Fazit gut leben. Da ich ja offensichtlich zu den angesprochenen “Nostalgikern des Phantastischen Films” gehöre, hat mir der Film deutlich besser gefallen. :wink:

Ich muss dem auch ne Chance geben. Ich fand ja den zeitgleich erschienenen INSEL DES SCHRECKENS klasse.:blush:

Brennender Tod fand ich auch nicht so prall. Ist was für Komplettisten. Da gibt es andere britische Horrorfilme, denen man sich vorher widmen kann. Die erwähnte Insel des Schreckens fand ich auch deutlich besser. Übrigens ein ähnlicher Plot und von der selben Produktionsfirma.

Bei Brennender Tod gibts ein paar interessante Einstellungen und Kamera-Zooms und -Schwenks, die eine Dynamik vorgaukeln, die die Handlung gar nicht hergibt. Ansonsten sehr zäh und der Fokus liegt zu sehr auf der Dreiecksgeschichte.

Fun-Fact: das Gasthaus, in dem der Großteil der Handlung spielt, gibts heute noch und sieht zumindest von außen immer noch aus, wie im Film.

Schön, dass Christian erkannt hat, dass Jack eigentlich Lars heißen müsste. Mehr Holzhammer ging bei dem Film nicht. Er ist keineswegs schlecht und mir hat er auch gefallen, aber dieses “Gewalt ist Kunst”-Thema war zu plakativ.

Interessant ist nur, dass alle über die miesen CGI-Kinder reden, aber selbst im Kino, wo ich war, hat keiner bei den KZ-Szenen reagiert. Da wird imho sehr gut den Leuten der Spiegel vorgehalten.