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Folge 13


#1

Hier kann darüber diskutiert werden!


#2

Sicherheit: der Mann heißt Starbucks? Mein Mitleid.
Diese Art der Berichterstattung bemerkte ich auch in den letzten Tagen beim Thema Apple Pay, was um ein Vielfaches sicherer als Kartenzahlung ist, in den Medien aber als reine Gefahr dargestellt wird.
Die Alte, die sich 13000€ hat abzocken lassen… sorry, not sorry. Beim ersten Betrag Lastschriftrückgabe und Bank informieren.

Lego: Die Gäste waren nett, aber das Thema für mich vollkommen irrelevant, hab nach 5 min geskipped.

Bond: super, euch beiden könnte man stundenlang beim Bond-Fachsimpeln zuhören. Volle Länge in der Schatzkammer? Geilo! :wink:
„warum ist die silber angemalt?“ Da hab ich mich weggeschmissen.

Pornolord: dazu fällt mir nichts mehr ein. Realsatire.


#3

Echt? Hast du dafuer ein Beispiel? Ich hatte eher das Gefuehl, dass die “Nur Bares ist Wahres”-Almans sich jetzt langsam mal zusammenreisen und die Berichterstattung ueber Apple Pay und Google Pay als eher ausgewogen empfunden.


#4

@marioperez007 Doch, Brikett bedeutet zusammengepresst und wird in einer Brikettierpresse hergestellt. Der 24. Satz und schon falsch :smiley: .


#5

Ab 5:15 demonstriert die Verbraucher“schutz“zentrale Inkompetenz in Person.

Ein Trojaner über den Kartenterminal via NFC, jo genau.
„Handy verloren ->Karten sperren“ :man_facepalming:


#6

haha. Holger hat noch ein I Phone mit Fingerabdruck


#7

@Fernsehkritiker als es in der ARD mal eine Doku gab, in welcher es um das Darknet ging, hast es du es wiederum stark kritisiert, dass der Versuch gemacht wurde, dort eine Waffe zu kaufen. Da war das für dich die Verschwendung von Gebührengeldern.


#8

Also eigentlich heißt der Mann Jan “Starbug” Krissler und er ist nicht irgendein Heiopei sondern anerkannter Forscher im Bereich Sicherheitstechnik.
Und ich weiß nicht woher Holger jetzt genau erfahren haben möchte, dass biometrische Verifikationsverfahren sicherer sind als ein Passwort. Passwörter sind immer noch am sichersten, jedenweils wenn man nicht “1234” oder “Passwort” wählt, sondern ein halbwegs langes Passwort mit Zahlen und Buchstaben.
Anscheinend hat er auch nicht verstanden, dass wenn jemand dein Handy klaut, dann hat er ein Gerät voll mit deinen Fingerabdrücken. Und wie Starbug gezeigt hat, muss es nicht eine hochauflösende Aufnahme von z.B. deinem Finger sein, sondern es reicht ein hochauflösendes Pressefoto. Kurzum sind biometrische Verfahren nicht sicherer, sondern nur leichter anzuwenden mit einem höheren Sicherheitsgrad als z.B. vierstellige Pins oder Patterns zum entsperren von Handys. Aber es kommt eben auch ein neuer Angriffsvektor hinzu, der gerade personlisierte Attacken erleichtert.

wird dort nie gesagt


#9

Naja, so genau wird das nicht gesagt. Aber anscheinend hat der gute Herr wirklich nicht das Prinzip von Tokenization verstanden womit ein Virus auf dem Endgeraet selber gar nicht so kritisch waere wie er es sich da ausmalt - wobei ich jetzt auch nicht den 100%igen Ueberblick habe was die Technologie genau angeht.


#10

Aber suggeriert.


#11

Nach dem, was in der Mediatheke präsentiert wurde, halte ich “Rubbelkönig” auch für eine passende Bezeichnung für den Drachenlord. Mehr fällt mir zu dem nicht mehr ein. Selbst Schuld, wenn wieder Leute vor seiner Tür stehen.


#12

Biometrie ist eine eher unsicherere Variante etwas abzusichern.
Ein Fingerabdruck ist quasi ein Passwort, dass du überall hinterlässt und das du nicht ändern kannst wenn ihn dir jemand klaut. Deshalb würde auch kein Hersteller von Schließsystemen das seinen Kunden empfehlen.
Und bei der Iris reicht ja sogar ein hochaufgelöstes Photo.

Der einzige Vorteil der mir einfällt: Wenn man jemandem über die Schulter schaut ist es natürlich einfacher eine Pin herauszufinden als den Fingerabdruck.


#13

Die meiner Meinung nach bisher schlechteste Mediatheke: der ganze Lego-Müll hat viel zu viel Raum in der Sendung eingenommen.
Sowohl Lego, die RTL-Lego-Show ,und vor allem die beiden Langweiler braucht kein Mensch, das war komplett irrelevant!


#14

Ein kleiner Tipp noch an den frischen Auszubildenden. Er sollte lieber nicht das Wort “Chefchen” verwenden, wenn er im Internet auftritt :wink:


#15

@Fernsehkritiker So sehr ich die Mediatheke mittlerweile mehr mag als FK.TV, so muss ich doch dieses Mal wirklich ziemlich doll meckern. Mit dem Beitrag zur Doku im BR hast du dir absolut keinen gefallen getan. Man merkt deutlich, dass du leider nicht weißt (aber es glaubst zu wissen?) wovon du redest.

Da hat man in der Doku schon jemanden wie Starbug, der wirklich Ahnung hat, wovon er spricht und redet (einmal “starbug” bei Google eingeben, und schon hätte man z.B. über den Wikipediaartikel auch geklärt, wie man an Fingerabdrücke kommt), aber das scheint dir aus irgendeinem Grund egal zu sein.

Ich kann wirklich nicht nachvollziehen, wie man zu diesem Ergebnis kommen, das du hier gezeigt hast. Hast du nicht recherchiert? Nicht mal Thomas gefragt? Dann hätte dir eigentlich klar sein müssen, dass sich den ganzer Beitrag erledigt. Zur Sicherheit von Fingerabdrücken etc. vs. Passwörter hat ja @bulletinmyback schon geschrieben. Ein einfacher, mit geringen Ressourcen ausgestatteter Angreifer (wer auch immer das sein möge - das ist hier nicht spezifiziert, also muss man alles annehmen, vom Partner über den Dieb bis zum Staat) kann also verdammt leicht Zugang bekommen - weshalb biometrische Verfahren, auf Grund der nicht vorhandenen Geheimhaltbarkeit des “Schlüssels” (Iris, Fingerabdruck) inhärent unsicher sind.

Insgesamt bewegt sich das Niveau der Argumentation auf dem von “Ich hab ja nix zu verbergen”, was sehr schade ist. Ich bin wirklich ziemlich schockiert, denn jetzt weiß ich natürlich auch nicht, wie ich das, was du in anderen Beiträgen über dir nicht-eigene Themen sagst, einschätzen soll: potentiell genauso falsch wie dieser Beitrag?

IT-Sicherheit ist zugegebenermaßen ein verdammt kompliziertes Thema, auch viele ITler halten sich bewusst davon fern, und lassen das Spezialisten machen. Das ist keine Schande, solange man nur erkennt, dass man keinen Plan hat. Ich kann wirklich nicht verstehen, warum du nicht jemanden dazugeholt hast, der einigermaßen Expertise hat. So ziemlich alles, was du kritisiert hast, war eigentlich genau das gute an der Doku.


#16

Was ist denn mit Apples FaceTime? Da soll ein bloßes Bild doch wohl nicht funktionieren, weil eine dreidimensionale Map des Gesichtes erstellt wird, wenn ich das richtig verstanden habe.


#17

FaceTime meinst du sicher nicht, sonder FaceID. Und da wurden auch schon Angriffe durchgeführt, grade mal geschaut, finanzieller Aufwand $200 wohl - sprich nichts.

Biometrische Merkmale sind inhärent unsicher, du trägst sie schließlich immer offen mit dir herum, und dran zu kommen ist nahezu trivial.

Passwörter an sich sind ja “sicher”, weil sie niemand sonst kennt.

Natürlich nimmt der Angreifer immer den Weg des geringsten Widerstands - das muss nicht immer das Anmeldeverfahren sein.


#18

Ich muss gestehen, dass ich diese Folge für die bisher schwächste „Mediatheke“-Folge halte. Hier wird das Problem des Konzeptes deutlich. Und deutlich wird außerdem, dass die „Mediatheke“ in dieser Form noch kein würdiger Nachfolger von „Fernsehkritik TV“ ist.

Herr Kreymaier, Sie erklärten ausführlich und einleuchtend, warum Sie ihre grandiose Sendung „Fernsehkritik TV“ nicht mehr weiterführen wollten. Ich stelle nun jedoch fest, dass Sie nicht ganz davon loslassen können. Die Kritiken zu TV-Sendungen sind immer noch informativ und unterhaltsam, wenn mir persönlich „Kurz kommentiert“ doch sehr fehlt.

Jetzt heißt diese Sendung aber „Mediatheken“ und erhebt, zumindest der Form nach, den Anspruch, verschiedene, wenn nicht alle Medien abzudecken. Dass die Printmedien nicht dabei sind, ist nachzuvollziehen, insbesondere, da es ja das Format „Presseschlau“ schon länger gibt. Also wird sich dem weiten Thema „Internet“ zugewendet. So weit, so gut.

Doch wir wird das Thema behandelt? Bis heute weiß ich beispielsweise nicht, wie ich den „Kanal der Woche“ zu verstehen habe. Geht es da nur darum, bizarre Kanäle unkommentiert bzw. unhinterfragt vorzustellen? Hm. Und was sollen wir mit Beiträgen über den „Drachenlord“ oder weitere gruselige Gestalten anfangen? Wurden bei „Fernsehkritik TV“ ja Sendungen, Macher, TV-Sender und bisweilen das gesamte System kritisch hinterfragt, findet hier nur eine Freakshow statt. Einzelne Personen sind anders zu behandeln als einflussreiche Konzerne oder Anstalten. Glücklicherweise gibt es den grandiosen Wolfgang M. Schmitt jun., der ein wahres Highlight des Formats darstellt und die hinter den dubiosen Kanälen stehenden Mechanismen offenbart.

Doch lassen sie mich wieder zurück zum Thema kommen: der (m.M.n.) schwachen Folge 13. Was kriegen wir da zu sehen? Ein bedeutungsloses, viel zu langes Interview mit zwei Hobby-Bastlern. Weder wird etwas spannendes oder gar skandalöses über die Machenschaften von RTL offenbart, noch ist das Thema für Außenstehende besonders interessant. Dafür ist es einfach zu gewöhnlich und belanglos. Des Weiteren sehen wir, wie Sie und Mario eine furchtbare RTL-Sendung kommentieren, die ihrerseits von Ex-Kandidaten des Dschungelcamps kommentiert wird. Die Meta-Ebene ist etwas zu umspannend und ausgelutscht, um zu unterhalten; die Kritik an solchen Formaten haben Sie in FK-TV bereits unterhaltsamer und bissiger formuliert.

Schade. Aber ich bin sicher, Sie entwickeln die „Mediatheke“ weiter und finden einen Weg, wie sie das geoße Thema Medien in einem würdigen Nachfolger von FK-TV präsentieren.

Hochachtungsvoll,

M.


#19

Ja natürlich, da hat das iPad „korrigiert“

Danke fü die Ausführung. Wenn der Einstieg 200€ plus Methodenwissen sind, hab ich als Ottonormalmensch vermutlich nicht so viel zu befürchten; nach dem Motto „Wen das interessiert, der kann es nicht und wer das kann, den interessiert das nicht“


#20

Bezüglich Fingerabdrücke, hatte nicht mal jemand bei einer Pressekonferenz mit Teleobjektiv die Fingerabdrücke nehmen können?