Folge 125: Halloween und Winterzeit

Massengeschnack Folge 125. Hier kann darüber diskutiert werden!

Mario, Arne und Holger haken zunächst erstmal Halloween ab. Mario kann dem Gruselfest dabei am meisten abgewinnen. Einigkeit herrscht darin, dass die Umstellung der Uhr auf Sommer- und Winterzeit eigentlich Unfug ist. Schließlich wird noch in Erinnerung geschwelgt, denn alle drei haben eine gemeinsame Adventskalender-Vergangenheit.

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Die Stadt mit A, die Arne ansprach, ist Augsburg, wo das Friedensfest immer Anfang August begangen wird. Fronleichnam ist zwischen Ende Mai und Mitte Juni und z.B. hier in NRW ein Feiertag.

Am 31.10. den einen oder anderen Horrorfilm zu schauen, finde ich auch ganz spaßig. Es laufen dann ja in manchen Kinos auch Klassiker nochmal auf großer Leinwand. :slight_smile:

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Ihr habt das Prinzip nicht verstanden - es gibt keine Winterzeit, sondern dies ist die Normalzeit. Die Sommerzeit wurde Anfang der 80er Jahre zur Stromersparnis eingeführt.

Die Uhren werden Ende März bis Ende Oktober (bis Anfang der 90 Jahre nur bis Ende September) um eine Stunde vorgestellt, um eine Stunde zusätzliches Tageslicht, die man sonst frühmorgens hätte, wo kaum ein Mensch davon profitiert, quasi in den Abend zu schieben.

So geht die Sonne im Juni dann um 4.30 Uhr statt um 3.30 Uhr auf, wo eh noch alle schlafen, dafür haben wir aber Tageslicht bis nach 22 Uhr. Ohne die Umstellung auf Sommerzeit hätte man im Sommer nur bis 21 Uhr Tageslicht, dafür hätte man aber frühmorgens Licht, das niemand braucht.

Dadurch wird dann Strom gespart, weil Menschen, die wach sind, mehr Strom verbrauchen als Menschen, die schlafen.

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Richtig, habe mir zum Beispiel zu Halloween Das Omen im Kino angesehen.

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Mario hat seinen Gag garnicht bemerkt, als er sagte, dass er an Halloween einen „Heidenspaß“ hätte :wink:

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…sorry, habe es immer noch nicht geschnallt :thinking::question::crazy_face:

Halloween war ursprünglich ein heidnisches Fest - da haste einen Heiden-Spaß :smile:

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Ein heidnisches Fest? Aha okay, cool wusste ich nicht!
:grin::smile::laughing:

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Dass Sachsen bzw die Arbeitnehmer und -geber noch immer mehr in die Sozialversicherung einzahlen für den Buß- und Bettag während Thüringen und Berlin neue Feiertage „erfinden“ und keine höheren Beiträge zahlen dürfen, ist für mich schon ziemlich ungerecht.

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Sachsen und der rot-rot-grüne failed state Berlin finanzieren diese Annehmlichkeiten als Nehmerländer des Finanzausgleichs durch die Wirtschaftskraft anderer Länder.

Nein, wie bereits geschrieben, finanziert Sachasen das über höhere Abgaben in die Sozialversicherung.

Wird das Geld nicht immer über den diffusen Landeshaushalt umverteilt? Irgendwie tankt man ja seit Jahren auch nebulös, um die Rentenkasse zu entlasten. Und die Schaumweinsteuer im Bund finanziert bekanntlich immer noch die kaiserliche Marine.

Sprich: transparente Finanzströme wären schön. Wären

Mir geht es im Kern nicht um die Länderfinanzierung, sondern darum dass Arbeitnehmende und Arbeitgebende in Sachsen ob dieses Feiertages - anders als Berlin und Thüringen, die ohne Probleme neue Feiertage einführen konnten - mehr Sozialabgaben zahlen als alle anderen Bundesländer.

Und mir geht es darum, dass sowas graue Theorie ist, reale Finanzpolitik aber dann doch sehr abenteuerlichen Pfaden folgt.

Niemand zweifelt daran, dass diese Konstruktion ursächlich mal zur Finanzierung des Feiertags installiert wurde (oder sagen wir: so begründet wurde). Aber seitdem ist das erstmal eine Staatseinnahme neben anderen.

Berlin hat 2019 mit dem Internationalen Frauentag die Anzahl der Feiertage von neun auf zehn erhöht. Es war das letzte Bundesland mit nur neun Feiertagen, nachdem andere den Reformationstag dauerhaft als zehnten Feiertag eingeführt hatten. Sachsen hat nach wie vor elf landesweite Feiertage. Daher finde ich das bezogen auf Berlin nicht ungerecht.

Apropos Frauentag:

Bei uns im Ort gab es bis in die 90er hinein noch Rübengeistern (haben wir so allerdings nicht genannt). In der Nachbarschaft hatten wir einen Bauern, der uns im Herbst Rüben überließ, aus denen wir Dickwurzmänner geschnitzt haben. Am Ende haben wir die Dinger dann auch gerne mal mit Silvesterkrachern vom Vorjahr gesprengt. Das führte nicht selten zu Schelte, wenn die Überreste noch Tage später auf den Straßen rumlagen.

Das heutige Halloween fühlt sich in Deutschland ziemlich forciert an. Zumal das Konzept fragwürdig ist: Gib mir was Süßes oder ich spiel dir einen Streich! Als kleiner zweiter Karneval ist das aber gerade für Kinder verständlicherweise eine schöne Sache. Hätte mir damals auch gefallen.

Laternenumzüge sind hier in der Gegend übrigens noch üblich. Die werden von den Kindergärten organisiert. Pandemiebedingt sind die in den letzten zwei Jahren zwar ausgefallen, aber dieses Jahr gehts weiter.

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