TOP 10 Folge 11. Hier kann darüber diskutiert werden!
Holger schaut in die fast 100-jährige Geschichte der Oscars und präsentiert ein paar bewegende Momente. Ein verwechseltes Kuvert, ein nackter Flitzer und ein 12-minütiger Applaus sind nur ein paar Beispiele für unvergessliche Highlights des Awards. Unvergesslich sind auch Will Smith’ Attacke gegen Chris Rock und der Protest-Auftritt einer Indianerin.
Danke, dass Du an Luise Rainer erinnert hast. Ich finde es so befremdlich, wie vergessen sie heute ist - zumal sie ja sogar mitgeholfen hat, dass Bertolt Brecht aus Nazi-Deutschland fliehen konnte.
Ich hatte sogar mal angeregt, meine Schule nach ihr zu benennen (hat derzeit einen 0815-Namen), aber das fand keine Mehrheit.
Eine kuriose Geschichte zu den Oscars, die mir noch einfällt, war 1985: Für das beste adaptierte Drehbuch wurde damals ein Hund nominiert! Es handelte sich um den Film „Greystoke - Die Legende von Tarzan, Herr der Affen“. Der eigentliche Drehbuchautor Robert Towne hat jahrelang an dem Skript gearbeitet und wollte somit auch Regie führen, wurde aber kurz vor Drehbeginn durch Hugh Hudson ersetzt. Towne war daraufhin so verärgert, dass er in den Credits seinen Namen durch den seines Hundes P. H. Vazak ersetzen ließ. Gewonnen hat er den Oscar letztlich nicht, sondern musste sich Peter Shaffer für den Film Amadeus geschlagen geben.
Ein Neuling im Gewerbe ist sie nicht gerade. Sie hat schon 2018 angefangen. Die IAFD listet über 700 Credits, macht also knapp 100 Szenen/Filme pro Jahr.