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Die Oscar-Nacht

#1

Hier kann über die Sendung und die Oscar-Nacht selbst diskutiert werden!

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#2

Hm, irgendwie ohne Host auch nur so eine Aufzählungssendung, ein Oscar nach dem Anderen wurde verteilt. Klar, das kürzt die Sendung, nimmt ihr aber auch den Show und Eventcharakter, da kann man auch um 2.00 Uhr eine Liste mit den Gewinnern im Internet veröffentlichen, dann spart man noch mehr Zeit.
Wenigstens konnte Spike Lee “Motherfucker” on National US-Television sagen, ohne gepiepst zu werden.

PS: Mario, du hast gefehlt!

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#3

Wird der Beitrag von Wolfgang M. Schmitt über die 7 Todsünden der Oscars noch hochgeladen? Man kann ihn sich ab 6:30 im Livestream ansehen.

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#4

War das dort wirklich zu hören? Ich dachte die Verleihung läuft im US-TV immer ein paar Sekunden zeitversetzt, seit dem Michael Moore damals in seiner Dankesrede den US-Präsident kritisiert hatte.

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#5

Also ich meine es deutlich gehört zu haben.
“don’t start that motherfucking clock”

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#6

In der deutschen Übertragung von ProSieben war es auch deutlich zu hören - im US-TV wurde es wegen der Zeitverzögerung aber zensiert:

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#7

“Der Unterschied zwischen Ton und Tonschnitt ist also folgender: Bester Tonschnitt ehrt die Tongestaltung, Bester Ton die Tonmischung. Der Tongestalter kreiert und bearbeitet die einzelnen Soundeffekte, der Tonmischer sorgt dafür, dass sie zusammen gut klingen. Oder um es als Metapher auszudrücken: Der Tongestalter (Bester Tonschnitt) wählt die Zutaten aus und der Tonmischer (Bester Ton) wirft sie im richtigen Verhältnis in einen Topf, damit ein leckeres Gericht daraus wird.”

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#8

Will mal schwer hoffen, dass das mit der amtlichen Maßnahme zusammenhängt - und nicht mit seiner Aussage im letzten PTV-Thread, er habe keinen Bock mehr, Filme auszusuchen. Ohne Mario wäre es dann doch zu kalt bei MG.

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#9

Christian Jürs’ und Marios Fehlen wurden mit montäglicher Arbeit begründet.

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#10

Spike Lee ist und bleibt eine zickige Diva und dazu noch ein Vollidiot. Er ist sichtlich krank wenn er nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die er erwünscht. Da bekommt ein viel besserer Film den Preis und nicht er, unerhört. Dazu auch noch ein FIlm, dass Rassismus zum Thema macht. Wie können die nur?

Green Book zeigt viel mehr, wie man das Thema ohne diese populistische Art und Weise mit dem Schlaghammer machen kann. Vor paar Jahren wollte Lee die Oscars noch boykottieren, jetzt reicht ihm auch noch 1 Preis nicht.

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#11

Dass es dabei nur um das wahnhafte Ego von Lee geht, verrät er ja sogar selbst (“ICH verliere”)

„Jedes Mal, wenn jemand jemanden in einem Auto chauffiert, verliere ich.“

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#12

Also bei der Academy läuft das ja so, dass die Mitglieder einer Fachrichtung also alle Ton Leute sagen welcher Film der Teilnahmeberechtigt ist den besten Ton/Tonschnitt hatte. Die Besten, die dabei herauskommen sind dann die Nominierten. Aber in der eigentlichen Abstimmung, wo alle Mitglieder abstimmen glaube ich nicht, das dort so viele Audiofile sind um das objektiv zu beurteilen ob der Bass bei dem einen Film vielleicht einen halben Prozentpunkt besser war als bei dem anderen Film. Von daher würde ich an deren stelle einfach für den Film stimmen der mir besonders gut als Gesamtwerk gefallen hat.

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#13

Ich halte es aber durchaus für möglich, dass es weniger das eigene Nicht-Gewinnen als doch in erster Linie der Ärger über den seiner Meinung nach ziemlich verlogenen und vor Klischees triefenden “Green Book” war. Die Academy hat halt lieber wieder das Feel Good-Movie, und nicht den zornigeren und in vielen Augen sicher ehrlicheren Film gewählt.

Dass Spike Lee eine große Klappe und ein ebenso großes Ego besitzt ist aber unbestritten,
dafür ist ein Gespräch mit ihm aber auch gehaltvoller und unterhaltsamer als mit den allermeisten Hollywood-Leuten :slight_smile:
https://drupal.filmszene.de/filmszene-special-interview-mit-blackkklansman-regisseur-spike-lee

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#14

Blackkklansman war (besonders zum Schluss) eine agressive Moralpredigt über seine eigenen Komplexe als schwarzer. Der Typ kotzt mich echt einfach an. Ich kann kein Bild oder Interview mit dem sehen, ohne dass er ständig das Thema “schwarz sein” in den Vordergrund stellt. Was will der eigentlich? Die Oscars und Hollywood sind schon seit mehreren Jahren so offen für Minderheiten, wie noch nie. Sein Film war endlich mal ein Erfolg. Er bekam nen verdammten Oscar fürs Drehbuch.

Und selbst wenn er dort enttäuscht war, soll er professionell sein und die Arbeit anderer respektieren und einfach weiterklatschen. Ist einfach unverschämt die Arbeit anderer nicht zu würdigen, zumal der Gewinner vom Thema her auch noch seine Politik unterstützt. Nur eben viel dezenter und meiner Meinung nach auch besser.

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#15

Das ist richtig. Meine Maßnahme nimmt viel Zeit in Anspruch (leider) !!
:persevere:

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#16

Heißt das, dass jeder der klatscht, die Arbeit des anderen respektiert? Ich würde auch diese Etikette einhalten und höflich klatschen (und würde mich im Falle eines Nichtgewinns in einer Kategorie auch RIESIG für den Gewinner freuen, wohl wissend, dass die Kamera mich voll einfängt)… finde es aber andererseits erfrischend, wenn jemand so ehrlich und ein offenes Buch ist wie er.

In diesem Zusammenhang fällt mir ein, was Chris Rock mal gesagt hat… sinngemäß meinte er, dass Kate Winslet während der Oscars einen Emmy gewonnen hat für ihre Darstellung der fairen Verliererin :wink:

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#17

Durchhalten! Irgendwann ist das auch wieder vorbei.

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#18

Mario, es wäre toll wenn du demnächst bei MG Direkt dabei bist, und uns Mal etwas von deiner Weiterbildung erzählst.

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#19

Erstmal vielen Dank an die illustre Runde auch wenn mir Mario sehr gefehlt hat.
Und Respekt an Holger, der trotz seiner Grippe es sich nicht hat nehmen lassen, dem Event beizuwohnen! #ChefdesJahres :slight_smile:

Kleine Verbesserungsvorschläge meinerseits:

  1. Bitte beim nächsten Mal den Ton der Fernsehübertragung lauter machen oder dank des tollen neuen Mischpults direkt abgreifen und in die Tonabmischung reinmischen - wenn das möglich ist.
  2. Ich würde mich freuen wenn noch mehr über Hintergründe à la Bryan Singer in die Sendung mit einfließen würde. Der Mann hatte ja mit X-Men anno 2000 die neue Heldenoffensive des modernen Kinozeitalters ausgelöst - ein in meinen Augen absolut grandioser Film, der im Kern vor allem die Andersartigkeit feiert. Selten in einen Film mit so wenig Erwartungshaltung hineingegangen, der mich am Ende nicht nur gut unterhalten sondern auch kognitiv begeistert hat. Leider scheint er viele seiner Ideale die er auf Celluloid bannt in privat nicht zu leben. Eben solche Hintergrundfakts und Hollywood-Fakten würde ich mir bei der nächsten Oscar-Live-Show auf MG wünschen.

Ansonsten nochmals vielen Dank an alle - und auch an Chris in der Regie - denn ohne die Techniker geht gar nix. :slight_smile:

GLG
Bis 2020
Corny

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#20

Vielleicht das nächste Mal den Fernseher etwas größer einblenden, war dieses Jahr echt klein (zumal der Fernseher eh kleiner ist, als der Geschrottete).

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