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Der Talkshow-Maker

Vielleicht was für dich… auch wenns Satire ist, aber nah an der Wahrheit der deutschen "Diskussions"kultur. Immer die gleichen Nasen (bloß keinen von der AfD einladen…), immer die gleichen Themen…

Pardon… aber “keinen von der AfD einladen” ist ja wohl völliger Nonsens. Auch vor der letzten Bundestagswahl waren Storch, Weidel, Gauland, Petry und Co. Dauergäste in Talkshows. Das war auch gut so… denn andernfalls hätte es in die These der “Systemmedien” gepasst und man hätte sich als Zensuropfer inszeniert. Gerade diesen Gefallen hat man der AfD nicht gamacht.

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Ich beziehe mich hierauf, und zwar auf die Zeit nach der BTW… die 12% Wählerstimmen jedenfalls spiegeln die Sendungen nicht wieder…

Mit einer schönen Statistik. Ich wollte das Fass nicht aufmachen…

Übrigens, Die Grünen sind hier der klare Gewinner.

Kaum ein Medium wird von AfD-Anhängern so gern gelesen wie die “Epoch Times”.

Das macht die Statistik nicht falscher, die dort präsentiert wird.
Ich hätte auch gerne eine andere Quelle genommen, es berichtet aber leider kaum einer drüber. Und dann wirds den Leuten zum Vorwurf gemacht? Ist schon irgendwie widersinning.

Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.

  1. Es wird hier nicht nach Themen unterschieden. Natürlich ist es Sinnvoller zu einem Thema wie Energiewende jemanden von den Grünen einzuladen. Dann nimmt man einen von der FDP, der sich dagegen positioniert und garniert das ganze mit Standardgästen, die zu allem eine Meinung haben.
  2. Dazu passend ist die Funktion. Ein Minister beispielsweise ist oftmals ja auch abgeordneter und hat ein Parteiamt. Habeck war bis letzte Woche glaube ich Minister in Schleswig-Holstein. Wenn der in einer Talkshow auftaucht, in welcher Funktion macht er das? Mit seinem Parteiamt, seinem Abgeordnetenjob, oder als Minister?
  3. Davon abgesehen wir hier auch nicht gesagt, was eigentlich einen Politiker ausmacht. Das beispielsweise der Chef einer Gewerkschaft oder eines Arbeitgeberverbandes Mitglied einer Partei ist, macht ihn nicht zum Parteipolitiker, wohl aber zu einem Gesprächsgast. Wo zieht man die Grenze?

In der Regel ist es nicht so ergiebig AfDler einzuladen, zumindest wenn man mal nicht darauf abzielt, am nächsten Tag Skandalschlagzeilen zu produzieren. Für inhaltlich bezogene Themen bringt die AfD nichts, weil die meistens von Tuten und Blasen keine Ahnung haben.

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Und ich dachte immer, man möchte die AfD “stellen”…
Muss ich mich wohl getäuscht haben.

Ja, das wird regelmäßig ja auch gemacht im Parlament - dafür sollte man dann tatsächlich mal abseits der Filterblase sich informieren ;). Aber wo hat die AfD denn Expertise? Selbst in deren - möchte man ja meinen - Paradethema Migration und Asylrecht wird einer Fraktion voller Juristen(!) regelmäßig der Arsch aufgerissen. Manchmal sogar von einem 25jährigen Bubi wie Amthor, was schon ziemlich peinlich ist.

Die AfD wird nur dann eingeladen, wenn man Krawall will. Sonst ist die doch für nichts zu gebrauchen. Außer tausende Anfragen zu stellen wird im Arbeitsparlament Bundestag kein kleiner Finger gerührt.

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Neulich gab es doch ein bemerkenswertes interview im WDR mit Alice Weidel. Ich gebe das mal sinngemäß wieder
Moderator: Sprechen wir doch mal über etwas anderes als die Flüchtlingsthematik.

Mindestlohn? “Muss ein Parteitag beschließen.”
Pendlerpauschale? “Haben wir keine Grundhaltung zu.”
Bürgerversicherung? “Muss auf Parteitag entschieden werden.”
Renteneintrittsalter? “Kommt drauf an.”
Schusswaffen für Bürger? “Haben wir noch keine Grundhaltung zu.”

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Das ist aber genau der Punkt: Dann soll man sie mal zu solchen Themen einladen und ihnen dann vor versammelten Publikum den Hintern aufreißen… hab ich nix dagegen. Und wenn die AfD dann absagt, würd ich das richtig breittreten, denn dann wäre die These bestätigt, dass sie nichts beizutragen hat. Aber eine solche Situation schon im Vorhinein zu verhindern, ist dann leider Wasser auf die Mühlen der AfD und deren Wählern. Und einfach nur Feige.

So suhlt sie sich jetzt wieder in der Opferrolle…

Versteht jemand meinen Punkt?

Das mit der Filterblase habe ich jetzt mal nicht auf mich bezogen.