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Das Studio und die Flüchtlinge


#1

Unterstützt uns bei unserem Filmprojekt: “Das Studio und die Flüchtlinge” - jetzt crowdfunden: https://www.startnext.com/studiofluechtlinge

Fragen dazu beantworte ich jederzeit gern :slight_smile:


#2

Weshalb habt ihr euch für Startnext entschieden und nicht zum Beispiel für Indiegogo wo auch ein flexibles ziel möglich gewesen wäre (Geld wär auch bei nicht erreichen der festgelegten Summe überwiesen worden)?


#3

Na dann wollen wir mal:

Es wird nicht deutlich worum es in dem besagten “Spielfilm” geht (ja, es geht um Flüchtlinge, ja es ist das Studioformat, und weiter?), soll darüber im Verlauf der Kampagne aufgeklärt werden?

Machst du weitere Crowdfunding Aktionen vom Erfolg dieser Aktion abhängig, oder wirst du bei Misserfolg diese Gelegenheit (sollte sie eintreten) nutzen um zu deinem (oftmals verkündeten) Standpunkt zurückzukehren und zu sagen Crowdfunding sei nichts (bzw. du hast da ein ungutes Gefühl bei)?

Wird ein Teil des Geldes für irgendetwas anderes verwendet als für die Produktion, geht z.B. ein Teil an ein Flüchtlingshilfswerk o.ä?

War es Absicht die für soziales Funding bekannte Plattform Startnext zu nutzen, anstatt z.B. Indigogo wo auch ein variables Fundingziel und Änderungen während einer laufenden Kampagne möglich gewesen wäre?

Warum wurde als erstes Projekt ein relativ hochpreisiges gewählt, anstatt ersteinmal kleinere Brötchen zu backen und sich so auch unter der Startnextcommunity eine größere Base aufzubauen?

Ist das Projekt eine eigene Idee oder war es eher so das besagter “Filmemacher” auf euch zukam und ein Zugpferd für sein Vorhaben suchte und ihr das Projekt für gut befunden habt?

Warum gibt es keinen großen Hinweis auf der MG Hauptseite zum Projekt?


#4

Schade dass solche interessanten (aber viele Fragen offen lassenden) Ankündigungen nicht mit “MG Direkt” Synchronisiert werden. Wann kommt denn die nächste Direkt-Sendung, im Kalender steht leider nix.

// Die Youtube-Videobeschreibung muss noch angepasst werden

Jetzt unterstützen auf: xxx


#5

Naja, aber wird sowas bei MG-Direkt angekündigt, kriegen es sehr viele nicht mit. Da wurde zumindest bis jetzt immer gemeckert. Ich denke, FKTV erreicht da schon die meisten.


#6

Es geht mir nicht um die Ankündigung an sich, die kann ja gerne auf allen Kanälen erfolgen, es geht darum dass man direkt mit der Community darüber sprechen kann :wink:


#7

[QUOTE=Polarstorm;473637]Es wird nicht deutlich worum es in dem besagten “Spielfilm” geht (ja, es geht um Flüchtlinge, ja es ist das Studioformat, und weiter?), soll darüber im Verlauf der Kampagne aufgeklärt werden?[/QUOTE]

Mehr Infos sind auf der Crowdfunding-Seite zu finden - zumindest eine kurze Inhaltsangabe mit dem Plot. Das Drehbuch existiert noch nicht, lediglich ein Treatment. Daher ist mehr dazu noch nicht zu sagen. Es ist auch davon abhängig, wie viel Geld wir zusammenbekommen.

Machst du weitere Crowdfunding Aktionen vom Erfolg dieser Aktion abhängig, oder wirst du bei Misserfolg diese Gelegenheit (sollte sie eintreten) nutzen um zu deinem (oftmals verkündeten) Standpunkt zurückzukehren und zu sagen Crowdfunding sei nichts (bzw. du hast da ein ungutes Gefühl bei)?

Das weiß ich noch nicht.

Wird ein Teil des Geldes für irgendetwas anderes verwendet als für die Produktion, geht z.B. ein Teil an ein Flüchtlingshilfswerk o.ä?

Nur wenn wir deutlich über dem erhofften Betrag liegen.

War es Absicht die für soziales Funding bekannte Plattform Startnext zu nutzen, anstatt z.B. Indigogo wo auch ein variables Fundingziel und Änderungen während einer laufenden Kampagne möglich gewesen wäre?

Ich habe mich von DarkViktory, der mit TubeClash mehrmals beim Crowdfunding erfolgreich war, beraten lassen. Bei Startnext ist toll, dass man auch einen persönlichen Projektberater zur Seite gestellt bekommt, der das Projekt mit pusht.

Warum wurde als erstes Projekt ein relativ hochpreisiges gewählt, anstatt ersteinmal kleinere Brötchen zu backen und sich so auch unter der Startnextcommunity eine größere Base aufzubauen?

Weil für weniger Geld das Projekt nicht umzusetzen ist.

Ist das Projekt eine eigene Idee oder war es eher so das besagter “Filmemacher” auf euch zukam und ein Zugpferd für sein Vorhaben suchte und ihr das Projekt für gut befunden habt?

Die Idee ist meine. Der Filmemacher hat uns aber geholfen, Kontakt zu Flüchtlingen zu finden.

Warum gibt es keinen großen Hinweis auf der MG Hauptseite zum Projekt?

Wir haben bis 23.10. Zeit - eins nach dem anderen :wink:

Wann kommt denn die nächste Direkt-Sendung, im Kalender steht leider nix.

Am Mittwoch. Steht jetzt im Kalender.


#8

Danke für die Antworten Holger.

Eine Anmerkung dazu: Der “Berater” bei Startnext kann Fluch und Segen sein. Es gibt dort genug Geschichten (auch schon so manches im eigenen Umfeld erlebt) in denen diese Berater völlig unsinniges Zeug verlangen oder vorschlagen. Lasst euch da also nicht zutexten und bleibt wachsam und strengt auch den eigenen Kopf an.

Nachtrag: Die Antwort “Weil das Projekt nicht für weniger zu machen ist”, war keine Antwort auf meine Frage. Die Frage war warum nicht ein “anderes” kleineres Projekt als erstes gemacht wurde um die Base auf Startnext zu vergößern (und natürlich auch um für euch Erfahrungswerte zu sammeln).


#9

Ok, das ist nun wirklich ein ambitioniertes Projekt, damit habt ihr mich überrascht!

Sieht natürlich erst mal nach einer recht großen Summe aus, aber Holger ist jetzt nicht gerade für Intransparenz bekannt.

Ich drücke die Daumen, dass es klappt.

Der Film wird auch nach Beendigung des Fundings verkauft, oder?

Hast du vor, Presse und Zeitungen zu informieren?
Kann mir vorstellen, dass das auch noch richtig pushen wird (wahrscheinlich inklusive frustrierten Afd-Vollidioten)


#10

soll das ein witz sein?

Die wichtige Frage dürfte ja wohl sein,wofür sind da 15.000€ von Nöten.


#11

[QUOTE=Knight79;473658]Die wichtige Frage dürfte ja wohl sein,wofür sind da 15.000€ von Nöten.[/QUOTE]
Bei der Aktion geht es wohl eher darum endlich Profi-Equipment für MG zu kaufen. Der Film ist da wohl das Mittel zum Zweck.


#12

Ich weiß nicht, was Ihr für Vorstellungen habt, aber “Profi-Equipment” für 15.000 Euro? Da kommt nicht allzu bei rum. :mrgreen:
Nein, allein die Leihgebühren für Equipment (wir haben ja eine Drehzeit von mehreren Wochen für alles) kosten eine Menge Kohle. Dazu das Geld fürs Personal, für mögliche Locationmieten und sonstiges. Ein richtiger guter, hochwertiger Spielfilm kann locker 1 Mio kosten. Da sind wir mit den 15.000 Euro (und wir hoffen, dass es deutlich mehr wird als dieser Betrag) wirklich auf dem untersten Level.

Außerdem ist in den 15.000 Euro mit drin: Die Gebühr für Startnext (denn die ziehen sich natürlich was ab), Steuern, die Herstellung der BluRays, die Finanzierung der Premiere.

Ich glaube, einigen ist hier nicht klar, wie WENIG 15.000 Euro sind :roll:

Weil das Projekt nicht für weniger zu machen ist", war keine Antwort auf meine Frage. Die Frage war warum nicht ein “anderes” kleineres Projekt als erstes gemacht wurde um die Base auf Startnext zu vergößern (und natürlich auch um für euch Erfahrungswerte zu sammeln).

Ich hätte ehrlich gesagt kein Projekt gewusst - dieses drängte sich halt auf, also haben wir es gleich in die Tat umgesetzt.


#13

Also ich finde die Idee gut.
Das Flüchtlings-Thema lässt sich prima als Aushängeschild nutzen.
Ein Aufmerksamkeitsbonus dürfte sicher sein.
Und verlogen ist es ja auch nur, wenn man sich beim Heucheln erwischen lässt.
Aber als ‘schwieriges Thema’ würd’ ich das nicht bezeichnen.
Die Flüchtlings-Welle läßt sich eigentlich relativ einfach reiten. Die Fallhöhe ist gering.
In welches ethisch-moralische Fettnäpfchen sollte man denn treten, das die Populisten noch nicht aus dem Weg getreten haben?
Flüchtlinge in irgendeiner Form negativ darstellen?
Als Asylbetrüger, Islamisten, Diebe oder Sittenstrolche?
Alles schon im öffentlichen Diskurs kolportiert und als Zeitgeist toleriert.
Um einen nicht wieder gut zu machenden Imageschaden muss man sich nicht wirklich Sorgen machen.
Und als Ultima Ratio darf Satire alles.
Weiterer Vorteil:
Die Verbindung des Themas mit einem bereits bestehenden Figurenensemble aus ‘Das Studio’ bietet einen überschaubaren Rahmen, indem sich unerhörte Begebenheiten rundum Flüchtlinge gut erzählen lassen.
An Material dürfte kein Mangel herrschen. Da muss man ja nur die Zeitungsartikel des letzten Jahres durchscannen.

Was mir nicht gefällt:
In der Beschreibung auf der Projektseite wird der Begriff “Clash der Kulturen” verwendet.
Das sollte man nicht unhinterfragt tun.
Dieser Slogan ist eine Halbwahrheit, die der us-regierungsnahe Politikwissenschaftler Huntington verbreitet hat.
Seitdem missbrauchen Kriegstreiber und Kulturpessimisten ihn propagandistisch für ihre Zwecke.
Es gibt keinen “Clash of Civilizations”, sondern einen clash of assholes.
Vielleicht auch 'ne gute Tagline für den Film:
“Das Studio und die Flüchtlinge” - Kampf der Arschlöcher

Was mich noch neugierig gemacht hat:
Stammen diese Beispielnamen aus der Feder von startnext oder Holger & Co.?
[SPOILER][/SPOILER]


#14

Nee, aus unserer Feder - irgendwas musste da ja stehen :mrgreen:

Ich würde dir übrigens widersprechen: Ich sehe sehr wohl einen Clash der Kulturen und würde vehement widersprechen, das würde uns von irgendwem eingeredet. Soviel eigenen Grips habe ich dann schon noch.


#15

[QUOTE=Fernsehkritiker;473665]Ich würde dir übrigens widersprechen: Ich sehe sehr wohl einen Clash der Kulturen und würde vehement widersprechen, das würde uns von irgendwem eingeredet.[/QUOTE]
Da möchte ich doch vehement widersprechen: Wir haben einen Krieg “Reich gegen Arm”. Angezettelt von den Reichen. Der Sieger steht übrigens bereits fest. Frag mal Warren Buffett.


#16

MBS, Holger und Georg Schramm haben recht.


#17

[QUOTE=Fernsehkritiker;473665]Ich würde dir übrigens widersprechen: Ich sehe sehr wohl einen Clash der Kulturen und würde vehement widersprechen, das würde uns von irgendwem eingeredet. [/QUOTE]

Darüber kann man diskutieren.
Aber meine Kritik war weniger inhaltlicher eher begrifflicher Natur.
‘Clash der Kulturen’, bzw. ‘Kampf der Kulturen’ ist für mich ein ähnlich negativ besetzter Ausdruck wie z.B. ‘Parallelgesellschaft’, der oft ausgrenzend auf Migranten bezogen wird.
Ich wollte jetzt aber keine Diskussion um politisch korrekte Begriffe vom Zaun brechen, bevor der Film überhaupt im Kasten ist.
Ich persönlich hätte das anders ausgedrückt.


#18

Anmerkung:

In der Kurationsübersicht sowie der normalen Projektübersicht steht quasi kein beschreibender Text für das Projekt. Das ist natürlich recht unvorteilhaft.

Lediglich:
"Das Studio und die Flüchtlinge"
Die Komödie zum Flüchtlingsdrama
ist zu lesen.

Da die Kampagne bereits gestartet ist und Startnext im Normalfall keine Änderungen an laufenden Kampagnen erlaubt wird es sich wohl nicht mehr ändern lassen, aber falls doch, solltet ihr das in Angriff nehmen.

Darüber hinaus seien noch einige Fragen gestattet:

Wenn also kein Cent an Flüchtlinge o.ä. geht (bzw. nur falls man soviel einnimmt das es einem egal sein kann etwas abzugeben), was bringt das Projekt dann den Flüchtlingen (konkret)?

Soll es “Einheimische” für das Thema sensibilisieren (falls ja, wie soll das laufen, diese werden sich aus verschiedenen Gründen wohl kaum eine DVD davon kaufen)?

Warum wurde nicht im Vorfeld z.B. eine Kooperation mit einer Organisation angestrebt, oder mit einem anderen Projekt das soziale Themen verfolgt (z.B. die Leute von “Mein Grundeinkommen”), ein Modus operandi hätte z.B. sein können das von jedem gespendeten € 15ct an so ein Projekt gehen?

Nachtrag: Es ist “Rainer Zufall”, das bei einer Abgabe von 15ct pro € die Abgabe 15% entsprechen würde. ^^


#19

[QUOTE=maddyxx;473667]Da möchte ich doch vehement widersprechen: Wir haben einen Krieg “Reich gegen Arm”. Angezettelt von den Reichen. Der Sieger steht übrigens bereits fest. Frag mal Warren Buffett.[/QUOTE]

Wie wärs wenn du dann einfach ordentlich daran arbeitest dein Vermögen aufzubauen, um auch zu den “Gewinnern” zu zählen? :mrgreen:


#20

[QUOTE=egon shelby;473681]Wie wärs wenn du dann einfach ordentlich daran arbeitest dein Vermögen aufzubauen, um auch zu den “Gewinnern” zu zählen? :mrgreen:[/QUOTE]

Damit einer gewinnt muss mindestens ein anderer verlieren.