Wie Xennial schon sagte: weil dir Fragen zu offen formuliert waren hast du eher so abgestimmt wie es auch Heimat und AfD getan haben - aber aus anderen bzw. konträren Gründen.
Exemplarisch:
Ukraine: AfD will den Waffenexport stoppen weil sie russophil ist. Du sagst: Waffenlieferungen sind Sache des Bundes
Lehrerfortbildungen gegen Rechtsextremismus: AfD und Heimat wollen das aus offensichtlichen Gründen nicht. Du sagst: Fortbildungen nur, wenn es auch gegen Linksextremismus und Islamismus geht. (Die CDU hat mit der gleichen Begründungen für „ja“ gestimmt)
Auflösung des Verfassungsschutzes Berlin: Cui bono? Rechtsextreme Parteien. Nicht ein mal die AfD will das, nur Die Heimat. Du hast aber trotzdem pro gestimmt, „weil man den ja durch etwas anderes ersetzen könnte“.
Wären die Thesen präziser formuliert oder wenn sie zumindest etwas Einordnung oder Kontext bekämen gäbe es dieses Problem vermutlich nicht.
Nun, der Wahl-O-Mat vergleicht Antworten, nicht die Motive dahinter. Deshalb kann man bei einzelnen Thesen wie die AfD abstimmen, obwohl man politisch ganz woanders steht.
Genau das zeigt auch die Grenze des Wahl-O-Maten: Er misst Übereinstimmung bei konkreten Antworten, nicht politische Identität.
Der Grundfehler in dieser Vermieterdebatte ist die Annahme, dass Vermieter heutzutage noch irgendwelche Privatpersonen wären. Der Rentner Josef, der sich eine Eigentumswohnung gekauft hat, und die jetzt vermietet. Das ist aber in den Großstädten wirklich eher eine seltene Ausnahme.
Ich bin ja gerade auf Wohnungssuche in Hamburg (falls wer was hat, wissta Bescheid) und das sind inzwischen wirklich alles seelenlose Konzerne, die die Immobilien nicht pflegen, sondern einfach nur verzweifelte Mieter ausquetschen wollen. Selbst mit meinem Beamtengehalt sind die Mieten hier in Hamburg inzwischen so, dass da viele Wohnungen in zentraler Lage schon gar nicht mehr für mich in Frage kommen. Dann stellen die da noch ein Ikea-Bett und einen Pax-Schrank rein und vermieten die „möbliert“ für gleich noch mal 300€ mehr im Monat.
Ich finde, das sollte der Gesetzgeber schon zwischen Opa Jupp und einer Vermieterfirma unterscheiden und gegen letztere etwas tun.
Da könnte man übrigens auch wunderbar eine Trip-Folge draus machen. Holger geht zum Schein auf Wohnungssuche zu diesen offenen Besichtigungen mit 200 anderen Interessenten und filmt mal mit. Man erlebt das so einiges Kuriose.
Ja, wenn ich mit Nein gestimmt hätte, dann hätte ich damit ja gesagt, dass alles so bleiben soll wie es ist. Hätte sich auch falsch angefühlt, denn der Verfassungsschutz gehört dringend reformiert.
Mit diesem linkspopulistischen Quatsch wird man aber auch nicht weiterkommen. Im Grunde läuft alles darauf hinaus, dass einer hohen Nachfrage ein zu geringes Angebot gegenübersteht. Daraus kann man zwei Schlüsse ziehen:
Warum ist die Nachfrage so hoch? (es können nun mal nicht alle Interessierten immer „zentrumsnah“ wohnen, so viel Platz ist gar nicht da. Also muss z.B. über den Preis eine natürliche Auslese stattfinden)
Warum ist das Angebot so niedrig? (wer heutzutage noch Mietwohnungen baut, ist mit dem Klammerbeutel gepudert. Trotz hoher Mieten immer noch lausige Rendite und nur Ärger, Ärger, Ärger. Dazu kommen aberwitzige Bauvorschriften, die das Bauen immer weiter verteuern. Zu Grundstückspreisen siehe 1. Wenn überhaupt noch gebaut wird, dann fast nur noch Eigentumswohnungen. Die gehen auch zu geradezu irren qm-Preisen noch relativ gut weg. Auch hier der Grund siehe 1.)
Lösung: Bauvorschriften entschlacken, Genehmigungsprozesse verkürzen, mehr Bauland ausweisen - auch an den Stadtgrenzen, Mietpreisbremsen lockern, Mieterrechte zurückfahren (vor allem bei Eigenbedarfskündigungen), Finanzierung von Eigentumswohnungen erleichtern (staatl. Bürgschaften z.B. oder Wegfall der Grunderwerbssteuer bei eigengenutzten Immobilien).
Bin mal gespannt, wann es bei dem Thema endlich mal wieder um wirtschaftliche Interessen geht (geschweige denn um Schlichtung) statt persönlichen Gefühlen. Wenn wir jetzt Verfehlungen der Wirtschaftspartner oder den Großmächten nach „Fühlis“ einstufen und mit wem wir Geschäftsbeziehungen eingehen, heizen wir bald mit den eigenen Balkonpflanzen und Holgers Kater geben im Laufrad den Strom für MG TV bzw. „Orangeflix“. Wobei Orangen ja auch ein Energielieferant sein können…
Ein Ad-hominem-Argument ist ein unsachliches Scheinargument, bei dem nicht das Argument einer Person widerlegt wird, sondern die Person selbst angegriffen wird.
Wo habe ich dich persönlich angegriffen? Lern mal lieber die Bedeutung von Fremdwörtern, bevor du damit wild um dich schmeisst.
Hast du auch irgendwas Sinnvolles zum Thema beizutragen anstatt hier rumzustänkern?
Jemanden als Populisten zu bezeichnen ist also nicht ad hominem? Oder „Lern mal lieber Fremdwörter“ auch nicht? Freunde, Freunde, Freunde… die Verrohung der Gesellschaft findet auch hier statt.
@Dosenstolz Ich bin dann bereit, mit dir inhaltlich zu diskutieren, sobald du dich für den Vorwurf des Populismus’ entschuldigt hast.
Freund, Freund, Freund, er hat dich nicht als Populisten bezeichnet, er hat das was du geschrieben hast als linkspopulistisch bezeichnet, o mei, welch Verrohung
„Lern mal lieber“ ist hitzig, aber auch kein Ad hominem und kann schon mal schmerzhaft sein, wenn man dünnhäutig ist.
Herrje, bin mal gespannt ob du beim nächsten Kommentar von zB. einem Holger, der in eine ähnliche Kerbe schlägt, auch so sensibel bist.
Da wäre es warscheinlich besser, statt zu einer These ja, nein, neutral direkt verschiedene Thesen zum Auswählen anzubieten, z.B.:
„Der Verfassungsschutz soll in seiner jetzigen Form beibehalten werden.“
„Der Verfassungsschutz soll reformiert werden.“
„Der Verfassungsschutz soll abgeschafft werden.“
Aber warscheinlich ist das von seiten der Parteien auch nicht unbedingt gewünscht, weil man dann eben nicht mehr so einfach „Übereinstimmungsoptimierung“ betreiben kann.
Warum macht man das nicht mit einem KI-chatbot und Spracheingabe statt Anklicken fertiger Formulierungen? Da könnte der Wahl-o-mat auch nachfragen usw. und genauer die Meinung ergründen.
Und da chattest du dann zu jeder These erstmal zehn Minuten, oder was? Wer macht das denn? Der Wahl-O-Mat ist nicht zuletzt so erfolgreich, weil man das mal eben schnell zwischendurch machen kann.
Außerdem weißt du doch, wie die Haltung zu KI in diesem Land ist.
Da wird es aus jeder Richtung direkt Manipulationsvorwürfe geben.
Sehe ich ganz genauso, zumal Umfragen ja eben genau den Zweck haben, dass man vorgefertigte, konkrete Antworten gibt. Sonst kommst du ja nie zu einem Ergebnis.
Wie ich direkt am Anfang wusste, dass Holger das Kvid-Video blöd findet, weil es zu schnell geschnitten ist und er (logischerweise) die ganzen Insider nicht versteht.
Ich finde nur etwas schade, dass er während des Schauens den Titel nicht mehr im Sinn hatte. Er schaut sich ein Video an, wo es im Titel darum geht, warum man GTA 1-3 nicht mehr spielen sollte und regt sich dann darüber auf, dass das Spiel kritisiert wird.
Es gibt halt auch Spiele, die man nach X Jahren noch spielen kann, weil die spielerisch einfach sehr zeitlos gestaltet sind. Viele würden wahrscheinlich noch Super Mario 3 mit sehr viel Elan spielen, obwohl das Spiel schon 1988 erschienen ist. Oder Zelda-Spiele. Also alte Spiele = schlecht ist nicht unbedingt eine Binsenweisheit.
Sehr befremdliche Doku von team recherche. Ich frage mich inzwischen, ob man als queerer Mensch überhaupt noch die gleichen Werte mit diesem Typus von Medienleuten und solchen Soziologen teilt. Die Fakten wurden nicht auf den Tisch gelegt, sondern scheibchenweise geliefert um eine wirklich nur eine Perspektive unmissverständlich vorzugeben.
Aktiv schädlich ist auch nicht zu akzeptieren, dass „Pedo“ im Umgangssprachlichen Gebrauch und erst Recht in dem gezeigten Kontext eben nicht ausschließlich Pädophile im deutschen Rechtssinn meint. Das gehört natürlich erwähnt. Aber dieses Versteifen auf die Definition und dem Admin des Discords das auch zum Vorwurf machen, das antagonisiert am Ende auch den Zuschauer. Denn der Zuschauer wird sicher nicht nur was gegen echte Pädophile haben, sondern auch gegen das Konzept, dass sich ein schwuler Mann mit einem post-pubertären Minderjährigen trifft.
Die Doku hat es versäumt aufzuzeigen, dass Schwule wirklich wegen Homophobie angegriffen wurden. Man bleibt zurück und denkt, dass die dazu wohl keine Beispiel gefunden haben. Advocatus Diaboli: Geht es also in den meisten Fällen doch um Erwachsene, die sich mit Minderjährigen treffen wollen? Und die Doku konstruiert hier ein Problem für die LGBT+ Community? Sie fordert von der Politik ein, etwas für die Sicherheit der LGBT+ Community zu tun. Wieder Advocatus Diaboli: Die Politik wird dazu aufgerufen Männer, die sich dauernd mit Minderjährigen treffen, zu schützen vor Anfeindungen und vor Backlash.
Das ist unglaublich schädlich für das Ansehen von queeren Menschen was die Doku da betreibt. Den Medienleuten ist das aber recht, denn sie haben ja eine Doku, die Klicks bringt und dazu ihr übergeordnetes Ziel erreicht, nämlich wieder zu zeigen wie schlimm es mit unseren ganzen vermeintlichen Nazis ist.
Wenn ich das so korrekt beschrieben habe, dann kann man über diese Doku nur den Kopf schütteln.