Es kommt ja immer wieder vor, dass Schauspieler, Musiker, Autoren usw mit denen viele von uns aufgewachsen sind, das Zeitliche segnet.
So schade es ist, werden sie halt auch älter und nahezu alle, die wir als Kinder und Jugendliche lieben gelernt haben, kommen nun in die Jahre.
In Zukunft habt ihr also hier direkt die Möglichkeit eure Anteilnahme zu zeigen und müsst nicht erst einen Thread eröffnen oder nach dem passenden suchen: Das hier ist der richtige Thread.
Wir als Moderatoren weisen darauf hin, dass Postings wie “Mir doch egal” o.Ä. hier nichts zu suchen haben und sofort gelöscht werden. Der Thread soll denen, die Anteil nehmen möchten, die Möglichkeit bieten Anteil zu nehmen.
Als ich die Nachricht über den Tod von Dieter Pfaff gehört habe, habe ich mir überlegt wer denn nach ihm und vielen anderen Stars (ja ich meine echte Stars) kommt?
Irgendwelche Z Promis aus Soaps? Oder Castingshowderivate?
Oder machen wir in ein paar Jahren um jeden Ex-Promidinner-Big-Brother-Immobilienmakler-Ab ins Beet Darsteller einen Bohei? Wird gar das Programm geändert und Sonja Zietlow bringt die 10 besten Momente mit DSDS-TheVoice-Supertalent Kandidaten?
Als mir dann so richtig schlecht vom grübeln war, habe ich durchgeatmet und an Dieter Pfaff und andere unserer guen Schauspieler gedacht und mich gedanklich in die 80er gebeamt.
Der Kultmanager der WWE, Paul Bearer, ist auch letztens gestorben. Ich finde es sehr schade, da er trotz seiner Körperfülle und seiner eher campigen Aussprache doch ein sehr effektiver Manager war. Vielleicht hat auch gerade er den Undertaker oder Kane wirklich zu Stars gemacht.
Bereits am Mittwoch ist mit Rolf Schult einer der bekanntesten Synchronsprecher Deutschlands verstorben. Er sprach unter anderem Clint Eastwood, Patrick Stewart, Donald Sutherland, Anthony Hopkins und Robert Redford.
Letzten Mittwoch starb Rosemarie Fendel, eine feine, sensible Schauspielerin, die ich immer nur in den Arm nehmen wollte, um sie vor der bösen Welt zu beschützen.
Als fanatischer Fan von Aldrich’s Baby Jane hat mich natürlich Die Schwester mit Conny Froboess ganz besonders begeistert.
Diese Woche musste die Menschheit zwei herbe Verluste verkraften
Harry Reems
<-------- der da!
Ein Pionier des Erwachsenenfilms, der stets bewies, dass man trotz suboptimaler Fassade Karriere als Wegsteckbuffo machen kann.
und Pietro Mennea, der mir zuerst nur als Sammelbild aus dem Duplo-Album zu den Olympischen Spielen 1984 bekannt war (das so früh produziert wurde, dass sogar Tamara Bykova reinpasste)
Ein weißer Mann mit schnellen Beinen. Das glaubt einem heutzutage niemand mehr. Außer Doktor Fuentes, natürlich.
Die guten Zeiten und vor allem die guten Leute (Tim Schafer, Ron Gilbert) sind sowieso schon lange nicht mehr bei Lucas Arts gewesen, von daher stört mich das weniger. Die letzten Star Wars Spiele waren ja auch eher mittelmaß und Lizenzspiele können sehr gut sein wenn sie denn von den richtigen Firmen umgesetzt werden.
Vielleicht kann Ron Gilbert ja jetzt endlich die Monkey Island Lizenz zurückkaufen und wieder eins machen…er würde ja gerne, aber nur wenn er es besitzt.
Aber viel wichtiger als der “Tod” einer Spielefirma ist der Tod von Roger Ebert. Der wohl berühmteste Filmkritiker der Welt ist gestern im Alter von 70 Jahren verstorben.
Edit: Mir wird so langsam klar, dass Ebert scheinbar Meinungen über fast jeden Film hat der jemals gedreht worden ist, er wird wirklich schmerzlich vermisst werden in der Kulturrezeption.