Zuhälter im deutschen Fernsehen

Hi,
ich glaube das war auch schonmal Thema in der Sendung.
Immer und immer wieder wird bei RTL dieser Nuttenheins aus Düsseldorf hochgejubelt.
Ich will kein Moralapostel sein und wenn eine Frau meint ihren Körper verkaufen zu müssen. OK.
Aber, dass jemand diese Not ausnutzt und auch noch dafür ins Fernsehen kommt und als “Rotlichtkönig” betitelt wird ist doch schon naja moralisch verwerflich. Naja immerhin besser als DSDS die Prostituierte verkauft ja nur ihren Körper aber ihre Seele darf sie behalten.
Was denkt ihr zu dem Thema? Was kommt als nächstes der Abziehkönig von Marxloh? Der Prügelkönig vom Deutzer Bahnhof? Oder der Bombenbaron aus Kabul?

Na endlich schreibt das mal jemand schmunzel - ich kann Dir nur zustimmen Hakse aber es drängt sich mir immer mehr der Verdacht auf, dass es dort um Konzepthandel geht.
Ich arbeite seit vielen Jahren im Internet und habe vor einigen Jahren eine Webseite in einem Team zusammengestellt auf welcher Geschäftskonzepte verkauft wurden. Diese Webseite gibt es zwar noch jedoch unter anderen Umständen. Jedenfalls wars dort so, dass Geschäftsmodelle in einen Pool gelegt wurden und mit einer Hand aus Sponsoren an den meistbietenden Interessent verkauft wurden. Mein Gedanke geht soweit, dass ich mir dieses Prozedere auch in Sachen TV-Formate vorstellen kann. Mit anderen Worten: Hallo TV, ich mache mich vor Euren Kameras zum Vollhonk und werde dafür königlich entlohnt. Mir ist ja bekannt, dass es einen Witzepool gab names Brainpool (Gibts den noch?). Vielleicht gibts ja auch ein Konzeptarchiv für TV-Formate aus dem man sich bedienen oder Konzepte verkaufen kann. Natürlich sind das reine Spekulationen jedoch drängt sich mir immer mehr so ein Verdacht auf wenn man sich die Vera-am-Mittag-Patienten mal anschaut denn es kommt ja auch nicht selten vor, dass man Gesichter aus den verschiedensten Shows mehrmals in anderen Rollen wiederfindet.
Mit reinen Gameshows betreibt man schon seit vielen Jahren Konzeptverkauf.

Ich hab’s zwar schon im Thread zum Top Ten-Ranking geschrieben, aber es passt auch hier hin…

Der Bert ist zwar ein schräger Vogel, aber eben seit Jahren im Düsseldorfer Promimainstream angekommen. Seine Medienpräsenz beschränkt sich nicht auf die Nebenschauplätze der RTL Group (RTL2, Vox). Bert ist fester Bestandteil der bunten Zelebritätenseiten im Regional-“Express”, und das erste mal, das ich ihn im Fernsehen begutachten durfte, war vor ca. fünf Jahren ausgerechnet auf einem öffentlich-rechtlichen Sender: Im Rahmen der WDR-Reportagereihe “Hier und heute unterwegs” filmte man ihn und seine Pferdchen beim Umpflügen des Grafenberger Golfplatzes.

Die Mädchen, die in seinem Bumslokal anschaffen, verdienen wahrscheinlich nicht nur mehr als in anderen Etablissements, sondern genießen auch verhältnismäßig gute Arbeitsbedingungen. Ich kann darin nichts Schlimmes erkennen.

Selbst eine ehemals schlimme Type wie Kalle Schwensen darf inzwischen als medial (und hoffentlich auch sonst) als resozialisiert gelten. Die wirklich üblen Gestalten des Gewerbes scheuen die Öffentlichkeit aus guten Gründen.

Mein Problem ist einfach, dass so eine Wanze sich öffentlich als netter Typ von nebenan darstellen darf.
Wie die Arbeitsbedingungen seiner Mit… nein Mit ist falsch ähm Untenrumarbeiterinnen, die Miete an ihn abdrücken müssen damit sie sein Etablissment nutzen dürfen , sind kannich nicht sagen.
Nur sollte man so jemanden wirklich keine mediale Bühne bieten. Naja vom Koksstadt Düsseldorf kann sich gerne jeder mal ein Bild rund um den Hauptbahnhof selber machen.
Nebnebei saß der nette Bert (wo ist eigentlich Ernie?) auch schon im Knast wegen erpresserischem Menschenraub.
Inwiefern dass ok ist sei mal dahingestellt…

Alle Vergleiche von Köln, Düsseldorf und noch anderen Städten werden ab jetzt einfach gelöscht. Bitte zum Thema zurück kommen.

im Knast wegen erpresserischem Menschenraub

Uninteressant. Die Strafe ist verbüßt. Ingrid van Bergen wurde nach Haftentlassung sogar Dschungelkönigin.

Die Mädchen, die in seinem Bumslokal anschaffen, verdienen wahrscheinlich nicht nur mehr als in anderen Etablissements, sondern genießen auch verhältnismäßig gute Arbeitsbedingungen. Ich kann darin nichts Schlimmes erkennen.

Eben. Der wird sich auch nicht wagen, osteuropäische Zwangsprostituierte anzuheuern, das kann er sich nicht leisten. Die Frauen arbeiten da aus freien Stücken.
Von daher ist er wohl mehr als eine Art Vermieter deluxe anzusehen.