Zeitungszeugen

Beim suchen nach Zetungszeugen,wurden keine Ergebnisse ausspruckt, deswegen ist das Them wohl neu.
Ich habe mir jetzt mal die erste Ausgabe von Zeitungszeugen gekauft. Ich finde die Idee gut Informationen der damaligen Zeit unverändert aber kommentiert zu veröffetlichen. Mir wurde zwar beim ersten Durchblättenr etwas flau als ich da plötzlich ein Wahlplakat mit Hakenkreuz fand. Wir deutschen sind in der Hinsicht am aufgeklärtesten und vertautesten,aber wenn die meisten sowas dann doch in einer austellung sehen doch trotzdem erschrecken.
Denn bei sowas ist man ja teilweise übervorsichtig bis hysterisch.
Ich habe meine Zweifel ob sowas in Deutschland gut ankommt ,aber einer Versuch ist es wert.
Was haltet ihr von der Idee?

Beim suchen nach Zetungszeugen,wurden keine Ergebnisse ausspruckt, deswegen ist das Them wohl neu.
Ich habe mir jetzt mal die erste Ausgabe von Zeitungszeugen gekauft. Ich finde die Idee gut Informationen der damaligen Zeit unverändert aber kommentiert zu veröffetlichen. Mir wurde zwar beim ersten Durchblättenr etwas flau als ich da plötzlich ein Wahlplakat mit Hakenkreuz fand. Wir deutschen sind in der Hinsicht am aufgeklärtesten und vertautesten,aber wenn die meisten sowas dann doch in einer austellung sehen doch trotzdem erschrecken.
Denn bei sowas ist man ja teilweise übervorsichtig bis hysterisch.
Ich habe meine Zweifel ob sowas in Deutschland gut ankommt ,aber einer Versuch ist es wert.
Was haltet ihr von der Idee?

Die Idee finde ich gut. Aber da kommen bestimmt wieder solche Moralapostel die meinen, Hakenkreuze dürften nicht gezeigt werden, nichtmal im Geschichtsunterricht.

Aber hey… ich sehe das anders, beim Aufräumen bei uns in der Schulbücherei viel mir ein altes Buch in die Hand, mein bester Freund wollte es auch mal sehen und schlug irgendeine Seite auf.#
"Auch du gehörst dem Führer!"
Ich weiß ihr werdet mich hassen, aber ich kann über solchen Kram lachen :smt025
Ich hasse Nazis (anscheinend wandelt das Board Na_zis zu Rechte um, damit meine ich nicht das Gesetz, sondern di Nationalsozialisten, nicht dass das falsch rüberkommt), aber wenn heute jemand nur sagt “Auch du gehörst…” denk ich immer direkt daran.
Das errinnert mich an Joda von Jehovas Zeugen, “Auch du gehörst… Gott…!” :smt005

Ich finde sowieso, dass man das nicht so bekloppt behandeln sollte. Die Nazizeit war grauenhaft und unmenschlich, aber wenn Moralapostel kommen und sowas verbieten wollen, kommen so Big Brother “Sieg Heil” Menschen dabei raus…

Über das Thema Nationalsozialismus und 3. Reich sollte offen berichtet und geredet werden. Da irgendetwas totzuschweigen, bringt gar nichts. Daher finde ich dieses Projekt sehr gut. :smiley:

Einigen Bayern scheint’s nicht zu schmecken:

http://www.rp-online.de/public/article/ … ungen.html

Manchmal frage ich mich wirklich, was in deren Köpfen vorgeht.

Nach 1945 kam wohl der Gedanke auf, alle aus der zeit ewig ´weg zu schliesen, damit sowas nie wieder passiert.
In Deutschland scheint “Mein Kampf” schon fast ein Mystisches Buch zu sein, das es gar nicht gibt, weil die wenigsten es überhaupt gesehen haben. Wenn dann aber einer drin liest, hört nach 2 oder 3 Seiten auf.
Die Zeitungen einfach nach zu drucken zu verbieten hilft auch nicht weiter.

Manchmal frage ich mich wirklich, was in deren Köpfen vorgeht.

Tantiemen, Tantiemen, Tantiemen.

Jeder Buchladen in Schweden und England vertreibt “Mein Kampf” … und wer kassiert für die Urheberrechte? Die bayrische Staatsregierung!

In Deutschland scheint “Mein Kampf” schon fast ein Mystisches Buch zu sein, das es gar nicht gibt, weil die wenigsten es überhaupt gesehen haben. Wenn dann aber einer drin liest, hört nach 2 oder 3 Seiten auf.

Wenn man die “netten” Werke der Protagonisten lesen würde, dürfte die Zahl der Anhänger noch weiter nach unten schnellen, wenn denen erst einmal klar wird, was die so alles vertreten haben.

Die Zeitungen einfach nach zu drucken zu verbieten hilft auch nicht weiter.

Das sehe ich auch so. Es nützt nichts, den Nationalsozialismus als Betriebsunfall in die böse Ecke zu treiben und zu ignorieren. Das sorgt nur für ungewollte Mystifizierung.

Jeder Buchladen in Schweden und England vertreibt “Mein Kampf” … und wer kassiert für die Urheberrechte? Die bayrische Staatsregierung!

No, argument. Die sind bloß doppelzüngig. Aber nützten tut’s auch nix. Jeder Geschichtsstudi hat “Mein Kampf” auf dem Rechner.

Ich finde das Projekt super!Habe als ich im Laden “Zeitungszeugen” gesehen habe auch ein Exemplar gekauft. Nach meiner Demokratieauffassung ist es notwendig solche Quellen benutzen zu können, um über die Geschichte etwas zu erfahren und eventuell Fehler, die in der Vergangenheit gemacht worden sind, nicht zu wiederholen.
Meine Befürchtung ist das ein Verbot nur antidemokratischen Kräften in die Hände spielt.Nach dem Motto:Seht dieser Staat lässt “mein Kampf” oder hier “Zeitungszeugen” nicht drucken unsere “Geschichtsversion”, meist Geschichtsrevisionismus, ist die richtige.Hoffentlich kommt Bayern mit dem Verbot des Nachdrucks nicht durch!
Wir brauchen mehr demokratische Bildung statt Verbote.Dann kann jeder seine Schlüsse aus den Zeitungen und Büchern ziehen.

Dieses Vertuschen und Totschweigen führte wohl dazu,dass das Thema bis heute meiner ansicht nach nicht richtig Aufgearbeitet wurde.
Die Deurtschen die ja als Denker un Ingineure in der welt bekannt sind, haben das Thema logisch bis ins kleinste auf- und ausgearbeitet.
Vielleicht fehlt dabei das Gefühl,wie immer das zu verstehen ist.Irgendwas wurde vieleicht bisher falsch gemacht.

Ich finde es lächerlihc, dass das jetzt verboten wurde. Als ob irgendjemand gleich in die NPD eintreten würde, nur weil er in irgendeinem Buch oder Magazin ne Hakenkreuzflagge gesehen hat. Ein offener, aber verantwortungsvoller Umgang mit diesem Kapitel deutscher Geschichte erscheint mir wichtig und vor allem wichtiger als das bloße Verbot diverser Symbole. Ich würde fast sogar soweit gehen und sagen, wer sich unbedingt ne Hakenkreuz-Flagge vors Haus hängen möchte, soll dies doch tun. Er wird sehr schnell merken, was er davon hat.

Kann man Zeitungszeugen eigentlihc noch irgendwo kaufen oder ist das alles schon wieder weg vom Fenster. Ich beschäftige mich nämlich hobbymäßig mit der Geschichte v.a. des 20 Jahrhunderts und da halt eben auch mit den Nationalsozialismus (was von einigen Flachzangen immer wieder gern falsch verstanden wird :roll: ), und finde daher Informationen quasi aus erster Hand sehr interessant. Seien es nun Zeitungsausschnitte oder eben auch “Mein Kampf”

Ich wohne zwar in Bayern, am Samstag wurde allerdings diese Zeitung noch verkauft.
Wie schon gesagt wurde, sieht sich Bayern als Rechtsnachfolger dieser Verlage, die z.B. den Stürmer rausgegeben haben damals (was ich schon mal interessant finde). Ob aber nun nach 70 Jahren eine kommentierte Edition dieser Zeitungen verboten werden darf, das wird wohl vor Gericht geklärt werden.
Grundsätzlich finde ich das schon interessant. Ich habe mal in einer Ferienwohnung einen Kaufhausprospekt von 1911 gefunden (bzw. ein Facsimile) und es ist schon erstaunlich, was man damals kaufen konnte. Beispiel: Hundebomben fürs Fahrrad! Die Leute sind nämlich durch kaum besiedelte Gegenden gefahren, und da kam es schon mal vor, dass man einem Wolf oder wilden Hund begegnete. Die konnte man dann damit verscheuchen.

Man sieht mal wieder, dass die Propagandamaschinerie noch heute auf Hochtouren läuft - nur in die andere Richtung. Viele glauben, wenn man es einfach versteckt, wird es schon keiner merken. Leider wird über die Zeit des 3. Reiches heute immer noch sehr einseitig berichtet. EIne neutrale Berichterstattung findet nicht statt. Wer erfahren will, wie es damals wirklich war, findet vereinzelt im Internet echte Zeitzeugen.

Viele wissen z.B. nicht, dass Hitler damals ich glaube 100.000 Reichsmarkt investiert hat, um die negativen Folgen des Tabakkonsums zu erforschen. Und oh Wunder - er entwickelte die “Endlösung der Tabackfrage”. Erst im letzten Moment konnte man ihm ausreden, den Frontsoldaten das Qualmen zu verbieten. Ähnlich verhält es sich übrigens mit Asbest, dessen Krebserregende wirkung schon damals bekannt war.

Die Amerikaner vertuschten natürlich die ganzen Ergebnise und lieferten statdessen massig Rauchwaren aufgrund des Marshall-Planes. Man lies über die Werbung beeinflussen, dass Rauchen Freiheit bedeutete - ein Gerücht, dass bis heute tagesaktuell ist. Man hat Rauchen mit Freiheit assoziiert und das Nichtrauchen mit der Nazidiktatur. Letztere Assoziation hat sich natürlich heute gewandelt - bekanntlich wissen das ja nur noch die Wenigsten.

Also nicht vergessen: Wer nicht raucht, ist ein Nazi, weil Hitler das Rauchen verbieten wollte. Wer gegen die Nazis ist, muss folglich möglichst stark rauchen. :smt011

Nun aber zum Thema: Ich finde diese ganzen Verbote schwachsinnig. Dies fördert doch nur, dass man magisch davon angezogen wird. Nur durch den offenen Dialog wird man die Geschehnisse in vollem Umfang verarbeiten können.

PS: Ich bin strikter Nichtraucher ;).

Viele wissen z.B. nicht, dass Hitler damals ich glaube 100.000 Reichsmarkt investiert hat, um die negativen Folgen des Tabakkonsums zu erforschen. Und oh Wunder - er entwickelte die “Endlösung der Tabackfrage”. Erst im letzten Moment konnte man ihm ausreden, den Frontsoldaten das Qualmen zu verbieten. Ähnlich verhält es sich übrigens mit Asbest, dessen Krebserregende wirkung schon damals bekannt war.

Hitler war auch Vegetarier, Tierschützer, Musikliebhaber und Kunstfreund (aber auch Frauenhasser mit schizoiden Tendenzen) - doch alle Kids kennen ihn als die “Bestie”, aber nicht als Mensch. Er wird durch das Verschweigen und Ignorieren als eine Art Superman in der weiten Ferne dargestellt. Kaum einer weiß, dass er in seinen Wiener Jahren jüdische Freunde hatte und auf seinen ebenso jüdischen Arzt schwörte - und das, obwohl er sich bereits gegen sie aussprach.

PS: Ich bin strikter Nichtraucher .

Ich auch.

Das zeigt sehr schön, dass man Zensur eben nicht nur ausüben kann, indem man verändert sondern auch, indem man einfach bestimmte Dinge weg lässt. Man kann sich so sein “Feindbild” wunderbar zurecht biegen.

Übrigens ein paar interessante Fakten dabei. Vieles davon wusste ich auch noch nicht.

Übermorgen erscheint übrigens die neue Ausgabe, ich hoffe, ich kann bis dahin noch ein Exemplar der Ausgabe 1 ergattern…

Hat einer von euch die Zeitungszeugen zu Hause und die alten Zeitungen gelesen?
Wie sind die Kommentare in den Zusatzheften? Eher wie Herr Knopp uns Geschichte präsentiert oder differenzierter à la Wehler?

Mit Dingen wie Zensur bestimmter Parolen oder Symbole (insbesondere das Hakenkreuz) würde eine solche Reihe ihr Ziel absolut verfehlen. Es soll doch gerade darauf aufmerksam gemacht werden, wie schrecklich es zu diesen Zeiten war. Das macht die Reihe, soweit ich weiß, bis jetzt ganz gut. Die ganzen Massenmanipulationen und absolute Gleichschaltung der Medien kann in einer solchen Reihe gut verfolgt werden.
Also von meiner Seite: :smt023 für “Zeitungszeugen”

Wenn ich Medienzensur und Massenmanipulation ansehen will, schalte ich den Fernseher ein oder lese Bild.

Ich finde die Zeitungen sehr interessant, nur das Lesen der Frakturschrift geht mir auf Dauer auf’n Senkel.

Es sieht wieder besser aus für die Zeitungszeugen.

Die Überschrift vom Spiegel ist mal wieder klasse gewählt… “Hitler hatte anderes zu tun” :roll:

Mit Dingen wie Zensur bestimmter Parolen oder Symbole (insbesondere das Hakenkreuz) würde eine solche Reihe ihr Ziel absolut verfehlen. Es soll doch gerade darauf aufmerksam gemacht werden, wie schrecklich es zu diesen Zeiten war. Das macht die Reihe, soweit ich weiß, bis jetzt ganz gut. Die ganzen Massenmanipulationen und absolute Gleichschaltung der Medien kann in einer solchen Reihe gut verfolgt werden.
Also von meiner Seite: :smt023 für “Zeitungszeugen”

Tatsächlich wurde in einer Ausgabe (ich glaube N°5) das Hakenkreuz aus dem KdF-Logo entfernt. Persönlich finde ich das Projekt hochinteressant und habe bisher noch keine Ausgabe verpasst. Nicht nur ist es, wie du sagst, interessant die Gleichschaltung der Medien zu verfolgen, sondern auch durch Werbeanzeigen, Traueranzeigen, Sportberichte, vermischte etc. Nachrichten ein bisschen mehr über das alltägliche Leben in dieser Zeit zu erfahren. Außerdem finde ich es sehr lobenswert, dass die Redaktion offenbar möglichst oft versucht Gegenstimmen, durch den Nachdruck (damals natürlich illegaler) regimekritischer Zeitungen mit zu veröffentlichen (wie in der Ausgabe zum Röhmputsch).