Zdf erklärt Illegale Handlungen

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1245068/Biometrie---Der-Körper-als-Ausweis

Ca. ab 2.5 min erklärt der ZDF wie man ganz einfach Fingerabdrucklesegerät überlisten kann… Danke dafür zahl ich gern :smt011

Haben die Mythbusters auch schonmal erklärt. Und zwar als Teil einer ganzen Reihe mit verschiedenen Sicherheitssystemen. Einer hat einen Parcour aufgebaut und der andere hat dann versucht durchzukommen.

Das wird gezeigt um die Fälschbarkeit von Fingerabdrücken, die für den Wähler durchaus relevant ist, zu zeigen.
Das ist was völlig anderes als etwa Galileo mit ihrem “So öffnet man einen Geldtransporter” (was dem Normalbürger im Gegensatz zum Fingerabdruck egal sein kann).

Das gezeigte Verfahren wurde schon lange vorher von Gegnern des neuen Personalausweises (ich weis grad nicht obs der CCC oder die PP war) erläutert um eben die, von den etablierten Parteien einfach ignorierte, Unsicherheit aufzuzeigen.

Die ÖR machen hier ausnahmsweise mal das wozu sie da sind!

In der Datenschleuder #92 2008 http://ds.ccc.de/download.html inkl. Bastelsets, Videos, dem Fingerabdruck von Schäuble und nem Aufruf weitere Fingerabdrücke von Politikern zu sammeln.
Das Überlisten von Fingerabdruckscannen ist allerdings schon sehr viel älter und es gab schon vor 10 Jahren zahlreiche Videos im Internet, wie man sowas anstellen kann.
So schöne Erklärungen, wie man nen Geldtransporter ausräumt, wie Galileo das gebracht hat hatte ich allerdings noch nicht gesehen.

Ein modernes Lesegerät wie sie zum Teil schon eingesetzt werden sollte allerdings so leicht nicht mehr überlistet werden.

Ansonsten sehe ich da kein großes Problem wenn man es zeigt. Fördert ein wenig die Industrie (wenn neue Lesegeräte angeschafft werden müssen) und macht mögliche Probleme bewusst.

Das Problem war ja das CCC & co schon vor jahren vor eben genau diesen Probleme gewarnt haben und das keine Sau interessiert hat,… und geblubbert wurde “das Teil ist sicher”…

Kein Geldtransporterhersteller sagt ja “unknackbar” sondern schwer knackbar…

Bezüglich des Geldtransporters: Genau so wird aber heute diskutiert. Ständig wird das Totargument “nicht sicher” verwendet, wenn man gegen etwas ist. Man würde aber mal bedenken wo wir heute wären, wenn alles was nicht sicher ist auch nicht gemacht wird.

Aber dieses Totarument funktioniert prächtig…

Ein modernes Lesegerät wie sie zum Teil schon eingesetzt werden sollte allerdings so leicht nicht mehr überlistet werden.

Ein modernes Lesegerät erkennt, wenn man einen toten abgetrennten Finger dranhält.
Aber das vom CCC-genannte Verfahren überlistet bis heute alle bekannten Fingerabdruckscanner.
@Hurz: Manche Sachen müssen aber sicher sein.
Wenn man Geldtransporte so einfach ausrauben könnte, wie man Fingerabdruckscanner überlisten kann, dann würden wahrscheinlich überhaupt keine Geldtransporte ankommen, ohne ausgeraubt zu werden.

Doch, ein modernes Lesegerät erkennt, ob es sich um eine Kopie oder echten Finger hält, zB durch die Adern oder es erkennt ob es sich um ein echtes Relief eines Fingerabdrucks handelt.

Dazu kommt, dass oft nicht nur ein Sicherheitsverfahren angewandt wird. Um das Beispiel eines Geldtransportes aufzugreifen, hier könnte man auch sagen, dass man den GPS-Empfänger überlisten kann (sofern man die Route kennt). Aber das ist nur ein Sicherheitsverfahren, bei Fingerabdruckleser ist häufig noch ein PIN oder eine Karte nötig, sofern es die SIcherheitsanforderungen es verlangen.

Eine 100%ige Sicherheit gibt es aber nie. Man kann zB eine Brücke bauen, die mit einer gewissen Sicherheit hält, keiner kann aber sagen, dass die nicht einstürzt. Mit solchen Ängsten werden aber häufig gespielt, auch wenn sie unbegründet sind.

Nein.
Es gibt Fingeraderscanner, das sind aber keine Fingerabdruckscanner.
Es gibt bei allen nicht ganz billigen Fingerabdruckscannern ein paar Vorkehrungen, die mir bekannten sind

  • ein Thermometer (hilft gegen kalte tote Finger und evt. gegen Fotos, aber nicht wenn man dünne Kleberschichten an seine Finger klebt)
  • Pulsmesser (s.o.)
  • Induktionsmessgeräte o.ä. (Messen ob sich Strom übertragen lässt, soweit ich weiß aber nie wieviel genau. Nuja, da kann es tatsächlich passieren, dass man metallische Zusätze o.ä. beimischen muss.)