Wissen ist Olli 7: Scheitern im Parlament

Letzten Endes beweisen dadurch die schon länger etablierten Dateien, also CDU, SPD, FDP, Grüne und Linke nur eindrucksvoll ihre Demokratiefeindlichkeit und Verachtung des Wählerwillens. Es ist ein unwürdiges Kasperletheater, was diese Parteien aufführen, machtgeile Opportunisten ohne Charakter.

Ich fand diese Folge nicht uninteressant, weiß aber nicht, ob ich in diesen Fällen schon von Intrige sprechen würde.

Die Leute haben ja jedes Recht abzustimmen, wie sie wollen, und wenn die Stimmung in der SPD, was vermutlich der Fall ist, so repressiv und auf Parteidisziplin ausgerichtet ist, dass ein offenes Agieren schwierig ist, dann liegt das vielleicht eher an den leicht sich entwickelnden antidemokratischen Interaktionen in Parteien: Konformität, Repressionen gegen Abweichler u. dgl. als an den Abweichlern.

Und wenn Simonis keine Mehrheit hat, hat sie eben keine Mehrheit, egal warum sie keine Mehrheit hat oder wer ihr seine Stimme nicht geben mag. Ihr Problem, nicht das der Abweichler. Sie ist nicht das Opfer, sondern hat nicht überzeugt. Und tschüß, Heide!

Gerüchten zufolge hatte da der gute Herbert W. seine Finger im Spiel. :sunglasses:
Der war während des Krieges als Kommunist unter dem Pseudonym „Kurt Funk“ im Moskauer „Hotel Lux“ einquartiert. Im Gegensatz zu seinem Genossen Willy Brandt, der den Krieg unter seinem Kampfnamen im norwiegischen Exil verbracht hat, hat Wehner nach dem Krieg seinen bürgerlichen Namen wieder angenommen,

Der im Film gezeigte „Kniefall von Warschau“ durch Willy Brandt war seinerzeit eine große Sensation. Es gibt sogar eine Gedenkmünze. Kürzlich hat sich der Aufstand im Warschauer Getto zum 80. Mal gejährt. Das wurde in den Nachrichten gezeigt. Der Kniefall vor dem Mahnmal scheint längst Teil des offiziellen Protokolls zu sein. :neutral_face: Als solches scheint mir die spontane Geste mittlerweile zur bloßen Gymnastikübung verkommen zu sein.

Das ist aber nicht dein Ernst, oder?

Den Auftritt des Bundespräsidenten habe ich als Grundschüler damals live im TV gesehen.
Scheels Tochter war 20 Jahre später ja die langjährige Lebenspartnerin von Hella von Sinnen.
Aber das wäre vermutlich ohnehin so gekommen.

So habe ich das bislang nicht gesehen.
Oberflächlich gesehen, macht das durchaus Sinn.
Die Alternative wären halt gekaufte Stimmen (bzw. käufliche Abgeordnete) wie im Fall Barzel,

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Ich empfinde die Beispiele deshalb als Intrige, weil der „Heide-Mörder“ ja wenigstens in der Probeabstimmung anonym seine Stimme hätte verweigern können, dann hätte man Simonis wenigstens den vierten Wahlgang erspart.

Was Hessen angeht, da hat ja nur Dagmar Metzger von Anfang an gesagt, dass sie Ypsilanti nicht wählen wird. Daher ist sie - im Gegensatz zu den drei anderen - für mich auch keine Intrigantin, die anderen drei hingegen schon, weil sie Ypsilanti buchstäblich ins offene Messer haben laufen lassen.

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