We miss you

Hallo, ich möchte euch kurz eine Webseite vorstellen die wie ich finde jeder einmal gesehen haben sollte.
Das Thema Umwelt und natur mal ziemlich interessant und nachdenklich aufbereitet…

Einfach nur genial http://www.wemissyou.de
[attachment=0]wemissyou.jpg[/attachment]

Hm also ich finde es jetzt nicht sooo besonders.
Die Grundidee der Natur, die verloren geht, ist ja schon lange bekannt.
Videos dieser Form gibt es glaube ich auch jede Menge.
Die Grafik sieht aber wirklich gut aus.
P.S. Mir ist was aufgefallen: Ist das nicht Schleichwerbung für Jeep?
Das Hinterteil ist ja klar auf dem Screen zu sehen und der Markenname ist im Video auch klar zu erkennen.

Das ist einer der besten Spots, den ich zum Thema gesehen habe!

@byteridr: Es ist also nur eine Idee, dass das Naturempfinden der Menschen verschwindet? Na dann probieren wir mal folgendes: Eine Woche lang sollte es einmal keinen Strom geben. Kein Fernsehen und vorallem: kein Internet! 99% der Menschen würden durchdrehen und wüssten nix mehr mit sich anzufangen. Oder versuch mal auf der Straße Menschen zu befragen wo die Kartoffel herkommt. Die häufigste Antwort wird sein: aus dem Supermarkt! Und das Kinder ernsthaft denken, Obst wird in Dosen hergestellt ist auch nix neues mehr.

Ganz zu Schweigen von dem wichtigsten Aspekt: viele Menschen stellen sich über Tiere. Ich poste nachfolgend einmal einen längeren Auszug aus meiner Quergedacht-Kolumne die in der nächsten “Dark Feather” erscheint. Denn zufällig habe ich genau über dieses Thema, Wahrnehmungen zur Natur, geschrieben:

[i]Und da wären wir schon im Thema drin: seit meiner Jugend schon finde ich es beängstigend wie wenig die Natur von der Gesellschaft wahrgenommen wird. Und damit meine ich jetzt nicht DIE Gesellschaft, also die Anderen, sondern jeden von uns. Du am Bildschirm, Du am iPad und ich, der diese Zeilen gerade verfasst. Warum nehmen wir zum Beispiel Bäume häufig als etwas Selbstverständliches hin? Häufig frage ich mich, was uns alte Bäume, ganze Wälder, zu erzählen hätten. Sie überdauern ganze Generationen von Menschen, bekommen all den Irrsinn unmittelbar zu spüren. Ich bin mir sicher, sie hätten viele spannende Geschichten zu erzählen, von denen wir sehr viel lernen können. Auf der anderen Seite: vielleicht hören wir nur nie genau hin? Bei meiner letzten Nachtwanderung durch einen Wald im Erzgebirge hatte ich nämlich das Gefühl, dass sie sehr wohl kommunizieren. Natürlich nicht auf die Weise, dass es die 28% der menschlichen Wahrnehmung mitbekommen. Ich meine viel mehr die Kommunikation mit unserem Unterbewusstsein – unserer Seele. In dieser Nacht war es relativ kalt und still. Kein Rascheln der Tiere in den Büschen, keine Windgeräusche. Gar nichts. Einfach nur friedliche Stille. Und plötzlich wurde mir warm. Ich fühlte mich geborgen. Es war diese Art von Geborgenheit wie es ein Kind zu seiner Mutter spürt. Und ich spürte diese Geborgenheit zu den Bäumen um mich herum. Ich konnte regelrecht fühlen wie sie mich willkommen hießen. Ich konnte spüren, wie sie meine Seele anregten. Ja, sie kommunizierten mit mir. Ich setzte mich also in ihren Reihen auf dem Boden. Schloss meine Augen und hörte bedächtig zu. Natürlich hörte ich keine Worte im klassischen Sinne, viel mehr nahm ich die Gefühle wahr. Ein Gefühl überwog dabei: Traurigkeit. Sie sind traurig wie sehr die Menschen die Lebewesen um sie herum vergessen haben. Das konnte ich in diesem Augenblick spüren. Für eine kurze Zeit – aber sehr intensiv. Seit dieser Nacht weiß ich: Bäume haben eine Seele. Sie haben Gefühle. Schließt Eure Augen und lasst Euch darauf ein…

Meine Kritik mit der Wahrnehmung hat viele Seiten. Nicht nur, dass sehr viele Menschen leider keinen Zugang zur Magie der Natur haben, nein, viele Menschen sehen nur sich selbst. So werden Tiere nicht als ebenbürtig betrachtet. Sondern als eine Art „niederes Lebewesen“. Nein, ich möchte jetzt nicht auf Massentierhaltungen, brutale Schlachtungen und ähnliches hinaus. Darüber wird es mal eine extra Kolumne geben. Was ich meine, ist das fehlende Gefühl. Man spricht Tieren ab eine Seele zu besitzen. Viele Menschen denken, dass Tiere nur nach Instinkt handeln. Was bringt diese Menschen denn auf diese Idee? Das würde mich wirklich mal interessieren! Ameisen bauen ganze Staaten auf, führen sogar „Kriege“ miteinander. Auch Bienen besitzen Rangordnungen in ihren Stamm. Ratten und Mäuse besitzen ein ausgeprägtes Sozialverhalten. Eine gute Freundin hatte mal Ratten im Keller. Ein paar Ratten hatten immer wieder Essen „gestohlen“ und als sie ihren Keller mal genauer durchsuchte, entdeckte sie eine andere Ratte die nicht mehr richtig laufen konnte. Die verletzte Ratte hat von den anderen also das Essen bekommen. Das geht über reines Instinktverhalten hinaus. Auch bei meinen Katzen kann ich jeden Tag beobachten, wie sie miteinander agieren, kommunizieren und Gefühle zeigen. Also: warum wird Tieren abgesprochen eine Seele zu haben, wenn bei so vielen Tieren in Umgang miteinander so viele Beweise zu finden sind, dass das Verhalten über den reinen Instinkt hinaus geht? Manchmal denke ich eher, dass wir Menschen nur noch aus instinktiver Selbsterhaltung handeln. Man braucht sich nur anzuschauen wie wir mit anderen Menschen umgehen. Dahingehend könnten wir so viel von den anderen Lebewesen lernen.
[/i]

P.S. Mir ist was aufgefallen: Ist das nicht Schleichwerbung für Jeep?

ich bezweifle das die macher von Jeep auch nur einen Cent dafür ausgegeben haben. Ich halte das eher für Zufall. Man kann ja auch die Yellow Cabs erkennen und niemand würde das für schleichwerbung halten.

@Anchantia:
Sehr schöner und ausführlicher Text. Vielen Dank dafür. Im übrigen ist es leider so wie Du sagst, das Kinder heutzutage kaum noch wissen wie etwas aus der Natur schmeckt. Ich komme zwar aus Berlin, war aber gerne bei meinen Großeltern auf dem Land. Ich habe als Kind sehr gerne Mohrrüben/Karotten gegessen, heute schmecken die nur noch bitter und sind regelrecht wiederlich. Aber wenn man wie die Jugend heute, damit aufwächst, ist das alles ganz normal…

Ist zwar nichts neues und mit sicherheit auch teilweise gescriptet, aber es untermauert deine Vermutungen mit sicherheit (ganz besonders wenn sich die Person zu Lebensmitteln äußert):

[video]http://www.youtube.com/watch?v=AyXlAbaBqug[/video]

@Anchantia

Ich glaube dem Kolumnen-Ersteller fehlen grundsätzliche Realitäts-Differenzierungen. Ich nehm’ den Artikel mal kurz auseinander, wenn ich darf.
Auch deinen Post.

Na dann probieren wir mal folgendes: Eine Woche lang sollte es einmal keinen Strom geben. Kein Fernsehen und vorallem: kein Internet! 99% der Menschen würden durchdrehen und wüssten nix mehr mit sich anzufangen.

Woher kommt diese Annahme? Ja, auch ich hocke etliche Stunden vor dem PC, aber an ihm erledige ich auch Dinge, die ich per Hand schreiben/im Zwischenmenschlichen klären/in der Bibliothek nachlesen könnte etc.
Außerdem ist dieses Szenario vollkommen abwegig, da du immer noch Batterien (!) hättest, die zum Teil durch manuelle Mechanik (Tretrad, juhu!) aufgeladen werden könnten.
Es wird kein großer Naturgott kommen, der von heute auf Morgen jegliche Technik auf diesem Planeten einfach verschwinden lassen wird.

Oder versuch mal auf der Straße Menschen zu befragen wo die Kartoffel herkommt. Die häufigste Antwort wird sein: aus dem Supermarkt! Und das Kinder ernsthaft denken, Obst wird in Dosen hergestellt ist auch nix neues mehr.

Sorry, aber für so dumm wie du die Menschen hältst, halte noch nicht einmal ich sie und ich rechne den Leuten ein riesen Maß an Blödheit zu.
Natürlich gibt es Leute, die glauben es gibt lila Kühe - in Texas gibt es aber auch Gouverneure, die zu Gott beten lassen, dass es regnet, anstatt wirtschaftlich einzugreifen. Dummheit findet sich in vielen Teilaspekten wieder, nicht nur in der ach so tollen Natur-Kultur-Gesellschaft-Beziehung.

Ganz zu Schweigen von dem wichtigsten Aspekt: viele Menschen stellen sich über Tiere.

Und? Wo ist das Problem? Es kommt nur darauf an, von welchem Standpunkt aus du dies betrachtest.
Evolutionär und potentiell gesehen sind wir mehr wert. Mechanisch, geistig und in unserer potentiellen Vielfalt sind wir überlegen, ausgeprägter. Wenn es ein Ziel im Universum geben sollte, sind wir auf unserem Planeten von allen Tieren am nächsten dran, es zu erreichen.

Betrachtest du die Sache universell, sind wir alle gleich wertlos. Wie jedes Tier, jeder Grashalm, der Wind. Aus diesem Blickwinkel gesehen ist es aber genau so scheißegal, dass wir uns von der Natur entfernen.

Gut, einige Menschen fühlen sich sehr der Natur verbunden. Das ist subjektives Wahrnehmen, hat aber keinen universell anwendbaren Wert, noch würde es für die Zukunft irgendeine Besserung hervorrufen.

Jetzt zur Kolumne

Und da wären wir schon im Thema drin: seit meiner Jugend schon finde ich es beängstigend wie wenig die Natur von der Gesellschaft wahrgenommen wird.

Genau - subjektive Wahrnehmung. Gesellschaftlich, wirtschaftlich, auf vitaler Basis gesehen hat das absolut keine Relevanz, wenn der Mensch nicht mehr weiß, das Melonen auf dem Feld gedeihen.

Du am Bildschirm, Du am iPad und ich, der diese Zeilen gerade verfasst.

Sorry, aber so wie die oberste Zeile verfasst ist, wäre das ist ein totales Paradoxon.

Warum nehmen wir zum Beispiel Bäume häufig als etwas Selbstverständliches hin?

Weil sie es sind. Was soll das für eine eigenartige suggestiv Frage sein?
Selbst wenn jeglicher Baumbestand aussterben sollte, haben wir die Technologie künstlich neue zu generieren.

Häufig frage ich mich, was uns alte Bäume, ganze Wälder, zu erzählen hätten.

WTF?

Sie überdauern ganze Generationen von Menschen, bekommen all den Irrsinn unmittelbar zu spüren.
WTF?

Auf der anderen Seite: vielleicht hören wir nur nie genau hin?

Oder vielleicht sollte jemand langsam wieder in die Realität zurückkommen. Wobei…nein, er soll lieber in seinen Wäldern bleiben, die ihm Geschichten erzählen.

Natürlich nicht auf die Weise, dass es die 28% der menschlichen Wahrnehmung mitbekommen. Ich meine viel mehr die Kommunikation mit unserem Unterbewusstsein – unserer Seele.

BULLSHIT!
Bezüglich Unterbewusstsein würde ich dem Verfasser einige Werke von Freud, beziehungsweise Theorien von Carl Gustav Jung empfehlen. Unterbewusstes geht von der Psyche des Menschen aus und wird nicht „von der Natur berührt“. Wenn du der Natur verbunden bist, geht dieses Gefühl VON DIR AUS, und nur von dir! Es ist besteht keine allgemeine Konnektivität zwischen Menschen und seiner lokalen Peripherie.

[…]Ich konnte spüren, wie sie meine Seele anregten.

Wie oben bereits erwähnt -> Aufgrund von Komplexen beziehungsweise Entzug und dadurch gleichzeitige Faszination der Natur im zum Beispiel Kindesalter könnte eine solche Attitüde den Wäldern gegenüber entstehen. Dies ist aber ein ethisch, moralisch, psychologischer Aspekt, der in diesem Fall für EINEN MENSCHEN gilt. Nicht für jeden.

Nicht nur, dass sehr viele Menschen leider keinen Zugang zur Magie der Natur haben

Erstens, subjektive Wahrnehmung, zweitens - würg.

, nein, viele Menschen sehen nur sich selbst.

Auch hier würde ich Freud/Narzissmus und im Gegenzug den Wikipedia-Eintrag zu Altruismus empfehlen.

So werden Tiere nicht als ebenbürtig betrachtet.

Simple Frage - wieso sollten sie das? Diese Annahme fußt auf ethischem, moralischem Idealismus, sprich: Subjektiver Wahrnehmung.

Man spricht Tieren ab eine Seele zu besitzen.

Sorry, dieser Mann sollte sich zumindest Grundkenntnisse über die Psychologie des Menschen und ablaufende neurale Prozesse aneignen. Seele, wie er es darstellt ist absoluter Schwachsinn.
Was er meint ist, dass Tiere Gefühle haben, was der Fall ist!

Viele Menschen denken, dass Tiere nur nach Instinkt handeln. Was bringt diese Menschen denn auf diese Idee?

Reflexion. Vergleich rudimentärer Abläufe mit Schemata und im Gegenzug komplexer, abstrakter Abläufe, zu denen Tiere meist nicht im Stande sind.

Ameisen bauen ganze Staaten auf, führen sogar „Kriege“ miteinander.

Dabei haben sie weder Vorstellungen von gesellschaftlichen Systemen, Moral, Ethik, noch sehen sie einen tieferen Sinn als das Überleben beziehungsweise eine notwendige Maßnahme darin - kein „Gedankengang“, der eine emotionale Ebene vermuten ließe.

Ein paar Ratten hatten immer wieder Essen „gestohlen“ und als sie ihren Keller mal genauer durchsuchte, entdeckte sie eine andere Ratte die nicht mehr richtig laufen konnte. Die verletzte Ratte hat von den anderen also das Essen bekommen.

Was zum Henker soll das beweisen? Das ist Altruismus, der zum Erhalt der Spezies in Tieren integriert ist. Die Ratte hat unter Garantie NICHT EXTRA Essen gestohlen, um die andere Ratte am Leben zu erhalten.
Sollte dies der Fall sein, handelte es sich entweder a) um ein Weibchen, oder b) um ein noch geschlechtsreifes Männchen.

Das geht über reines Instinktverhalten hinaus.

Ja, das nennt sich Überlebenstrieb und ist auch kein Kavaliersdelikt.

Ich kann dem Verfasser wirklich nur empfehlen - bitte viele, viele, viele Bücher wenn auch nur über Simpelstpsychologie lesen. BITTE !!!

Forger

ne DE-Domain und ein englischsprachiges Video?! Nach keinen 10 Sekunden hab ich weggeklickt.

Kurze Anmerkung an Forger: Du weißt aber das der Text von Anchantia selbst verfasst wurde? Weil du immer von “dem Verfasser” sprichst. Aber sehr schöner Beitrag, ich habe beim lesen des Artikels ähnliche (nicht instinktive) Gedanken gehabt.

Wo ist das Problem dabei Filmriss? Englisch ist nunmal Weltsprache, und wer viele Menschen erreichen will greift darauf zurück… ob er das jetzt auf einer .de, .com., .tv oder .sonstwas hochläd ist doch vollkommen irrelevant…
Man muss leider knallhart sein und sagen wer heutzutage kein Englisch spricht hat leider Pech gehabt, in aktuellen & zukünftigen Generationen kann man sich das eigentlich nicht mehr erlauben.

Zum Video: Find ich jetzt nicht außerordentlich spannend oder gut, als dass es mich jetz besonders berührt hätte…
Ansonsten kann ich in allem zu 100% nur Forger zustimmen…

@Filmriss: Der Titel der Website war schon auf Englisch, warum gehst du dann überhaupt drauf? :roll:
Das Leute in New York englisch sprechen ist aber echt hart :smt005

@Forger: Anchantia hat hier offensichtlich einen Artikel über seine persönlichen Gefühle geschrieben. Dort wissenschaftlich heran zu gehen ist lächerlich und unnötig.

@topic: Das Video hat mir sehr gut gefallen, rennt bei mir persönlich aber offene Türen ein. Trotzdem sehr schön!

Forger, du hast mir aus der “Seele” gesprochen.
Die Magie der fortschrittlichen Welt hat mich berührt und mir einen unbeschreiblichen Brechreiz beim lesen von Anchantias “Kolumne” beschert. Kurz darauf sind drei Bergfeen und ein Naturkobold aufgetaucht und haben die Kotze weggewischt. Ein Hoch auf den Wald und die Ameisen mit Seele!
P.S; Ich bitte um Rapport wenn die ersten Einhörner gesichtet wurden. :roll:

Danke, Ezzendy! Das erspart mir jetzt auf den Post von Forger einzugehen. Denn Gefühle und das eigene Empfinden darf man nicht aus der sog. “wissenschaftlichen Seite” betrachten. Beides geht nicht zusammen! Mir tun nur diese Menschen unendlich leid, die nicht die Fähigkeit haben andere Lebewesen Gefühle und ein eigenes Wesen zuzugestehen.

Und da wundert man sich, warum die Menschen untereinander so feindselig sind wenn nicht mal andere Ansichten akzeptiert werden können! Vielen Dank, ihr habt mir meine These nur bestätigt!

Ich schließe mich dem offene-Türen-einrennen-Kommentar an.
Ganz nüchtern betrachtet sägt sich der Mensch schon lange den Ast ab, auf dem er sitzt.

Natürlich braucht der Mensch erstmal scheinbar nur seine Monokulturen von Nutzvieh und Pflanzen zum Überleben - aber wehe die Monokultur wird mal wieder von einem angepassten Schädling angegriffen, der nicht klein zu kriegen ist (billion dollar beetle)

Dann wäre das Geschrei der Menschen, denen die wilde Natur so egal ist aber auch groß, wenn es keine wilden Triebe mehr gäbe die man mit den schwachen Monokulturpflanzen kreuzen könnte, um dem Schädling Paroli zu bieten - nicht alles kann mit moderner Gentechnik oder Gift geklärt werden.

Ausserdem finde ich es auch gar nicht schlimm, Dinge auch mal träumerisch zu sehen. Entschleunigung ist das Stichwort der Stunde. Wir sind doch keine Maschinen und reinen Nutzwesen. Ohne kunstvolle Gedanken wären wir echt nur Tiere die die Umwelt vergiften.

Mir tun Menschen unendlich leid die sich derart viele Drogen reinballern bis sie im Wald von Bäumen angeflüstert werden. Willkommen in Mittelerde…

Zu Deiner Info: ich habe noch nie Drogen genommen. Auch trinke ich kein Alkohol und rauchen tu ich auch nicht. Welche Drogen also?

Und vielleicht würde es Dir mehr bringen, wenn Du versuchen würdest die Aussage zu verstehen als nur die nackten Worte zu lesen. Denn bei solchen Dingen schreibe ich kreativ. Ich erwarte nämlich schon, dass man zwischen den Zeilen liest und sich Gedanken darüber macht was ich eigentlich aussagen möchte.

Ich hoffe Forger, Klassenfeind und co. gehen mit gleicher Einstellung an Goethes Werke heran. Nicht dass wir hier auf dem gleichen sprachlichen und künstlerischen Niveau sind, aber inhaltlich hat Goethe auch häufiger versucht etwas ähnliches zu vermitteln, daneben unzählige andere Autoren.

Wer Natur nur mit einem physikalisch-technischen Blick wahrnimmt, verpasst eindeutig etwas vom Leben.

(Edit: Aber selbst wenn: Die positive Assoziation von grüner lebendiger Natur dürfte für die Vorfahren der Menschen sich als positiv für die Selektion erwiesen haben. Kann also gut sein, dass die Wahrnehmung von Naturschönheit zu einem kollektiven Unbewussten gehört und nicht einfach eine rein individuelle Sache ist. Wer z.B. findet eine Waldlichtung als hässlich? Oder in einer Feldlandschaft einen kleinen Wald?)

@BondedbyBeer

Anchantia ist doch angegriffen worden und man stellte es so hin, dass man quasi nur unter Drogen so eine Wahrnehmung von Natur haben könnte.

Wer Natur nur mit einem physikalisch-technischen Blick wahrnimmt, verpasst eindeutig etwas vom Leben.

Ich verstehe das Argument. Praktisch kannst du das nicht nur auf Natur anwenden, sondern auf alles.
Aber imho überschreitet man ab einem bestimmten Punkt eine Grenze, hinter die man sich nicht mehr zurückziehen kann. Romantik ist was Nettes, für das ich noch nie zugänglich war, stimmt. Aber in irgenwelchen Luftschlössern braucht man sich auch nicht einquartieren, damit ist nämlich niemandem geholfen, außer einem selbst. :smt017

Bei Anchantia will ich mich entschuldigen, erstens dass ich so blöd war und nicht kapiert habe, dass die Kolumne von ihr/ihm stammt und zweitens muss ich einräumen, dass ich mit einem subjektiv verfassten Text wohl zu schroff umgegangen bin.
Trotzdem wollte ich deutlich machen, dass die Kolumne für absolut niemanden spricht, außer für den/die Verfasser/in.

MfG Forger

Was anderes ist eine Kolumne (also ein Artikel der eine persönliche Meinung widergibt) doch auch nicht. Zudem diese Kolumne auch noch „Quergedacht“ heißt (das wird übrigens eine Serie - zu der ich mich häufiger über verschiedene Themen äußern werde) und dieser Name ja schon impliziert, dass es sich nicht um eine hochwissenschaftliche Arbeit handelt. :wink:

@Anchantia
Ich hab mich jetzt weitestgehend „positiv“ ausgelassen, trotzdem muss ich nochmal was anmerken, weil es nicht unbedingt produktiv ist, wenn du mit so einer Einstellung durch die Lande streifst:

Mir tun nur diese Menschen unendlich leid, die nicht die Fähigkeit haben andere Lebewesen Gefühle und ein eigenes Wesen zuzugestehen.

Du hast anscheinend noch nicht verstanden, dass das Akzeptieren, Interagieren und Realisieren von Gefühlen bei Tieren (Lebewesen, schöner Euphemismus) -wie diese auch immer aussehen sollen- keinen objektiven, oder gesellschaftlich allgemeingültigen Wert hat.

Das heißt, dass dir Menschen in deiner Erlesenheit, die nicht deine subjektive Wahrnehmung teilen, leid tun - ist vollkommen Fehl am Platz.

MfG Forger

Du hast anscheinend noch nicht verstanden, dass das Akzeptieren, Interagieren und Realisieren von Gefühlen bei Tieren (Lebewesen, schöner Euphemismus) -wie diese auch immer aussehen sollen- keinen objektiven, oder gesellschaftlich allgemeingültigen Wert hat.

Dass höhere Tiere Angst, Freunde und Trauer empfinden können, ist doch wohl ohne Zweifel, oder? Wenn lautet doch die Argumentation, dass Tiere dies nicht in der Dimension und Komplexität von Menschen empfinden können.