WDR 23.09.2010 Frau-TV

Es wurde wieder einmal berichtet, wie gewaltvoll Spiele sind.

Schlimm war vorallem, dass Gewalt gegen Frauen möglich ist !

Als Beispiel musste u.a. GTA San Andreas herhalten.

Die Szene: Der Helt attakiert von hinten eine Passantin mit einem Messer.
Und besonders schlimm, dass auch älter Frauen attakiert werden können.

Lachhaft…

Was meint ihr dazu ?

mfg Glotzophon

Wie immer. Gab ja hier schon mehrere Threads zum diesem Thema.
Aber wenigstens outet hier sich jemand mal als Frau-TV Gucker :wink:

Ui…ein 6 Jahre altes Spiel wird noch immer für so einen Mist verwurstet…Klasse :smt023

Da kämpfen die Frauen über Jahrzehnte hinweg für Gleichberechtigung und dann wollen sie, dass nur Männer erstochen werden. :roll:

Da kämpfen die Frauen über Jahrzehnte hinweg für Gleichberechtigung und dann wollen sie, dass nur Männer erstochen werden. :roll:

Das geht noch weiter, überall soll -bla-innen und -bla-s stehen, aber bloß nicht bei Mörder, Täter oder Angreifer ect, da wirds vermieden.

Ich hab den Beitrag eben gesehen. Ein Freund hat mir das zugeschickt, weil es Teil meines aktuellen Bachelorarbeitsthemas ist.
Ich als Frau (uuuhhhh xD) kenne die Spiele. Ich finde es erschreckend wie das alles auf Frauengewalt gedreht wird.
Besonders die Szene bei Heavy Rain (hab ich gespielt) fand ich schlecht gezeigt. Wenn man keine der angezeigten Aktionen ausführt, ja dann kommt der böse Bohrer. Zweck ist aber doch, sich aus der Situation zu befreien!!! Das wird hier kein bisschen erklärt. Natürlich kann man in den Spielen auch Frauen attackieren, aber ebenso auch die Männer.

(achja und noch ein fröhliches winke und Hallo :wink: )

@Andaleth
Ja, das mit Heavy Rain finde ich auch besonders dreist. Es wird in dem Beitrag praktisch suggeriert, dass man in der Szene der Typ mit dem Bohrer ist und die Frau quälen kann.
Zitat Frau-TV an der Stelle: “Die Frau, ein wehrloses, unterlegenes Objekt” (so sehen die sich gerne oder was)
Dabei ist Madison die Heldin, man erlebt die Szene aus ihrer Sicht und das Ziel ist es sie zu befreien, verdammt!

Und ja, bei GTA 4 KANN man Passanten erschießen und - Überraschung - da sind auch Frauen dabei, man MUSS es aber nicht und es bringt dem Spieler auch nichts ein außer nen schönen Fahndungslevel.
Nikos grenzdebile Freundinnen hätten sich da noch besser für den Beitrag geeignet.

Es wird sich nur auf Gewalt und Sex beschränkt (das Browserspiel “Hookers” oder was das war, finde ich aber auch unnötig), dabei wäre das Thema Frauen in Videospielen wirklich interessant für eine Dokumentation.
Da gäbe es auch Beispiele Frau = wehrlos = dumme Prinzessin, die gerettet werden muss auf der einen Seite.
Auf der anderen Seite gibt es aber auch Heldinnen wie z.B. in der Final Fantasy Serie. Oder es ist völlig wurscht, ob die Charaktere jetzt Frauen oder Männer sind. Und es wird auch in vielen Rollenspielen an die weiblichen Gamer gedacht, dass man sich eine Frau als Spielfigur erstellen kann.

Ist dasselbe wie der Rassismus Vorwurf bei Resident Evil 5. Die Geschichte spielt in Afrika, ergo sind die Zombies auch Afrikaner. In den vorherigen Teilen tötet man Spanier oder weiße Amerikaner aber Schwarze in Afrika? Kann nicht sein!

Der Bericht ist schon schrecklich. Der Bericht ist sehr einseitig. Es wird ja so getan, dass Videospiele nur schlimmes Zeug währen. Als wären Videospiele nur sexistisch. Dann kommt wieder dieses Abstumpfungs gehabe. Das Videospiele nur Kindersache seien und der Jugendschutz nicht hart genug sei. Was mich aber am meisten gestört hat mich aber die Kritik an Heavy Rain. Ich habe das Spiel mit 16 gespielt und habe dadurch keinen schaden erhalten, noch was an meinen sehr hohen Einfühlungsvermögen verloren. Dann wurde diese Bohrerszene entfremdet: Da haben sie gleich verschwiegen, dass man aus der Sicht des „Opfers" spielt. Desweiteren kann die Frau ja sich ja auch noch retten, je nach dem wie erfolgreich man handelt. Da kann der Mann ja auch durchbohrt werden.
Besonders bei Heavy Rain, welches ein echtes Meisterwerk ist, finde ich es echt schade, wie es jetzt für solch ein Bericht missbraucht wird!

Wenn ich solche Beiträge sehe, die ich aufgrund meines Wissens (als Zocker) als völlig propagandistisch und irreführend entlarven kann, möchte ich nicht wissen wieviel Scheisse einem so den ganzen Tag ion jeder Form von Beiträgen erzählt wird.

Das unterschreib ich gleich mal. Hevy Rain ist doch kein Spiel mehr. Eher ein Film,in dem man mitinteragieren kann…oder so

Außerdem merkt man, dass die Heavy Rain garnicht gespielt haben können. Sonst hätten die nicht auf die Szene mit Madison hingewiesen (in der man als Frau(!) den verückten Doc fertig machen kann) sondern hätten sich über die Gschichte mit Shaun hergemacht. (Oh nein in diesem Spiel wird gezeigt wie arme Kinder gequält und ermordet werden, wie böse…)

Und überhaupt. Als leidenschaftliche Zockerin kann ich behaupten: Heavy Rain ist nicht frauenfeindlich!

sondern hätten sich über die Gschichte mit Shaun hergemacht. (Oh nein in diesem Spiel wird gezeigt wie arme Kinder gequält und ermordet werden, wie böse…)
[/quote]

aber das ist ja „frautv“ und nicht „kindertv“. das verhält sich ein bisschen wie bei tieren und menschen bei peta.

Der Bericht ist wirklich eines der schlechten Beispiele. Und davon gibt es ja bekanntlich viele. Mir fällt gerade auch kein Bericht ein, der einmal bewiesen hätte, dass es auch anders geht, also objektive Kritik ohne verfälschende Darstellung (wobei das auch ein typisches Sender/Empfänger-Problem ist, Darstellung ist immer verfälschend und irgendwie muss ja dargestellt werden).

Was da vorgeht sieht mir ganz nach folgendem Schema aus:

  1. darüber gehört
  2. darüber aufgeregt
  3. noch mit Wut im Bauch an die Arbeit gemacht
  4. Bericht wird produziert
    Nach (nicht-einseitiger) Recherche klingt das im Beitrag jedenfalls nicht

Dennoch muss ich sagen, dass ich insgesamt schon ein Problem im Umgang mit Videospielen sehe. Mit Einschränkungen allerdings. Ich würde es lieber sehen, wenn Grundschulkinder komplett ohne Videospiele aufwachsen, da bei ihnen das Ziel des Entwicklers, den Spieler möglichst stark an das Spiel zu binden (insbesondere bei Onlinespielen) einfacher zu erreichen ist. Ein wichtiger Faktor zur Prävention sind da natürlich die Eltern.
Ich freue mich heute darüber, dass ich erst nach meiner Grundschulzeit einen eigenen Fernseher hatte. Wenn ich sehe, womit manche Kinder heute so aufwachsen und wie sie mit diesen Dingen umgehen (Handy, PS2/3, Fernseher), dann mache ich mir schon Sorgen. Insbesondere, wenn dann auch noch unsere Heimatstadt sämtliche Spielplätze (rund 40 Stück) schließen möchte. Man muss ja auch den Eltern irgendwie eine Möglichkeit geben, die Kinder sinnvoll zu beschäftigen. Gerade wenn dann auch noch die finanziellen Mittel knapp sind, ist das ein Schritt in die falsche Richtung.

Ich möchte nicht sagen, dass es nur Probleme gibt, aber immer nur (zurecht) Kritik abweisen, weil sie subjektiv, polarisierend und manipulativ ist und dann selbst nicht einsehen, dass es Probleme geben kann, das kann es ja auch nicht sein.

Wenn ich ein Journalist wäre, würde ich mich sicher gerne mit der Thematik beschäftigen, um einen etwas ausgeglicheneren Bericht darüber zu bringen. Nicht mit dem Ziel, Spiele positiv darzustellen, aber auch nicht mit dem Ziel sie möglichst negativ darzustellen. Doch wäre ich Journalist, würde ich wahrscheinlich zu schlecht bezahlt werden, um mir solch einen Aufwand machen zu können.

Killerspielthread Numero 34. Ganz ehrlich, nervt es euch nicht langsam dauernd über so bedeutungslose Fernsehberichte zu ärgern? Ich schau mir die Berichte meistens aus Schadenfreude an. Es ist einfach ziemlich lustig wie wenig Ahnung die Macher solcher Berichte haben. Darum les ich auch Bildblog und schau FKTV. Darum wäre der Bericht doch einen kleinen Beitrag wert, denn immerhin hat er einen große Unterhaltungswert :ugly:

Dieser Beitrag setzt neue Maßstäbe in propagandistischer Hetze gegen Videospielen, die mit unhaltbaren Thesen und skandalösen Forderungen geführt wird. Um ehrlich zu sein weiß ich gar nicht, welchem Punkt ich mir zuerst annehmen soll, um dieser Ausgeburt öffentlich rechtlichem Wahnsinns gerecht zu werden.

Zunächst einmal erschüttert mich der gewissenlose Sexismus, welcher einem Sendekonzept, welches vorgibt für die Gleichberechtigung der Geschlechter einzustehen schlagartig jegliches Existenzrecht nimmt. Gewalt gegen Frauen ist in Videospielen zwar - so wird eingeräumt - nicht vorherrschend. Gerade zu Anfang wird jedoch noch nicht einmal die Gewalt an sich angeprangert, sondern die Tatsache, dass sie nicht auf das männliche Geschlecht beschränkt ist.

Weiterhin wird die ganze Zeit von “Alltag im Kinderzimmern” oder “Unterhaltung für Kinder” geredet, während auf dem Bildschirm ausschließlich Erwachsenenunterhaltung gezeigt wird. Da selbst die Kriminologin einräumt, dass in Deutschland europaweit an Härte unübertroffene Jugenschutzgesetze herrschen und diese zudem auch wunderbar eingehalten werden bleibt der armen Sprecherin zuletzt nichts anderes mehr übrig, als mit beleidigenden Anschuldigunen auf emotionaler Ebene die “lieblosen” Eltern an den Pranger zu stellen und zu fordern, künftig den Erziehungsauftrag an öffentliche Einrichtungen zu übergeben. Lächerlicherweise wird dabei noch nicht einmal überprüft, ob es diese lieblosen Eltern überhaupt gibt und ob Spiele wie Heavy Rain letztendlich überhaupt von Kindern gespielt werden. Nur dass es über das Internet theoretisch möglich wäre, dass minderjährige Zugriff auf bestimmte Spiele (Beispielsweise die mir gänzlich unbekannte Bordell-Satire) bekommen wird gezeigt. Allerdings dürften Kinder, die uneingeschränkten Zugriff auf das Internet haben früher oder später auf wesentlich schlimmeren Dinge stoßen als auf ein paar sexuell anzügliche Browserspielchen in Comic-Grafik.

Was ist jetzt eigentlich das Problem? Zuletzt wird sich noch darüber beschwert, dass das geschnittene GTA beworben werden darf, weil es ab 16 Jahren freigegeben ist. Es reicht also nicht, dass Fünfzenjährige das Spiel nicht kaufen dürfen. Man sollte zudem noch ein Werbeverbot (In diesem Fall den deutschen Index, der die bloße Erwähnung eines Spielenames unter ähnliche Gesetze stellt wie das öffentliche Auftauchen eines Hakenkreuzes.) darüber verhängen, damit dessen bloße Existenz neben all den Minderjährigen am Besten noch einem Großteil der Erwachsenen verschwiegen bleibt. Willkommen in der Zensurgesellschaft.

Interessant ist auch die Tatsache, dass Filme mit vergleichbaren Inhalten nicht beanstandet werden. Dort ließe sich vermutlich noch mit viel geringerem Recherche-Aufwand ein aus dem Zusammenhang gerissenes Sammelsurium an Szenen der härteren Gangart auftreiben, zumal diese im Falle der Filme regulärer Bestandteil dessen Inhalts wären, während sie in Videospielen häufig erst durch bewusstes Herbeiführen seites des Spielers durch die Ausnutzung der Freiheit des Programms ausgelöst werden müssen und kein Teil des normalen Spielverhaltens sind.

Eine Premiere in der Panikmache gegen Videospiele erreicht FrauTV auch dadurch, dass erstmalig die Szene eines Videospiels als Veranschaulichungsbeispiel genommen wird in der die Gewalt noch nicht einmal vom Spieler selbst ausgeht. Wo Kritiker den Unterschied zum Film häufig damit begründen, dass der Spieler selbst den Täter spielt ist er im Falle von Heavy Rain in dieser Szene das Opfer der im Übrigen nur angedrohten Gewalt. Das Problem, das Frau TV damit hat, dürfte daher noch nicht einmal in der vermeintlich durch Videospiele entstehenden Verrohung (wissenschaftliche Belege hierfür fehlen nochimmer) liegen, sondern in der Tatsache, dass es sich hierbei um einen weiblichen Charakter handelt. Diese einseitige Berichterstattung ist in sofern bedauerlich, wo das “wehrlose und unterlegene Objekt” in Form der emanzipierten und selbstbestimmten Protagonistin Madison Paige, welche die Situation im Übrigen unbeschadet überlebt, in sämtlichen anderen Szenen ein Paradebeispiel einer vielschichtigen, emanzipierten Indentifikationsfigur für weibliche Spieler sein dürfte, was sich nicht umsonst an der Tatsache zeigt, dass sich “Heavy Rain” wie auch schon sein indirekter Vorgänger “Fahrenheit” auch gerade unter Frauen großer Beliebtheit erfreut.

Ohnehin ist es unbegreiflich, wieso sich FrauTV mit dem ansonsten gewaltarmen, aber künstlerisch extrem hochwertigen Heavy Rain ausgerechnet das Denkmal für die kulturelle Entwicklung von Videospielen herausgesucht hat, um an der einzigen fragwürdigen Stelle haltlos propagandistische Kritik anzubringen.

Meiner Ansicht nach hat FrauTV damit hochoffiziell seinen Untergang gefordert. Diese Art von Berichterstattung hat im öffentlich rechtlichen Fernsehen (Stichwort: Bildungsauftrag) nichts verloren.

Die ganze Diskussion über das unberechtigte Verteufeln von Killerspielen ist mindestens genauso ausgelutscht wie das Thema “Killerspiele” an sich.

Der Beitrag läßt mich zu folgendem Schluß kommen: Es sollte gar keine Erwachsenenunterhaltung mehr produziert werden. Die Gefahr, daß unschuldige Kinder das Teufelszeug in die Finger bekommen ist einfach viel zu groß. Schließlich kann niemand von den armen Eltern verlangen, daß sie ein Auge darauf haben, was die lieben Kleinen medientechnisch so treiben, geschweige denn mit ihnen die Themen Gewalt und Moral zu erörtern. :ugly

Die verzerrte Darstellung von “Heavy Rain” wurde ja schon angesprochen. Nichts gegen Diskussionen über die Inhalte bestimmter Spiele, aber bitte nicht so wie in diesem TV-Beitrag. Wobei der sogar beinahe harmlos war, verglichen mit so manch anderem, was im TV zu dem Thema zu hören und zu sehen war.

Die ganze Diskussion über das unberechtigte Verteufeln von Killerspielen ist mindestens genauso ausgelutscht wie das Thema „Killerspiele“ an sich.

pure ignoranz und doppelmoral. eine diskussion ist nicht „ausgelutscht“, nur weil sich am eigentlichen problem nichts ändert. dann kannst du genauso behaupten, diese ganze fernsehkritik ist „ausgelutscht“, denn es ändert sich ja eh nichts.
hab schon mal was in der art hier gelesen, finde das ist unterste schublade.

Ich finde es auch völlig ausgelutscht, denn wirklich jede Kleinigkeit wo im Fernsehen über Spiele gesprochen wird wird hier und in jedem Spieleforum als Anlass genommen sich darüber aufzuregen.

Ich hab den Beitrag nicht gesehen, aber da sich Spiele hauptsächlich an (junge) Männer richtet ist es nicht verwunderlich, dass Frauen schlecht dabei weg kommen. Ich denke also sehr wohl, dass ein Bericht zu diesem Thema durchaus gerechtfertigt ist und man dürfte auch sehr schnell passende Spiele finden. Ob es Frau-TV richtig angegangen ist kann ich nicht sagen, da ich es nicht gesehen haben. Heavy Rain ist wohl eher das falsche Spiel, ich weiß aber nicht was dort noch so genannt wurde. GTA würde da allerdings sehr gut passen, genau so wie einige andere Spiele.

Hurz ist ein Troll. Zu jedem Thema vertritts du die absurdeste Meinung von allen und verbreitest den größten Dünnpfiff. Ein Beispiel „Uran hat eine kurze Halbwertszeit“ oder eben hier

da sich Spiele hauptsächlich an (junge) Männer richtet ist es nicht verwunderlich, dass Frauen schlecht dabei weg kommen.

:smt012