Vireninformationen bei AntiVir

Hallo liebe User!

Habe gerade mein AntiVir über den PC laufen lassen und soweit scheint auch alles in “Ordnung” zu sein. Damit meine ich, dass AntiVir mir nichts gemeldet hat und mich aufgefordert hat, bei einem bestimmten Programm/Virus zu handeln.

Jedoch hat AntiVir 2 Funde gemacht und diese gelöscht oder verschoben. Wenn ich jetzt auf “Informationen zu Viren” klicke, dann zeigt mir AntiVir Trojaner an.

Warum fragt mich das Programm manchmal, wie man weiter vorgehen will (Löschen, Quarantäne, Zugriff verweigern etc.) und manchmal eben nicht und führt selber eine Aktion durch?

Und warum sind manche Trojaner im Schadenspotenzial höher eingestuft als andere?

Warum finden meine anderen Programme (z.B. Malwarebytes) die Trojaner nicht?

Ich weiß, sehr viele Fragen, aber beim Thema Trojaner bin ich mit meinem Latein am Ende…

Ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen :smt006

Das selbe Problem hatte ich vor Jahren mit AntiVir auch - von der miserablen Virenerkennung mal ganz zu schweigen.
Der einzige Grund, warum man sich das Programm zuzulegen sollte, ist, dass es in der Basisversion kostenlos ist.
Investiere lieber in eine Jahreslizenz eines renomierten Herstellers. Wenn es dir um Speed geht, wäre Kaspersky oder Symantec erste Wahl, wohingegen G-data den besten Schutz bietet. Ich selbst benutze seit 3 Jahren Kaspersky und bin absolut zufrieden. AntiVir ist für die Tonne :wink:

Wenn es dir um Speed geht, wäre Kaspersky oder Symantec erste Wahl, wohingegen G-data den besten Schutz bietet. Ich selbst benutze seit 3 Jahren Kaspersky und bin absolut zufrieden. AntiVir ist für die Tonne :wink:

:shock:

Älso, das muss ich richtig stellen. Die Programme der „großen“ Hersteller sind von der Geschwindigkeit her absolut für die Tonne. Wenn man seinen Rechner zum Krüppel machen will, ja gerne. :wink: Norton (von Symantec) wäre dann die erste Wahl um sein System so träge wie möglich zu machen. Bei Avast und AVG sieht es ähnlcih aus.
Die Avira-Erkennungsrate ist gar nicht mal so schlecht wie du hier behauptest. Gibt etwas überdurchschnittlich oft Falschmeldungen zurück, anonsten ists ziemlich ziemlich zuverlässig - und vor allem schnell.

Wer wirklich Geschwindigkeit: dem seien die Microsoft Security Essentials zu empfehlen. Die Erkennungsraten sind zwar nicht top, aber es schont die Resourcen wie kein anderes Antivirenprogramm.

Ohnehin fängt man sich in der Regel nur Viren & Co ein wenn man Daten aus von Phishing-Mails (und Ähnlichem) fragwürdigen Quellen bezieht. Vorsicht ist und bleibt oberstes Gebot. Aber wenn man starken Systembremsen leben kann… :roll:

Das einzige, was ich bei AntiVir zu meckern habe ist, dass AntiVir immer wieder meinen NeoGeo Emulator für nen Trojaner hält. Egal wie oft ich sage, er solls ignorieren, die Warnung komtm vor jedem zocken. Ja, ich hab den Haken bei “Merken” gemacht. anderes kuriosum: Die singleplayer Exe von CoD4 wurde irgendwann mal zum Trojaner erklärt. Sonnst ist nichts dran auszusetzen.

Da macht sicherlich jeder seine eigenen Erfahrungen. Ich habe mit den „großen“ Programmen nie schlechte Erfahrungen gemacht, wohingegen mich Antivir nur genervt hat. Das kommt wohl immer auch auf die jeweiligen Ansprüche und Systemkonfigurationen an. Bei mir läuft Kaspersky zum Beispiel butterweich. G-Data ist zwar dank seiner seiner beiden Scan-Engines noch leistungsstärker, bremst dafür aber bei Surfen deutlich. Letzten Endes zählt immer das persönliche Empfinden :wink:

Antivir ist berüchtigt für seine zahlreichen False Positives und schlampige Heuristik-Implementierung.
Wie Enzio bereits erwähnte, ist es gut genug wenn man sich nichts vernünftiges leisten kann aber gerade unerfahrene Benutzer wissen schnell nicht weiter und klicken am Ende einfach nur noch auf “Ignorieren”, was den vermeintlichen Systemschutz natürlich vollständig eliminiert.
Ich kann dir auf jeden Fall Kaspersky empfehlen. Das ist recht simpel gehalten und noch relativ preiswert.
NOD32 ist auch in Ordnung. Da hatte ich mal eine kostenlose Lizenz von bekommen und war auch ganz zufrieden.

Also von Norton kann man ja wohl nur abraten. Das frisst sich sowas von tief ins System, das bekommst du über eine normale Deinstallation schon gar nicht mehr weg und das sollte einem schon zu denken geben. Ich halte es ähnlich wie TParis: mit offenen Augen durchs Netz gehen und nicht alles anklicken, das blinkt. Und dann natürlich schon vorher Sicherheitsmaßnahmen ergreifen: offene nicht benötigte Ports schließen und nicht benötigte Dienste abschalten.

Besser False-Positives als katastrophale Erkennungsraten und irgendwelche trägen RAM-Fresser, deren aktive Scans den Explorer extrem verlangsamen. :wink:

Für Unternehmen mit empfindlichen Netzwerken mag das vllt. interessant sein, wo Sicherheit das A und O ist. Aber auf Privatrechnen, die nun wirlich äußerst selten das Opfer von direkten Angriffen sind, halte ich das einfach für überflüssig. Empfindliche Daten sollte man eh extern vom eigenen Rechner lagern.

*tztz

  1. Kaspersky nutzen
  2. KIS richtig konfigurieren (kein Prog für DAUs)
  3. Keinen IE nutzen

Ich als Hard-Core-Linuxer hab da sowieso weniger das Problem. Für die Male, wo ich mal Win$ nutze gilt das obige Vorgehen.

Ohnehin fängt man sich in der Regel nur Viren & Co ein wenn man Daten aus von Phishing-Mails (und Ähnlichem) fragwürdigen Quellen bezieht. Vorsicht ist und bleibt oberstes Gebot. Aber wenn man starken Systembremsen leben kann… :roll:

Sag das mal nicht. Erst vor kurzem wurde Cinefacts, eine der größten deutschen Seiten für DVDs/Blu-Rays gehackt, und darüber Viren und Trojaner verteilt. Das kann mit jeder Seite passieren, und schon ziehst du dir den Müll auf den PC, ohne auch nur einmal auf einer fragwürdigen Seite gewesen zu sein. :wink:

Nun… daran hab ich gerade gar nicht gedacht. Ist mir glücklicherweise noch nie passiert.

Ich bleib bei Avast. Antivir hat mir damals eigentlich nur Fehlmeldungen ausgegeben und als Systembremse würd ich es mit 1,5MB Verbrauch an Arbeitspeicher nicht bezeichnen.

Hab niemals behauptet das Antivir viel Ressourcen schluckt. Mit Avast hab ich allerdings die Erfahrung gemacht, dass es den Explorer wegen der lahmen aktiven Scans zu stark verlangsamt.

Nee ich meinte jetzt Avast bremmst bei mir nichts aus. Hab das wohl ein wenig missverständlich formuliert.

Danke für die vielen Antworten!

Sollte ich bei einer Umstellung vom Virenprogramm mein System neu aufspielen wg. der Trojanermeldungen?

Ich würde es deswegen nicht komplett neu installieren. Mach nach der Installation des neuen Programms erstmal einen Komplettscan der Festplatte. Dadurch müsste der Großteil der Schädlinge beseitigt werden. Die “großen” Programme sind eigentlich alle recht gründlich. Ergänzend könntest du noch Spybot benutzen - die Combo wirkt bei mir sehr gut.

Wenn du ganz sicher gehen willst, starte den PC von einer Rescue Disc.
Da ist dann ein Anti-Viren Programm drauf, was sich zuerst aktualisiert, und dann den PC durchsucht.
So besteht nicht die Gefahr, evtl. eingefangene Prozesse gleich mitzustarten.

http://www.softpedia.com/get/Antivirus/ … Disk.shtml

Danke! Ihr habt mir sehr weiter geholfen! :smt006