Trivialität?

Ich würde der Redaktion auf jeden Fall eine ausführliche Mail schreiben (vielleicht nicht zu ausführlich, weil dann wird es nicht mehr gelesen) und mich beschweren. Dann sollte auch eine Antwort erfolgen.
Ansonsten ist dies ein Beispiel für eine allgemeine Tendenz zum Trivialen, wie wir sie auf allen Ebenen erleben - auch das Magazin der Süddeutschen bleibt da nicht außen vor!

Danke für deine Antwort, jedoch wirft sie bei mir eine erneute Frage auf: Was verstehst du in diesem Zusammenhang unter „Trivialität“?
Laut Wikipedia:

Als trivial (von lateinisch trivialis, „jedermann zugänglich“, „altbekannt“; enthält die Begriffe tres, „drei“ und via, „der Weg“) gilt ein Umstand, der als naheliegend, für jedermann ersichtlich oder leicht zu erfassen angesehen wird. Genau in diesem Sinn kann man die Trivialliteratur verstehen, hingegen bezeichnet Trivia wissenswerte oder vermischte Informationen. […]
In einigen Fachsprachen werden schwierige Probleme als „nicht trivial“, leicht Nachvollziehbares jedoch als „trivial“ bezeichnet.

Für mich ist das im von mir im genannten Magazin (Ausgabe Nr. 41 vom 15. Oktober 2010) einfach nur Augenwischerei, Klischees, nicht nachvollziehbare Fehlinformationen vermischt mit Nutzlosem und Suggestionen die an dem angbelichen(!) Sachverhalt vorbei gehen, welcher laut Titel thematisiert würde.

Danke für den Tipp, das würde ich gerne!
Ich weiß nur nicht ob ich beim Ausformulieren in offiziellen Mails so gut bin, zumal ich ja auch vorhabe Wirkung zu erzielen und verstanden/erhört zu werden. :frowning:

Würdest du mir theoretisch dabei helfen können? (Natürlich nur wenn du Zeit hast, momentan muss ich vorerst eh meine Energie vorab in andere Dinge stecken)

VLG
Susie

du hast hier doch ausführlich deine Sicht der Dinge schon dargelegt - schreib das (vielleicht etwas gekürzt an einigen Stellen) so an die zuständige Redaktion!