Star Trek - Der große Thread!

Also wenn jetzt schon die Star Wars Fans die neuen Star Trek Filme mögen dann ist das wohl der beste Beweis dafür wie viel JJ falsch gemacht hat :lol:

[QUOTE=Baru;326200]

Dazu hat er nicht ohne Abschluss das Studium verlassen, da der Test eh nicht bestehbar ist, wird er wohl kaum essentiell für den Abschluss sein. .[/QUOTE]

Natürlich ist der Kobayashi Maru test essentiell für den Abschluss, mit dem wird festgestellt wie sich die Kadetten dem Tot gegenüber verhalten, bei dem Test schummeln bedeutet erstmal “nicht bestanden” Das Kirk später für kreatives Denken ausgezeichnet wird kam viel später…

Und bevor ein Kadett (ohne Abschluss, wie auch im Film gesagt wird) erster Offizier wird, da ist sogar der Küchenjunge vorher dran… Es gibt eine Kommandoebene. In der TNG Folge “Katastrophe auf der Enterprise” sieht man das z.b. genau. Da ist dann plötzlich Troi die Befehlshabende, obwohl die nicht mal eine Commander prüfung hat und nur durch erfahrung als Counselor überhaupt den Rang hat.

Ezri Dax hat die z.b. nicht daher ist die Fähnrich.

Das ein Kadett (ohne abschluss) erster Offizier wird, ist unmöglich… das ist einfach nur Bullshithandlung für “Irgendwie muss der Idiot ja Captain werden”…

Ganz davon ab das der originale Kirk erstmal auf der Farragut rumhängt, und nicht gleich mal Captain des Flagschiffs wird. also bitte, welcher nicht Gehirnamputierte macht denn einen Fähnrich des untersten Dienstgrades völlig ohne Erfahrung zum Captain (einer Mannschaft die aus läufigen Hündinnen, rachsüchtigen Vulkaniern und einem Kind als Steuermann) . Das ist sowas von an den Haaren herbeigezogen, da sind ja die Voyager Plotholes klein gegen…

Das ist ja eines der Hauptprobleme, alles wirkt völlig konstruiert und völlig austauschbar bei den Filmen, von der extrem dünnen Story noch ganz abgesehen

Eben! Was ist das denn für eine Föderation, die es zu dem Zeitpunkt schon seit über hundert Jahren gibt und sich mit den Klingonen und Romuanern rumschlagen muss, wenn so ein Bullshit passiert? Das ist einfach unlogisch und Käse von vorne bis hinten. Selbst Cochrane war in seinem Erstkontakt mit den Vulkaniern diplomatischer als JJ-Kirk in den ganzen beiden Filmen! Und wenn hier mit dem Kobayashi Maru Test argumentiert wird. Der originale Kirk hat den zweimal abgelegt. Einmal ganz normal als junger Sternenflottenkadett. Da hat er ihn in dem Sinne bestanden, wie es gabumon beschrieb: er zeigte Reife in Angesichts einer ausweglosen Situation. Später hat er ihn aber nochmal abgelegt, weil es ihn doch gewurmt hat und hat dann eben geschummelt. Ich kann da nur den Roman “Kobayashi Maru” empehlen, wo der Test sehr schön thematisiert wird!

Sowas ist für mich STAR TREK: das große Abenteuer, aber auch die Persönlichkeiten. Wo man es doch versucht halbwegs logisch un nachvollziehbar zu erklären. Das hat JJTrek alles nicht! Ich habe mich über 20 Jahre lang intensivst mit dem Universum auseinandergesetzt, nicht nur Filme und Serien geschaut, sondern bestimmt auch an die 300 Romane verschlungen. Star Trek ist für mich mehr wie ein Film, es ist eine Art Lebenseinstellung! Star Trek hat mir sehr viel beigebracht über zwischenmenschliche Kommunikation, Ethik, Philosophie und solche Dinge. Das ist es was mich immer daran gefesselt hat und keine auf hochglanz polierte Filme, die keine Seele haben!

Wie Ezzendy schon sagte: wenn Star Wars Fans JJTrek geil finden, läuft was falsch im Staate Dänemark! Wenn die Leute, die uns Trekkies damals alle ausgelacht haben, das plötzlich “geil” finden, dann finde ich das zum kotzen. Weil dieselben Leute immer über die moralischen und ethischen Themen in Star Trek verlacht und sich drüber lustig gemacht haben und es mir zeigt wie hier die Werte von Trek lächerlich gemacht werden. Roddenberry würde im Grabe rotieren, wenn er sehen müsste, was aus seiner Kreation gemacht wird!!!

Und Star Wars Episode 7 wird dann wie eine der guten TNG Folgen, mit moralischen Konflikten, Charakterentwicklung und ohne Action. Da JJ sicher von Star Wars genau soviel Ahnung hat wie von Star Trek, nämlich 0, kann das durchaus passieren …

Das schlimme ist diese ganzen Logiklücken etc fallen jedem auf der mehr als nur das Intro der Serien kennt… Ich mein Nemesis war schon nicht gerade das Gelbe vom Ei, im Gegensatz zu JJTrek wirkt der wie ein filmisches Meisterwerk…

Roddenberry hat doch in seiner Eigenrotation schon Warp 9 erreicht. Nur eines könnte JJTrek 3 gut machen, am Ende taucht Q (Junior) auf und repariert das desaster mit einem Fingerschnippen…

Also soviel grässliche Vorstellungskraft hätte ja nichtmal Q! :ugly

Der erste Kommentar von Q wär doch “Warum sieht die Brücke aus wie ein Applestore?” Dann hätte man auch gleich das üble JJProductplacement erledigt…

Nokia, im 22 Jahrhundert, die überleben ja nicht mal dieses :ugly

[QUOTE=Gabumon;326254]
Und bevor ein Kadett (ohne Abschluss, wie auch im Film gesagt wird) erster Offizier wird, da ist sogar der Küchenjunge vorher dran… Es gibt eine Kommandoebene. In der TNG Folge “Katastrophe auf der Enterprise” sieht man das z.b. genau. Da ist dann plötzlich Troi die Befehlshabende, obwohl die nicht mal eine Commander prüfung hat und nur durch erfahrung als Counselor überhaupt den Rang hat. [/Quote]

Joa, das war natürlich viel logischer, dass der Schiffs-Psychologe das Kommando bekommt. :ugly

Das Problem ist, dass es in Star Trek keine ernsthafte Hierarchie gibt. Die wird ständig nach Belieben neu definiert, je nach Serie, je nach Folge. Alleine schon das Ablegen des Testes durch Kirk zeigt, dass er nicht ganz unten in der Hierarchie steht. Es ist ja wohl klar, dass nicht jeder Kadett für alles ausgebildet wird, sondern dass es schon vorher fachliche Spezialisierungen gibt. (Mir ist es dabei egal, was sich da irgendwelche Autoren für irgendwelche unkanonischen Romane oder Spiele ausgedacht haben.)

The Kobayashi Maru scenario was an infamous no-win scenario that was part of the curriculum for [B]command-track cadets at Starfleet Academy[/B]

Dieser Star Trek ist auf keinen Fall unlogischer als die anderen Werke, auch in der inneren Logik nicht, schon weil in Star Trek eh eigentlich alles so fest definiert ist wie die Warp-Faktoren (nämlich gar nicht).

Was viele Fans wollen, ist das alte Star Trek. Aber bitte nur die Stellen, die man selber mag und nicht die des Nachbar-Star-Trek-Fan. Das ist eine der Gründe, warum wohl keine Serie mehr bei Star Trek irgendeinen Erfolg feiern wird: Weil die Kern-Zuschauerschaft aus “Früher war alles besser”-Nörglern besteht, die sich selbst aber nicht mal einig sind, was genau denn besser war.

Dass der zweite Film von Abrams Schwächen hat, habe ich ja ja dokumentiert. Aber dieses penetrante JJ-Trek ist scheiße ist einfach nur nervig.

Edit: “Charakterentwicklung” in Star Trek … Ja, die gab es bei Data in kleinem Umfang und bei Spock. Beiden wurde die menschliche Seite nahegelegt. Das war es auch schon wieder an Charakterentwicklung in Star Trek. Edit: Oh, ich vergaß Seven of Nine. Und den Doktor. Den beiden auch die menschliche Seite beigebracht wurde.

Star Tek war auch nie eine Serie der Charakterentwicklung, hatauch niemand behauptet. Die Charaktere waren immer Stereotypen, hatten aber zumindestens etwas Tiefe. Wenn man Charakterentwicklung will ist man auch bei Star Trek falsch, wobei später bei ENT gab es solcherlei, beispielsweise bei Archer.

Das hat niemand behauptet?

[QUOTE=Gabumon;326258]Und Star Wars Episode 7 wird dann wie eine der guten TNG Folgen, mit moralischen Konflikten, Charakterentwicklung und ohne Action.[/QUOTE]

Ist so ein Indiz, mit welcher falschen Sicht die älteren Bestandteile von Star Trek von einigen gesehen werden.

Jeder Kadett, zumindestens die für die Kommandoebene muss den Kobayashi Maru test machen. Und Kirk hatte ihn nicht bestanden, ergo keinen Abschluss. Das wird sogar in JJTrek 1 so gesagt…

Die Hirachie bei Star Trek gibt es natürlich, sieht man doch wenn Picard die Brücke verlässt, kriegt ein anderer das Kommando. Das in der Nachtschicht oder wenn man noch Tage von A nach B braucht weil man gerade eine Kiste mit irgendwas transportiert gleich die komplette Kommandocrew auf der Brücke hockt sondern der “Leutnant vom Dienst” ist doch klar. Es gibt auf der Enterprise tatsächlich Dienstpläne…

Bei Star Trek würde selbst der Deck-Schrubber das Kommando bekommen, solange er nur sonst auch auf der Brücke steht und nicht in anderen Funktionsbereichen.

Es gibt einige Folgen wo in einer “Krisensituation” dann Lt XYZ aus dem nichts kommt und das Kommando übernehmen will. Und klar das zuerst die Brückencrew das Kommando kriegt, die sitzen den ganzen Tag da und wissen halbwegs bescheid.

Das der Chefingeneur besser auf dem Maschinendeck bleibt und der Doktor in der Krankenstation ist trotz höherem Rang ja wohl auch logisch.

Das hat dann nichts mehr mit Hierarchie zu tun, wenn Sitzfleisch auf der Brücke darüber entscheidet.

Wie du ja selbst erzählt hast, hat selbst Troy das Kommando mal inne gehabt … wenn du damit zurecht kommst, dann solltest du auch damit zurecht kommen, dass ein Kadett für die Führungslaufbahn mit zweifelhaft abgeschlossener Ausbildung das Kommando übernimmt, nachdem zwei Personen ausgefallen sind. (Die Verhandlung von Kirk war ja nicht mal vollständig sondern durch den Notruf unterbrochen … über den genauen sternenflottenrechtlichen Status von Kirk im 23. Jahrhundert zu diskutieren, ist da ziemlich müßig.)

Troi DARF als Lt. Commander das Kommando führen, daher ja auch der Rang “Lt COMMANDER”. Der Ranghöchste Offizier bekommt dann eben das Kommando, ob da jetzt Kommandoerfahrung da ist, ist was anderes.

Dr. Crusher übernimmt ja auch gerne mal Nachtschichten, darf sie auch, der Schiffsdoktor steht sogar über dem Captain.

Es gibt sehr wohl eine Hirachie, aber JJ hat das auch nicht verstehen wollen…

Die dürfte vielleicht das Kommando über ein Heer von Schiffs-Counselor haben … ist mir echt unverständlich, wie du es für logisch halten kannst, dass jemand mit einem Abschluss in Psychologie Befehlsgewalt außerhalb ihres Fachbereiches hat während du ausgerechnet bei Kirk, der gezielt für das Kommando ausgebildet wurde, riesige Logikprobleme siehst, weil dessen letzte Prüfung in der rechtlichen Schwebe steht.

Beides ist nicht so sonderlich glaubwürdig … aber Kirks Kommando ist auch keine Logikkatastrophe für Star Trek.

Edit: Aber die Diskussion führt zu nichts. Ende von meiner Seite dazu.)

Jemand der keinen Abschluss hat kann kein erster Offizier sein, dafür braucht man ein Offizierspatent und das hat der nicht :ugly

Chef O`Brian hat übrigens auch keines, der ist nur Master Chief :ugly

Anscheinend wird wohl vergessen, dass es sich beim Reboot um eine Ausnahmesituation handelt, in welcher Kirk das Kommando bekommt, da hunderte Offiziere, Kadetten bei Neros Angriff starben.
Finde daher diesen Teil der Diskussion äußerst pinschieterig.

Und zur Charakterentwicklung beim ST-Franchise:
Bei “Raumschiff Enterprise” fand diese nur in den Filmen statt. Kann mich spontan nicht erinnern, dass bei den “Alien der Woche”-Episoden großartig in die Tiefe gegangen wurde. Anders als bei “TNG” - siehe Data, Picard, Worf und eigentlich jeder andere vom Maincast. Bei “DS9” kann ich nicht wirklich mitreden, da zu wenig gesehen und bei “Voyager” gabs jede Menge Charakterentwicklungen beim Maincast.

Zu sagen “StarTrek” war noch nie eine Serie mit Figurenentwicklung ist für mich Unsinn.
Es ist eine der herausragenden Eigenschaften dieser Reihe (mit kaum ineinander übergehenden Plots aka Einzelepisoden), Charaktere im Laufe der Zeit verändert zu haben.

[QUOTE=2910;326281]
Zu sagen “StarTrek” war noch nie eine Serie mit Figurenentwicklung ist für mich Unsinn.
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Stimmt aber, weil selbst bei DS9 nie großartigere Veränderungen bei den Charas vorgenommen wurden. Der Doktor war der Doktor war der Doktor, usw.

Da war Babylon 5 in seinen 5 Jahren Sendezeit deutlich radikaler zu Werke! Angefangen mit G’Kar und Londo, die sich am Anfang wie die Pest gehasst haben, deren Völker in der 2. und 3. Staffel Krieg miteinander hatten usw. Doch dann kam gegenseitiger Respekt und am Ende wurden sie sogar sowas wie Freunde. Was die beiden an Charakterentwicklungen durchhaben innerhalb von 110 Episoden ist der Wahnsinn. Als G’Kar vor Londos Ernennung zum Imperator sagte “Ich kann dein Volk nicht für seine Taten verzeihen, aber ich kann DIR verzeihen” war das schon sehr bewegend…
Oder Garibaldi: am Anfang nur der stereotypische Sicherheitschef, der mit der Zeit richtig viele Ecken und Kanten bekam. Er wurde misstrauischer, schließlich von den Telepathen manipuliert und am Ende ist seine Alkoholsucht wieder ausgebrochen. Er war auch nicht über die ganze Laufzeit Sicherheitschef. Selbst bei Franklin, den Stationsarzt, hat man versucht ihn aus den typischen Scifi-Arzt-Klischee herauszuholen, etwa indem er später mit Markus unterwegs war, nachdem er Probleme mit Aufputschmitteln hatte. Sheridan, Ivanova, Delenn usw. Alle waren am Ende der Serie nicht mehr dieselben wie zu anfang. Das war richtig glaubwürdig.

Schau Dir dagegen TNG an: Da sind Picard und Data, die ganze Maincast, in Nemesis 1:1 dieselben wie in Staffel 1. Bei Voyager genauso: Janeway ist am ende genauso dieselbe wie zu anfang. Das ist das, was ich an den ST-Serien nicht mag, das sich die Charaktere als solches nicht weiterentwickeln. Die einzige Entwicklung die es gab auf dem Bildschirm war in der Tat die TOS-Crew zwischen Serie und der Filmreihe, hier wurde auch das älter werden sehr schön thematisiert. Aber ansonsten sucht man tiefgreifende Charakterentwicklungen mit der Lupe!

Das Problem hat DS9 auch

Mal ist Sisko der liebevolle Vater/Prophet und mal wirft der mit Biowaffen um sich und geht auf Rachefeldzug (ohne das die Föderation da mal eingreift)…

Aber die Charaktere in TNG ändern sich sehr wohl. Gut Picard ist am Ende immer noch Captain, aber es gibt defintiv änderungen, z.b. das Troi mit Worf zusammenkommt oder das sich Picard zu Beverly hingezogen fühlt das entwickelt sich alles erst. Auch wenn die Folgen sicher kein zusammenhängenden Bogen haben

Das haben erst DS9 und Voyager, und Enterprise

Gleich wird noch der Bart von Riker als Charakterentwicklung aufgelistet. :mrgreen:

Das Problem der fehlenden Charakterentwicklung ist aber kein spezielles von Star Trek, sondern ist ganz allgemein ein Problem der Serienlandschaft bis vor einigen Jahren, bis auf Ausnahmefälle, gewesen.