Spiele-Scanner bei SternTV: Alternative zum Verbot?

hallo erst mal. ist mein erster beitrag hier aber hab mir schon eine menge folgen angeguckt. bei der vorletzten folge hab ich mich ja über die erwähnung des beitrags bei rtl gefreut, wo es um computerspielsucht ging. was ich aber in der letzten folge bei den ganzen produktvorstellungen vermisst habe, ist der “revolutionäre” “NeoGuard 2010? bei sterntv.

kurze erklärung: eltern die sich nicht gut mit computern auskennen, installieren das programm am pc und das filtert dann die spiele heraus, als handle es sich um viren, zeigt sogar die alterseinstufung an und o-ton, ob es sich denn um illegale kopien handelt. die kostenlose version kann angeblich die spiele und einstufungen erkennen, die kostenpflichtige löscht die programme praktischer weise sofort.

da man es ja immer wieder mit “killerspiel”-verbot versucht, da der jugendschutz seine schwächen hat, man damit bisher aber nicht weit gekommen ist, wird so ein programm natürlich als die ultimative lösung angesehen. es spricht eigentlich wenig gegen so ein programm, da es ein gutes argument gegen ein verbot wäre (mal abgesehen von der pflicht der eltern, auf ihre kinder aufzupassen). dumm nur, dass der spielescanner relativ nutzlos ist, stichwort niedrige trefferquote. darauf möchte ich an der stelle nicht näher gehen, denn es gibt leute die sich weitaus eingehender mit dem thema beschäftigt haben als ich, nämlich die user von stigmavideospiele.de. ich bin mal so frei und poste den beitrag zum thema:
http://stigma-videospiele.de/wordpress/?p=4450

da sind dann auch weiterführende links zum artikel bei sterntv, zum download des produkts/des cracks, zur eigens durchgeführten umfrage zur trefferdichte, zur webseite des herstellers und zum video (führt lediglich zum beitrag??) vorhanden.

der besorgte junge mann, der das produkt entwickelt hat, musste angeblich 70.000 € investieren. ich glaube ja, dass er das geld schnell wieder reinholen wird, da es genügend besorgte eltern gibt, die sich auf einfache lösungen verlassen. zudem wird das produkt ja auch noch von den “experten” zum thema computerspiele schlechthin empfohlen, nämlich von den mitgliedern des aktionsbündnis amoklauf winnenden, worüber hier ja auch schonmal berichtet wurde.

kurze erklärung: eltern die sich nicht gut mit computern auskennen, installieren das programm am pc …

Eltern, die sich gut genug mit PCs auskennen, um solch ein Programm zu installieren, die können auch selber schauen, was da für Spiele auf dem Rechner sind. Die meisten Eltern würden vermutlich aber grad mal den Powerknopf finden, denen würde dann das Programm nicht wirklich helfen.

Wenn es denn überhaupt anständig funktionieren würde, was ich stark bezweifle. Ich sehe ein solches Programm auch eher als Unterdrückungs/Kontrollmaßnahme, die das Vertrauen des Kindes und den Umgang der Eltern und der Kinder miteinander beschädigen wird. Anstatt zu reden wird einfach ein Programm installiert. Ob das pädagogisch wertvoll ist?

eltern die sich nicht gut mit computern auskennen, installieren das programm am pc und das filtert dann die spiele heraus, als handle es sich um viren, zeigt sogar die alterseinstufung an und o-ton, ob es sich denn um illegale kopien handelt. die kostenlose version kann angeblich die spiele und einstufungen erkennen, die kostenpflichtige löscht die programme praktischer weise sofort.

zunächst einmal würden eltern die sich gut mit dem pc auskennen wahrscheinlich weniger spiele für ihr kinder kaufen die onehin nicht für deren alterseinstufung geeignet ist.Kann mich da aber auch täuschen.
Bei einem Punkt muss ich dich zunächst enttäuschen.Illegal gedowloadete Spiele werden von so einem Programm nicht als illegal erkannt.Dafür müsste ein sogennantes Image vorliegen,ein Abbild der OrginalCD.Dieses Image verwendet man für eine Instalation in einem virtuellen Laufwerk (oder man nutzt direkt die .iso datei die in den meisten warez daten als instalationskomponente enthalten ist).Das Programm wird hier wohl kaum von Kopie und Original unterscheiden können da die Daten die gleichen sind.Nur wird bei der warez (also der illegalen alternative zum Originalkauf) eben ein virtuelles Laufwerk verwendet.Ich könnte mir höchstens vorstellen das „Cracks“ aus dem System gefiltert werden.Nur können die auch für das Originalspiel verwendet werden.Insofern kann hier nicht erkannt werden wann etwas illegal und wann etwas legal ist.Außerdem gibt es genug Spieleplatformen die genau das tun (beispielsweise Steam).Dort werden Daten nach einem ähnlichen Prinzip verarbeitet und gesendet.

Die Altersverifikation kann auch umgangen werden.Es gibt Programme die Software (Computerspiele sind auch Software) verstecken können,so dass sie praktisch gar nicht erst in der internen Softwarliste auftauchen und von daher von dem Programm auch gar nicht erst geprüft werden.Die Mühe muss man sich im Endeffekt aber gar nicht erst machen wenn man weis wie man ein solches Programm wie von dir beschrieben,isolieren kann.Für sowas gibts meines erachtens genug Tutorials im Internet,man muss nur suchen.Die beste Option ist einfach das die Eltern ihre Kinder überpfrüfen und darüber reden was man da am PC für Spiele spielt.Und man sollte sich auch ruhig auf die Diskussion mit seinen KIndern einlassen um sich mal erklären zu lassen das die Spiele die man spielt nicht so sind wie sie hier und da bescrhieben werden.Von daher halte ich den Grundgedanken hinter dem Programm gar nicht mal für schlecht.Das dumme ist nur das man sich die verqueren Ansichten einiger Politiker direkt auf den PC holt und genau das unterstützt was sich auf die Argumentation von desinformierten Personen stützt.Mein erster Absatz bezog sich übrigens nur auf den zitierten Teil von dir.Du hast nacher ja bestätigt das die Trefferquote gering ist.Ich wollte das nur nochmal ausführen.Edit:Hab mir jetzt den von dir verlinkten Artikel durchgelesen.Hat sich größtenteils das bestätigt was ich vermutet hatte.Bin mir aber sicher das es immer noch hyperbesorgte und kaum medienkritische Eltern gibt die sich aus purer Naivität das Programm zulegen.Die „experten“ die das Programm empfehlen sind… :roll: .Falschinformierte Menschen empfehelen Falschinformierten Menschen etwas das sie selber noch nicht mal richtig verstehen.Diese Leute Experten zu nennen entwertet den Begriff Experte ja vollständig.Heutzutage scheint es (nicht nur bei der Computerspieldebatte) ein Running Gag zu sein jeden Experten zu nennen der zu irgendeinem Thema seinen Senf dazugibt. :smt021

schade dass ich das video nicht mehr finde. kann das sonst jemand finden? hier der link zur folge im archiv: http://www.stern.de/tv/sterntv/sendung- … 72419.html

also ich stand dem ganzen, wie der rest der community von stigma, natürlich von anfang an kritisch gegenüber. wenn ich ein 14-jahre alter junge wäre und hätte z.b. CS runtergeladen, weil meine kumpels das auch gerade zocken, und meine eltern kämen mal so daher und löschen das einfach, dann wäre ich aber jeden tag, an dem meine kumpels über das spiel reden sauer auf meine eltern und gedemütigt. das gute am programm wäre allerdings, wenn es als ultimative lösung angepriesen wird, würden die politiker, die auch glauben dass “killerspiele” einen zum amokläufer machen, das vielleicht ebenso abkaufen. welche ironie, dass ausgerechnet wir “killerspieler” darüber aufklären müssen, dass das programm nicht funktioniert.

Hmm…jetzt müsste man nur noch die CDU darüber informieren, dann können die Fordern, dieses Programm zur Pflicht zu machen :smiley:

@hofmeister: :smt023 find ich auch.

Also lasst mich mal kurz da was zusammenfassen: Dieser Mensch hat 70.000€ in ein eigenes Projekt gesteckt, mit dem man Videospiele auf einem PC identifizieren kann. Wofür hat der die 70.000€ ausgegeben? Was musst er sich leisten, damit er auf diese Summe kommt? Hat er etwa jedes Spiel in seiner schlechten Datenbank im Original gekauft? Ich bin vielleicht kein Programmierexperte, aber da ist doch was faul. Nehmen wir mal so 50 Euro pro spiel. Seine Datenbank umfasst angeblich 600 Spiele (nehmen wir mal den höchsten wert). Wenn der die alle gekauft hat, komme ich auf ca 3000€ kosten. Wofür hat er dann die restlichen 67.000€ ausgegeben? Für Programmierkurse oder Programmiersoftware? Ich find diese Zahl einfach irgendwie total unglaubwürdig, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

Edit: der Scanner hat bei mir 12 USK18 Spiele, 6 USK 16 Spiele und 2 USK 12 Spiele gefunden. Wenn ich so in mein volles Spieleregal gucke ist das schon ne magere Ausbeute. Ich hab fast alles, was bei mir im Schrank steht auch installiert (viel Speicher sei dank). Die “hohe” ausbeute liegt wohl daran, dass ich fast nur orginale besitze.

Dieser Mensch hat 70.000€ in ein eigenes Projekt gesteckt, mit dem man Videospiele auf einem PC identifizieren kann. Was musst er sich leisten, damit er auf diese Summe kommt?

Es können z.B. die Stunden, die er für Programmierung, Brainstorming etc. gebraucht hat, zusammengetragen worden sein - und das wurde dann mit (s)einem durchschnittlichen Stundenlohn hochgerechnet.

Mal ganz blöd gesagt und nur als Beispiel: Wenn er ein Jahr lang dran arbeitet und (ggf. im Nachhinein) meint (=aufrundet), dass er 2 Stunden pro Tag diesem Programm gewidmet hat, dann kann er nach einem Jahr sagen: „~700 Stunden gearbeitet, bei 100 Euro Stundenlohn sind das 70’000 Euro, die in dem Projekt stecken!“…
Da er das Geld nie dafür ausgegeben hat, sondern das nur der theoretische Wert ist, der nach Arbeitsstunden etc. drinsteckt, kann das schon sein.

Apropo…

Nehmen wir mal so 50 Euro pro spiel. Seine Datenbank umfasst angeblich 600 Spiele (nehmen wir mal den höchsten wert). Wenn der die alle gekauft hat, komme ich auf ca 3000€ kosten. Wofür hat er dann die restlichen 67.000€ ausgegeben?

50 * 600 sind keine 3.000, sondern 30.000 :wink:
D.h. es bleiben 40.000 für „Arbeitsleistung“. Je nach Stundenlohn (ist ja seine Freizeit und am Wochenende sowie nachts, da kann man 100% draufschlagen g) müssen da nur 200 Arbeitsstunden drinstecken, also grade mal 5 Wochen…

Hat er etwa jedes Spiel in seiner schlechten Datenbank im Original gekauft? Ich bin vielleicht kein Programmierexperte, aber da ist doch was faul.

Nein,die Datenbank benötigt lediglich eine Art Register in dem die Images der Spiele eingetragen werden.Eine legale Kopie davon kann man sich beim Entwickler des Spiels holen.Die Frage ist nur ob die das überhaupt wollen.Immerhin sollten gerade die Entwickler das nötige Fachwissen mitbringen um zu erkennen das dieser „Gewaltspieldetektor“ nichts bringt.Und auserdem wird nicht an jeden x-beliebigen Hobbyprogrammierer ein Image eines Spiels rausgeben.Und genau deshalb funktioniert der Detektor erst recht nicht bei Spielen die man bei Steam gedownloadet hat.Die haben die Images immerhin auf ihren Servern und geben lediglich die Daten an den Spieler weiter.

OK ich gehe mal die Spieleliste durch: Alle 6 Call of Duty Spiele sind ab 18 Jahren freigegeben.
Somit kann man ganz klar sagen: FAILED! :evil:
Man muss sich eben schon selbst die Mühe machen und nachschauen welche Altersfreigabe die Spiele haben.
Bei Filmen muss man das ja auch machen.
Es kann ja nicht sein, dass jemand der erst 15 Jahre alt ist nach 23 Uhr noch vor dem Fernseher sitzt und sich einen Film ab 18 ansieht während die Eltern schon schlafen.

Man muss sich eben schon selbst die Mühe machen und nachschauen welche Altersfreigabe die Spiele haben.
Bei Filmen muss man das ja auch machen.

Es liese sich wohl relativ einfach ein Script schreiben welches einfach verschiedene Quellen nach den Altersfreigaben durchsucht. Ich vermute, dass jemand der einigermaßen gut programmieren kann mit relativ wenig Aufwand etwas besseres hin bekommt.
Das Problem ist eher dafür zu sorgen, dass sich das Programm nicht irgendwie vom Kind killen lässt.

Das ist doch blose geldmacherei, ein Programmierer hat die nötige Fachkenntniss um dieses Programm ordentlich hinzubekommen, aber das ist ganz eindeutig nicht geschehen. Demnach gibt es zwei möglichkeiten, entweder im wars egal das das Programm nicht richtig funktioniert und er wollte mit möglichst wenig aufwand geld verdienen (sehr warscheinlich) oder er beherrscht seine Kunst einfach nicht gut genug, was ich aber Persönlich weniger glaube denn es gibt deutlich einfachere Hobbys als Programmieren.

Irgendwie kommt mir das Programm bekannt vor… ach ja:
Der Windows-Spieleexplorer, der seit Vista standard ist. :roll: Der macht genau das gleiche.
Einmal mehr brauche ich Raabs “unfassbar, oder?”

Die Idee dieser Spieleidendifizierung ist nun wirklich nicht neu und auch schon umgesetz worden.
Des weiteren kann man der USK meiner Meinung nach nicht trauen. Oftmals übertriebt, und manchmal untertreibt sie.

Ich bin der Meinung, dass Aktionen wie die von der Piratenpartei, wo sie einfach mal die Eltern ne Counterstrike-Lan-Party gezockt haben lassen, viel effizienter sind. Dass das Fernsehen mit dem Thema “Killerspiele” ein gestörtes Verhältnis hat, ist unübersehbar. “Killerspiele bei Galileo” ist da ja nur die Spitze des Eisbergs.

Ein paar Programmcodes ein Stück Erziehungsberechtigung bezüglich der PC-Spiele übertragen zu wollen, ist schon ein Armutszeugnis: Man kann doch von Eltern erwarten, dass sie sich für ihr Kind interressieren und sich vielleicht einfach mal mit dem Kind gemeinsam hinsetzen. Wo dies nicht der Fall ist, hilft auch dieses Programm nix. Ebenso kann dieses Programm nicht die Individualität der Familie und des Kindes mit einbeziehen (falls die USK-Leute sowas überhaupt kennen).

Aber nein, alles der heiligen USK überlassen und auch noch den PC mit unnötiger, überteuerten Software zumüllen, die dann noch ineffizent hoch10 ist. Und ich dachte die Eltern würden sich dem Thema endlich mal Sachlich nähern können (Propagandanachlass des Fernsehens), aber da haut SternTV diesen Mist raus.
Kritiklose Lobigung dieses Programms bzw. seiner Aufgabe.

Ehrlich Leute: Gut das Jauch SternTV schmeißt. Damit verschwindet das letzte Sehenswerte dieser Sendung. :smt019

Es liese sich wohl relativ einfach ein Script schreiben welches einfach verschiedene Quellen nach den Altersfreigaben durchsucht.

Der Punkt ist nicht,dass die Altersfreigabe nicht korekt angezeigt wird,sondern die Tatsache das das Programm viel zu wenig Spiele als solches identifieziert

Das Problem ist eher dafür zu sorgen, dass sich das Programm nicht irgendwie vom Kind killen lässt.

Da befindet sich der Wurm.Es sind hauptsächlich Kinder die durch dieses Programm „geschützt“ werden sollen.Und die haben nach meiner Erfahrung einfach nicht das nötige Wissen um dieses Programm abzuschalten (Ausnahmen gibt es auch,aber die sind nicht die Regel).Gleichzeitig haben sie auch nicht das wissen wie man ein Spiel illegal downloadet und zudem können sie auch nicht einfach in den Laden gehen und dort ein Spiel einkaufen das nicht für ihr Alter geeignet ist.Im Endeffekt gibt es also nur eine Möglichkeit an ein solches „Gewaltspiel“ zu kommen.Das sind die Eltern.Wäre es da nicht irgendwie paradox wenn jetzt genau die ein solches Programm kaufen um dann die Spiele vom PC des Kindes zu entfernen die sie selber gekauft haben? :smt017

Gleichzeitig haben sie auch nicht das wissen wie man ein Spiel illegal downloadet und zudem können sie auch nicht einfach in den Laden gehen und dort ein Spiel einkaufen das nicht für ihr Alter geeignet ist.Im Endeffekt gibt es also nur eine Möglichkeit an ein solches „Gewaltspiel“ zu kommen.Das sind die Eltern.
Öh … also sobald die Kinder schreiben/tippen können, werden sie früher oder später auf eine illegale Quelle im Internet stoßen. Auch Kinder können Google nutzen. Und es gibt noch die Möglichkeit der (älteren) Freunde, an sowas zu kommen.

weniger.Wenn du über Google nach Seiten für illegale Spiele suchst findest du ehrlich gesagt nur Mist.Das meiste is Virenverseuchtes Zeug.Als Kinder stufe ich alles unter 14 Jahren ein.Und von denen kenne ich einige.Von dennen hatte keiner eine Ahnung wie man Spiele illegal downloadet,geschweige denn wie man Google effektiv nutzt…Ältere Freunde ist auch so ne Sache.Man kann ja nicht automatisch davon ausgehen das die alle wissen wo es Seiten für illegale Kopien der Spiele gibt.Ich spreche da aus Erfahrung.Im Alter von 16 Jahren hätte dir niemand aus meinem Freundeskreis erzählen können wie man die Spiele downloadet und installiert.Ich selbst hab mich damit nur auseinandergesetzt da ich zu dem Zeitpunkt berreits Informatik studieren wollte.
Um es auf den Punkt zu bringen,ich kenne bisher kein Kind,keinen Jugendlichen und keinen Erwachsenen (außer aus meiner Uni) die sich in diesem Gebiet auskennen.

Zumindest wenn das Kind nur nen eingeschränkten Account hat ist es nicht so leicht auszuschalten. Die meisten kinder haben eben doch nicht so viel Ahnung von PCs wie so mancher denkt. Aber dann ist ohne jemanden mit Administratoraccount eh kein installieren möglich.
Aber selbst auf nem Adminacc ist es nicht so einfach. Der Prozess von Avast lässt sich auch da nicht einfach killen und das wäre bei so nem Programm ja auch möglich das so einzurichten.
Die meisten Kinder und Jugendliche haben auch nicht wirklich viel Ahnung von PCs. Viele können vielleicht ein Spiel installieren oder sich die Spiele aus dem Netz saugen aber zu beiden gehört jetzt nicht unbedingt viel.

Das Problem mit dem Spiel erkennen hab ich bis jetzt nicht bemekrt ja. Das ist wirklich nicht so leicht. Wenn man über die .exe geht hat man das Problem, dass die sich mit jedem Patch ändert und ne gecrackte exe eh schon mal ganz anders aussieht. Außerdem lässt sich das nicht so einfach automatisch auslesen.

Zumindest wenn das Kind nur nen eingeschränkten Account hat ist es nicht so leicht auszuschalten. Die meisten kinder haben eben doch nicht so viel Ahnung von PCs wie so mancher denkt. Aber dann ist ohne jemanden mit Administratoraccount eh kein installieren möglich.
Aber selbst auf nem Adminacc ist es nicht so einfach. Der Prozess von Avast lässt sich auch da nicht einfach killen und das wäre bei so nem Programm ja auch möglich das so einzurichten.
Die meisten Kinder und Jugendliche haben auch nicht wirklich viel Ahnung von PCs. Viele können vielleicht ein Spiel installieren oder sich die Spiele aus dem Netz saugen aber zu beiden gehört jetzt nicht unbedingt viel.

Zunächst mal kann man sich in wenigen Sekunden über die Eingabeaufforderung einen eigenen Adminaccount erstellen.Selbst wenn man selbst einen nonadmin Benutzer hat.Wieviele Kinder das können kann ich weniger berurteilen.Außerdem lassen sich selbst Antivirenprogramme wie du eins beschrieben hast in kürzester Zeit isolieren.Im Prinzip erstellt man ein „Phantom“ einer Festplatte über die das Antivirenprogramm läuft und schwups findet das Antivirenprogramm keine Viren mehr.Ähnlich würde ich es auch mit einem „Gewaltspielscanner“ machen wenn ich als Jugendlicher dieses Programm aufgezwungen kriegen würde.

Das Problem mit dem Spiel erkennen hab ich bis jetzt nicht bemekrt ja. Das ist wirklich nicht so leicht. Wenn man über die .exe geht hat man das Problem, dass die sich mit jedem Patch ändert und ne gecrackte exe eh schon mal ganz anders aussieht. Außerdem lässt sich das nicht so einfach automatisch auslesen

die .exe besitzt keine Informationen über das Spiel,lediglich welche Prozesse gestartet werden.Das ist auch das Prinzip eines Cracks.Bei der .exe für das Originalspiel wird beispielsweise der Prozess für die Abfrage der OriginalCD gestartet.Der Crack unterbindet diesen Prozess.Crack und die ursprüngliche basieren also immer noch auf den gleichen Informationen.Bedeutet im Umkehrschluss das hier wieder nicht zwischen Original und Kopie unterschieden werden kann,schon gar nicht da ein Crack nicht ausschlieslich bei illegalen kopien funktioniert. :smt006

Lustig.

Also … ich installiere ein Programm, das meine Platte nach Games scannt, die Junior auf die Platte geschraubt hat, und es informiert mich über Legalität, Altersfreigabe und index?

Super Progi. Ungefahr so nützlich wie ein solarbetriebener Spiegeleiwender oder ein Blattzähler am Toilettenpapierhalter.

Wenn ich sowas installieren müsste, um zu wissen, was mein Junior am Rechner macht, dann läuft was grundlegend falsch.

  1. Würde ich meinem Kind vertrauen.
  2. Würde Bubi nichts auf die Maschine packen, was er nicht mit mir abgesprochen hat.
  3. Hätte Bubi einen eigenen Rechner und hätte was installiert, was gegen unsere Absprache verstösst, hätte Bubi ein Problem mit mir.

Ich hab’ in meinem Job öfter mal Anfragen von Eltern, die “Kinderschutz-Programme” oder sonstwas ähnliches auf dem Rechner haben wollen. Und meine Antwort ist stets die gleiche: “Wenn Sie ihrem Kind nicht vertrauen und Kontrollen einführen, dann sollten Sie eher an der Beziehung zu ihrem Kind arbeiten, als am System.”

Und mit der Installation eines solchen Programms fängt der Kleinkrieg erst an.

Junior stellt fest, das so eine Software existiert und gegen ihn arbeitet und wird sich dann wahrscheinlich mit Kumpels, Foren und Blogs austauschen um Gegenmaßnahmen zu finden. Vielleicht schafft er es die Software auszutricksen, aber das grundlegende Problem ist geschaffen: Vertrauensbruch.

Eltern die mir nicht vertrauen und mich kontrollieren wollen haben nichts besseres verdient.

Dieses Programm ist nichts weiter als eine Aufforderung, Kids unbeaufsichtigt am PC zu lassen, denn es gibt ja eine vermeintliche, wirksame Kontrolle. Sprich: die Erziehung und der Dialog wird einer Software überlassen, anstatt im elterlichen Gespräch mit dem Kind.

Super.

Ich bin der Meinung, dass Aktionen wie die von der Piratenpartei, wo sie einfach mal die Eltern ne Counterstrike-Lan-Party gezockt haben lassen, viel effizienter sind.

das dachte ich auch immer, aber wenn ich mir so was hier durchlese…:

FINGER AM ABZUG
Der Praxistest: Lehrer spielen Killerspiele
http://www.badische-zeitung.de/suedwest … 64670.html

:smt011

Ich hab nach 1ner Minute aufgehört zu lesen.Anstatt die korekte Bezeichnung für Computerspiele zu verwenden wieder dieser voreingenomene Begriff “Killerspiele”.Irgendwo stand auch was von “Killerspiele und Amokläufe”,wenn ich eine solche Veranstaltung in ein falsches Licht rücke und willkürlich Zusammenhänge aus dem Nichts beschwöre,dann sollte der gesunde Menschenverstand greifen.