So sieht eine Quotenbox aus

Habe mir mal die Mühe für Hernn Kreymeier gemacht
und nach einem Bildbeweis gesucht, das es eine Quotenbox gibt und wie sie aussieht.
Da stehen aber andere Zahlen, als das 1000 Leute eine Box hätten…

Schauen sie es sich mal an und ziehen sie ihre Schlüsse daraus.

http://www.br-online.de/kinder/fragen-v … ndex.shtml

Hier eine Grafische PDF-Erklärung, wie das alles mit so einem Quotenmeter funktioniert:

http://www.gfk.com/imperia/md/content/p … uere-d.pdf

Hier könnte Herr Kreymeier vielleicht mit einigen Menschen in Kontakt treten, die so ein Ding haben:

http://yuccatree.de/2009/06/wochenendge … schworung/

Und abschließend noch einen interessanten Link zum Thema:

http://www.planet-wissen.de/kultur_medi … hquote.jsp

So, mit mehr kann ich nicht dienen 1
Ich hoffe, es hilft dir weiter, irgendwie jemanden zu finden, der so ein Messgerät hat…

Als „Beipackzettel“ zur Darstellung der GfK empfiehlt sich ein Blick in diese Arbeit hier:

Die Quote als ökonomisches Standbein der Fernsehwirtschaft
– ein reliables System oder lückenhaftes Obligatorium –

von Matthias Kistler

(paid content)

z.B. heisst es da in Kapitel 4.2.3

… Von der Gesellschaft für Konsumforschung durch die oben genannten Faktoren als bedingungslos reliabel angegeben, birgt das System „GFK-Meter“ aber auch beeinflussende sowie schlecht umgesetzte Problembereiche, welche die Reliabilität/Validität senken sowie die Reaktivität fördern.

Der erste Punkt sind die genannten repräsentativen Haushalte. Der Anspruch des repräsentativen Charakters dieser Haushalte ist nicht absolut, denn da sich die Alterstruktur jeder Familie evolutionär und unaufhaltsam verändert, müssten diese kontinuierlich ausgetauscht werden um einen konstant repräsentativen Charakter zu gewährleisten. Dies ist aber nicht der Fall, es findet lediglich ein Anwerben neuer Kunden statt um natürliche
Reduktion der Familien durch Todesfälle oder vertragskündigenden Familien in Quantität wieder zu kompensieren.

Der nächste Kritikpunkt betrifft die Umsetzung der Unterscheidung von Personen sowie
die Erkennung von Anwesenheit bzw. Absenz. [ … ]

Als weiterer Punkt bleibt die Reaktivität als Störfaktor, welcher nur selten bei
wissenschaftlichen oder statistischen Auswertungen umgehbar ist. [ … ]

Auslegungssache ist ob die Quantität der eingesetzten Geräte für eine reliable Hochrechnung ausreicht. Die Hochrechnung bei Prime Time Formaten und einer großen Zielgruppe mag bei starken 5.000 Geräte noch gut funktionieren, aber scheitert an Randformaten, die auf kleineren Sendern, womöglich auch noch außerhalb der
Hauptsendezeit liegen und eine kleine Zielgruppe haben. Hier sind Hochrechnungen schlichtweg nicht repräsentativ, wenn gerade einmal weniger als 10 GFK-Meter eingeschaltet sind. [ … ]

Es gibt auch Medienberichte, laut denen (im Widerspruch zum GFK-Papier) Migranten absichtlich nicht erfasst würden - und das GFK-Papier legt auch meiner Ansicht nach offen, dass Mediathekabrufe und PC-DVB-T-Empfang (beliebte Empfangsarten in der jüngeren Generation) nicht erfasst sind…