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Smalltalk (und seltsame youtuber krams)


#2455

Kann grad nicht editieren sorry.

Darüber hinaus könnte ich auch sagen das die Herausforderung, welche du ja quasi absprichst, eben genau darin besteht das gesagte zu hinterfragen. Also nicht darin den Witz ansich zu verstehen.


#2456

Genug Internet für heute.


#2457

Jep, Editiersperre sagt ich soll schlussmachen. :smiley:

Mach ich auch gleich, muss noch arbeiten.


#2458

Du beschäftigst mich heute ganz schön. Habe jetzt einen vorab geschriebenen halben Roman wieder gelöscht, der in eine völlig andere Richtung ging, denn mit solchen Antworten hatte ich nicht gerechnet.

Intelligente Komik: Der Kabarettist stellt im Zuge eines Witzes eine These auf, die sich nicht unbedingt mit deinen Überzeugungen deckt. Widerspricht sie deiner Überzeugung, fordert er dich damit heraus, und beim anschließenden Faktencheck lernst du vielleicht etwas.

Der hohe Anspruch dieser Kunst rührt quasi daher, dass dir der Künstler auf gewitzte Art widerspricht.


#2459

Also ist das was du z.B. über Schramm und mich gesagt hast eigentlich nicht haltbar ohne mein Verhalten als Zuschauer zu kennen.

Intelligent und kompliziert sind ja auch nochmal unterschiedliche Dinge, aber darauf will ich jetzt nicht rumreiten. Wichtig ist eigentlich nur dieser eine Satz von dir:

Richtig, mit dem was du im anderen Thread formuliert hast, denn dort gehst du nur von der Bestätigung aus und sprichst die Herausforderung ab, geht das aber nicht mehr zusammen.

Darüber hinaus, geht der Anspruch verloren wenn er mir nicht widerspricht bzw. anders formuliert (sehr simpel gemacht), wenn ich in ein linksgrünversifftes Kabbarett gehe und selbst linksgrünversift eingestellt bin verliert das gebotene Programm dann seinen Anspruch, bzw. behält es ihn wenn ich in dass selbe gehe aber eine rechte Socke bin?

Ich versteh ja was du sagst, aber ich finde das ein wenig von der falschen Seite gedacht. Wie dem auch sei, meine Grundfrage war ja eh nicht danach ob die eine Art der Komik des Humors, intelligenter oder “besser” ist als die andere, sondern danach ob “gebundene” Menschen eher auf “einfache” Art abfahren und was die Gründe dafür sind, bzw. ob die Gebundenheit einer der Gründe ist. Das es eine “einfache” Art gibt oder sagen wir eine “anspruchslosere” dabei sind wir uns ja grundlegend einig, welcher Künstler nun genau welche Richtung in welcher Ausprägung vertritt ist dabei eigentlich nebensächlich.

So, nu bin ich aber weg für heute.


#2460

Zumindest habe ich gelernt, dass man Kabarettisten auch als so etwas wie lustige große Geschwister wahrnehmen kann. Ist nicht spöttisch gemeint, nur der beste von drei schlechten Vergleichen.

Was ich zu Schramm und Pispers sagte, habe ich erschöpfend begründet, und zwar in der langen Antwort, die ich deinetwegen verwerfen musste, also frag jetzt ja nicht! :grinning:

Es kann nur dann Anspruch entfalten, wenn sich tatsächlich jemand freiwillig herausfordern lässt, und ist dann aber immer noch keine anspruchsvolle Komik, sondern anspruchsvolle Propaganda. Der setze ich mich übrigens auch sehr gerne aus. Nur bevorzuge ich scharfsinnige Polemiken in Buchform.

Aber danach hast du ja gar nicht gefragt,

Fest an Konventionen gebunden, meintest du. Für diesen Typus gibt es Karneval und (Staats-)Kabarett: keine wirklichen Überraschungen, keine echten Brüche, alles an seinem Platz, alles zu seiner Zeit.

Barth zählt insofern dazu, als er, von seinen realsatirischen politischen Aktionen mal abgesehen, sich streng innerhalb des Konventionellen bewegt und keinen wie auch immer gearteten Anreiz liefert, auszubrechen. Er zementiert ja nur Klischees und beömmelt sich darüber.

Bei Laurel und Hardy gab es durchaus subversives Potenzial, aber das hatten wir schon.

Ich wünsche dir viel komplizierten Spaß bei der Arbeit! :grinning: (Und hoffe, dass du kein Rettungssanitäter bist, denn sonst käme dieser Satz gar nicht gut.)


#2461

Mir ist es zwar auch unbekannt gewesen, dass es diese (wahrscheinlich eher seltenere) Aussprache für Youtube gibt mit “sch”, aber mir scheint das eine phonologische Assimilation zu sein, d.h. dass sich zwei Laute angleichen bzw. sich ein Laut einem anderen Laut angleicht. Würde hier vermuten, dass sich /j/ an das /t/ annähert und dabei zu / ⁠ʃ/ wird, denn /t/ und ⁠/ʃ/ sind aus phonologischer Sicht näher aneinander (der Artikulationsort liegt näher zusammen).

Sowas gibt es übrigens auch im Deutschen: Manche Menschen sprechen ‘fünf’ eher als ‘fümf’ aus. Dabei gleicht sich das /n/ dem /f/ und wird zu /m/, denn die Laute /m/ und /f/ werden beide an den Lippen produziert, während bei /n/ die Zunge verantwortlich ist.


#2462

Meine eigene Artikulation ist leider nicht unbedingt als Referenzmaterial geeignet. Für mich ist aber der Übergang von /t/ zu /⁠ʃ/ ein ziemlich schwieriger, der sehr schnell ungenau wird, während der Wechsel von /t/ zu /j/ ziemlich einfach ist. Ich bilde das /ʃ/ deutlich weiter hinten als das /t/ und muss dann wieder für das /u/ nach vorne mit der Zunge. Von /t/ zu /j/ ist es aber eine einfache Rollbewegung.

Könnte aber gut an meiner eigenen gestörten Aussprache einfach liegen, dazu spreche ich Englisch natürlich auch nicht als Muttersprachler. Könnte also primär an mir liegen.


#2463

Der Fachbegriff lautet yod coalescence (Jot-Verschmelzung, gemeint ist der Laut /j/). Bei manchen Lautkombinationen kommt es häufiger vor, bei anderen seltener. Standard ist es z. B. in Wörtern wie nation, sure und sugar, aber auch in soldier und measure. In einigen Dialekten kann sich das auf andere Wörter ausweiten. Eine wichtige Frage bleibt noch: Wieso spricht man u oft /juː/?


#2464

Ist das englische /ʃ/ überhaupt identisch mit dem deutschen /ʃ/ oder sind da die Grenzen des IPAs erreicht, feinere Unterschiede darzustellen?


#2465

Laute wie der stimmlose postalveolare Frikativ /ʃ/ können auf verschiedene Arten gebildet werden. Die IPA-Zeichen geben zunächst ein größeres Spektrum an, das durch diakritische Zeichen verfeinert werden kann. Oft werden sie aber nicht angegeben, da der Detailgrad nicht notwendig oder ein größeres Spektrum valide ist. Beispielsweise wird /ʃ/ in der Regel durch Lippenrundung begleitet. Deine eigentliche Frage möchte ich als Laie ausweichend beantworten: Das Spektrum des /ʃ/-Lauts ist in englischer und deutscher Sprache sicherlich zum Großteil identisch. Untrainierte Ohren können viele Unterschiede eh nicht wahrnehmen.


#2466

Was zur Hölle haben die mit der Google Bildersuche gemacht !!!11einself11!!?

Nicht nur das mein Mausraud lediglich dafür sorgt das ca. 1mm pro voller Umdrehung gescrollt wird, nein, die Bilder werden auch noch rechts am Rand mit weiteren Vorschlägen aufgemacht und nichts wird vernünftig groß angezeigt.

Herrje…wie bekommt ich das weg und noch wichtiger, hat sonst auch noch wer das Mausrad Problem?

SCHEISS TOUCHOPTIMIERUNGSGLEICHSCHALTEREIWAHNSINNDRECKSVERDAMMTER!


#2467

Also bei mir ist alles wie immer.


#2468

Also, dass die Bilder nicht mehr direkt groß aufgemacht werden, sondern nur etwas vergrößert und weitere Vorschläge rechts angezeigt werden, ist schon länger so, aber ich finde auch: Früher war es besser!
Wenn man dann einfach auf das leicht vergrößerte Bild klickt, kommt man nämlich zur Seite, auf der das Bild gefunden wurde und nicht zur Bild-url. Die kriegt man soweit ich weiß nur recht umständlich - mit einem Rechtsklick … Aber auf die leicht vergrößerte Version, nicht auf die kleine in der Komplettübersicht. Das heißt letztendlich viel mehr Klicks für das gleiche Ergebnis.

Mausrad macht bei mir aber keine Probleme.


#2469

bei mir auch alles unverändert.


#2470

Bei mir is die Suche erst seit heute morgen so, gestern ging noch “normal” (schwarzer HG und so ihr wisst schon)

Gott is das ein Scheiss.

Völlig ungeeignet für PC User mit vernünftig großen Bildschirmen.

SCHEISSVEREIN!


#2471

Ist doch immernoch schwarz?


#2472

sieht bei mir exakt gleich aus, Mac OS Mojave, Chrome Browser und Safari


#2473

Nope, seit heute morgen sieht das im FF jetzt so aus wenn man ein Bild angeklickt hat…


#2474

Igittigitt ! Oo