Schöne neue Welt

Ok eig. könnte man auch schreiben schöne neue EU

aber dieses Video:

( sorry das mit dem direkt Link haut einfach net hin :frowning: )
daher
http://www.cashkurs.com/ dann auf Tagesausblick !

spricht mir regelrecht aus der Seele. Mochte denn Mann schon immer. Aber dieses Video müsste eig. Deutschland weit ausgestrahlt werden damit jeder mal sieht was Sache ist.
Besser kann man die aktuelle weltweite Lage bzw Situation nicht auf denn Punkt bringen.

Der Link ist falsch, bitte reparieren.

Schau mal, ob du den Link irgendwie verpackt bekommst, dass eckigen Klammern raus sind.
Sonst muss man den Teil der URL nämlich nachträglich hinten dran kopieren, damit sie funktioniert.

Ansonsten: Dass Deutschland für die Schulden der EU bezahlt, ist doch schon seit einiger Zeit bekannt.
Hatte irgendwer erwartet, dass sich da was ändert?

Bisher hat Griechenland übrigens noch alle Kredite zurückgezahlt.

Der Link kann glaube ich nicht vernünftig hier gepostet werden, die eckigen Klammern werden ja immer zwangsweise vom Boardsystem falsch interpretiert.
Hier der gleiche Link über Tinyurl:

http://tinyurl.com/3ny78hu

Zum Thema:
Ich kann ehrlich gesagt dieses Gejammer nicht mehr hören. Die aller allerwenigsten von uns, mich eingeschlossen, sind doch überhaupt in der Lage die Sinnhaftigkeit, die Gründe und die Konsequenzen abzuschätzen. Also bleibt für mich übrig: Deutschland, als Mitglied der EU hat Griechenland, ein anderes Mitglied der EU und damit ein engen Verbündeten Geld geliehen, auch um eigene Wirtschaftsinteressen zu wahren. Und darüber werde ich mich nicht aufregen.

Sinnhaftigkeit… ?

Der gute Dirk bringt es doch genau auf denn Punkt.
Niemand will Verantwortung übernehmen bzw harte Entscheidungen treffen
( ist eig. ähnlich wie das Loveparade Drama da wird au so lange rumgemacht bis es entweder einfach in Vergessenheit gerät und niemand mehr danach fragt bzw drüber redet oder irgend eine kleiner Mann die Schuld dann kriegt) .

Lieber wird weiter neuer Wein in alte Schläuche pumpen um Zeit zu gewinnen und denn Schwarzen Peter jemand anderem zu zuschieben.
Und lieber werden Milliarden in eine Pleitestaat investiert als in Afrika zu helfen die 1mio Menschen kurz vor dem Hungertot stehen

Hier mal was zum Lesen von SpOn.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial … 52,00.html
Also: Lieber mal an die eigene Nase fassen.

Das was Herr Ritschl dort von sich gibt ist “Feindpropaganda”.
Aufgrund eines Krieges, und Lächerlichen Knebelverträgen + Reperationszahlungen an die halbe Welt, am Boden zu liegen ist mit der Selbstverschuldeten Situation Griechenlands wohl kaum zu vergleichen.
Herr Ritschl hätte in der 5 Klasse auf seiner Hauptschule besser mal im Geschichtsunterricht aufgepasst.

Stimmt. Die halbe Welt in Schutt und Asche zu legen ist wohl kaum damit zu vergleichen, mal einen Ouzo zu viel zu trinken. Und wer Schuld ist an Griechenlands Pleite (?), weiß ich nicht. Vielleicht doch eher die Banken?
Edit: Weiß nicht, ob man als Wirtschaftshistoriker auf Hauptschulwissen angewiesen ist. Es sei denn, man besucht die Leni-Riefenstahl-Gesamtschule. :ugly

Dass wir in den letzen Jahren eine Weltwirtschaftskrise hatten, ist wohl schon vergessen, weil wir Deutschen Glück (oder meinetwegen “Können”) hatten.

Natürlich werden die Griechen auch Fehler gemacht haben, aber die Weltwirtschaftskrise wird diese auch deutlich verschlimmert haben. (Aber dass man einfach ein “Selbst Schuld” nach Griechenland schickt hat uns ja die Bild und andere Medien schön eingebleudt in den letzten Monaten, erfüllt so schön die Vorurteile gegen alle südlichen EU-Staaten.)

Ich kann ehrlich gesagt dieses Gejammer nicht mehr hören. Die aller allerwenigsten von uns, mich eingeschlossen, sind doch überhaupt in der Lage die Sinnhaftigkeit, die Gründe und die Konsequenzen abzuschätzen. Also bleibt für mich übrig: Deutschland, als Mitglied der EU hat Griechenland, ein anderes Mitglied der EU und damit ein engen Verbündeten Geld geliehen, auch um eigene Wirtschaftsinteressen zu wahren. Und darüber werde ich mich nicht aufregen.

Da stimme ich dir zu 100% zu!
Ich wehre mich nur gegen solch völlig behämmerten Schwachsinn wie ihn Twipsy verlinkt hat.

Natürlich werden die Griechen auch Fehler gemacht haben, aber die Weltwirtschaftskrise wird diese auch deutlich verschlimmert haben.

Das Griechenland verschuldet ist hat aber nichts mit der Weltwirtschaftskrise zu tun. Sie waren im Prinzip schon beim Eintritt in die EU pleite, die wurde nur bis jetzt verschleppt. Griechenland ist völlig bürokratisiert. Das ist nicht nur sehr nervig, es ist vor allem sehr teuer. Der Staat gibt einfach zu viel für Beamte aus und dazu kommt, dass zu wenig Steuern eingenommen werden (zB Mehrwertsteuer). Und als ob das ganze nicht ausreicht ist der Staat dermaßen Korrupt, dass der Staat nicht mal in der Lage ist, die wenigen Steuern einzutreiben. Dass private Unternehmen die Steuern eintreiben müssen ist doch unfassbar.

Ich kann ehrlich gesagt dieses Gejammer nicht mehr hören. Die aller allerwenigsten von uns, mich eingeschlossen, sind doch überhaupt in der Lage die Sinnhaftigkeit, die Gründe und die Konsequenzen abzuschätzen

Ich behaupte, dass die vielen Experten im Fernsehen das auch nicht können, trotzdem haben sie zur Zeit hochkonjunktur und bewerten jeden kleinen Schritt. Diese Experten könnten genau so gut für AstroTV arbeiten, denn in Wirklichkeit raten sie doch genau so.

Ob das jetzt was bringt weiß doch jetzt keiner, da kann man nur abwarten und gegebenenfalls nachbessern. Vielleicht ist es auch völlig egal was jetzt gemacht wird, wer weiß das schon.

Das eigentlich ärgerliche ist aber, dass aus den eigentlichen Fehlern nichts gelernt wird. Bei der Entstehung der EU wurden Fehler gemacht, genau so wie bei der Aufnahme von Griechenland (das kann man aber vermutlich genau so über andere Länder sagen). Hier wurde ein Traum nachgerannt und selbst gefälschte Zahlen konnten den Traum nicht trüben.
Nach der Krise wird es genau so weiter gehen wie zuvor (sofern sie bewältigt wird), die Expansion wird weiter gehen, verschuldete Staaten werden aufgenommen, ohne darauf zu achten ob und unter welchen Bedingungen sie aufgenommen werden.
Eigentlich muss man doch schon fast hoffen, dass die ganzen Hilfebemühungen scheitern, evtl. hat dann auch die EU eine Chance.

http://www.voxeu.org/sites/default/file … e_Fig1.gif

Hm, das Defizit steigt stark ab 2008 an, den Zeitpunkt der Finanzkrise, auch wenn sie zuvor schon nicht die Maastricht-Kriterien erfüllt haben und deren Verschuldung auch zuvor schon zu hoch waren. Einige Grundlagen hat Griechenland mit Sicherheit schon davor geschaffen, aber ich halte die Finanzkrise als Katalysator möglich.
Der Einleitungssatz von Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Griechische_Finanzkrise) scheint auch ähnliches anzunehmen.

Soviel dazu. Wie gesagt, ich habe von Wirtschaft keine Ahnung und spekuliere hier nur. Aber ich bin immer kritisch, wenn man mit einfachen Erklärungen kommt. Insbesondere hier habe ich das Gefühl, dass es auch einige gibt, die an der Forcierung dieser Schuldenkrise Interesse haben. (Z.B. Firmen und Investoren, die bei zunehmender Privatisierung bessere Wettbewerbschancen haben, andere haben Interesse an einem Vertrauens und Wertverlust beim Euro, damit kann man nämlich auch Geld verdienen.) Ich weiß nicht, wer mir die richtige und wer mir die falsche Interpretation zum Euro und zu Griechenland geben kann.
Ich weiß auch nicht genau, warum eine überverschuldetes Griechenland überhaupt dem Euro größer schadet. Ich verstehe es einfach nicht, insbesondere nicht, da zu DM-Zeiten auch ein oder zwei wirtschaftlich schwache Länder (ich glaube im Balkanraum) komplett ihre Finanzen mit der DM geregelt haben. Wo da der Unterschied liegt, keine Ahnung.

Am Ende ist es Wurst, wer doch Schuld, da wohl auch jeder ein Stück Schuld mitträgt inklusive Deutschland. Wir sind nicht das arme Melkvieh als das wir uns gerne sehen, genausowenig wie der Rest arme Mauerblümchen und nur Opfer fremden Hegemoniestrebens ist. Wichtig ist vor allem die Krise in der Eurozone zu meistern, gestärkt aus ihr hervorzugehen und aus ihr zu lernen für die Zukunft.
Ansonsten ist man dabei sich gegenseitig zu beschuldigen sich selbst nur zu bemitleiden. Wer glaubt Deutschland könne einfach so aus dem Euro aussteigen und profitiere nicht von ihm lebt komplett an der Realität vorbei.
Im übrigen muss ich Baru zustimmen. Während der ganzen Krise gab es schon ein paar verdammt seltsame Zufälle, so dass es schwierig ist, den Überblick zu behalten.

Und lieber werden Milliarden in eine Pleitestaat investiert als in Afrika zu helfen die 1mio Menschen kurz vor dem Hungertot stehen

Absolut schwachsinniges Totschlagargument, das reinem Populismus entspringt und keinerlei substantiellen Beitrag liefert. Oder um es klar zu sagen. Die Menschen ständen genauso vor dem Hungertod, auch wenn es keine Milliardenhilfen für Griechenland gäbe. Warum das so ist, darfst du dir gerne selbst mal überlegen.

Armes Deutschland. Manche Leute sind wirklich in ihrem Ellenbogen-Egoismus Wahn nur noch im Stand anderen die Schuld zuzuschieben, hauptsache man selber und sein gekünsteltes Nationalbefinden ist unnachahmlich in der Welt. Die Realität sieht leider ganz anders aus. Und gerade diejenigen, die niemand irgendetwas gönnen, geschweige denn Solidarität für Partner wertschätzen, sollen sich mal überlegen, welches Armutszeugnis sie persönlich als Menschen abgeben.

Und das vor allem der Finanzsektor, und mafiöse Strukturen die Staatspleiten in Europa verursacht haben, kann einfach nicht geleugnet werden.

Die Menschen ständen genauso vor dem Hungertod, auch wenn es keine Milliardenhilfen für Griechenland gäbe. Warum das so ist, darfst du dir gerne selbst mal überlegen.

Absolut korrekt. :smt023

Sie waren im Prinzip schon beim Eintritt in die EU pleite, die wurde nur bis jetzt verschleppt.

Was ist Deutschland dann mit mehreren Billionen Staatsschulden? Deutschland wird von Konzernen und Banken ausgebeutet. Die Hinterlassenschaft darf der Steuerzahler begleichen. Unternehmen die hierzulande gar keine Steuern bezahlen haben wir nachweislich genug. Im Gegensatz zu den Griechen sind wir offensichtlich so blöd, uns jede Daumenschraube aufzwingen zu lassen.

Die Menschen ständen genauso vor dem Hungertod, auch wenn es keine Milliardenhilfen für Griechenland gäbe. Warum das so ist, darfst du dir gerne selbst mal überlegen.

Und was genau spricht dagegen dort auch helfend einzugreifen? Wenn man den Zahlen vertrauen darf benötigt man 700 mio EURO, um die Hungersnot in Nordafrika einzudämmen und unter Kontrolle zu bekommen. Das entspricht nicht mal 1% der Rettungsparketen, die in nächster Zeit bezahlt werden.

Aber leider kaufen die notleidenden Menschen in Afrika keine deutschen Autos.

Och das Schuldensystem ist doch herrlich. Der Staat darf mehr ausgeben als er eigentlich hat und die Banken geben das Geld, weil sie sicherer Anlagen vermuten, in die Wiederrum Rentenversicherungen investieren. Ganz seriös… Teilweise ist das echt Wahnsinn wie Banken aus nichts Geld machen :stuck_out_tongue:

Griechenland war schon vor 5 Jahren Pleite, da muss man nur mal Urlaub abseits der „Touristenlocations“ machen, dann wusste man das. Die Wirtschaft ist am Boden und die Lebenshaltungskosten enorm. Wie sollte das funktionieren? :smt017 Reich wurden in Griechenland nur die Steuersünder und europäische Banken, diese Rechnung dürfen jetzt andere tragen.

Alle Jahre wieder… kommt es zur Hungersnot. Dann wird kurzfristig etwas getan bis die nächste kommt. Die ganzen Länder dort sind abhängig von Hilfslieferungen, man kann auch sagen süchtig. Hilfspakete werden dort sogar auf dem Markt gehandelt :D. Anstatt mal die Landwirtschaft richtig aufzubauen und das Problem an der Wurzel zu packen (ein Problem neben vielen ist, dass Europas subventionierte Tomaten Probleme machen.) Ich war in meinem Leben mehrere Male in der dominikanischen Republik, ein eigentlich auch schon sehr armes Land, Haiti haben wir auch besucht, die Armut dort ist entsetzlich, ich wünschte ich hätte Kraft und Geld, dann würde ich sofort in die Elendsstaaten gehen und versuchen etwas zu verändern. Allein schon die Bereitschaft haben nur wenige Menschen und regen sich dann darüber auf, dass Menschen Hungern müssen anstatt zu handeln. Sich nur darüber büslieren ist auf jeden Fall die falsche Antwort.

Das Schuldensystem der Staaten ist übrigens ein lang erprobtes System. Es ist älter als die Staatsidee, schon mittelalterliche Herrscher waren meist Schuldner. Über Budgetverhandlungen und Schulden werden vermutlich seit circa 800 Jahren (oder auch schon länger) die Herrscher regiert, über Zinsen, Geldverweigerungen uä. konnte der Herrscher Konkurrenten in seinen eigenen Reihen regieren. Wechselseitige Abhängigkeiten. Was einst reiche Adels- und Bürgerdynastien waren, die über das Geld den Herrscher regierten, sind nun Banken, Konzerne, Investoren.

Deswegen ist da nicht wirklich etwas mit “Schöne neue Welt”.

(Ich “freue” mich schon drauf, wenn den USA das Geld “ausversehen” ausgehen sollte. Für die USA ist dies ärgerlich, ein politischer Kampf scheinbar. Für China könnte dies das Ende des China-Booms sein, denn sie brauchen das Geld aus den Rückzahlungen der riesigen Kreditmenge. Und eine Stimme in mir spekuliert, dass das Finanzproblem der USA mehr strategische Gründe hat.)

Was ist Deutschland dann mit mehreren Billionen Staatsschulden?

Alles andere als Zahlungsunfähig.
Schulden musst du immer in der Relation sehen. Es macht ja auch einen Unterschied ob man bei einem Monatseinkommen von 2000Euro, 20000Euro Schulden hat, oder ob man bei einem Monatseinkommen von 5000Euro, 20000Euro Schulden hat.
Allerdings möchte ich die deutsche Schuldenlast absolut nicht schönreden.

Deutschland wird von Konzernen und Banken ausgebeutet.

Genau! Dieses böse, internationale Finanz[-]juden[/-]tum :wink:

Mir fällt gerade ein, den Herrn Müller habe ich schon häufiger gesehen. Auch mal ein paar Interviews mit ihm, eigentlich sehr seriös, er ist natürlich frustiert, beruflich ist er ja jetzt Anlagenberater.

Banker kannst du nur werden, wenn du an die Macht des Geldes glaubst~ Oder so ähnlich xD

Und was genau spricht dagegen dort auch helfend einzugreifen?

Wo genau hab ich das denn behauptet?